Verkleiden mit der Kostümkiste - ein Spaß für Kinder!

Verkleiden spielen mit der Kostümkiste

Wie läuft es sich in Mamas Schuhen und steht mir Papas Krawatte? Kinder mögen sich gern verkleiden und in andere Rollen schlüpfen. Egal ob sie dabei die Großen nachahmen oder eine Fantasiefigur – es ist immer ein Riesenspaß, der die Kleinen eine Weile beschäftigt hält.

Kind schaut durch ein Fernrohr und trägt ein Stirnband
©Twenty20/Brandi Markham

Kaum ein Spiel unterhält Kinder so sehr, wie verkleiden

„Wie wäre es, jemand anders zu sein?“ das ist nicht nur ein Spiel, sondern fördert nebenher auch die Empathie. In die Rolle eines anderen zu schlüpfen erfordert nämlich nicht nur eine gute Kostümierung, sondern auch Einfühlungsvermögen und Kreativität.

Damit das Spiel gelingt, braucht es natürlich Verkleidungen. Viele Kostüme kann man um die Faschingszeit günstig finden. Aber auch übers Jahr lassen sich Karnevalskostüme für Kinder online bestellen.

Beliebt sind besonders bei Jungen die Verkleidungen zu Comic-Helden oder Autoritätspersonen wie Polizist, Feuerwehrmann, Batman … sowie Figuren aus dem Fernsehen wie Bob der Baumeister. Aber auch Ritter und Piraten sind meist unverzichtbar.

Mädchen wollen fast alle gern einmal Prinzessin sein oder Fee. Auch die weiblichen Hauptfiguren aus Disneyfilmen sind beliebt: Rapunzel, Jasmin oder Schneewittchen stehen auf der Liste ganz oben. Ballerina, Ärztin, Krankenschwester oder Hexe gehören auch zur Grundausstattung des Verkleidungsschatzes.

Doch nicht nur gekaufte Kostüme machen Spaß. So kann man beispielsweise ausrangierte Kleidungsstücke und Accessoires für die Kinder verwenden: Die aus der Mode gekommene Kette, der viel zu bunte Schal, Opas alter Hut, die verschrammte Sonnenbrille, die geschmacklose Krawatte, der Rock der farblich einfach zu nichts passt … bei genauem Hinsehen findet man viele Schätze in der hinteren Ecke des Kleiderschrankes. Auch die alten Stöckelschuhe gehören in die Verkleidungskiste der Kinder. Und es schadet sicher nicht, die Freunde, Nachbarn und Verwandten um Sachspenden zu bitten.

Damit nicht immer alles rutscht, helfen Gürtel und Hosenträger!

Wer gut nähen kann, wird im Stoffgeschäft für wenig Geld Satin-Stoffe oder Stoffreste kaufen und in Capes, Röckchen und dergleichen verwandeln. Aus Filzstoff lässt sich sogar der eine oder andere Hexenhut nähen und die mondäne Feder-Boa findet man oft ebenfalls als Meterware.

Die Verkleidungskiste sollte für die Kinder gut zugänglich sein, so dass sie jederzeit – gern auch mit kleinen Freunden – darin stöbern können. Eine andere Lösung ist eine mobile Kleiderstange, an der die Kostüme wie in einer Künstlergarderobe aufgehängt sind.

Wer nun auch noch Schminke zur Verfügung stellen möchte, kann mit Aqua-Buntis (spezielle Wasser-Buntstifte zum Schminken) den Kindern das „selbst schminken“ ermöglichen. Nicht verwenden sollte man jedoch Erwachsenen-Makeup, da die Kinderhaut hierfür zu empfindlich ist. Milde Abschminktücher sind allerdings meist kein Problem.

Nun muss man nur noch daran denken, die eine oder andere Kostümierung auf Fotos festzuhalten – so hat man auch später noch viel Spaß mit dem Rollenspiel.