Babyzeit nutzen: Wie du die Zeit zu Hause auch für dich nutzen kannst

Die Babyzeit nutzen

Da stehen Sie nun: Frisch gebackene Mutter, ohne jede Routine und mit vielen Fragen. Klar, das Baby macht Arbeit und kann seine Eltern rund um die Uhr beschäftigen. Es gibt Rätsel auf und lässt Mama und Papa kreative Lösungen für Probleme finden, von denen sie zuvor nicht einmal gewusst haben dass sie existieren: Warum sollte die Tapete im Esszimmer zum Möhrenbrei passen und wie kann so etwas einfaches wie „baden“ zwei starke Erwachsene erfordern? Und trotzdem: Viele Frauen fühlen sich nach wenigen Wochen unausgefüllt.

©Unsplash/Aidan Meyer

Bisher war der Alltag geprägt vom Beruf. Man ging morgens hin – mal mehr und mal weniger motiviert – und kam abends zurück – mal mehr und mal weniger erschöpft. Im Job gab es gelegentlich brenzlige Situationen oder Kritik aber auch Erfolge und Lob. Egal ob es der zufriedene Kunde oder die Gehaltserhöhung war – Sie spürten Ihren Wert, verfügten über ein gewisses Maß an Erfahrung und Kompetenz.

Was kann ich?

Nun ist Ihr Baby das Maß der Dinge: Ein Lächeln ist ein unschätzbares Lob doch sein Weinen lässt Sie an sich selbst zweifeln. Und auch wenn Sie in den ersten Lebensjahren noch so viel über Kinder, deren Entwicklung und Erziehung lernen und Ihre Organisation und Disziplin noch so sehr verbessern – Sie verlernen, sich selbst richtig einzuschätzen.

In der Zwischenzeit berichten vielleicht Kollegen von Neuerungen oder Umstrukturierungen im Betrieb. Vorgänge werden verändert, Kollegen oder Vorgesetzte wechseln und schon bald entsteht das Gefühl in keiner Sache mehr richtig kompetent zu sein. Wäsche nach Temperatur sortieren und zwischen verschiedenen Spülmitteln wählen – weiter scheint die eigene Kompetenz nicht mehr zu reichen.

Wer bin ich und wo will ich hin?

Viele Frauen stürzen in der Elternzeit in eine regelrechte Sinnkrise. Berufliche Zukunftsängste und mangelnde positive Rückmeldungen im Alltag nagen am Selbstwert. Doch was lässt sich dagegen tun? Den Partner zu täglichem Lob verpflichten? Nein, so etwas muss spontan und ehrlich sein. Auf die Dankbarkeit eines Kindes hoffen? Besser nicht, denn Kinder sehen es als selbstverständlich an, den Mittelpunkt in ihrem Leben darzustellen.

Mütter sollten zunächst einmal ihre Arbeit und Erfahrung mit Kind und Haushalt selbst wertschätzen. Viele Arbeitgeber stellen erstaunt fest, dass ihre Mitarbeiterinnen nach der Elternzeit erheblich effizienter arbeiten und das meist noch in kürzerer Arbeitszeit. Sie sind besser organisiert als zuvor, haben meist schneller einen Überblick über komplizierte Sachverhalte und denken dabei auch immer ein Stück voraus.

Und doch, ein bisschen Unsicherheit bleibt immer: Wird der Wiedereinstieg in den Beruf gelingen? Nehmen die mich überhaupt zurück? Werden die Kollegen mich nach der Babypause noch respektieren? Habe ich nicht zu viel versäumt oder verlernt?

Aktiv an der beruflichen Zukunft arbeiten

Es lohnt sich in den meisten Fällen, während der Babypause etwas für die berufliche Zukunft zu tun. In fast jeder Branche werden heute z.B. Fremdsprachenkenntnisse verlangt. Und egal ob man sein Schulenglisch aufbessern oder eine neue Sprache hinzu lernen möchte – man wird auf Jahre nicht mehr so viel Zeit und Gelegenheit haben dieses Ziel zu verwirklichen, wie in der Elternzeit. Jeden Tag 20 – 30 min. investieren reicht oft schon aus. Das ist außerdem Zeit, in der Sie Ihren Intellekt beschäftigen und sich über tägliche Fortschritte freuen. Die innere Zufriedenheit wächst, das Selbstwertgefühl ebenfalls.

Und wenn Sie an Ihren Arbeitsplatz zurück kehren oder sich auf eine neue Stelle bewerben, dann wird nicht nur dieses Wissen im Gepäck für Sie sprechen:
Wer sich aus eigenem Antrieb zusätzliche berufliche Fähigkeiten erarbeitet, zeigt Engagement und Zielstrebigkeit – Eigenschaften die Arbeitgeber zu schätzen wissen!

Wir haben entsprechende Lernsoftware getestet und können diese beiden Programme empfehlen:

Das Schulenglisch aufbessern (auch für andere Sprachen)

Zu diesem Zweck können wir die mehrfach ausgezeichnete Lernsoftware „Tell-Me-More“ empfehlen:
Mit einem Einstufungstest wird ermittelt auf welchem Wissensstand man sich befindet. Das Programm bietet dann passende Inhalte zum Erwerb weiteren Wissens an. Je nach Arbeitsmodus (Freier Modus, Benutzerdefinierter Modus oder Dynamischer Modus) präsentieren sich die Lerneinheiten auf unterschiedliche Weise und vermitteln nicht nur einen umfassenden Wortschatz sondern auch die Grammatik und eine gute Aussprache. Dialoge werden geübt, das Verstehen der Sprache überprüft. Im Lieferumfang befindet sich auch ein Headset

Video-Empfehlung

Auch die Verwendung im Online-Modus ist empfehlenswert: Dort werden aktuelle Themen aus den EuroNews® bearbeitet. Je nach Software-Auswahl kann auch Business-English erlernt werden.

Fazit: Ein wirklich umfassendes Programm mit vielen Möglichkeiten. Tell-me-more kann selbstverständlich auch für den Einstieg in eine neue Sprache verwendet werden.

Das Programm bietet durch persönliche Benutzerkonten auch Lernmöglichkeiten für die ganze Familie an. Alternativ als Online-Abo und sogar als Kinderversion verfügbar.

Weitere Infos: http://de.tellmemore.com/

Eine Sprache neu erlernen

Mit der Software von Rosetta Stone kann man viele verschiedenen Sprachen neu erlernen. Egal ob Englisch, Spanisch, Chinesisch, Arabisch oder gar Walisisch (um nur einige zu nennen) – das Konzept ist immer gleich: Es wird komplett auf das auswendig lernen von Vokabeln verzichtet, statt dessen erwirbt man die Sprache wie ein Kind seine Muttersprache:
Mittels Bilderszenen, durch zuhören, beobachten, zuordnen, ausprobieren und durch das hierbei stetig zunehmende Verständnis und Erkennen von Zusammenhängen. Die Einheiten sind gut auf einander aufgebaut, der Lerneffekt wird sehr schnell erkennbar. Immer wieder wird überprüft, ob bisherige Lektionen verstanden und gemerkt wurden, Schwächen und Lücken werden automatisch aufgearbeitet. Die Benutzerführung ist in gewisser Weise spielerisch und macht Spaß. Als eines der erfolgreichsten Sprachprogramme wird es auch gern von Auswanderern genutzt.
Jede Silbe der Sprache wird mittels Beispielen deutlich vor- und dann vom Benutzer nachgesprochen. Das beigefügte hochwertige Headset ermöglicht die genaue Kontrolle von Aussprache und Betonung. Im Verlauf des Programms werden schließlich ganze Dialoge aufgebaut und geübt. Auch als Online-Abo verfügbar.

Fazit: Eine wirklich gute Methode, um eine Sprache zu erlernen und schon bald zu nutzen. Gut gefällt auch der lebensnahe Inhalt und die einfache und intuitive Benutzerführung. Auch dieses Programm bietet die Möglichkeit, von mehreren Usern benutzt zu werden. Wie wäre es mit einem kleinen „Lernwettstreit“ zwischen Ihnen und Ihrem Partner?

Weitere Infos und kostenlose Online-Demo: http://www.rosettastone.de/

Kostenlose* Lernprogramme zu anderen Themen

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*(kostenlos zum Stand 18.07.2009)