Der Rückzug der Eiskunstlaufmütter

Der Rückzug der Eiskunstlaufmütter

Wir haben bei Hallo-Eltern.de eine Umfrage zum Thema Sport gemacht. Wir wollten wissen, wie es um die Einstellung und Meinung von Eltern bestellt ist, wenn es um die sportlichen Aktivitäten ihrer Sprösslinge geht – und es gibt gute Nachrichten: Die „Eiskunstläuferinnen-Müttern“ und „Vom-Spielfeld-Rand-Zuruf-Väter“ sind auf dem Rückzug!

Mädchen in Jeansjacke läuft mit Schlittschuhen über das Eis
©Xochi via Unsplash

Sport soll laut unserer Umfrage den Kindern in erster Linie Spaß machen (knapp 59 Prozent), die Leistung ist dabei weniger wichtig (nur 0,71 Prozent). Eltern finden es sehr wichtig, dass Ihre Kinder Sport treiben. Gesundheit und Gewicht sind die Motivation der Eltern die sportlichen Aktivitäten Ihrer Kinder zu fördern.

Was nervt dich an anderen Müttern/Schwangeren?

Das Training in kleinen Gruppen ist besonders beliebt und auch Fairness und Gemeinschaftssinn befinden sich im Fokus der Eltern. Geht es um die Finanzierung der sportlichen Hobbys, ist die Finanzdecke der Familien eher dünn: 20 bis 30 Euro im Monat beträgt das Budget pro Kind – zum Vergleich: Klavierstunden kosten monatlich etwa 50 bis 60 Euro). Kein Wunder also, dass die meisten Aktivitäten im traditionell günstigen Verein stattfinden, immerhin 85 Prozent wählten Vereine als bevorzugte Sportanbieter.

Interessant war die Antwort auf die Frage nach den Sportarten für Jungen und Mädchen. Hier wird nach wie vor zwischen Geschlechtern unterschieden und trotz gewonnener Damen-Fußballweltmeisterschaft ist der Ballsport weiterhin eine Jungen-Domäne (knapp 70 Prozent), während die Aktivitäten der Mädchen offenbar breiter gefächert sind und insbesondere Tanz/Gymnastik (39 Prozent, Leichtathletik (14 Prozent) und Ballsport (12 Prozent) umfassen. Überrascht hat, dass sowohl Kampfsport als auch Reitsport bei Mädchen mit gleicher Prozentzahl (7 Prozent) vertreten waren.