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Die 5 besten Einschlafrituale für dein Baby

Weshalb sind Einschlafrituale für Babys wichtig? Mit unseren Tipps kannst du das deinem Baby das Einschlafen erleichtern.

© Unsplash/ Marvin Lewis

Warum sind Einschlafrituale sinnvoll?

Durch die tägliche Wiederholung von Einschlafritualen findet dein Baby  schneller in den Schlaf und entwickelt einen Schlafrhythmus. Diese festen Abläufe vermitteln deinem Baby Geborgenheit, Sicherheit. Sie haben außerdem eine beruhigende Wirkung. Darüber hinaus festigt ein Einschlafritual das Band zwischen Eltern und Baby.

Ist mein Baby müde oder nicht?

Wenn du ein Einschlafritual für dein Baby planst, dann solltest du darauf achten, ob es auch wirklich müde ist. Das gilt auch wenn dein Baby einen Mittagsschlaf machen möchte.

Diese Anzeichen signalisieren dir, dass dein Baby müde ist:

  • Ständiges Gähnen
  • Saugen am Daumen
  • Zieht Grimassen
  • Schluckauf

> Mehr zu den Müdigkeitsanzeichen liest du hier

Baby-Einschlafrituale Baby für tagsüber und abends

Babys können noch nicht zwischen Tag und Nacht unterscheiden und werden daher nachts alle zwei bis drei Stunden wach.

Die richtige Schlafumgebung am Tag:  Das Zimmer braucht am Tag nicht abgedunkelt sein sollte. Du musst auch nicht auf Zehnspitzen gehen sobald dein Baby schläft. Geräusche sind erlaubt und zeigen deinem Kleinen, dass es Tag ist.

Die richtige Schlafumgebung am Abend: Schaffe eine dunkle Atmosphäre und vermeide laute Geräusche. Zusätzlich hilft ein Einschlafritual. Babys verstehen damit besser, wann es Schlafenszeit ist. Ab etwa vier bis sechs Wochen stellt sich dein Kind auf einen Tag-Nacht-Rhythmus ein. Das heißt, dass es meistens abends zur gleichen Zeit müde wird und einschläft.

Wichtig ist es, dass Baby schlafen zu legen, solange es müde aber noch nicht eingeschlafen ist.

5 Einschlaftipps für dein Baby

Einschlafrituale sehen für jedes Baby anders aus. Wichtig ist, dass es jeden Abend Schritt-für-Schritt wiederholt wird. Nur so kannst du sicher gehen, dass sich dein Baby an den Ablauf gewöhnt.

Nehmt euch ruhig Zeit und findet gemeinsam heraus, was am besten klappt. Manche Babys mögen es, wenn man sie vor dem Einschlafen massiert, andere wiederum genießen Musik. Du kannst auch mehrere Varianten kombinieren.

Hier sind fünf Möglichkeiten, wie du das Einschlafritual deines Babys gestalten kannst.

  • Das Gute-Nacht-Lied

Viele von uns sind selbst mit einem Gute-Nacht-Lied aufgewachsen. Lieder gehören zu der wohl beliebtesten Einschlafroutine für Babys. Das kann eine beruhigende Melodie auf einer Spieluhr sein oder aber du singst deinem Kind selbst ein Lied vor. Ob „La-Le-Lu“ oder „Schlaf, Kindlein Schlaf“. Die Stimme der Eltern kann entspannend auf das Baby wirken und ihm Sicherheit vermitteln. Auch “Weißes Rauschen” kann deinem Baby helfen in den Schlaf zu finden.

  • Das Baby-Spa

Auch die Kleinen mögen es verwöhnt zu werden. Ein- bis zweimal pro Woche kannst du dein Baby im warmen Wasser baden. Zusätzlich kannst du es mit einer Bodylotion eincremen. An badefreien Tagen genießt es dein Baby mit Baby-Öl massiert zu werden. Die Berührungen schenken ihm Geborgenheit und stärken gleichzeitig die Eltern-Kind-Bindung.

  • Die Gute-Nacht-Geschichte

Zwar versteht dein Baby noch nicht viel, trotzdem haben Gute-Nacht-Geschichten einen beruhigenden Effekt. Das liegt daran, dass dein Baby mit deiner Stimme vertraut ist. Du kannst von deinem Alltag erzählen, aus einem Buch vorlesen oder aber auch eine Geschichte erfinden. Da kommt nicht nur dein Schatz zur Ruhe, auch du kannst abschalten.

  • Der Schlafanzug

Wenn dein Baby den ganzen Tag in Alltagskleidung verbracht hat, dann wird es einen Unterschied zum gemütlichen Schlafanzug merken. Das Gefühl des Stoffes und der Komfort, signalisieren deinem Baby, dass Schlafenszeit ist.

  • Kuscheln

Egal wie das Einschlafritual aussieht, kuscheln darf auf keinen Fall fehlen. Babys kommen durch den engen Körperkontakt zur Ruhe und können sich entspannen. Es nimmt nicht nur deine Wärme und deine Anwesenheit wahr, auch dein Geruch spielt eine wichtige Rolle.

Gute Voraussetzungen

eine feste Matratze
passende Babykleidung (nicht zu warm, nicht zu kalt)
abgedunkeltes Zimmer
Temperatur zwischen 16 und 18 Grad Celsius
genügend Zeit und Ruhe

Vorsicht gilt beim Stillen. Zwar ist dein Baby dir beim Stillen nah und es fühlt sich auch wohl, doch als Einschlafritual ist es nur bedingt geeignet. Das kann zu Schwierigkeiten bei der Abstillphase führen. Vor allem wenn dein Kind älter ist, eignen sich andere andere Rituale besser.

Quellen