Den richtigen Buggy finden 4

Praktische Tipps zum Buggy reinigen und zur Benutzung

Wie kannst du am besten den Buggy reinigen und worauf muss man im alltäglichen Gebrauch achten – hier gibt’s die Antworten!

Frau schiebt einen Kinderwagen durch die Straßen
©Unsplash/Ostap Senyuk

Pflege und Reinigung

Buggys werden bei der Benutzung zwangsläufig schmutzig. Nicht nur der Schmutz auf Straßen und Wegen, sondern auch Ihr Kind wird vielleicht mit Getränken und Essen dafür sorgen, dass Sie den Sitz von Zeit zu Zeit reinigen müssen. Wenn der Sitzbezug abwischbar ist, lässt sich so schon Vieles sauber bekommen. Wenn eine komplette Wäsche nötig ist, muss der Bezug leicht abnehmbar sein und sich gut waschen und trocknen lassen.

Von den Herstellern wird meist empfohlen, die Räder regelmäßig zu reinigen. Zum Ölen sollten Sie keine silikonhaltigen Schmiermittel verwenden, da diese Staub und Schmutz eher anziehen. Nehmen Sie besser handelsübliches Fahrradöl.

Der Rahmen sollte kurz abgetrocknet werden, wenn Sie damit im Regen gefahren sind. Einen durch Regen feucht gewordenen Sitzbezug sollten Sie trocknen lassen, bevor Sie den Buggy zur Aufbewahrung falten. Andernfalls kann der Stoff Stockflecken oder Schimmel bekommen .

Stellen Sie den Buggy möglichst im Schatten ab, um das Ausbleichen der Stoffe und des Sonnenverdecks zu vermeiden.

Zubehör

Es gibt zu vielen Buggys sehr umfangreiches Zubehör:

Regenschutz, Sonnendach, Sonnenschirm, Fußsack, Wind-/Sturmschutz, Adapter für die Babyschale, Wickeltasche, Softtragetasche für das Baby, Reisetransporttasche, …

Der Bedarf richtet sich natürlich nach Ihren Gewohnheiten. Und wenn Ihr Kind im kalten Winter warm sitzen soll, braucht es auch einen Fußsack, der vielleicht nicht nur farblich passt sondern auch die Gurtschlitze an den richtigen Stellen aufweist – so können Sie dann auch gemütlich über den Weihnachtsmarkt bummeln.

Rolltreppen

Es ist verlockend, mit dem Buggy die Rolltreppen zu benutzen und manchmal geht es auch gar nicht anders. Doch achten Sie auf die Schilder an der Rolltreppe: Oft ist die Benutzung mit Buggys ausdrücklich verboten. Sollten es hier zu einem Unfall kommen, haben Sie neben den unangenehmen Verletzungen meist keinen Haftungsanspruch und können vielleicht auch für Schäden und Verletzungen anderer Personen haftbar gemacht werden. Sicherer sind daher die Fahrstühle.

Treppenstufen

Manchmal sind es nur 2 oder 3 Stufen, die Sie von Ihrem Ziel entfernen und es ist weit und breit niemand in Sicht, der Ihnen helfen könnte den Buggy zu tragen. Dann drehen Sie den Buggy einfach um und ziehen ihn Stufe für Stufe auf den Rädern hoch. Soll es die Stufen hinunter gehen, nehmen Sie die Vorderräder hoch, verlagern das Gewicht auf die Hinterräder und schieben – wie mit einer Sackkarre – Stufe für Stufe wieder hinunter. Selbstverständlich muss Ihr Kind dabei angeschnallt sein!

Menschenmengen

Während kinderlose Fußgänger sich gern darüber empören, dass ihnen öfter ein Kinderwagen in die Fersen fährt, ärgern sich Eltern mit Kinderwagen und Buggys oft über Passanten, die plötzlich mitten auf dem Weg stehen bleiben. Eine ganz einfache Lösung, um durch enge, überfüllte Orte zu fahren, bietet eine (nicht zu laute) Fahrradklingel. Am Lenkgriff angebracht kann sie jederzeit für die nötige Aufmerksamkeit sorgen.

Schmutzige Räder

Gerade in der Übergangszeit und im Winter haftet an den Rädern des Buggys oft Schnee oder Schmutz. Ärgerlich, wenn Sie damit nun in Ihr Haus fahren oder ihn im Auto verstauen möchten. Kaufen Sie sich für die Räder eine Reinigungsbürste und schrubben Sie damit den groben Schmutz ab. Ein daheim bereitgestellter Eimer mit Wasser kann ebenfalls hilfreich sein.
Im Auto können Sie eine Plane oder eine alte Decke in den Kofferraum legen, so dass der Schmutz später durch Ausschütteln leicht wieder entfernt werden kann.