Häuptling blaue Socke lädt ans Lagerfeuer ein, Rothäute und Bleichgesichter sind gleichermaßen willkommen.

Ab ca. 7 Jahre


Diese Party findet am Besten im Sommer im Garten oder auf einem Abenteuerspielplatz statt!

Hier finden Sie ein paar Ideen und Anregungen zum Thema "Indianer-Geburtstag". Es lassen sich viele übliche Geburtstagsspiele auch bei diesem Thema einbauen. Entscheiden Sie, ob bei diesem Geburtstag mit Pfeil + Bogen und Indianer-Krieg (Cowboy und Indianer) gespielt wird oder ob ein friedliches und dennoch ausgelassenes Indianervölkchen gebildet wird. Wir haben hier Vorschläge für letztere Variante.

 

Start:

Alle Kinder erhalten bei der Ankunft zunächst ein Stirnband und eine bunte Feder (Bastelgeschäft) als Kopfschmuck.

Alle Indianer haben einen eigenen Namen. Dieser wird ihnen vom Medizinmann (Vater/Mutter des Geburtstagskindes) nach einer Begebenheit ihres Lebens oder einer besonderen Eigenschaft verliehen.
Sorgen Sie gleich zu Beginn für den richtigen atmosphärischen Einstieg: Der Medizinmann, in der Regel ein Betreuer, verleiht zu Beginn jedem Kind einen eigenen Namen. Dabei wird vor allem auf positive Eigenschaften der Kinder geachtet. Die Namen können also z.B. lauten:

 

  • ,,Flinker Fuß" oder "Fliegender Stern" bei einem sehr wendigen Kind
  • ,,Rauchender Kopf" bei einem sehr klugen Kind
  • ,,Adlerauge" bei einem sehr aufmerksamen Kind
  • ,,Schwarzer Bär" bei einem sehr starken Kind
  • ,,Bergadler" bei einem sehr mutigen Kind
  • ,,Großer Felsen" bei einem sehr großen Kind

 

Im Anschluss daran taufen die Kinder den Medizinmann. Ab diesem Zeitpunkt ist es wünschenswert, dass sich alle Kinder und der Medizinmann nur noch bei ihrem neuen Namen nennen. Auf keinen Fall sollte man die Kinder jedoch dazu zwingen, denn im Laufe der Zeit etablieren sich die indianischen Namen von alleine. Nachhelfen kann man sicherlich durch einige der klassischen Namens- und Kennlernspiele. Bei Kindern im Kindergartenalter ist es vielleicht ratsam, Namen zu wählen, die man einfach Zeichnen kann, z.B. "Rote Sonne", "Kleine Wolke", etc., dann lässt sich der Name auf das Stirnband zeichnen.

 

Stammesgründung:

Die Kinder müssen einen Stamm gründen. Dieser Stamm muss einen Namen bekommen, z.B. "Geburtstags-Indianer", "Schlaufuchs-Indianer", ... Der Häuptling ist natürlich das Geburtstagskind - es darf bestimmen wenn die anderen Kinder sich nicht einigen können.

Die Gründung des Stammes ist Anlass für ein begeistertes Indianergeheul und einen Indianertanz um einen Baum, einen Marterpfahl oder ein Tipi. Vielleicht fällt den Kindern auch ein Stammesspruch oder ein Stammesruf ein, der nun laut gerufen wird.

 

Schminken:

Bei feierlichen Anlässen oder im Falle eines Stammeskrieges haben sich früher die Indianer das Gesicht bunt bemalt. Geben Sie den Kindern Schminkstifte (keine Kosmetikreste - die vertragen viele Kinder nicht!), damit sie sich gegenseitig bemalen können. Erst zum Schluss dürfen sie in den Spiegel schauen.

 

Marterpfahl:

Jeder Stamm braucht auch einen Marterpfahl! Kaufen Sie im Baumarkt einen runden Palisadenpfahl in passender Größe. Den Pfahl in den Boden schlagen. Die Kinder können nun mit Farbe den Marterpfahl  bemalen. Wenn Sie Fingerfarbe verwenden, lässt sich der Pfahl vielleicht später noch im Garten einsetzen und die Kleidung der Kinder lässt sich auch wieder reinigen...

 

Spurensuche:

Indianer müssen Spuren lesen können! Lassen Sie ein Kind (A) die Augen schließen und aus der Gruppe ein anderes Kind (B) durch die zuvor glatt gestrichene Sandkiste laufen. Nun soll das Kind A herausfinden, zu welchem Kind aus der Gruppe die Fußspuren gehören.

 

Rauchwolken:

Zunächst braucht man natürlich ein Lagerfeuer.

  • Bitte achten Sie darauf, immer in der Nähe des Feuers zu sein und die Kinder dort zu beaufsichtigen.
  • Geben Sie den Kindern klare Anweisungen wie sie sich am Feuer zu verhalten haben.
  • Stellen Sie einen Eimer Wasser zum Löschen und evtl. eine Brandsalbe bereit .

Zunächst das Feuer in Gang bringen. Eine alte Wolldecke gut anfeuchten. Anschließend besorgt man Brennmaterialien, die noch etwas Feuchtigkeit enthalten, also z.B. frisches Gras oder nasses Holz, feuchte Blätter.
Wenn das Feuer gut brennt, legen Sie etwas davon auf die Flammen. Sofort beginnt es stark zu qualmen. Jetzt halten ein paar Kinder die nasse Decke kurze Zeit über das Feuer - schön hoch über den züngelnden Flammen.
Wenn sie die Decke wieder abziehen, können sie sehen, wie eine Rauschwade nach oben zieht. Natürlich können ganz unterschiedliche Rauchzeichen hergestellt werden. Die Rauchschwaden sind umso kleiner, je kürzer man die Decke über das Feuer legt. Zwei kleine Rauchschwaden kurz nacheinander könnten zum Beispiel „Komm her“ bedeuten, drei große Rauchwolken vielleicht „Essen fertig“.

 

Stockbrot:

Das Stockbrot ohne Vorbereitung ist blitzschnell einsatzbereit - alternativ hier ein Rezept:

Rezept:

  • 1 Päckchen Hefe
  • 500 g Vollwertmehl
  • 2 Esslöffel Öl
  • 1 Prise Salz
  • 1 Tasse lauwarme Milch
  • lange gewaschene Stöcke

Kneten Sie alle Zutaten mit den Händen zu einem warmen, geschmeidigen Teig. Jetzt muss er mindestens 30 Minuten ruhen.

Die Kinder forme nun einen 1 cm dicken Teigstrang und wickeln ihn spiralförmig um das saubere Ende des Stockes. Das Stockbrot an die Glut des Feuers halten, aber nicht zu nah, sonst verbrennt es. Achtung: Heiß und knusprig!

Anstelle eines Lagerfeuers, kann das Stockbrot auch über einen Grill oder eine Feuerschale gehalten werden.

 

Weitere Stock-Gerichte:

Jedes Kind bekommt einen ca. 1,50 m langen Grillspieß, der aus einem geraden Ast gemacht wird, den man vorne anspitzt. Fleischstückchen, Gemüse oder auch Bananen werden aufgespießt und über die Glut des Feuers gehalten, bis sie gar sind. Die Grillstücke sollten nicht zu groß sein. Außerdem sollte man aufpassen, dass sie sich nicht entzünden, dann sind sie nicht mehr essbar.

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