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Baby 6 Wochen alt: das erste Lächeln!

Wenn dein Baby 6 Wochen alt ist, kann es sein, dass die größte Belohnung für Eltern auf dich wartet: das erste Lächeln! Lies hier, was in der 6. Lebenswoche sonst noch wichtig ist, was dein 6 Wochen altes Baby braucht und welche Termine und Herausforderungen jetzt auf euch zukommen.

Im Video zeigen wir dir die wichtigsten Entwicklungsschritte deines Babys – außerdem: Wie sieht es mit Mamas Gesundheit in dieser Woche aus?

Babys 6. Woche

Baby 6 Wochen alt: Größe, Gewicht und Konfektionsgröße

Wie groß und wie schwer ist ein 6 Wochen altes Baby? Hier findest du eine Übersichtstabelle mit durchschnittlichen Größen- sowie Gewichtsangaben. Außerdem kannst du hier leicht ablesen, welche Kleidungsgröße deinem Baby jetzt passt.

. Mädchen Jungs
Größe 50 bis 62 Zentimeter 50 bis 62 Zentimeter
Gewicht rund 5.100 Gramm rund 5.600 Gramm
Zunahme 170 bis 330 Gramm 170 bis 330 Gramm
Kleidung/ Strampler Größe 50, manche Babys brauchen auch schon 56 Größe 50, manche Babys brauchen auch schon 56
Mützen Größe 35 – 37 Größe 35 – 37
Socken Größe 15-17 Größe 15-17

Wie du die Schuhgröße deines Babys berechnest, liest du hier.

Wenn dein Baby mit 6 Wochen größer, kleiner, schwerer oder leichter als die Werte aus der Tabelle sind, musst du dir keine Sorgen machen. Babys entwickeln sich unterschiedlich. Und ob sich dein Kind gesund entwickelt, kann nur ein Kinderarzt mit Sicherheit feststellen.

Baby 6 Wochen: Alle Entwicklungsschritte

Wenn dein Baby 6 Wochen alt ist, erwartet dich etwas ganz Besonderes, auf das du dich vielleicht schon seit Wochen freust: Das erste bewusste Lächeln! Außerdem entwickelt sich dein Baby motorisch weiter.

Das erste Lächeln

In den letzten Wochen hast du dein Baby vielleicht schon ab und zu mal lächeln sehen. Bisher war das wahrscheinlich aber noch ein Reflex. Wenn dein Baby 6 Wochen alt ist, erwartet dich vielleicht das erste bewusste Lächeln deines Kindes. Seine Augen werden dich anstrahlen und sein Mund verzieht sich zu einem breiten und unglaublich charmanten Grinsen.

Man spricht auch von dem sogenannten Begrüßungslächeln beim Baby. 6 Wochen hast du darauf gewartet. Und ganz egal wie anstrengend die vergangenen Tage gewesen sein sollten – aller Stress und Ärger wird sich in diesem Moment in Luft auflösen! Beantworte sein Lächeln, indem du zurücklächelst. So lernt dein Kleines, dass eine Reaktion eine Gegenreaktion erzeugen kann.

Baby 6 Wochen alt: Wahrnehmung

Dein Baby scheint sich jetzt immer mehr für seine Umgebung zu interessieren. Das liegt daran, dass es sich selbst und die Welt um sich immer mehr wahrnimmt. Mittlerweile erkennen übrigens etwa die Hälfte aller Babys seine Eltern – und ziehen Mama und Papa anderen Menschen eindeutig vor.

Ein 6 Wochen altes Baby versucht oft alles nachzuahmen, was du ihm vormachst. Durch diese Nachahmung lernt dein Kind!

6. Lebenswoche: Motorische Entwicklung

Motorisch entwickelt sich dein 6 Wochen altes Baby vom Kopf ausgehend zu den Zehen. Das bedeutet, dass sich die Eindrücke im Bereich des Kopfes festigen müssen, damit sich von dort ausgehend der Körper Stück für Stück richtig entwickeln kann.

Die Nackenmuskulatur spielt dabei eine sehr wichtige Rolle. Lege dein Kind immer mal wieder für ein paar Minuten auf den Bauch. Es wird unwillkürlich den Drang haben, den Kopf zu heben. Halte einen bunten Gegenstand vor seinen Kopf, sodass es diesen heben muss, um ihn anzusehen. Diese Übung stärkt die Nackenmuskulatur und gibt wichtige Signale an das Gehirn weiter.

Baby 6 Wochen: Schlaf

Jetzt stellt sich dein Baby langsam auf einen Tag-Nacht-Rhythmus ein. Mit etwa vier bis sechs Wochen wird das Schlafverhalten von Babys regelmäßiger. Das bedeutet, dass dein Baby zu einer ähnlichen Zeit einschläft, in der Nacht wach wird und morgens aufwacht.

Durchschlafen wird dein Baby aber noch einige Wochen nicht. Ab etwa sechs Monaten können Babys theoretisch die Nacht durchschlafen. Bei vielen dauert es aber auch länger.

Baby 6 Wochen: Fördern und spielen

Muskulatur trainieren

Es ist Zeit für ein bisschen Training für dein Baby in der 6. Woche. Probiere doch mal folgende Übung: Lege dein Baby immer mal wieder auf den Bauch. Natürlich nicht direkt nach den Mahlzeiten, wenn der Magen voller Milch ist, aber zwischendurch mal für ein paar Minuten. Es kann dann trainieren, den Kopf kurz ein wenig zu heben – das ist wichtig für dein Baby es fördert die Nackenmuskulatur und die Vernetzung zwischen Körper und Gehirn.

Am Ende des zweiten Lebensmonats sollte dein Baby den Kopf ein paar Sekunden anheben können.

6 Wochen altes Baby beschäftigen: Sehvermögen trainieren

Es ist sehr wichtig, dem Kind viele Sehreize anzubieten, um die Verdrahtung der Nerven und damit das Sehen zu fördern. Mobiles mit kräftigen Farben sind zum Beispiel eine schöne Beschäftigung für ein Baby mit 6 Wochen – und trainiert seine Sehnerven.

Nutze die Wickelzeiten für kleine Spiele: Halte einen roten Gegenstand vor sein Gesicht und bewege ihn nach links oder rechts. Folgt es dem Gegenstand mit den Augen? Verschwindet der Gegenstand aus seinem Blickfeld, hört er für dein 6 Wochen altes Baby auch auf zu existieren. Es kann nicht wissen, dass etwas, das es nicht sehen kann, weiterhin existiert. Diese Erkenntnis wird es erst später erlangen.

Darum kann dein Baby übrigens auch nicht wissen, dass deine Abwesenheit nur vorübergehend ist, wenn du aus dem Blickfeld gerätst. Aus diesem Grund ist von Einschlaftechniken abzuraten, bei denen die Eltern aus dem Zimmer des kleinen Babys herausgehen.

Töne & Musik

Bei deinem 6 Wochen alten Baby wächst das Interesse an Tönen und Musik immer mehr. Wenn du ein Glöckchen klingelst, wird dein Baby den Ton suchen. Auch Gesang, egal ob von Mama, Papa oder vom Radio, weckt die Aufmerksamkeit deines Kindes.

Baby 6 Wochen alt: Essen als Herausforderung?

Speikinder sind Gedeihkinder – ist an diesem Spruch etwas Wahres dran? Eltern von Spuckkindern machen sich oft Sorgen, ob ihr Baby ausreichend Nahrung erhält. Laut dem Kinderarzt Dr. Andreas Busse ist guter Hinweis für eine ausreichende Ernährung die Gewichtszunahme des Kindes und die Anzahl der nassen beziehungsweise vollen Windeln am Tag. Der Kindergastroenterologe Dr. Thomas Heigele, Oberarzt am Stuttgarter Klinikum, weist darauf hin, dass Untersuchungen gezeigt hätten, dass zwei Drittel aller Kinder in den ersten sechs Lebensmonaten mindestens einmal am Tag spucken, sich das aber bis zum Ende des ersten Lebensjahr lege.

Lies mehr über Speikinder und Tricks, die helfen.

Baby 6 Wochen: Verminderter Stuhlgang

Bei manchen Stillbabys kommt es im Alter von etwa 6 Wochen zu einem verminderten Stuhlgang. Manchmal findet nur alle fünf Tage Stuhlgang statt. Das liegt daran, dass manche voll gestillte Kinder die Muttermilch sehr gut verwerten.

Solange es deinem Baby aber gut geht und es keine anderen Symptome wie einen aufgeblähten Bauch, häufiges Weinen oder Fieber hat, musst du dir keine Sorgen machen. Frage im Zweifel bei deinem Kinderarzt nach.

Wichtige Termine für Mamas diese Woche

Kontrolltermin beim Frauenarzt

Ist dein Baby 6 Wochen, ist es Zeit für eine Kontrolle beim Frauenarzt. Laut dem Berufsverband der Frauenärzte e.V. sollte etwa sechs Wochen nach der Entbindung der Wochenfluss vorüber sein und eine deutliche Rückbildung der Gebärmutter erkennbar sein.

Lass beim Arzt auch deinen Eisenwert (HB und Fe) überprüfen. Zeichen für Eisenmangel können Müdigkeit, Schwindel oder Leistungsschwäche sein.

Die erste Periode & Verhütung

Etwa sechs bis acht Wochen nach der Geburt setzt übrigens auch die erste Menstruation wieder ein. Wenn du stillst, kann deine Periode auch noch ausbleiben. Denn das Stillhormon Prolaktin hemmt die Eierstöcke (Laktationsamenorrhoe).

Wichtig: Auch, wenn du deine Periode noch nicht oder nur unregelmäßig hast, solltest du in dieser Zeit verhüten, wenn du nicht wieder schwanger werden willst. Hier findest du Informationen über verschiedene Verhütungsmöglichkeiten nach der Schwangerschaft.

Rückbildungsgymnastik

Auch die Rückbildungsgymnastik steht nun auf dem Programm. Sie soll nicht nur die alte Figur wieder herstellen, sondern auch die gedehnten Bänder, verschobenen Muskeln und Organe und besonders den Beckenboden stabilisieren. Letzteres ist wichtig, damit nicht bei jedem Niesen oder Hüpfen Urin aus der Blase abgeht.

Quellen