So lernst du, die Gedanken deines Babys zu lesen!

So lernst du, die Gedanken deines Babys zu lesen

Es gibt sie immer wieder, Momente, in denen weiß man einfach nicht mehr weiter: Gefüttert wurde das Kind doch eben erst und die Windel kann auch nicht schon wieder voll sein. Wie du die Gedanken deines Babys besser und schneller lesen kannst, erklären wir dir hier.

Kleines Baby hockt im Bett und weint
Oft ist Eltern nicht sofort ersichtlich, was ihrem Kind gerade fehlt © Lopolo via Bigstock

Der Blick: Intensives Starren auf ein Objekt oder in eine bestimmte Richtung

Bedeutet: Babys interessieren sich sehr für Personen und Gegenstände in ihrer direkten Umgebung – ganz besonders, wenn sie sich bewegen, Geräusche machen oder eine intensive Farbe haben. Der Grund warum dein Baby weiterhin auf die Tür starrt, wenn Papa den Raum verlassen hat, ist, dass es noch nicht verstehen kann, dass Menschen und Gegenstände weiterhin existieren, obwohl sie nicht mehr in ihrem Blickfeld sind. Dein Baby erkundet nur intensiv seine Umwelt und versucht sie besser zu verstehen, das erfordert natürlich Konzentration.

Der Blick: Schmollmund, gerunzelte Augenbrauen und plötzliches Weinen

Bedeutet: Dein Baby ist höchstwahrscheinlich überfordert und überstimuliert. Jetzt ist keine Zeit für Spiele oder äußere Eindrücke. Nimm dein Baby in deinen Arm, verlasse gegebenenfalls mit ihm das Zimmer bzw. die aufregende Umgebung und schaukle es sanft. Durch die rhythmischen Bewegungen und ohne äußere Einwirkungen (Geräusche, andere Menschen, etc.) kommt es meist von ganz alleine wieder runter. Dein Baby braucht jetzt einfach ein bisschen Zeit, um wieder zu entspannen.

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Der Blick: Unerklärliches Quengeln oder Werfen von Gegenständen

Bedeutet: Dies bedeutet meist, dass sich dein Baby langweilt und um deine Aufmerksamkeit kämpft. Ja, so einfach kann es manchmal sein. Unterhalte dein Kind mit seinem Lieblingsspielzeug, lies ihm etwas vor oder singe ihm ein Lied vor.

Der Blick: Verzerrtes Gesicht und plötzliches, schrilles Weinen

Bedeutet: Dein Baby hat wahrscheinlich Bauchschmerzen. Ob Blähungen wirklich der Grund für sein Weinen sind, kannst du mit einer saften Bauchmassage erkennen. Sollte es dennoch weiter schreien, ist vielleicht doch die Windel voll oder dein Baby ist gerade überreizt. Wenn eine neue Windel oder sanftes Beruhigen, wie oben beschrieben, auch nicht hilft und das intensive Weinen deines Baby über einen längeren Zeitraum.

Mit diesen Tipps, sollte es dir in Zukunft leichter fallen, die Gedanken deines Babys zu verstehen!