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Baby-Entwicklung: 46 Wochen alt

Wenn dein Baby 46 Wochen alt ist, steht mal wieder eine anstrengede Zeit bevor: Der 7. Wachstumsschub! Lies hier, was dich und dein Baby im 46-Wochen-Schub erwartet, wie ihr die Zeit gut meistert und was euch sonst noch diese Woche erwartet.

Wenn dein Baby 46 Wochen alt ist, steht der 7. Wachstumsschub bevor.
Wenn dein Baby 46 Wochen alt ist, steht der 7. Wachstumsschub bevor.
© Bigstock / Stephm2506

Baby 46 Wochen: Größe, Gewicht und Kleidergrößen

Wie groß und schwer sind die meisten Babys mit 46 Wochen und in welche Konfektionsgröße passen sie in diesem Alter? Hier findest du alle Infos in dieser Übersicht Größentabelle:

Mädchen Jungs
Größe 80 Zentimeter (+/- vier Zentimeter) 84 Zentimeter (+/- vier Zentimeter)
Gewicht 8.800 Gramm (+/- 1.500 Gramm) 9.000 Gramm (+/- 1.500 Gramm)
Kleidung/ Strampler Größe 80, manche Babys brauchen auch schon 86 Größe 80, manche Babys brauchen auch schon 86
Mützen Größe 50/52 Größe 50/52
Socken Größe 25-26 Größe 25-26

Wie du die Schuhgröße deines Babys berechnest, liest du hier.

Video-Empfehlung

Baby 46 Wochen: 7. Wachstumsschub

Wenn dein Baby 46 Wochen alt ist, steht ihm wahrscheinlich ein neuer Wachstumsschub bevor.

Daran erkennst du den 7. Wachstumsschub

Der 46-Wochen-Schub ist daran zu erkennen, dass dein Kind sich quengeliger und unzufriedener als sonst verhält. Viele Kinder erscheinen ihren Eltern geradezu in der Entwicklung zurückzugehen, sie verhalten sich babyhafter und quengeln so kindisch, wie sie es vielleicht schon seit einer ganzen Weile nicht mehr getan haben. Laut der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZfgA) ist das aber ganz normal. Auch der 7. Wachstumsschub in der 46. Woche bringt eine Menge an neugewonnener Selbstständigkeit mit sich – diese Aufregung verarbeiten Kinder manchmal, indem sie in alte, gewohnte Rollenmuster zurückfallen.

Veränderungen beim 7. Wachstumsschub

Die Motorik deines Babys mit 46 Wochen wird immer besser: So können Kinder in Alter schon sehr sicher krabbeln und sich an Gegenständen hochziehen – und aber auch von ihnen herunterklettern! Achte besonders darauf, wenn dein Kind auf einem Stuhl oder ähnlichem sitzt, dass es sich in seinem neu entdeckten Expeditionsdrang nicht kopfüber auf harten Boden stürzt.

Tipp für besondere Quengelsituationen: Seifenblasen können Kinder zum Staunen bringen und in Quengel-Situationen die Stimmung retten. Was kann man heute machen? Regenbögen jagen!

Wenn du wissen willst, was dich im nächsten Wachstumsschub erwartet, findest du hier einen großen Überblick über alle 8 Schübe:

Entwicklung Baby 46 Wochen

Matschen macht Spaß und fördert die Wahrnehmung! Im Sommer kann dein Kind die Sandkiste erforschen und bei schlechtem Wetter kann es mit selbst hergestellter Baby-Knetmasse ungiftig kneten, drücken und matschen.

Sprachentwicklung

Dein Baby kann nun vielleicht schon fünf verschiedene Wörter sagen – auch wenn du vielleicht die Einzige bist, die sie versteht. Der Kinder- und Jugenarzt Dr. Christian Haas rät: Höre gut zu und vermeide „Baby- oder Comic-Sprache“ sondern nenne die Dinge bei ihrem richtigen Namen. Also nicht „Wir machen jetzt brum-brum“, sondern „Wir fahren jetzt mit dem Auto“.

Motorik fördern

Weitere wichtige Sinneseindrücke erhält es, wenn du ihm eine „Wackelstrecke“ baust: Lege Kissen unter einen Teppich und lasse es dann über diese Buckelpiste krabbeln. Unebenes Gelände ist für Kinder wichtig, etwa um die Balance üben.

Probleme beim Essen verhindern

Werden Mahlzeiten nun schwierig? Dein Baby will vielleicht den Löffel beim Füttern selbst halten, aber du machst dir Sorgen um Kleidung, Böden, Möbel und vor allen Dingen darum, dass dein Baby nicht satt wird? Nun, der Trend geht zum „Zweitlöffel“. Einen für Baby, einen für dich. Dein Baby darf und soll üben, mit Werkzeugen wie einem Löffel umzugehen und darum solltest du ihm erlauben, es selbst zu versuchen. Allerdings wird noch sehr viel Zeit vergehen, bis es richtig selbst essen kann. Bis dahin sind Sorgen um die Einrichtung und das Wohngefühl durchaus berechtigt.

Am Besten legst du unter Babys Essplatz eine Unterlage (Wachstischdecken unter dem Hochstuhl haben sich bewährt) und anstelle eines Lätzchens könnte eine Stoffwindel oder ein übergroßes T-Shirt die Kleidung schützen. Dir hilft vielleicht ein „Fütter-Shirt“, dass du nur zu diesem Anlass überziehst oder eine Küchenschürze. Während Baby also mit dem Brei herum pampt, kannst du Löffel für Löffel in sein kleines Mündchen schieben und somit sicherstellen, dass es satt wird.

Baby 46 Wochen beschäftigen

Beim Spielen macht Dein Baby jetzt schon besser mit. Es spielt vielleicht aktiv „Kuckuck“ mit dir, indem es sein Gesicht hinter den Händen verbirgt und dann plötzlich zeigt. Es fordert vielleicht auch Spiele ein und möchte Hoppe-Reiter spielen – ein Zeichen, dass es bereits eigene Konzepte zum Spielen und zur Beschäftigung entwickelt. Es wartet nicht mehr darauf, dass jemand anderes die Initiative ergreift, sondern schlägt selbst etwas vor.

Erinnerungen bewahren

Nimm Babys „Kuckuck“-Spiel mit der Kamera auf – es wird Euch alle später zum Lachen bringen und Erinnerungen an diese Zeit zurück bringen. Schreibe außerdem auf, welches die ersten Worte Deines Babys sind und was sie bedeuten.

Baby mit 46 Wochen fördern

Es sind noch locker 5 Jahre, bis Dein Baby in die Schule kommt aber seine Bildung beginnt bereits jetzt. Das Konzept des Zählens kann man gar nicht früh genug beginnen, also zähle doch beim Aufräumen die Spielsachen, die in die Kiste fliegen und beim Füttern jeden Löffel usw. Dein Baby muss noch nicht verstehen was diese Zahlen bedeuten aber je früher es daran heran geführt wird, desto schneller wird es das Konzept von Mengen und Zahlen verstehen und im Gehirn die nötigen Denkstrukturen anlegen.


Quellen:

  • Van de Rijt, Hetty; Plooij Frans X.,: Oje, ich wachse!, Aufl. 18, München: Mosaik bei Goldmann 2005
  • Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung: Das Baby – Informationen für Eltern über das erste Lebensjahr, https://www.bzga.de/infomaterialien/kinder-und-jugendgesundheit/das-baby/ (letzter Abruf: April 2019)
  • Jahn-Zöhrens, Ursula: Entspannt erleben: Babys 1. Jahr, Deutscher Hebammenverband (Hrsg.), Aufl. 3, Stuttgart-Feuerbach: Thieme 2014
  • Dr. Christian Haas: Sprachförderung
    https://www.kinderarzt-haas.de/informationen/sprachf%C3%B6rderung/ (letzter Abruf: April 2019)