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9 Fehler, die Eltern beim Thema Babyschlaf machen

Das eigene Baby zum Ein- und Durchschlafen zu bringen, gestaltet sich manchmal schwerer als gedacht. Oft liegen die Schlafprobleme an kleinen Fehlern, die Eltern gar nicht so recht bewusst sind. In unserer Bildergalerie findest du 9 Fehler, die viele Eltern beim Thema Babyschlaf machen, damit du sie von Anfang an vermeiden kannst.

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#1 Keine festen RitualeDein Kind braucht – genau wie du auch – eine gewisse Routine. Von klein auf sorgt ein geregelter Tagesablauf bei deinem Baby für mehr Sicherheit. Bedenke immer, dass dein Baby sich erst an die neue Umgebung außerhalb deines Babybauches gewöhnen muss. Wenn bestimmte Dinge, wie das Zubettgehen, immer gleich ablaufen, kann sich dein Baby darauf einstellen. Achte also darauf, dass du bestimmte Abläufe und Rituale wirklich konsequent einhältst. Sonst merkt dein Kind nämlich, dass irgendwas noch fehlt: Das kann sich negativ auf das Einschlafen auswirken.
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#2 Müdigkeit nicht erkennenAb der Geburt sendet dein Kind dir eindeutige Signale, wenn es müde ist. Diese Signale solltest du kennen, um es rechtzeitig schlafen zu legen. Ein übermüdetes Baby lässt sich nur schwer beruhigen und an Schlaf ist dann erstmal nicht zu denken.
Babys zeigen ihre Müdigkeit durch:
GähnenQuengeln und SchreienAugen und Ohren reibenStirnrunzeln und Grimassenreduzierte Bewegungen und starrer BlickWeitere Müdigkeitsanzeichen findest du außerdem im Artikel „Müdigkeitsanzeichen bei Babys“
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#3 Das Baby wachhaltenAuch, wenn du die Müdigkeitssignale deines Kindes erkennst, willst du dein Baby vielleicht noch ein bisschen wachhalten. Zum Beispiel, weil Papa erst in ein paar Minuten nach Hause kommt und das Kind noch wach sehen will oder weil das Abendessen gerade auf dem Herd köchelt. Dein Baby wachzuhalten ist aber keine gute Idee – denn dann verpasst du den perfekten Einschlaf-Zeitpunkt. Übermüdete Kinder werden immer gestresster und für dich wird es dann umso schwerer, dein Baby zum Einschlafen zu bringen.
Grusel-Szenen aus dem Babybett: Unheimliches Babymonitor-Foto geht viral!
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#4 Unruhe vor dem SchlafenEine Stunde vor der Bettzeit sollte bei euch langsam Ruhe einkehren. Rumtoben, Kitzel-Einheiten und aufregende Spiele helfen deinem Baby nicht, runterzukommen. Dadurch wird es dann auch schlechter einschlafen, wenn die Zeit kommt. Vor der Schlafenzeit kann sich die ganzen Familien zum Beispiel für eine entspannende Geschichte zusammensetzen. Dann ist dein Baby auch schon ruhiger, wenn es schlafen soll.
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#5 Aufregende UmgebungMobiles, Wandbilder und süße Nachtlichter – Ausstattung für das Kinderzimmer gibt es genug. Aber die bunten und beweglichen Dinge können dein Baby vom Schlafen ablenken. Vor allem Säuglinge beobachten oft neugierig die drehenden Figuren und bunten Farben. All das kann auch zu einer Reizüberflutung bei deinem Kind kommen – und dann ist es so überfordert, dass es gar nicht mehr schlafen kann.
Sollte dein Kind später irgendwann eine Angst vor der Dunkelheit entwickeln, kannst du ihm natürlich ein kleines Nachtlicht geben.
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#6 Wechselnde BettenIn manchen Familien wechseln die Schlafverhältnisse oft. Mal schlafen alle zusammen im Elternbett, dann schläft das Baby im eigenen Bettchen – das steht im Kinderzimmer, und dann mal wieder nicht. Ein ständiger Ortswechsel ist für dein Kind aber nicht gut (siehe auch: keine festen Rituale).
Du solltest dir also überlegen, welche Schlafverhältnisse zu dir und deiner Familie passen – und dann bei diesen bleiben. Wenn du dein Kind ab und an zu dir ins Bett holst oder bei Oma und Opa schlafen lässt, ist das auch kein Problem. Es sollte nur an seinen Schlafplatz gewöhnt sein.
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#7 In den Schlaf schaukelnDein Kind schreit im Bett – natürlich willst du es dann beruhigen und in den Schlaf schaukeln. Wenn dein Baby Nähe braucht, solltest du es auch auf jeden Fall aus dem Bettchen nehmen. Allerdings ist es ratsam, es zurück zu legen bevor es wieder eingeschlafen ist. Denn Babys gewöhnen sich schnell an Routinen und es kann passieren, dass es nur noch in deinen Armen einschlafen kann.
Besser: Beruhige dein Baby in deinen Armen und lege es dann wieder in sein Bettchen. Bleibe noch etwas bei ihm und lege vielleicht deine Hand auf sein Bäuchlein. Auch so kannst du ihm deine Nähe zeigen. Es wird sich in seinem Bettchen sicher und geborgen fühlen.
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#8 Falsches BettzubehörAchte darauf, dass dein Baby auch nachts nicht zu warm angezogen ist. Die Schlafsachen sollten immer zum aktuellen Wetter passen. Decken, Kuscheltiere oder ein Kopfkissen haben in Babys Bettchen ohnehin nichts verloren – sie stellen nur ein Erstickungsrisiko da und stehen im Zusammenhang mit dem plötzlichen Kindstod.
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#9 Falsche ErwartungenEine Sache solltest du beim Thema Babyschlaf immer im Kopf behalten: Egal, wie anstrengend es gerade ist und wie schlaflos deine Nächte gerade sind – es wird garantiert wieder besser! Jedes Baby ist anders – das zeigt sich auch beim Schlafrhythmus der Kleinen. Das eine Kind schläft schon wenige Monate nach der Geburt seelenruhig…bei anderen Kindern gestaltet sich das eben ein bisschen schwerer. Habe Geduld und gehe auf die Bedürfnisse deines Babys ein.
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