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Fasching mit Baby: Kostüme, Schmink-Tipps und mehr

vonBarbara Schniebel

Wer selbst gerne Karneval feiert, der wird eine große Freude daran haben, an Fasching sein Baby verkleiden zu dürfen. Hier findest du Ideen für Baby-Kostüme und Tipps, was ihr beim Thema Schminken beachten solltet.

vonBarbara Schniebel
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So feierst du Fasching mit Baby richtig
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Fasching mit Baby: Schminke erlaubt?

Natürlich darfst du an Fasching dein Baby schminken: aber bitte nur mit der richtige Farbe. Achte unbedingt darauf, dass die Farbe besonders hautverträglich ist, möglichst wenig Konservierungsstoffe enthält und wasserlöslich ist. Babys Haut ist sehr sensibel und sollte daher nicht unnötig gereizt werden. Daher gilt für Fasching mit Baby: Bitte treibt es nicht zu bunt und verwendet die Farbe sparsam. Unsere Ideen für die Baby-Kostüme kommen daher auch ohne Baby-Schminke aus.

Umzug an Karneval: Baby mit nehmen oder nicht?

Ob du an Karneval dein Baby mit zum großen Umzug mitnehmen solltest, bleibt eine Gewissensfrage. Aber im Grunde gilt auch an Fasching: Babys Bedürfnisse berücksichtigen. Zwar gibt es Babys, die sehr unempfindlich gegenüber Menschenmassen und Lärm sind, jedoch wird es auch ihnen irgendwann zu viel. Auf einem Faschingsumzug ist es laut und voll und die Kleinen sind irgendwann einfach überreizt. Daher rät der Kinder- und Jugendpsychotherapeut sowie Karneval-Experte Wolfgang Oelsner aus Köln – er hat unter anderem das Buch „Karneval – wie geht das?“ geschrieben –  an Karneval Babys nicht mit auf den Umzug zu nehmen. In einem Interview mit dem Eltern-Blog liliput-lounge.de sagt er: „Wer als Narr am Straßenrand bei einem der großen Umzüge richtig mitfeiern möchte, sollte als verantwortliches Elternteil sein Kind nicht mitnehmen.“ Seine Empfehlung lautet, mit Kindern erst ab drei Jahren auf einen Umzug zu gehen. Allerdings ist auch hier zu differenzieren: für kleine Kinder sollte es auch ein kleiner Umzug sein.

Woher kommt der Fasching?

Ein Ursprung ist bereits im vorchristlichen Rom zu finden. Dort wurde Anfang Januar ein Mann aus dem Volke zum König gewählt und mit viel Gefolge und Prunk in einer Prozession durch die Straßen geführt. Dabei wurden Schiffe mit Bildern der Götter geschmückt und auf Räder gestellt, diese dienten dem „König“ als Gefährt. Diese Schiffswagen hießen im Lateinischen „carrum navale“. Dieser Brauch lässt sich in den Rosenmontagsumzügen wieder erkennen.

Die Germanen vermischten diesen Brauch mit ihrer eigenen Tradition: Zur Abschreckung von Dämonen wurden nun auch Masken getragen. Der Rosenmontag hat überdies nichts mit den Rosen zu tun, vielmehr ist mit „Rosen“ eigentlich das lateinische Wort „rorarii“ (rasen) gemeint. Durch Dialekt wurde daraus „Rosen“, gemeint ist damit das Toben und Ausgelassen sein. Am Aschermittwoch beginnt in den christlichen Gemeinschaften die Fastenzeit (kath.) bzw. die Passionszeit (ev.), die 40-tägige Vorbereitungszeit auf Ostern. Zuvor wird daher ausgelassen Fastnacht/Karneval/Fasching gefeiert.

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