Laufräder: Sicherheit

Laufräder Sicherheit: Das musst du wissen

Lassen Sie Ihr Kind konsequent nur mit einem Helm auf dem Laufrad fahren! Es soll sich von Beginn an daran gewöhnen, so dass es beim späteren Fahrradfahren automatisch zum Helm greifen wird. Auch kann es bei jeder Geschwindigkeiten zu Stürzen kommen, die stets unkontrolliert sind und zu Verletzungen führen können.

Kind start draußen in den Himmel
©Unsplash/Paul Bence

Sicherheit

Fahrradhelme dämpfen bei einem Unfall den Aufprall des Kopfes und verhindern somit schwere Schädelverletzungen. Der ungeschützte Kopf des Radfahrers ist bei einem Unfall am meisten gefährdet: Mehr als die Hälfte der tödlichen Verletzungen sind nach BASt-Angaben Kopfverletzungen. Bei Kindern ist das Verletzungsrisiko noch größer: Ihr Kopf ist laut DVR-Sprecher Kulow empfindlicher als der von Erwachsenen. Da Kinder häufig noch nicht so sicher auf dem Rad sind, können sie außerdem eher stürzen. Dem ADAC in München zufolge lässt sich mit einem Helm die Wahrscheinlichkeit einer Kopfverletzung um bis zu 65 Prozent senken.

Im Idealfall gehen Eltern mit gutem Beispiel voran und tragen beim Radfahren selbst einen Helm.

Fahrradhelme

Fahrradhelme – auch auf dem Laufrad verwendet – müssen passen, fest sitzen und richtig aufgesetzt werden! Leider tragen Kinder oft Helme, die zu groß oder zu klein sind. Ideal sind Helme, die man in der Weite verstellen kann, so dass sie mit und ohne Mütze stets fest sitzen.
Auch die Position des Helmes am Kopf muss korrekt sein.

So positionieren Sie den Helm richtig:

  • Augen: Die vordere Kante des Helmes sollte ein bis zwei Fingerbreit über den Augenbrauen verlaufen.
  • Ohren: Die Riemen sollten direkt unterhalb des Ohransatzes ein „V“ en.
  • Mund: Die Schnalle sollte glatt an der Haut anliegen, und wenn der Träger den Mund öffnet, muss es sich noch angenehm anfühlen.

Lenkeinschlag

Beim Lenkeinschlag gibt es große Unterschiede von ca. 25° – 55°.
Bei kleinen Kindern ist ein geringer Lenkeinschlag sicherer, da sie den Richtungswechsel mit einem Lenker zunächst noch üben müssen. Hierbei entwickeln sie erst langsam ein Gefühl dafür, wie viel Lenkbewegung benötigt wird. Ein zu großer Lenkeinschlag kann zu Stürzen führen und bei verdrehtem Lenker manchmal sogar das fallende Kind verletzen (Schutzkappen am Lenker verwenden!). Außerdem ist es wichtig, dass die Kinder sich im Bereich der Gabel nicht die Finger einklemmen können.

Bei größeren Kinder, die vielleicht auch schon mit einem Roller geübt haben, ist es oft besser, unter Fahrrad-Bedingungen mit großem Lenkeinschlag zu üben. So kommt es beim Lenken mit dem richtigen Rad später besser zurecht.