Frühschwangerschaft – Das musst du dazu wissen

Frühschwangerschaft – Das solltest du wissen

Was bedeutet der Begriff Frühschwangerschaft, was kommt in dieser Zeit auf dich zu und was gilt es in dieser heiklen Phase zu beachten? Von uns bekommst du alle Antworten.

Die Vorfreunden einer Frühschwangerschaft wird durch ein erhöhtes Risiko manchmal etwas gedämpft
Was ist eine Frühschwangerschaft und worauf solltest du jetzt achten? ©Unsplash/Ariana Prestres

Du hast gerade erfahren, dass du schwanger bist, die Freude ist riesig, doch gleichzeitig mischt sich auch Sorge unter den Emotionsmix: Mache ich etwas falsch? Ist mein Kind gesund? Diese Sorgen und besonders die Angst, das Kind zu verlieren, sind vor allem bei Frauen, die zum ersten Mal Mutter werden, ganz normal.

Was ist die Frühschwangerschaft?

Vor allem in den ersten drei Monaten ist die Angst, das Kind zu verlieren groß. Das Risiko, eine Fehlgeburt zu erleiden ist in dieser ersten Phase der Schwangerschaft am größten. Die ersten drei Monate, in denen sichtbar oft noch gar nichts passiert, die aber gerade emotional sehr durchwachsen sein können, nennt man Frühschwangerschaft. Die Phase endet offiziell mit dem ersten Tag der 13. SSW.

Die Frühschwangerschaft beginnt mit der Befruchtung der Eizelle. Ab diesem Moment stellt sich der weibliche Körper innerhalb kürzester Zeit um. Da fortan nicht nur du, sondern auch der Embryo von den Körpersystemen versorgt werden müssen, werden Stoffwechsel und Blutmenge erhöht, die Gebärmutter wächst und Sehnen, Bänder, Darm- und Beckenbodenmuskulatur bereiten sich auf das zusätzliche Gewicht und die Geburt vor.

Was passiert in der 13. SSW?

Mit diesen Symptomen musst du in der Frühschwangerschaft rechnen

Die ersten Anzeichen für eine Frühschwangerschaft sind das Ausbleiben der monatlichen Blutung, Spannungsgefühle in den Brüsten und eine bislang nicht bekannte Müdigkeit. Auch Übelkeit, die übrigens nicht nur morgens, sondern den ganzen Tag über auftreten kann, und Heißhungerattacken gehören zu den ersten Anzeichen einer Schwangerschaft.

Und damit sind wir mit der Liste an Symptomen noch längst nicht am Ende. Viele schwangere Frauen klagen in den ersten drei Monaten über Rückenschmerzen. Auch so unangenehme Beschwerden wie Blähungen, Verstopfungen, Durchfall und Sodbrennen gehören zum Sortiment der Frühschwangerschaftssymptome. Ebenso wie vaginaler Ausfluss, Schmerzen in den Brüsten und Schwindel. All diese Symptome sind vielleicht unangenehm, gleichzeitig aber vollkommen normal und kein Grund zur Sorge.

Vorsicht ist hingegen bei Blutungen geboten. Die können auf eine drohende Fehlgeburt hinweisen und sollten auf jeden Fall mit dem Gynäkologen abgeklärt werden. Das gilt auch für Unterleibsschmerzen. Sie müssen nichts Schlimmes bedeuten, sollten aber ebenfalls schnellstmöglich untersucht werden.

So verhältst du dich in der Frühschwangerschaft richtig

Viele werdende Mütter haben besonders mit der Sorge zu tun, etwas falsch zu machen und das Kind zu gefährden. Aber: So risikoreich die ersten zwölf Schwangerschaftswochen für den Embryo sind, du brauchst dich in der Frühschwangerschaft dennoch nicht zu Hause verkriechen oder dich mit Sorgen zu plagen. Eine mögliche Fehgeburt kannst du leider nicht verhindern. Es gibt allerdings ein paar Dinge, auf die du achten und an die du dich halten solltest.

An erster Stelle steht der regelmäßige Gang zum Arzt. Die Vorsorgeuntersuchungen sind wichtig, da der Arzt hier feststellt, ob mit dem Embryo alles in Ordnung ist.

Wichtig ist außerdem eine gesunde und ausgewogene Ernährung. Da sie oftmals nicht komplett ausreicht, um dem Kind alle notwendigen Nährstoffe zuzuführen, ist außerdem eine zusätzliche Zufuhr von Folsäure ratsam.

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Auf Alkohol, Zigaretten und jede andere Form von Drogen solltest du ab sofort komplett verzichten. Alle drei können sich negativ auf das Wachstum und die Gesundheit deines Kindes auswirken.

Beim Thema Sport scheiden sich die Geister. Trainierst du regelmäßig, musst du während der Schwangerschaft nicht damit aufhören. Besprich deinen Sportplan am besten mit deinem Arzt und deinem Trainer. Regelmäßige Bewegung an der frischen Luft ist aber in jedem Fall gesund für dich und dein ungeborenes Kind und auch Schwimmen, Yoga und Radfahren tun euch beiden gut.