5 Yoga-Übungen mit Baby für Anfänger: Schnapp dir eine Yogamatte!

5 einfache Yoga-Übungen mit Baby

Du möchtest nach der Geburt wieder mit dem Sport beginnen, weißt aber nicht wie? Integriere dein Baby in dein Fitnessprogramm. Wir zeigen dir fünf leichte Yogaübungen, die du super mit deinem Kind umsetzen kannst

Frau sitzt im Wohnzimmer im Schneidersitz
©Unsplash.com/Lena Bell

Bei vielen Müttern bleibt das Sportprogramm nach der Geburt erstmal auf der Strecke. Verständlich, denn sie stehen vor der großen Frage: Wohin mit dem Nachwuchs? Auch ohne Babysitter musst du nicht auf Sport verzichten. Schnapp dir eine Yogamatte und dann nichts wie los! Hier kommen fünf Übungen, die du zusammen mit deinem Baby machen kannst. Und keine Angst – dafür musst du kein Profi-Yogi sein!

4 Rückbildungsübungen für zu Hause

Übung 1: Baby-Schaukel

So geht’s: Du legst dich auf den Rücken und ziehst die Beine an. Dann hebst du dein Baby am Brustkorb hoch und legst es vorsichtig auf deinen Knien ab. Nun schaukelst du vor und zurück.

Das bringt’s: Diese Übung lindert Rückenverspannungen und hilft bei Verdauungsbeschwerden.

Übung 2: Krieger 2

So geht’s: Du stehst auf der Yogamatte und stellst dein rechtes Bein soweit zurück, dass dein linkes Bein einen 90-Grad-Winkel hat. Nun öffnest du deine Hüfte zur Seite und streckst deinen rechten Arm nach hinten aus (Handfläche nach unten). Dein Blick bleibt nach vorne gerichtet und die Fersen am Boden. Dein Kind hältst du dabei im linken Arm.

Das bringt’s: Der Krieger stärkt deine Schultern, Arme und Beine sowie deine Balance. Außerdem soll der Krieger einen positiven Effekt auf das Selbstbewusstsein haben.

Übung 3: nach unten schauender Hund

So geht’s: Beginne diese Yoga-Übung aus dem Vierfüßlerstand. Dafür setzt du deine Hände genau unter deinen Schultern ab und schiebst dein Becken nach hinten in Richtung der Fersen. Das Gewicht verlagerst du auf deine Hände und schiebst deinen Po so weit wie möglich nach oben. Deine Beine sind gestreckt und deine Fersen am Boden. Dein Baby liegt unter dir auf der Yogamatte und du kannst ihm ein Küsschen geben.

Das bringt’s: Bei der Yogaübung dehnst du deinen Rücken sowie deine Beinrückseiten. Der nach unten schauende Hund wirkt beruhigend und dient dazu neue Kraft zu schöpfen.

Übung 4: Baum

So geht’s: Du nimmst dein Baby auf den Arm und platzierst es auf deiner Hüfte. Nun stehst du auf deiner Yogamatte und richtest den Blick nach vorne. Hebe dein rechtes Bein nach oben an und öffne dabei deine Hüfte, sodass dein Knie in einem 90-Grad-Winkel von dir weg zeigt. Den Fuß platzierst du auf dem linken Oberschenkel – knapp oberhalb des Knies. Dann atmest du bewusst ein und aus, bis du die Position wieder verlässt.

Das bringt’s: Der Baum trainiert so gut wie alle Muskeln deines Körpers. Vor allem stärkt er aber dein Gleichgewicht und hilft dir dabei zu entspannen.

Übung 5: Halbmond

So geht’s: Dein Baby legst du vor dich auf die Yogamatte. Dann gehst du in die kniende Sitzhaltung und stellst das linke Bein auf. Das rechte Bein schiebst du nach hinten. Dein linkes Knie ist über deiner linken Ferse. Nun streckst du deine Arme nach oben und beugst dich so weit nach hinten, wie es geht. Jetzt kannst du dein Baby kitzeln oder streicheln.

Das bringt’s: Diese Übung dehnt deine Hüften, den Bauch, die Brust und deine Schultern. Außerdem stärkt der Halbmond dein Gleichgewicht, den Rücken und die Beine.