Wipper, Krabbeldecken, Laufgitter - was brauche ich wirklich?

Diese Dinge sind praktisch zum Baby ablegen

Wenn man sein Baby mal kurz ablegen muss, sollte man auch die ensprechende Unterlage haben. Wir haben ein paar Tipps.

Baby im Laufgitter guckt nach oben
©DashaMuller via Bigstock

Wipper

Braucht man? Nein, kann aber besonders bei mehreren Kindern entlasten.
Worauf achten? Kippsicherheit, Anschnallgurt
evtl. Spielbogen, automatisches Schaukeln oder Geräusche
Entscheidung Kann beim Einführen der Beikost als Sitz benutzt werden, eine Babyautoschale tut es allerdings auch, daher auf Waschbarkeit des Bezugs achten.
Weniger wichtig Muster
Aufgepasst: Babywipper nicht zum längeren Ablegen des Babys verwenden, sonst kann es zu motorischen Defiziten kommen. Besser ist eine flache Krabbeldecke oder (sicherer) ein Laufgitter.
Sonstiges: Orthopäden raten von Babywippern ab. Wipper nie auf einen Tisch oder andere Erhöhung stellen!

10 Dinge, die jede Schwangere braucht

Krabbeldecke

Eine Krabbeldecke kann gern ein bisschen größer sein und sollte sich unbedingt gut waschen und trocknen lassen! Viele Decken haben kleine Spiegelchen, Fühl- und Rasselspielzeug etc. eingenäht. Achten Sie gerade bei diesen Decken darauf, dass sie sich gut waschen und trocknen lassen – Babys spucken nach der Mahlzeit oft! Eine kleinere, günstige „Zweitdecke“ kann für Besuchsfahrten sinnvoll sein.

>Im Garten kann anstelle der Krabbeldecke auch eine nach unten isolierte Picknickdecke oder ein günstiger Flickenteppich verwendet werden.

Achten Sie immer auf hautfreundliches Material und darauf, dass mit ungiftigen Farben gefärbt wurde, da das Baby vielleicht auch an der Decke nuckeln wird.

Laufgitter

Braucht man? Sind praktisch aber kein Muss
Worauf achten? Laufgitter sind sperrig, machen aber nur Sinn, wenn sie dem Kind auch etwas Platz bieten. Bei wenig Wohnraum eine klappbare Variante wählen.
Entscheidung Möglichst höhenverstellbar, dann kann das Baby von Beginn an dort abgelegt werden. Dadurch weniger Zugluft am Boden und bessere Sicht.
Modelle mit Tür zum selbstständigen hinein und herauskrabbeln können praktisch sein.
Gute: Gitter, die auf dem Boden variabel aufgestellt werden wie ein Zaun. Diese sichern größere Bereiche gegen kleine Krabbler ab (z.B. Kamin, Küche, Treppenhaus).
Weniger wichtig Holz oder Kunststoff
Aufgepasst: Wenn der Laufstall gelegentlich verschoben werden soll, braucht er Räder.
Sonstiges: Evtl. Laufgitter-Einlage mitkaufen, auf Waschbarkeit achten.
Alternativ kann auch ein faltbares Reisebett verwendet werden.

Allgemein:

Der Name lässt vermuten, dass ein Laufgitter erst benötigt wird, wenn das Kind laufen kann und damit das Weglaufen verhindert werden soll. Daher entschließen sich viele Eltern erst spät für diese Anschaffung. Tatsächlich ist ein Laufgitter schon früher hilfreich. Bei kaltem oder zugigem Fußboden ist es der ideale Ort, um ein Baby am Tage abzulegen. Ist es höhenverstellbar, kann das noch kleine Baby in oberster Position alles gut sehen und Sie vermeiden unnötiges Bücken.

Mit Rollen, lässt es sich im Raum gut verschieben, doch meist passen Laufgitter nicht durch die Tür. Kaufen Sie es dennoch nicht zu klein, da der Bewegungsdrang schon nach wenigen Monaten deutlich größer wird. Auch für die Aufbewahrung von Spielzeug und zum Schutz vor tolpatschigen Geschwistern oder vor Haustieren kann es verwendet werden. Es lässt sich außerdem auch auf der Terrasse und im Garten verwenden.

Alternativ

Ein Babyreisebett verwenden: Es lässt sich schnell auf- und abbauen, überall mit hinnehmen, lange verwenden und ist obendrein oft günstiger.

Babytrainer, Babyspielzeug

In den ersten 8 Wochen wird sich Ihr Baby noch nicht besonders für Spielzeug interessieren. Es erkennt Farben und Formen noch nicht so gut. Die Farbe Rot, Schwarz-Weiß-Kontraste und Gesichter sind die ersten, besser erkennbaren Objekte. Mobiles in diesen Farben können über dem Wickeltisch oder Bettchen gut angebracht werden.

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Erst nach und nach erkennt es andere Farben und Formen und freut sich über bunte und abwechslungsreiche Muster. Damit Ihr Baby nicht nur seine optischen Eindrücke trainiert sondern auch etwas fühlt, empfehlen sich Spielsachen aus verschiedenen Materialien. Babytrainer, die sich mit unterschiedlichen Gegenständen behängen lassen sorgen für die notwendige Abwechslung.

Da Spielsachen erst später benötigt werden, gehören Sie nicht unbedingt zur „Erstausstattung“, lassen sich aber gut zur Geburt schenken – vielleicht per Gutschein?

Eine Spieluhr, die Sie am Ende der Schwangerschaft auf dem Bauch abspielen, wirkt vielleicht später beruhigend für das Baby.