9 Schritte zum Erfolg

9 Schritte zum Erfolg

Ob zum Neujahr oder aus anderen Anlässen – Menschen setzen sich Ziele und möchten darin erfolgreich sein. Doch manche scheitern und andere schaffen es – woran liegt es? Erfolg beginnt im Kopf, erklärt Diane Lang*, Psychotherapeutin, Autorin und Expertin für positive Lebensveränderungen. Sie nennt 9 Schritte, mit denen Du erfolgreich Deine Ziele erreichst und wir haben diese um ein paar hilfreiche Beispiele ergänzt.

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Welche Länder haben den Kinderrechten zugestimmt - und welche nicht? ©Unsplash/Nicole Adams

1. Gedanken schaffen Taten

Du kannst Deine Handlungsweisen ändern, indem Du Dein Denken änderst. Werde Dir Deiner negativen Gedanken bewusst – sie halten Dich vom Erfolg ab. Wenn Du weißt, welche Gedanken Dich behindern, dann kannst Du sie ändern und somit auch Dein Handeln ändern.

Beispiel

Negativer Gedanke: Wenn ich ein paar Kilo abnehme, sind die sowieso nach kurzer Zeit wieder drauf!

Neuer Gedanke: Wenn ich ein paar Kilo abnehme bin ich stolz auf mich und motiviert mein neues Gewicht zu halten.

2. Kenne Deine Auslöser

Analysiere, welche Situationen oder Personen bei Dir Stress auslösen. Wenn Du diese Störungen ausfindig gemacht hast, kannst Du bewusst Grenzen setzen.

Beispiel:

Problem: In Gegenwart Deiner älteren Schwester fühlst Du Dich oft kritisiert und bevormundet, Dein Selbstbewusstsein wird angegriffen und Du brauchst oft lange, um Dich davon zu erholen.

Lösung: Sag ihr, was sie bei Dir auslöst und was sich ändern muss. Wenn das nicht klappt, reduziere den Kontakt auf ein erträgliches Maß und grenze Dich emotional ab.

3. Positive Bestätigung ist eine tägliche Angewohnheit

Von nun an beginnst Du jeden Tag mit positiver Bestätigung. Schon gleich nach dem Aufwachen hast Du positive Gedanken über Dich und Deine Situation.

Beispiel:

„Ich bin auf einem guten Weg mein Ziel zu erreichen und ich komme ihm jeden Tag ein Stück näher!“

4. Pass auf was Du sagst

Streiche Formulierungen wie „Ich kann nicht“, „Ich werde nicht“, „ich sollte nicht“, „ich möchte nicht“ und Wörter wie „sollte, könnte, würde, vielleicht“ usw..

Ersetze sie durch „Ich kann“, „Ich werde“, „Ich entscheide mich für“, „Ich mache“ und durch Wörter die aktiv sind wie „kann, will, …“

Beispiel:

Bisher: „Ich sollte mich gesund ernähren“

Neu: „Ich esse jeden Tag Obst und Gemüse um gesund zu bleiben.“

5. Emotionale Entgiftung

Wenn Du Dich mit Menschen umgibst, die eine grundsätzlich negative Einstellung haben, dann ziehen sie Dich runter und verhindern positive Veränderungen. Meide Menschen die negativ sind und umgib dich lieber mit positiv eingestellten Freunden.

Beispiel:

Jemand erzählt stets nur vom Stress bei der Arbeit, davon wie sehr er/sie von anderen Menschen genervt ist und welche negativen Erlebnisse er/sie hat. Dir werden nun auch all Deine negativen Gefühle und Erlebnisse bewusst und das bremst Dich aus. Umgibst Du Dich mit Menschen, die positiv eingestellt sind, wird sich dies auf Dich übertragen und Deine Grundstimmung ist zuversichtlich.

6. Ändere die Dinge die Du kontrollieren kannst

Wenn Du etwas verändern willst, dann verändere die Dinge, die Du kontrollieren kannst. Etwas zu ändern worüber Du keine Kontrolle hast, ist Mission Impossible und Misserfolg somit vorprogrammiert.

Beispiel:

Dein Chef lässt alle seine Launen an Dir aus, obwohl Du gute Arbeit leistest. Die Situation wird sich auch dann nicht verändern, wenn Du Dich bei der Arbeit noch mehr anstrengst, denn das Verhalten Deines Chefs entzieht sich Deiner Kontrolle. Finde entweder einen Weg seine Launen emotional an Dir abprallen zu lassen, oder suche Dir einen anderen Arbeitsplatz. Du hast zwar keine Kontrolle darüber wie sich Dein Chef verhält, jedoch die Kontrolle darüber, was Du aus der Situation machst.

7. Entledige Dich von emotionalen Altlasten

Welche alten Gedanken und Gewohnheiten trägst Du mit Dir herum? Passen sie noch? Durch welche neuen Gedanken und Gewohnheiten könnten sie ersetzt werden? Wovor fürchtest Du Dich?

Beispiel:

Bisher hast Du Dich vor Enttäuschungen gewappnet, indem Du Deine Erwartungen herunter geschraubt hast. Dieser „Zweckpessimismus“ bremst Dich nun bei Deiner Motivation. Werde Dir dessen bewusst und lerne, Enttäuschungen zu akzeptieren wenn sie tatsächlich passieren, statt sie unnötig vorweg zu nehmen.

8. Visualisiere die Veränderung

Wie sieht Dein Leben aus, wenn Du Dein Ziel erreicht hast? Wie verhältst Du Dich anders als zuvor? Wie fühlst Du Dich? Wie hat sich Dein Umfeld verändert, wie das Verhalten von Menschen?

Visualisiere Deine neuen Gedanken oder Gewohnheiten. Wenn Du es Dir vorstellen kannst, dann kannst Du es auch erreichen.

Beispiel:

Du möchtest das Rauchen aufgeben. Stelle Dir möglichst detailliert vor, wie Dein Leben aussieht, wenn Du nicht mehr rauchst, wie andere Menschen diese Veränderung begrüßen und sogar bewundern, wie viel besser das Essen nun schmeckt, wie gut Deine Wohnung riecht, wie stolz du auf Dich bist, wie viel mehr Geld Dir zur Verfügung steht, …

9. Bleib dabei

Sei immer geduldig mit Dir. Veränderung braucht einige Zeit. Übe Nachsicht mit Dir. Veränderungen sind ein Prozess der Zeit und Arbeit erfordert.

Beispiel:

Trotzdem Du Dich gesünder ernähren willst, findest Du Dich plötzlich mit einem Tortenstück in der Bäckerei wieder. Spare Dir Selbstvorwürfe und setze Dich nicht vor Dir selbst herab, sondern lach über Dich und Deine alten Gewohnheiten. Freue Dich, dass Du Dir dieser Situation bewusst geworden bist und iss einfach nur das halbe Stück Torte. Das ist ein Fortschritt und Du bist noch immer auf Deinem Weg zum neuen Ziel.

*Diane Lang ist Psychotherapeutin und Autorin des Buchs „Creating Balance & Finding Happiness“ sowie von „Baby Steps – The Path from Motherhood to Career“.Sie ist außerdem wöchentliche Kolumnistin bei MommyTalk.com in den USA.