Herausforderungen mit Kind und wie du sie meisterst

Herausforderungen mit Kind und wie du sie meisterst

Sobald dein Baby auf der Welt ist, wird es dein Leben gehörig auf den Kopf stellen und dich immer wieder mit neuen Herausforderungen konfrontieren, die dich schonmal an deine Grenzen bringen: Dein Körper ist nach der Geburt verändert, Mutter und Kind müssen sich kennen lernen und aufeinander einstellen und auch an die Emotionen, die dich nun begleiten, musst du dich erst gewöhnen. Welche Herausforderungen sonst noch auf dich warten und wie du sie souverän meisterst, erfährst du in diesem Artikel.

Baby versteckt sich unter Wolldecke
Ein Baby stellt dich immer wieder vor neue Herausforderungen © Fotolia/ Tierney

Und plötzlich ist alles anders: Wie ein Baby dein Leben verändert

Die Geburt eines Kindes bringt für dich und deinen Partner eine ganze Reihe an Veränderungen im Alltag mit sich, die man gerade am Anfang nicht immer so locker wegsteckt. Das ist aber vollkommen normal. Damit du weißt, was auf dich zukommt, sind hier die wichtigsten Veränderungen zusammengefasst.

Schlafmangel

Was frisch gebackene Eltern besonders hart trifft, ist der Schlafmangel. Sobald das Baby das Licht der Welt erblickt hat, wirst du für lange Zeit nicht allzu viel Nachtruhe genießen können. Die Gründe dafür sind ganz vielfältig. Zunächst einmal muss sich dein Baby an einen Schlaf-Rhythmus gewöhnen. Nach ein paar Wochen stellt sich eine gewisse Regelmäßigkeit ein. Dazu kommt, dass Babys auch in der Nacht gefüttert werden wollen und volle Windeln haben. Es kann außerdem vorkommen, dass dein Baby stundenlang schreit und sich trotz aller Bemühungen nicht beruhigen lassen will. Das ist nachts besonders kräfteraubend. Die Ursachen dafür sind oft Bauchschmerzen oder später die ersten Zähne. Auch wenn dein Baby krank ist, wird es nicht so gut schlafen und womöglich häufiger nachts aufwachen und nach dir verlangen.

Partnerschaft

Der ständige Schlafmangel hat zur Folge, dass du tagsüber sehr müde bist und dich nicht so gut konzentrieren kannst. Außerdem sind beide Elternteile dadurch schneller gereizt und angespannt, was schonmal eher zu einem Streit führt. Um dem entgegenzuwirken, ist es wichtig, dass sich die Partner die Aufgaben rund um das Baby und den Haushalt gut aufteilen, damit nicht einer alleine alles machen muss.

Es ist außerdem wichtig, sich dennoch so oft es geht Zeit füreinander zu nehmen, um die Partnerschaft zu pflegen. Ein gemütliches Essen in trauter Zweisamkeit oder ein ausgedehnter Spaziergang können schon viel bewirken.

Freizeit

Sobald das Baby da ist, wird sich auch in Sachen Freizeitgestaltung einiges ändern. Denn ab sofort richtet sich dein Tagesablauf vorwiegend nach dem Rhythmus und den Bedürfnissen des Babys.

So kann es sein, dass du deine Hobbys und andere Freizeitaktivitäten erst einmal nicht mehr ausüben kannst. Jedenfalls nicht, solange dein Baby noch so klein ist. Stattdessen steht täglich wenigstens eine Runde spazieren gehen mit dem Baby im Kinderwagen auf dem Plan. Dazu kommen Treffen mit anderen Müttern und ihren Babys sowie Aktivitäten wie Babyschwimmen oder Krabbelgruppe, später dann Ausflüge zum Spielplatz.

Auch was die Fahrt in den Urlaub angeht, liegen die Prioritäten nun anders. Du solltest darauf achten, dass die An- und Heimreise für das Baby möglichst wenig Stress bedeuten und die Unterkunft sowie die Umgebung kindgerecht gestaltet und ausgestattet sind. Erkundige dich bei Reisen ins Ausland für den Notfall auch nach Kinderärzten in der Nähe.

Diese Bilder zeigen: So sehr verändern dich Kinder

Soziale Kontakte

Die Veränderungen in der Freizeitgestaltung machen sich oft auch in den sozialen Kontakten bemerkbar. Mit einem Baby hat man erst einmal wenig Zeit für Freunde und kann sich nicht mehr so spontan auf einen Plausch treffen wie früher.

Gerade in der Anfangszeit reagieren Babys empfindlich auf neue Umgebungen und langfristige Planungen sind schwierig, weil mit einem Baby immer etwas dazwischenkommen kann, selbst wenn es nur die anfangs noch unregelmäßigen Schlafenszeiten sind.

Damit gute Freundschaften trotzdem erhalten bleiben, solltest du versuchen, deine Freunde weiterhin möglichst regelmäßig zu treffen. Sollte das einmal nicht möglich sein, tut es zwischendurch auch ein Anruf oder Kontakt per Handy-Nachricht. Ist das Baby etwas größer und abgestillt, wird es leichter, die sozialen Kontakte wieder zu pflegen. Dann kann auch mal ein Babysitter einspringen.

Herausforderung 1: Der eigene Körper nach der Geburt

Abgesehen von den Veränderungen in deinem Leben, die ein Baby mit sich bringt, stehst du als Mutter immer wieder neuen Herausforderungen gegenüber. Die erste erwartet dich bereits direkt nach der Geburt: dein eigener Körper. Er fühlt sich zunächst fremd an und sieht durch die Schwangerschaft verändert aus. Dieser Zustand hält sich einige Monate, schließlich muss sich der Körper erst von den Strapazen erholen, die er durch die Schwangerschaft und die Geburt erlebt hat.

Schlaffe Muskeln und gedehntes Gewebe

Während der Schwangerschaft wird der Bauch stark gedehnt. Daher braucht es nach der Geburt seine Zeit, bis sich der Bauch wieder seiner ursprünglichen Form annähert und sich das gedehnte und faltige Gewebe wieder strafft. Wie lange das dauert, ist individuell unterschiedlich. Deswegen solltest du nicht zu ungeduldig mit dir selbst sein.

Gleiches gilt auch für die Vagina, die durch die Geburt stark vergrößert ist und sich erst allmählich wieder normalisiert. Sie wird sich in der ersten Zeit auch anders anfühlen als gewohnt. Das liegt an der Beckenbodenmuskulatur, die noch geschwächt ist. Sie hat auch zur Folge, dass viele Frauen nach der Geburt eine schwache Blase haben bis hin zur Inkontinenz.

Ein weiteres Phänomen der gedehnten Haut sind die Dehnungsstreifen an den Brüsten und am Bauch. Sie bleiben auch nach der Geburt erhalten, verblassen aber mit der Zeit, vor allem dann, wenn die Haut gut gepflegt wird.

Veränderte Brüste

Während der Schwangerschaft werden deine Brüste größer. Das bleibt auch nach der Geburt so. Vielmehr werden sie nochmals größer, sobald der Milcheinschuss einsetzt. Nach der Stillzeit werden die Brüste meist wieder etwas kleiner und die Brustwarzen, die hormonbedingt größer und dunkler geworden sind, werden manchmal schon während der Stillzeit wieder wie vorher.

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Das Wochenbett

Um dem Körper eine gute Erholung zu ermöglichen, ist genügend Ruhe im Wochenbett sehr wichtig. Das kann etwa sechs bis acht Wochen andauern, eben solange, bis sich die Gebärmutter vollständig zurückgebildet hat. In den ersten Tagen nach der Geburt haben viele Mütter noch Schmerzen durch die Geburtswunden, etwa durch einen Dammriss oder einen Kaiserschnitt. Und diese Wunden sollten in Ruhe heilen können, damit du anschließend genügend Kraft für dein Baby hast.

Beckenbodentraining und Rückbildungsgymnastik

Um die schlaffe Muskulatur und das gedehnte Gewebe wieder in Form zu bringen, kannst du nach dem Wochenbett mit der Rückbildungsgymnastik beginnen. Mit den entsprechenden Übungen für den Beckenboden und den Bauch hilfst du deinem Körper dabei, sich zu regenerieren und die geschwächten Muskelgruppen wieder zu stärken. Das Tolle an diesen Übungen ist, dass sie sehr effektiv sind, wenn sie regelmäßig durchgeführt werden, und dass du sie auch ganz einfach zuhause nachmachen kannst. Es gibt aber auch spezielle Kurse zur Rückbildungsgymnastik.

Abnehmen nach der Geburt

Nach der Geburt verlieren Frauen meist schnell einige Kilos, die sich die Schwangerschaft über angesammelt haben: Das Gewicht des Babys, die Wassereinlagerungen sowie das zusätzliche Blut, das der Körper gebildet hat, sorgen zunächst für einen rapiden Gewichtsverlust. Die übrigen Zusatzkilos wird man leider nicht so schnell wieder los. Sie sind als Energiereserve für die Stillzeit gedacht und halten sich daher sehr hartnäckig. Mit einer bewussten und gesunden Ernährung schaffst du aber eine gute Basis, um allmählich wieder die alte Figur zu bekommen.

Herausforderung 2: Mutter und Kind müssen sich erst kennen lernen

Viel wichtiger als das eigene Aussehen ist die erste Zeit mit deinem Baby. Zwar hast du es neun Monate in deinem Bauch gehabt, aber erst nach der Geburt kannst du dein Baby und seine Bedürfnisse richtig kennen lernen. Schließlich müssen sich Mutter und Kind noch aufeinander einspielen, zum Beispiel beim Stillen.

Wenn das Stillen nicht klappt

Babys haben von Geburt an frühkindliche Reflexe, die für ihr Überleben wichtig sind. Einer davon ist der Saug- und Schluckreflex: Sie suchen automatisch nach der Brust der Mutter, wenn sie nach der Geburt auf den nackten Bauch oder die Brust gelegt werden. Doch trotz des Reflexes müssen Babys das Saugen erst lernen. Damit das klappt, sind Geduld und die richtige Stillposition gefragt. Manchmal will es mit dem Stillen aber trotz aller Bemühungen einfach nicht funktionieren.

Die Gründe dafür können ganz unterschiedlich sein: Gerade zu Beginn der Stillzeit, wenn die Milch noch ungebremst einschießt, haben manche Frauen so pralle Brüste, dass das Baby die Brustwarze nicht zu fassen bekommt. Der Grund für Stillprobleme kann aber auch durch die Form der Brustwarze anatomisch bedingt sein. Manche Frauen haben mit wunden Brustwarzen zu kämpfen, die beim Stillen für heftige Schmerzen sorgen.
Bei Stillproblemen helfen Tricks von der Hebamme oder Stillberaterin. Dazu gibt es Alternativen zum Stillen wie das Fingerfeeding, das Füttern über Löffel oder Becher sowie das Abpumpen oder das Handentleeren der Muttermilch, indem man die Brust ausstreicht.

Wenn das Baby oft weint

Manche Babys, die sogenannten Schreibabys, weinen unaufhörlich. Das stellt eine besonders große Herausforderung für die Eltern dar, wenn das Baby immer weiter weint, obwohl sie es mit allen Mitteln zu trösten versuchen. Kein Wunder, dass viele Eltern mit der Situation überfordert sind und sich keinen Rat mehr wissen. Wichtig ist jedoch, dass du deinem Baby immer signalisierst, dass du da bist und auf es reagierst. Denn: Ein Baby schreit nie ohne Grund.

Mögliche Ursachen für ständiges Weinen:

  • Hunger
  • Schmerzen
  • Ein Trauma, etwa durch eine schwere Geburt oder einen Kaiserschnitt
  • Das Baby ist müde oder überreizt

Ist das viele Weinen dauerhaft, solltest du einen Kinderarzt aufsuchen, um das Baby auf körperliche Ursachen und Krankheiten untersuchen zu lassen. Bei manchen Babys liegt das Problem in der Wirbelsäule, etwa, wenn Blockaden vorliegen oder der Atlaswirbel ausgerenkt ist. Ansonsten solltest du eine Überreizung des Babys durch zu viel Besuch, Fernseher und Radio sowie zu viel Licht im Babyzimmer vermeiden. Gib deinem Baby die Möglichkeit, vor dem Einschlafen zur Ruhe zu kommen.

Herausforderung 3: Babys wollen jeden Tag dazu lernen

Babys sind von Natur aus sehr lern- und wissbegierig. Sie wollen jeden Tag etwas Neues lernen und die Welt entdecken. Dieser Wissensdurst ist etwas Schönes, kann für dich als Mutter aber auch mal zur Herausforderung werden. Mit den folgenden Tipps kannst du dein Kind optimal fördern und fordern und es so bei seiner Entwicklung unterstützen.

Babys nicht überfordern, sondern unterstützen

Grundsätzlich lässt sich nicht ganz genau sagen, wie sich ein Baby entwickelt und was es bis zu welchem Monat gelernt haben muss, da dies von Kind zu Kind sehr unterschiedlich ist. Natürlich sind Eltern immer darum bemüht, ihr Kind von Anfang an bestmöglich zu fördern.

Anstatt sie aber nun durch ein Überangebot an Spielsachen und Beschäftigungsmaßnahmen zu überfordern, sollten Eltern ihr Kind genau beobachten und herausfinden, wann es zu viel des Guten ist und das Baby lieber seine Ruhe möchte. Babys wollen nicht permanent beschäftigt werden, sondern sich und ihre Umwelt ganz in Ruhe und im eigenen Tempo entdecken.

Selbstständigkeit fördern

Kinder werden schon im ersten Lebensjahr recht selbstständig und können vieles bald schon alleine, wie laufen oder den Löffel halten. Es ist wichtig, dass sie bereits erlernte Dinge möglichst immer selbstständig tun. Dadurch verbessern Kinder ihre Fähigkeiten und stärken nachhaltig ihr Selbstbewusstsein. So kannst du frühzeitig das selbstständige Handeln deines Kindes auf unterschiedliche Weise fördern. Das betrifft auch das Essen, wenn die Nahrung allmählich von Milch auf feste Nahrung umgestellt wird.

Eine Vorgehensweise besteht darin, das Kind selbst entscheiden zu lassen, wie viel Beikost es essen möchte. Es handelt sich dabei um das sogenannte Baby-Led Weaning, also das vom Baby geführte Abstillen, bei dem das Baby keinen Brei oder Babynahrung, sondern direkt feste Nahrung angeboten bekommt. Die Methode wird mit verschiedenen Vorteilen in Verbindung gebracht. Das selbständige Essen wird gefördert und Experten vermuten, dass solche Kinder weniger zu Übergewicht neigen. Allerdings ist meist auch mehr Zeit für die Essensaufnahme einzuplanen.

Erfahrungen machen lassen

Kinder lernen grundsätzlich am effektivsten, wenn sie eigene Erfahrungen machen und von sich aus ihre Welt entdecken dürfen. Das beginnt schon bei den Kleinsten, die beim Spielen und über Sinneswahrnehmungen viel dazu lernen und ausprobieren. So können sie später auf einen großen Wissensschatz aus gesammelten Erfahrungen zurückgreifen. Das macht sie selbstsicherer und selbstbewusster und trägt damit zu einer gesunden Entwicklung des Kindes bei.

Zu den Erfahrungen gehören auch negative Erlebnisse. Sich verletzen, etwas nicht beim ersten Versuch schaffen, Verbote – den Umgang mit solchen Situationen muss ein Kind ebenfalls lernen.

Herausforderung 4: Wenn das Baby krank wird

Im Mutterleib ist das Baby von äußeren Einflüssen gut geschützt, doch nach der Geburt muss sich der kleine Körper mit vielen Keimen und Krankheitserregern auseinandersetzen. Dabei hilft der Nestschutz, also die Abwehrkräfte, die das Baby über die Muttermilch erhält und die so lange anhalten, bis sich das Immunsystem des Babys entwickelt.

Das Immunsystem des Babys

Bis das Immunsystem vollständig ausgebaut ist, vergehen jedoch Jahre. Lässt der Nestschutz nach, werden Babys daher häufiger krank, besonders, wenn sie viel Kontakt zu anderen Kindern haben oder es Geschwisterkinder gibt, die schon in den Kindergarten gehen und allerlei Keime anschleppen. Das ist zunächst nicht schlimm, denn mit jedem Erregerkontakt baut sich die eigene Abwehr Stück für Stück auf.

Harmlose Babykrankheiten

Einige Krankheiten, die Babys immer wieder bekommen, sind zwar für Mutter und Kind sehr lästig, aber an sich harmlos. Zu diesen Krankheiten zählen:

  • 3-Monats-Koliken
  • Erkältung
  • Fieber (solange es nicht zu hoch wird)
  • Mittelohrentzündung
  • Durchfall, Blähungen und Verstopfung
  • Hautausschlag
  • Pilzerkrankungen auf der Haut

Ist dein Baby krank, solltest du zur Sicherheit immer einen Kinderarzt aufsuchen, um eventuell schlimmere Folgen zu vermeiden und dein Baby optimal zu versorgen.

Gefährliche Babykrankheiten

Es gibt allerdings auch Krankheiten, die für dein Baby gefährlich sind, wenn der Impfschutz fehlt und das Immunsystem noch nicht stark genug ist. Unbehandelt können sie zum Tod des Babys führen. Gefährliche Krankheiten sind:

  • Keuchhusten
  • Hohes Fieber, das länger als drei Tage anhält, und Fieberkrämpfe
  • Masern, Windpocken oder Scharlach können in manchen Fällen sehr gefährlich werden
  • Hib (Haemophilus influenzae B)
  • Hepatitis B
  • Mumps
  • Tetanus

Gegen die meisten dieser Krankheiten kannst du dein Baby impfen lassen, sodass es davor gut geschützt ist. Kinderarzt und Impfkalender sagen dir, wann welche Impfung ansteht.

Herausforderung 5: Die Emotionen einer Mutter

Eine weitere Herausforderung, die dich als Mutter erwartet, sind Emotionen, die du in der Form vorher nicht gekannt hast.

Schmerzen nicht lindern können

Die erste Impfung, Bauch- oder Zahnschmerzen, das erste Mal den Kopf stoßen – immer wieder schreien Babys vor Schmerzen. Mütter würden alles dafür tun, um ihren Kindern dieses Gefühl zu ersparen und ihnen die Schmerzen zu nehmen. Doch das geht nicht und damit müssen viele erst einmal zurechtkommen.

Sich ständig Sorgen machen

Als Mutter machst du dir von Anfang an ständig große Sorgen um dein Baby und ob es sich gut entwickelt, genügend schläft und vieles weitere. Die Sorgen werden auch später nicht weniger, sie verändern sich nur mit dem Aufwachsen des Kindes.

Der Wunsch nach Perfektion

Eltern wollen alles richtigmachen, müssen aber feststellen, dass nicht alles so perfekt läuft wie gedacht und dass sie trotz aller Bemühungen Fehler machen. Das ist ganz normal und du wirst immer wieder Situationen erleben, in denen du im Nachhinein gerne anders gehandelt hättest. Dazu kommen die ständigen Zweifel, ob man eine gute Mutter ist und die Unsicherheit darüber, ob man die Bedürfnisse des Kindes immer richtig deutet.

Loslassen lernen

Kinder werden schnell groß und mit jedem Tag ein Stückchen unabhängiger von ihren Eltern. Das letzte Mal Stillen, die ersten eigenen Schritte, der erste Tag im Kindergarten – solche Momente erfüllen Eltern mit großem Stolz, zugleich fällt es ihnen schwer, loszulassen. Denn jeder Meilenstein des Kindes bedeutet immer auch ein Stück weit mehr Verlust für dich als Elternteil.

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