Was brauchen Babys?

Was brauchen Kinder?

Besonders kleine Kinder brauchen zärtlichen Haut- und Augenkontakt zu zwei oder drei Bezugspersonen. Größere Kinder benötigen diesen Kontakt ebenso. Oftmals verringert sich der Körper- und Augenkontakt zwischen Eltern und Kind wenn es abgestillt, ein Geschwisterkind geboren wird oder wenn das Kind noch älter wird und das Teenager-Alter erreicht. Doch was brauchen Kinder darüber hinaus und woran merkt man ob etwas fehlt?

Mutter sitzt mit ihren zwei Kinder auf einem Sofa und zeigt ihnen was auf dem iPad
©Unsplash/Alexander Dummer

Wichtig ist natürlich eine freundliche, abwechslungsreiche und belebte Umgebung. Geräusche im richtigen Maße wie Singen, Reden und Musik regen das Kind zum Denken an und fördert das Wachstum im Gehirn.

Kinder, die sich langweilen, werden alles tun, um ihre Langeweile zu vertreiben, auch wenn es dumm oder zerstörerisch ist Sie nehmen lieber in Kauf, mit den unangenehmen Folgen ihres Handelns konfrontiert zu werden, als dass gar nichts passiert. Ein Kind, das die Wahl hat zwischen „Nicht beachtet werden“ und „ausgeschimpft werden“, wird sich tatsächlich für Letzteres entscheiden.

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Wenn du also bei einem älteren Baby mit einem „Nein“ Grenzen setzen willst und es dich – trotzdem es weiß was das Wort Nein bedeutet – angrinst und seine verbotene Tätigkeit fortsetzt, dann solltest du dich fragen, ob du seine positiven Handlungen ausreichend beachtest und lobst.

Wenn dein Kind sich auffällig benimmt, stelle dir folgende Fragen:

  • Langweilt es sich? Lösung: Verschaffe Deinem Kind mehr Anregung, lade z.B. Freunde ein oder schließe Dich einer Spielgruppe an. Besorge neues (altersgerechtes) Spielzeug und richte eine Kiste mit Dingen her, die die Phantasie Deines Kindes anregen (z.B. Haushaltsgegenstände wie Sieb, leere Plastikflasche, …).
  • Fühlt es sich abgelehnt? Lösung: Verbringe etwas Zeit mit Deinem Kind, in der Du ihm Deine uneingeschränkte, positive Aufmerksamkeit schenkst, am besten verbunden mit Körperkontakt. Wenn Du Dich nicht entspannt und glücklich genug fühlst, um Deinem Kind das Gefühl von Sicherheit zu geben, suche nach der Ursache und tu etwas für Dich.
  • Will es Aufmerksamkeit? Lösung: Bei ganz kleinen Kindern ist ein Tragetuch oder eine andere Babytrage nützlich. Singe und rede mit viel Deinem Kind.

Vater sein, Mutter sein heißt auch, etwas zusammen zu unternehmen

Wenn Du Dinge gemeinsam mit Deinem Kind unternimmst, entsteht ein Gemeinschaftsgefühl – Familie! Wie wäre es mit Babyschwimmen oder einem Besuch im Tierpark? Auch der Spielplatz wird ab dem Sitzalter zunehmend interessant.

Genieße es, solange es dauert!

Mache Dir bewusst, dass Du nur eine kurze Zeit Deines Lebens mit Deinen Kindern so intensiv verbringen wirst. Schon bald wollen sie ihre eigenen Wege gehen und Du wirst sehnsüchtig an die gemeinsam erlebte Zeit denken. Nutze daher viele Momente, in denen Dein Kind etwas mit Dir machen möchte!