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Diese 10 altdeutschen Namen werden wieder modern

Alte, deutsche Namen, wie sie unsere Großeltern und Urgroßeltern tragen, erleben zurzeit ein echtes Comeback. Wir haben zehn altdeutsche Mädchennamen und altdeutsche Jungennamen herausgesucht. Vielleicht ist ja auch ein Name für dein nächstes Kind dabei.

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Altdeutsche Jungennamen & altdeutsche Mädchennamen: Die Beliebtheit steigt an

Dieser Trend zu altdeutschen Jungennamen und altdeutschen Mädchennamen wird wohl auch weiterhin anhalten. Das zumindest lassen die ersten Prognosen der Gfds erahnen. In einer offiziellen Pressemitteilung bestätigen die Namensforscher: „Lea und Ida scheinen bei den Mädchen häufiger zu werden, ebenso Mila, der seit einigen Jahren an Beliebtheit gewinnt. (…) Zu Mila bei den Mädchen gesellt sich Milan bei den Jungen, daneben könnten Theo, Henry und Liam auf den vorderen Plätzen der Jungen-Erstnamen eine größere Rolle spielen.“ Vornamen wie Alexander, Marie und Sophie sind ohnehin Dauerbrenner.

Warum werden altdeutsche Namen immer beliebter?

Tradition kommt an. Woher der Trend zu alten Namen kommt, hat Frauke Rüdebusch, wissenschaftliche Mitarbeiterin bei der GfdS in einem Interview mit der Süddeutschen Zeitung erklärt:

„Sobald Namen lange nicht vergeben und damit selten geworden sind, erwecken sie wieder Interesse: Denn so sticht man aus der Masse hervor und ist gleichzeitig Teil einer Tradition.“

Das bedeutet, ähnlich wie Mode- und Musiktrends erleben auch Namen regelmäßig ein Comeback. Gerade sind es altdeutsche Namen wie Grete, Ida oder Anton.

Was ist Eltern bei der Namenswahl wichtig?

Laut einer Umfrage der GfdS, die in Zusammenarbeit mit dem Institut für Demoskopie Allensbach durchgeführt wurde, sind für werdende Eltern bei der Namenswahl vor allem ästhetische Gründe ausschlaggebend. Der Vorname soll also in erster Linie schön klingen. Interessant ist außerdem, dass ein Viertel der Eltern ihrem Kind den Namen einer bestimmten Person gibt. Besonders oft handelt es sich dabei um Familienangehörige – vor allem um die eigenen Großeltern.

Altdeutsche Namen auch als Zweitnamen beliebt

Auch ein Blick auf die Zweitnamen zeigt die Vorliebe für altdeutsche Namen. „Schon seit Jahren sind bei den Folgenamen Marie, Sophie und Maria bei den Mädchen sowie Alexander, Maximilian, Paul und Elias bei den Jungen sehr beliebt. Daran wird sind vermutlich nicht viel ändern. Häufiger könnten hier traditionelle Namen wie Theresa, Elisabeth, Katharina und Franziska bei den Mädchen sowie Karl, Thomas, Andreas und Daniel bei den Jungen werden.“, so die GfdS.

Welche Namen besonders beliebt sind, hängt aber auch stark von der Region ab. Während man in den nördlichen Bundesländern den skandinavischen Einfluss erkennt, orientieren sich die südlichen Regionen gerne an Heiligen. Auch interessant: In Bayern werden Langversionen wie Maximilian bevorzugt, während man im Osten eher auf die praktischen Kurzversionen wie Max zurückgreift.

Altdeutsche Namen und moderne Vornamen in unserer Datenbank

Du hast in unserer Bildergalerie zu den altdeutschen Namen doch keinen passenden Namen gefunden? Dann schau doch einfach mal in unserer Vornamendatenbank vorbei.

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