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Fasching mit Baby: Kostümideen, Schmink-Tipps und mehr

In unserer Bildergalerie warten elf lustige Ideen für Baby-Kostüme auf dich. Schmink-Tipps und was du an Fasching mit Baby außerdem beachten solltest, liest du im Artikel darunter.

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Fasching mit Baby: Was ziehe ich meinem Baby an?

Wer selbst gerne Karneval feiert, der wird eine große Freude daran haben, an Fasching Baby verkleiden zu dürfen. In unserer Bildergalerie haben wir schon ein paar Ideen für Kostüme zusammengestellt. Wer noch ein bisschen mehr Inspiration braucht, der wir vielleicht hier fündig.

Weitere Ideen für Baby-Kostüme

  • Fliegenpilz (weiße Strumpfhose, weißes Shirt, roten Filz rund als Hut ausschneiden, weiße Filzpunkte aufkleben, roten Filzhut nun mit schwarzem Textil-Gummiband am Kopf des Kindes befestigen)
  • Marienkäfer (schwarze Strumpfhose, schwarzes Shirt, Cape aus rotem Satinstoff nähen, schwarze Punkte darauf malen, Stirnband aus Strechband mit 2 schwarzen Pfeifenreinigern als „Fühler“)
  • Supermann-Baby (blauer Body, blaue Strumpfhose, „S“ auf den Body malen oder nähen, Cape aus rotem Satinstoff nähen)
  • Oder lasse dich online in Baby-Kostüm-Shops zu eigenen Baby-Kreationen inspirieren.

Video-Empfehlung

Tierkostüme für Fasching: Baby wird zum Kuschel-Tierchen

  • Kuh: langes weißes T-Shirt mit schwarzen Kuh-Flecken bemalen, rosa Gummihandschuh als Euter, Haarreifen mit Hörnern, Gesicht weiß mit schwarzen Flecken.
  • Schaf (entsprechenden Stoff aus dem WSV zu Oberteil und Hose nähen –den Schnitt dabei evtl. vom Pyjama abgucken)
  • Katze (da gibt es viel im Handel zu kaufen aber es tun auch schwarzes T-Shirt und schwarze Leggins und eine angenähte Kordel als Schwanz. Schnurrhaare malen, Haarreifen mit Ohren – fertig!)
  • Maus (ähnlich der Katze aber alles in Grau)
  • Tiger (gelbes T-Shirt + Leggins, beides mit Stofffarbe mit schwarzen Streifen versehen, gelbe Kordel für den Schwanz, Haarreifen mit gelb-schwarzen Ohren, gelbes Gesicht mit Schnurrhaaren)
  • Löwe (beiges Kapuzenshirt, als Mähne an der Kapuze mit braunen und beigefarbenen Wollfäden bekleben oder annähen, beige Leggins, Schwanz annähen)

Klassische Kostüme für Fasching: Baby als Indianer & Co

  • Cowboy
  • Indianer
  • Clown
  • Prinzessin
  • Fee
  • Hexe
  • Zauberin
  • Engel
  • König
  • Ballerina
  • Pirat

Fasching mit Baby: Schminke erlaubt?

Natürlich darfst du an Fasching Baby schminken: aber bitte nur mit der richtige Farbe. Achte unbedingt darauf, dass die Farbe besonders hautverträglich ist, möglichst wenig Konservierungsstoffe enthält und wasserlöslich ist. Babys Haut ist sehr sensibel und sollte daher nicht unnötig gereizt werden. Daher gilt für Fasching mit Baby: Bitte treibt es nicht zu bunt und verwendet die Farbe sparsam. Unsere Ideen für die Baby-Kostüme kommen daher auch ohne Baby-Schminke aus.

Umzug an Karneval: Baby mit nehmen oder nicht?

Ob du an Karneval dein Baby mit zum großen Umzug mitnehmen solltest, bleibt eine Gewissensfrage. Aber im Grunde gilt auch an Fasching: Babys Bedürfnisse berücksichtigen. Zwar gibt es Babys, die sehr unempfindlich gegenüber Menschenmassen und Lärm sind, jedoch wird es auch ihnen irgendwann zu viel. Auf einem Faschingsumzug ist es laut und voll und die Kleinen sind irgendwann einfach überreizt. Daher rät auch der Kinder- und Jugendpsychotherapeut sowie Karneval-Experte Wolfgang Oelsner aus Köln – er hat unter anderem das Buch „Karneval – wie geht das?“ geschrieben –  an Karneval Babys nicht mit auf den Umzug zu nehmen. In einem Interview mit dem Eltern-Blog liliput-lounge.de sagt er: „Wer als Narr am Straßenrand bei einem der großen Umzüge richtig mitfeiern möchte, sollte als verantwortliches Elternteil sein Kind nicht mitnehmen.“ Seine Empfehlung lautet, mit Kindern erst ab drei Jahren auf einen Umzug zu gehen. Allerdings ist auch hier zu differenzieren: für kleiner Kinder sollte es auch ein kleiner Umzug sein.

Woher kommt der Fasching?

Ein Ursprung ist bereits im vorchristlichen Rom zu finden. Dort wurde Anfang Januar ein Mann aus dem Volke zum König gewählt und mit viel Gefolge und Prunk in einer Prozession durch die Straßen geführt. Dabei wurden Schiffe mit Bildern der Götter geschmückt und auf Räder gestellt, diese dienten dem „König“ als Gefährt. Diese Schiffswagen hießen im Lateinischen „carrum navale“. Dieser Brauch lässt sich in den Rosenmontagsumzügen wieder erkennen.

Die Germanen vermischten diesen Brauch mit ihrer eigenen Tradition: Zur Abschreckung von Dämonen wurden nun auch Masken getragen. Der Rosenmontag hat überdies nichts mit den Rosen zu tun, vielmehr ist mit „Rosen“ eigentlich das lateinische Wort „rorarii“ (rasen) gemeint. Durch Dialekt wurde daraus „Rosen“, gemeint ist damit das Toben und Ausgelassen sein. Am Aschermittwoch beginnt in den christlichen Gemeinschaften die Fastenzeit (kath.) bzw. die Passionszeit (ev.), die 40-tägige Vorbereitungszeit auf Ostern. Zuvor wird daher ausgelassen Fastnacht/Karneval/Fasching gefeiert.