Müttersterblichkeit in Afrika senken: Hilf mit, Leben zu retten!

Müttersterblichkeit in Afrika

Eine ausgebildete Hebamme kann bis zu 500 Frauen im Jahr betreuen. Hilf mit, Leben zu retten!

 

©Unsplash/Annie Spratt

Rechtzeitig zum Muttertag startet Afrikas größte und älteste Gesundheitsorganisation AMREF ihre weltweite Initiative: 15.000 Hebammen sollen bis 2015 in Afrika ausgebildet werden und damit ein Beitrag zur Senkung der Müttersterblichkeit um 25% geleistet werden. Zu diesem Zweck hängen in Deutschlands Hauptstadt Berlin bis zum Muttertag die Kampagnen-Plakate. Zudem sollen die Deutschen über ein Video im Internet www.standupforafricanmothers.de,  über Edgar Cards und Print-Anzeigen zum Spenden aufgerufen werden.

Die weltweite Initiative „Stand Up for African Mothers” soll Aufmerksamkeit auf die Lage afrikanischer Frauen lenken und dafür sorgen, dass auch sie Gesundheitsbetreuung vor und während der Geburt bekommen, so dass Leben schenken Freude bringen kann statt Tod.  Noch immer stirbt in Afrika südlich der Sahara jede 16. Mutter bei der Geburt. „Afrikanische Frauen sind die Säule der wirtschaftliche Entwicklung Afrikas. Jeder Tod einer Mutter bei der Geburt ist ein Rückschlag für Afrika.  Die Ausbildung von Hebammen bietet eine sofortige und auch nachhaltige Lösung. Ein gesundes Afrika braucht gesunde Mütter. Und Mütter brauchen Hebammen.“ sagt Teguest Guerma, Generaldirektor von AMREF weltweit.
„AMREF Deutschland unterstützt seit vielen Jahren die Gesundheitsausbildung in Ost-Afrika. Mütter liegen uns besonders am Herzen.  Wir hoffen, dass uns in Deutschland, in einem Land mit der besten Gesundheitsversorgung, viele Menschen unterstützen und die Idee der Initiative weitertragen“, sagt Prof. Marion Kiechle, Kuratoriumsmitglied von AMREF Deutschland, Direktorin der Frauenklinik der TU München und Vorstand der Deutschen Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe (DGGG).

Dana Schweiger, Mutter von vier Kindern und Unternehmerin, unterstützt in Deutschland als Schirmherrin die Aktion. Zu den Unterstützern der Initiative gehören bisher die involvierten Agenturen und Medienhäuser Zum Goldenen Hirschen, Edelman, J.C. Decaux, United Media, testroom und Dana Schweigers Unternehmen „bellybutton“.

Stand Up for African Mothers: Mitmachen und Helfen. Die Website www.standupforafricanmothers.de enthält alle notwendigen Informationen zum Mitmachen und Helfen.

Eine Online Petition, um eine Kandidatur der Hebamme Esther Madudu aus Uganda für den  Friedensnobelpreis 2015 zu unterstützen. Das Ziel ist es, eine Million Unterschriften zu sammeln. Ein Spenden-Button, über den  zur Aus ung von Hebammen in Afrika beigetragen werden kann.

Ein Charity Armband von „bellybutton”, dem Fashion-Unternehmen für Mutter und Kind von Dana Schweiger. Der Erlös aus dem Armband kommt der Initiative „Stand Up for African Mothers“ zugute.

Über AMREF

Die African Medical and Research Foundation (AMREF) ist eine afrikanische non-profit Organisation mit Hauptsitz in Nairobi und weiteren Länderbüros weltweit. Gegründet im Jahr 1957 als Flying Doctor Service in Ostafrika, ist AMREF heute die führende Gesundheitsentwicklungs- und Forschungsorganisation auf dem Kontinent. Wir setzen unsere Projekte durch Länderprogramme in Äthiopien, Kenia, Tansania, Südafrika, im Senegal und im Süd-Sudan um. AMREF stellt weiteren 35 afrikanischen Ländern Aus- und Fortbildungsmaßnahmen sowie Beratungsunterstützung zur Verfügung. In den vergangenen 50 Jahren hat AMREF über 500.000 Health Worker in allen Arbeitsbereichen ausgebildet. AMREF berichtet auf ihrer Website www.standupforafricanmothers.de und auf Facebook www.facebook.com/pages/Stand-up-for-African-Mothers/283534364991223 über das Projekt.