Weint dein Baby, regt sich in dir sicher sofort das Bedürfnis, ihm zu helfen und es zu beruhigen. Eine bewährte Beruhigungsmethode bei Babys ist Flüstern.
Doch wieso ist das so?
Flüstern als Ablenkungsmanöver
Säuselst du deinem Baby liebe Worte im Flüsterton ins Ohr, ist das für den kleinen Menschen ungewohnt, da ihm deine normale Sprechlautstärke vertraut ist.
Entsprechend lenkt das Flüstern das Baby mindestens kurz ab, da es sich auf die ungewohnte Stimmlage erst einmal einstellen muss.
Flüstern erinnert an frühere Zeiten
Bis vor Kurzem war dein Baby im Mutterleib. Dort hörte es deine Stimme nur gedämpft, dafür aber viele andere Geräusche, wie rauschendes Blut, Atmung und Verdauungsorgane.
Viele Mütter und Babyexperten empfehlen deshalb bei Einschlafproblemen oder anhaltendem Weinen
- einen Staubsauer oder Föhn laufen zu lassen,
- „Shhhhh“-Laute zu machen,
- oder zu flüster,
um dem Baby den Eindruck seiner vertrauten Umgebung zurückzugeben.
Auch das weiße Rauschen hat eine beruhigende Wirkung auf Babys.
Flüstern beruhigt auch dich
Du bist sicherlich nicht der Grund für das Weinen deines Kindes. Doch vermutlich stresst dich dein weinendes Babys nach einer Weile, gerade dann, wenn du nicht weißt, wieso es weint.
Indem du ihm etwas zuflüsterst, beruhigst du deine Stimmlage und damit auch dich selbst. Das kann auf dein Kind eine große Wirkung haben.
Wieso dein Baby trotz Flüstern weiterschreit
Hilft liebevolles Flüstern nicht und dein Baby brüllt sich weiter buchstäblich die Seele aus dem Leib, kann es dafür viele Gründe geben. Diese sechs sind wahrscheinlich: