5 Sprüche von kinderlosen Freunden, die ich nicht mehr hören kann

5 Sprüche von kinderlosen Freunden, die ich nicht mehr hören kann

Wir alle haben sie, und wir alle lieben sie: die kinderlosen Freunde im Kreis unseres Vertrauens. Aber auch, wenn sie uns wirklich wichtig sind, manchmal können sie schon wirklich nerven – vor allem, wenn es um unser Leben als Mami geht. Ein paar dieser Sätze von kinderlosen Freunden habt ihr sicher auch schon einmal gehört:

©Jorge Flores via Unsplash

1. „Es muss so entspannend sein, einfach zu Hause mit den Kindern zu sein.“

Absolut, denn wir Mamas machen den ganzen Tag nichts anderes, als uns die Nägel zu lackieren, den Kinderlein beim Spielen zuzusehen, ein gutes Buch zu lesen, eine neue Sprache zu lernen und abends einmal staubzusaugen – oder doch? Kinderlose Freunde stellen sich das Leben mit Kind zu Hause wie einen großen Urlaub vor, bei dem man vor allem eines hat: viel Zeit. Dass das aber gar nicht stimmt, wissen wohl alle Mamas der Welt. Denn als Mama beinhaltet das Leben meistens doch eher volle Stinkewindeln, aufräumen, aufräumen, aufräumen, streitende Kinder wieder auseinander zu bekommen, zu kochen, zu putzen, und und und. Wir wollen uns nicht beschweren, denn das Leben mit Kindern ist einfach wundervoll – aber ganz so easy wie sich die anderen das vorstellen ist es wirklich nicht.

Was nervt dich am Mamasein?

2. „Sei doch nicht so langweilig! Du bist heute Abend kinderlos! Schwächling…“

Wir haben einen Babysitter gefunden, haben uns schick gemacht, sind auf einer Party – und? Schauen dauernd auf das Handy, ob auch ja nichts passiert ist. Und sind um 23:00 Uhr schon super müde. Außerdem sind die Kinder zwar nicht anwesend, aber im Kopf sind sie dafür umso stärker vorhanden: Klappt daheim alles, schlafen die Lieben schon, hat das Baby seine Milch getrunken? Und vermisst es Mama schon arg? Wie soll man bei so vielen Gedanken anhaltend Party machen?

3. „Ich habe dich nicht eingeladen, weil du eh nie ja sagst.“

Böses Foul! Okay, wir Mamas sagen wirklich oft ab – mal weil Elternabend in der Schule ist, mal weil Magen-Darm-Grippe kursiert, dann weil Papa keine Zeit hat und die Kinder sonst alleine wären – aber ehrlich: Gefragt werden wollen wir bitteschön trotzdem. Könnte ja ein Wunder passieren, und eines Tages können wir doch …

4. „Also, wenn ich Kinder habe, werde ich______, und meine Kinder werden nie_________, und die Regeln werden lauten _________ .“

Interessant, das müsste man eigentlich aufschreiben. Und den lieben Freunden unter die Nase halten, wenn es dann wirklich so weit ist und sie Kinder haben. Ach, der kleine darf jetzt doch ab und zu Fernsehen? Und wolltet ihr nicht die ersten drei Jahre komplett auf Zucker verzichten? Und wie war das nochmal mit dem „Meine Kinder werden nie schreiend in einem Edeka liegen, weil sie keinen Kaugummi bekommen!“?

5. „Kannst du deine Kinder nicht einfach abgeben?“

Nein, tut mir leid, denn sie sind keine Haustiere, und selbst mit denen ist das bekanntlich ja schwierig. Meine Kinder gehören eben zu mir, und deswegen nehme ich sie auch fast überall hin mit. Außerdem haben Oma und Opa auch nicht täglich Lust für uns den Babysitter zu spielen.