12 Gründe warum du nicht schwanger wirst

12 mögliche Gründe, warum du nicht schwanger wirst

Manchmal wird auf der Suche nach der großen, alles erklärenden Ursache ganz vergessen, auf die kleinen Ursachen zu schauen. Was die Fruchtbarkeit beeinflusst, sind oft genug alltägliche Gewohnheiten oder kleinere gesundheitliche Einschränkungen ohne Krankheitsgefühl.

©Unsplash/Aidan Meyer

Das Timing ist perfekt, alle Signale stehen auf grün, aber du wirst und wirst nicht schwanger? Sofern bei deinem Partner und dir organisch alles in Ordnung ist und alle Zutaten für das Baby vorhanden und einsatzbereit sind, sollte es doch klappen, oder?

 

Ich werde nicht schwanger - Was kann ich tun?

12 Ursachen, weshalb trotz aller Bemühungen der positive Schwangerschaftstest ausbleibt:

1. Künstliches Licht in der Nacht

Künstliches Licht in der Nacht (z.B. auch vom Handy oder Tablet) unterdrückt die Produktion des Schlafhormons Melatonin. Dieses Hormon schützt auch das Ei vor „freien Radikalen“ – besonders während des Eisprungs.

2. Schlechte Zahnhygiene

Frauen mit Empfängnisproblemen haben deutlich häufiger Zahnfleischbluten und Zahnentzündungen als solche, die problemlos schwanger werden. Darum sollten Frauen mit Kinderwunsch auf eine gute Zahnhygiene und regelmäßige Zahnarztbesuche (samt Prophylaxe) achten.

 

3. Hohes Cholesterin

Wer einen hohen Cholesterin-Wert hat, braucht deutlich länger, um schwanger zu werden. Insbesondere wenn beide Partner einen hohen Cholesterin-Spiegel aufweisen, reduziert dies die Fruchtbarkeit deutlich.

4. Ungesunde Ernährung

Wenn Dein Körper nicht die richtigen Inhaltsstoffe wie Zink, Vitamin D, B-Vitamine … erhält, dann kann dies die Produktion von Hormonen wie Progesteron, Testosteron und Insulin unterbinden. Diese Hormone sind jedoch für die Reproduktion notwendig. Zudem wird geraten, etwa die Hälfte der täglichen Kalorien in der ersten Tageshälfte zu sich zu nehmen, um die Fruchtbarkeit zu steigern. Ein ordentliches Frühstück kann also möglicherweise Wunder wirken. Welche Nahrungsmittel die fruchtbarkeit fördern, erfährst Du im Artikel 10 Nahrungsmittel für bessere Fruchtbarkeit.

5. Stresshormone

Frauen mit einem hohen Wert an Alpha-Amylase (ein Stresshormon) haben eine fast 30% geringere Chance schwanger zu werden als Frauen mit niedrigem Stresslevel. Also öfter mal Beine und Seele baumeln lassen, Stress durch Bewegung abbauen und sich einfach mal nicht so leicht stressen lassen.

 

6. Rauchen

„Ich kann dann ja immer noch aufhören …“? Keine gute Idee, denn rauchen reduziert die Chance auf eine Schwangerschaft laut American Society of Reproductive Medicine um etwa 13%. Es braucht danach etwa ein Jahr, bis der Körper seine ursprüngliche Fruchtbarkeit zurück erhält. Auch das Passivrauchen kann sich auswirken: Frauen die dem Rauch anderer sechs oder mehr Stunden ausgesetzt sind, haben eine 36%-ige Chance auf Empfängnisprobleme.

7. Schilddrüsen-Funktionsstörung

Egal ob Deine Schilddrüse eine Überfunktion oder eine Unterfunktion hat, dies ist ein häufiger aber leider auch oft übersehener Faktor, der die Empfängnisfähigkeit reduziert. Zum Glück lässt sich dies mit Medikamenten leicht beheben. Lass also einfach mal beim Hausarzt Deinen Schilddrüsen-Werte überprüfen.

8. Übergewicht und Untergewicht

Sowohl Übergewicht als auch Untergewicht (BMI unter 18) lassen den Eisprung verrückt spielen oder gar ganz ausbleiben. Versuche, Dein Gewicht möglichst nah an Normalgewicht zu bringen.

 

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9. Stillen

Wenn Du noch ein Kind stillst, während Du schon auf das nächste hin arbeitest, dann kommt Dir vermutlich das Hormon „Prolaktin“ in die Quere. Das heißt nicht, dass Stillen ein sicheres Verhütungsmittel ist, sondern dass es die Fruchtbarkeit erschweren kann weil der Eisprung durch Prolaktin beeinträchtigt wird.

10. Alter

Ab dem Alter von 32 Jahren nimmt die Fruchtbarkeit langsam ab. Dies liegt daran, dass sämtliche Eier einer Frau bereits bei der Geburt vorhanden sind und ihre Anzahl und Qualität im Laufe der Jahre abnimmt. Mit 35 und mit 40 Jahren sinkt die Fruchtbarkeit noch einmal jeweils deutlich – jedoch werden auch noch viele Frauen in diesem Alter auf natürlichem Weg schwanger.

11. Scheidenflora

Der Schleim in Deiner Scheide ist möglicherweise zu dickflüssig und erschwert es dadurch den Spermien, zum Ei zu gelangen. Mittels Medikation lässt sich dies leicht behandeln. Auch eine zu trockene Scheide kann es den Spermien schwer machen, da hilft dann ein Gleitmittel für Kinderwunsch, um die Schwimmer auf den rechten Weg zu bringen.

12. Folsäure-Mangel

Dein Körper braucht Folsäure für die Herstellung roter Blutkörperchen. Du findest Folsäure in Spinat, Getreide und Eiern, jedoch wird die Einnahme von Folsäurepräparaten vor und während der Schwangerschaft dringend empfohlen – auch um dem „offenen Rücken“ beim Fötus vorzubeugen.

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10 Nahrungsmittel für bessere Fruchtbarkeit

Diese Nahrungsmittel helfen den Hormonhaushalt zu regulieren, Eizellen und Spermien zu schützen, entgiften und sogar Spermienanzahl und -qualität verbessern.

Die Schwangerschaft planen, den Körper vorbereiten

Wer eine Schwangerschaft plant, sollte für eine Empfängnis optimale Voraussetzungen schaffen und den Körper auf die kommende Schwangerschaft vorbereiten.