25. SSW (25. Schwangerschaftswoche): noch 16 Wochen bzw. 112 Tage

25. SSW: Bislang hat dein Baby noch keine Haarfarbe

Der Bauch wächst nun auch immer mehr nach vorn, der Bauchnabel schaut hervor und Du siehst vielleicht ein bisschen aus wie ein Luftballon. Alle Aktivitäten werden etwas schwieriger und die Tage, an denen Du Deine Schuhe selbst schließen kannst, sind gezählt. Zu Beginn der 25. Schwangerschaftswoche sind es bis zum Entbindungstermin (ET) noch: 16 Wochen bzw. 112 Tage, man spricht von SSW 24 +0

Dein Körper in der 25. SSW

Dein Bauch

Der Uterus wächst nun nicht mehr hauptsächlich nach oben, sondern dehnt sich auch mehr nach vorn aus. Mit dem wachsenden Bauch kommt in dieser oder in den nächsten Wochen Dein Bauchnabel aus seinem Versteck und stülpt sich statt nach innen, nun nach außen. Keine Sorge, wenn der Bauch weg ist, ist auch Dein Bauchnabel wieder dort, wo er hingehört.

Im Moment ist Dein Uterus so groß wie ein Fußball und drückt jetzt auch die unteren Rippen, das Zwerchfell und einige Organe nach oben. Er endet jetzt etwa auf halber Strecke zwischen Deinem Bauchnabel und Deinem Brustbein.

Schwangerschaftsbeschwerden

Bauchschmerzen

Wenn Schwangere Bauchschmerzen haben, dann werden sie verständlicherweise nervös. Sorge um das Baby, Angst vor vorzeitigen Wehen. Alles geht einem dann durch den Kopf. Doch meist haben die Schmerzen harmlose Ursachen: Festsitzende Blähungen (von der Enge im Bauch ist auch der Darm betroffen) können sehr schmerzhaft sein, Verstopfung macht Bauchweh und der Druck kann auch um den Bauchnabel herum schmerzhaft sein. Dennoch solltest Du, wenn die Schmerzen anhalten, den Arzt aufsuchen und die Ursache ermitteln.

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Kurzatmigkeit

Der Uterus drückt nach oben und dadurch ist auch Dein Lungenvolumen eingeschränkt. Du bist nun schnell aus der Puste und kannst wenig dagegen tun. Wichtig ist, dass Du Pausen einlegst, wenn Du Dich körperlich betätigst. Nicht nur Dein Körper benötigt Sauerstoff, sondern auch der Deines Babys. Also setzt Dich mal hin oder bleib eine Weile ruhig stehen, wenn du gerade wieder schnaufst wie eine Dampflok.

Rote juckende Handflächen

Die vermehrte Blutmenge und damit verbundene höhere Durchblutung, sowie das Östrogen verursachen rote, juckende Hände. Besonders wenn die Hände durch warmes Wasser oder einen heißen Becher noch wärmer werden, verschlimmert sich die Situation. Du kannst ausprobieren, ob es Dir hilft, ein Kühlpack in den Händen zu halten, doch manchmal sorgt das hinterher für noch mehr Durchblutung und verschlimmert das Symptom vielleicht. Lauwarmes Wasser über die Hände laufen zu lassen ist da oft die bessere Lösung. Du solltest auf jeden Fall jetzt auf alles verzichten, was die Hände zusätzlich reizt: Putzmittel, Geschirr abspülen, Cremes und Lotion mit hohem Parfüm-Anteil, …

Wie sich Dein ungeborenes Baby entwickelt

Wie groß ist Dein Baby jetzt?

Größe: 22 cm vom Scheitel bis zum Steiß gemessen

Gewicht: 700g

Während sich in den ersten Schwangerschaftswochen das Wachstum aller Babys ungefähr im gleichen Maße befand, kann es nun von Baby zu Baby größere Schwankungen geben. Auch geben manche Bücher die Größe vom Scheitel bis zu den Füßen an, somit solltest du nicht irritiert sein, wenn die Angaben unterschiedlich ausfallen. Wichtig ist, dass das Wachstum Deines Babys konstant ist und Dein Frauenarzt mit den Werten zufrieden ist.

Was in der 25. Schwangerschaftswoche wächst und sich entwickelt

Bisher hat Dein Baby noch keine Haarfarbe! D.h. es hat zunächst weiße Haare und erst mit der Pigmentierung wird seine Haarfarbe sichtbar. Dein Baby wächst nun sehr rasch und gelegentlich gibt es regelrechte „Schübe“, in denen sich dann auch Dein Gewicht schneller erhöht als erwartet.

Besonders das Gehirn Deines Babys ist jetzt dabei, sich noch mehr zu entwickeln. Nervenzellen bilden neue Verknüpfungen und Nervenbahnen – manche davon sind für die sensorische Wahrnehmung zuständig, andere für die Koordination bewusster und unbewusster Muskelaktivitäten im Körper.

Was kannst Du tun?

Hast Du schon beschlossen, wo Du Dein Baby zur Welt bringen möchtest? Wenn es Deinem Baby gut geht und keine Komplikationen zu erwarten sind, dann kannst Du auch über eine Hausgeburt nachdenken oder über ein Geburtshaus. Soll die Geburt im Krankenhaus stattfinden, hast Du auch hier die Wahl zwischen ambulanter Geburt, stationärer Aufnahme oder vielleicht sogar der Option eines Familienzimmers, in dem Dein Partner und Geschwisterkinder mit einziehen. Erkundige Dich, welche Angebote es in Deiner Umgebung gibt.

Erfahrungen aus vorhergehenden Schwangerschaften lassen Frauen ihre zweite, dritte, … Schwangerschaft oft anders handhaben. Wenn du Dein erstes Kind erwartest, wirst Du Dich vielleicht fragen, was diese Frauen in der nächsten Schwangerschaft anders machen würden (und was genauso noch einmal).

Irgendwann in dieser Zeit beginnt vermutlich Dein Geburtsvorbereitungskurs. Neben den Informationen und Übungen zur Geburt, erfährst Du hier viel über die Schwangerschaft und kannst Fragen stellen. Gerade dieser Austausch unter Schwangeren, die etwa in der gleichen SSW sind wie Du, ist wohltuend. Vielleicht sind Dir einige Frauen besonders sympathisch und Du würdest Dich gern einmal nach dem Kurs oder an einem anderen Tag mit ihnen treffen? Ein paar Visitenkarten oder kleine Zettel mit Telefonnummer oder Email-Adresse in der Handtasche erleichtern die Kontaktaufnahme.

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