Öle & Kräuter in der Schwangerschwangerschaft

Öle und Kräuter in der Schwangerschaft

In der Schwangerschaft sind viele Frauen darauf bedacht, sich möglichst gesund zu verhalten und chemische Stoffe zu meiden. Hier bieten pflanzlichen Essenzen durchaus hilfreiche Unterstützung bei den kleinen Alltagsbeschwerden, sei es in Form von Aufgüssen und Tees oder als ätherisches Öl. Allerdings sind einige Pflanzen aufgrund ihrer Inhaltsstoffe in der Schwangerschaft kontraindiziert – ihre Wirkstoffe können unliebsame Folgen haben, z.B. indem sie vorzeitige Wehen auslösen.

Der Bauch einer Schwangeren
©Pixabay

Besonders im ersten Drittel (Trimenon) der Schwangerschaft sollten menstruationsfördernde Mittel gemieden werden, dies gilt besonders dann, wenn die Schwangere bereits komplizierte Schwangerschaften oder Fehlgeburten hatte.

Es versteht sich von selbst, dass alle potenziell gefährlichen Kräuter und Öle in der Schwangerschaft nicht angewendet werden oder nur unter Aufsicht einer wirklich damit erfahrenen Person. Bei entsprechender Indikation können viele der „problematischen“ Öle und Kräuter unter fachlicher Aufsicht – am besten bei einer erfahrenen Hebamme – nach dem ersten Trimenon verwendet werden.

Bei vorzeitigen “wilden” Wehen soll sich das echte Majoran-Öl (aber bitte Origanum majorana und nicht Thymus mastichina!!) als ungewöhnlich hilfreich erwiesen und sogar Klinikaufenthalte verkürzt oder gar vermieden haben

  • Als menstruationsfördend gelten:
  • Schafgarbe (Achilles millefolium)
  • Zimtrinde und -blätter (Cinnamomum zeylandicum )
  • süßer Fenchel (Foeniculum vulgare var. dulce)
  • Muskatnuss und -blüte (Myristica fragrans)
  • Anis (Pimpinella anisum)
  • Salbei (Salvia officinalis)

Kritisch:

  • Palmarosa (Cymbopogon martini)
  • Fenchel, süß (Foeniculum vulgare var. dulce)
  • (Zitronen-) Verbene (Lippia citriodora)
  • Pfefferminze (Mentha x piperita)
  • Muskatnuss und -blüte (Myristica fragrans)
  • Anis (Pimpinella anisum)
  • Nelkenblätter /-knospe (Syzygium aromaticum)
  • Thymian, typ geraniol (Thymus vulgaris ct. geraniol)

Außerdem als kritisch gelten:

  • Basilikum
  • Beifuss (Dhavana)
  • Bohnenkraut
  • Brunnenkresse
  • Eisenkraut
  • Estragon
  • Herzgespann
  • Kampfer
  • Kümmel
  • Liebstöckel (im Volksmund auch „Maggikraut“ genannt)
  • Majoran
  • Melisse
  • Mutterkraut
  • Polieminze
  • Rainfarn
  • Raute
  • Rose
  • Rosmarin
  • Safran
  • Salbei
  • Speiklavendel
  • Wacholder

Mehr und ausführlichere Infos zu diesem Thema finden Sie unter  http://www.aromapraxis.de