Hilfe für Schwangere in Notsituationen

Hilfe für Schwangere in Not 

Manche Schwangerschaft war nicht geplant, manche Schwangere wird in der Schwangerschaft vom Kindsvater verlassen oder verwitwet. Es gibt viele Dinge, die dafür sorgen können, dass eine Schwangere in eine seelische und finanzielle Notlage gerät. Nicht jedes Problem lässt sich einfach lösen aber es gibt Anlaufstellen, die helfen.

Schwangere liest ein Buch
©Pexels/Josh Willink

Finanzielle Sorgen in der Schwangerschaft

Schwangere Harz IV Empfänger haben ab der 13. SSW einen Anspruch auf Mehrbedarf von 17%, bzw. knapp 65 €. Dieser Betrag soll die Kosten abdecken, die durch eine Schwangerschaft z.B. für Umstandskleidung etc. entstehen.

Schwangerschaftsberatungsstellen helfen Dir, bei Anspruch und Bedarf die richtigen Ansprechpartner für finanzielle Unterstützung z.B. für die Erstausstattung zu finden. Informationen bietet hierzu z.B. die Caritas. Viele Regelungen und Unterstützungsmöglichkeiten sind vom jeweiligen Bundesland abhängig.

Eine wichtige Frist in „Schwangerschafts-Konflikt Situationen“ ist die 12. SSW: Schwangere in Not können bis zur 12. SSW finanzielle Hilfe beantragen.

Hier die Anlaufstellen der verschiedenen Bundesländer:

Baden-Württemberg

Stiftung „Familie in Not”

Bayern

Landesstiftung „Hilfe für Mutter und Kind”

Berlin

Stiftung „Hilfe für die Familie”

Brandenburg

Stiftung „Hilfe für Familien in Not – Stiftung des Landes Brandenburg”

Bremen

Bremische Evangelische Kirche

Hamburg

Caritasverband für Hamburg e.V.

Hessen

Diakonisches Werk in Kurhessen-Waldeck

Mecklenburg-Vorpommern

Stiftung „Hilfen für Frauen und Familien”

Niedersachsen

Stiftung „Familie in Not”

Nordrhein-Westfalen

Caritasverband für die Diözese Münster e.V.

Rheinland-Pfalz

Stiftung „Familie in Not”

Saarland

Caritasverband für Saarbrücken und Umgebung e.V.

Sachsen

Stiftung „Hilfe für Familien, Mutter und Kind”

Sachsen-Anhalt

Stiftung „Familie in Not” – Sachsen-Anhalt

Schleswig-Holstein

Stiftung „Familie in Not”

Thüringen

Thüringer Stiftung HandinHand – Hilfe für Kinder, Schwangere und Familien in Not

Andere Sorgen in der Schwangerschaft

Angst vor Gewalt

Wenn es in der Partnerschaft zu Gewalt kommt oder der Partner damit droht, ist ein Frauenhaus ein sicherer Ort für Dich! Die Kontaktstellen der verschiedenen Frauenhäuser in den Bundesländern findest du auf dieser Seite: http://www.autonome-frauenhaeuser-zif.de/autonome_adressen.htm

Angst vor der Familie oder anderen Konfliktpersonen

Wenn Du noch jung und schwanger bist und Angst davor hast, wie Deine Familie darauf reagiert oder wenn Deine Familie schon schlecht auf die Nachricht reagiert hat, dann gibt es Mutter-Kind-Einrichtungen, die Dich aufnehmen und Dir weiter helfen können: http://www.sternipark.de/index.php?id=8

Babyklappen, anonyme Geburt und weitere Hilfe findest Du ebenfalls beim Sternipark, dort heißt es auf der Webseite:

Das Projekt Findelbaby steht kostenlos, bundesweit 24 Stunden am Tag über die Telefonnummer0800/4560789 zur Verfügung. Wenn Sie in Not sind, holen wir Sie zu jeder Zeit an jedem Ort in Deutschland ab.Wir fragen nicht nach Ihrem Namen, sondern wie wir Ihnen helfen können. Sie können bei uns wohnen, in einem Krankenhaus anonym entbinden und sich danach in Ruhe entscheiden, wie es weitergehen soll. Für Sie und Ihr Kind wird alles gut.

Mehr Info gibt es unter: http://www.sternipark.de