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4. Wenn Babys weinen
5. Zahnen
6. Babybrei-Rezepte
7. Geburtstexte
8. Fingerspiele
9. Krabbeln
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Ihr Baby ist nun endlich auf der Welt und die ganze Familie ist voller Freude. Oma und Opa können es kaum erwartet, Ihre neue Rolle als Großeltern einzunehmen.
Leider bringt die Geburt eines Babys oft auch Generations-Konflikte mit sich. Und gerade in der Hormonumstellung nach der Schwangerschaft sind frische Mütter sehr empfindlich. Leicht kommt es dann zu Konflikten.
Beugen Sie dem vor, indem Sie sich sich Ihre Erwartungen an Eltern und Schwiegereltern deutlich machen und sich gelegentlich in Ihre Situation versetzen.

Omas Tipps nerven

Mütter und Schwiegermütter werden beim Anblick von Babys wehmütig an Ihre eigene Zeit als Mutter erinnert. Natürlich war damals fast alles anders. Sie möchten nun aber unterstützen und stehen Ihnen plötzlich und ungebeten mit Rat und Tat zur Seite.
"Du kannst es ruhig mal schreien lassen, sonst verwöhnst Du es..." werden sie vielleicht sagen oder "Vielleicht reicht Deine Milch nicht, sie sieht so wässrig aus?".
Omas meinen es nicht böse und wiederholen nur, was Sie selbst einmal gelernt haben.
Als frische Mutter könnten Sie jedoch an die Decke gehen, wenn sich jemand in Ihre Baby-Angelegenheiten einmischt. Sie fühlen sich vielleicht kritisiert und in ihrer Mütterlichkeit in Frage gestellt. Dies ist verständlich, denn die Rolle als Mutter ist für Sie ganz neu und Sie fühlen sich darin noch nicht ganz sicher. Sie wissen zwar, dass sie es richtig machen, dennoch verunsichern Sie solche Anmerkungen. Die Hormonumstellung und unruhige Nächte sorgen zusätzlich dafür, dass Sie gerade kein so dickes Fell haben.

Um jetzt einen Streit zu vermeiden, ist Folgendes zu empfehlen: Bedanken Sie sich für den Rat. Sagen Sie freundlich aber bestimmt: "Dass hat sich in den letzten Jahren geändert." Erklären Sie, dass viel über Babys Bedürfnisse geforscht wurde und die Hebamme Ihnen alle wichtigen und aktuellen Informationen gegeben hat. An diese Empfehlungen wollen Sie sich nun halten und weitere Fragen in der Nachsorge mit der Hebamme besprechen. Wenn Sie aber trotzdem mal Rat brauchen, werden Sie gern auf ihr Angebot zurück kommen.

Wichtig in dieser Situation: Verletzen Sie nicht ihre Gefühle in Bezug auf ihrer früheren Rolle als Mutter. Vermitteln Sie nicht, sie habe früher alles falsch gemacht. Sie wünscht sich bestimmt, zu hören, dass Sie damals eine gute Mutter war. Respektieren Sie Ihre Leistung und denken Sie daran: Auch Sie werden vielleicht einmal Großmutter und wünschen sich dann das Gleiche.

Und vergessen Sie Eines nicht: Großeltern haben einen sehr praktischen Nutzen. Sie sind die besten Babysitter! Rechtzeitig angelernt und mit Respekt behandelt, werden Sie Ihnen und Ihrem Partner bald eine kleines bisschen Freiheit und Zweisamkeit ermöglichen. Alles was sie für diesen Dienst verlangen werden, ist ein ehrlich gemeintes "Dankeschön".

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