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3 Tipps für mehr Nachhaltigkeit im Baby-Alltag

Immer mehr Eltern legen Wert auf Produkte, Tipps und Methoden, die unserer Umwelt weniger schaden. Darum haben wir dir hier drei Tipps zusammengestellt, mit denen du ganz einfach ein wenig mehr Nachhaltigkeit in euren Alltag integrieren kannst.

Nachhaltigkeit im Alltag integrieren ist nicht schwer.
Nachhaltigkeit im Alltag integrieren ist nicht schwer.
© Unsplash/ Liana Mikah

1. Gebraucht kaufen

Viel Zubehör der Baby-Erstausstattung und auch im Anschluss kannst du gebraucht kaufen. Vom Babybett bis zum Kinderwagen findet man reichlich auf Kleinanzeigen-Portalen, im Freundeskreis oder auf Flohmärkten.

Oft werden die Sachen auch nur wenige Monate genutzt und sind noch in einem hervorragenden Zustand. Viel zu schade zum Wegschmeißen! Schone deinen Geldbeutel und die Umwelt und schau, ob du dein Wunschprodukt nicht sogar Second-Hand findest.

Kleiner Tipp: Übrigens müssen auch Geschenke nicht immer neu sein. Du kannst Schenkende immer darauf hinweisen, dass sich dein Kind genauso über gebrauchtes Spielzeug freuen wird. Gerade, wenn sie noch sehr klein sind, ist es ihnen vollkommen egal.

Wie das Thema Geschenke bei Familie Kirschbaum geregelt ist, erzählt unsere Autorin Daniela in diesem Artikel.

2. Die Wahl der Windeln

Stoffwindeln oder Windelfrei sind nicht jedermanns Sache und das ist vollkommen okay. Auch bei Einwegwindeln kannst du aber auf einige Dinge achten. Viele Windelanbieter setzen sich Nachhaltigkeit auf ihre Agenda und legen Wert auf die Ökobilanz und Inhaltstoffe.

So zum Beispiel auch Pampers. Der Hersteller hat in den letzten 30 Jahren das Gewicht seiner Windeln um 50 Prozent reduziert und die Windelboxen werden aus recyceltem Papier hergestellt. Das ergibt rund 21 Kilogramm weniger Müll in der regulären Wickelzeit.

Noch ein Tipp: Es gibt diverse Siegel, mit denen Windeln ausgestattet sein können. So zum Beispiel das EU-Eco-Label, Oeko-Tex Standard, das FSC-Siegel, das Cruelty free-Zertifikat der Peta und weitere. Diese Auszeichnungen können dir bei deiner Entscheidung ebenfalls helfen.

3. Nachhaltig unterwegs

Ein Snack vom Bäcker, ein Quetschie für Zwischendurch und noch ein Getränk in einer Plastikflasche – bei einem Ausflug mit Baby sammelt sich ganz schön viel Müll an.

Es geht aber auch nachhaltiger. Nehmt den Snack in einer Brotdose mit, statt Fruchtbrei in Plastik gibt es kleingeschnittenes Obst und die Flasche wird durch ein Modell aus Edelstahl ersetzt. Das gilt übrigens auch für Snacks und Getränke von Mama und Papa! Einfache Regeln für eine gesunde Kinderernährung, verraten wir dir hier.

Bitte bedenke: Kaum jemand wird sein komplettes Leben von einem Tag auf den anderen umstellen. Und das musst du auch nicht. Oft sind es schon die kleinen Schritte, die langfristig trotzdem etwas bewirken.