Nasensauger Baby: Anwendung, Wirkung, Modelle

Nasensauger Baby: Anwendung, Wirkung, Modelle

Wenn Babys Schnupfen haben ist ein Baby-Nasensauger oft die einzige Lösung, ihm seinen Schnupfen erleichtern und Folgeerkrankungen zu minimieren. Aber welcher Sauger ist der richtige und wie werden sie richtig angewandt? Lies hier alle wichtigen Infos zu Nasenschleimentfernern und im Anschluss findest du einen Vergleich der verschiedenen Sauger-Modelle.

Nasensauger Baby hilft bei Schnupfen
Nasensauger Baby: Mit diesen Modellen kannst du deinem Kind bei Schnupfen helfen. © Bigstock / Kicsiicsi

Nasensauger Baby: Warum ist ein Nasenschleimentferner wichtig?

Das Problem bei schnupfenden Baby: Es ist auf die Nasenatmung angewiesen, denn die alternative Atmung durch den Mund funktioniert in dieser Entwicklungsphase nur rudimentär, also meist beim Schreien. Da der Schnäuzvorgang aber erst etwa ab dem dritten Lebensjahr funktioniert, sitzt das Sekret in der Nase fest und sorgt dafür, dass Atmung und Trinkvorgang zur Qual werden. Verminderte Nahrungsaufnahme, Schreiattacken, verschluckte Luft, die zu Bauchschmerzen führen kann, sowie schlaflose Nächte sind die Folge. Ein Nasensauger kann Baby helfen.

Baby Nasensauger: Wirkungsweise

Die Wirkungsweise von Nasensaugern ist stets gleich: Unterdruck sorgt dafür, dass das fließende oder festsitzende Sekret aus der Nase deines Babys entfernt wird. Richtig angewandt, ist dies ein Vorgang von wenigen Sekunden, der deinem Sprössling im Handumdrehen zu einer freieren Nase verhilft und ihm die Atmung erleichtert. Handelsübliche Nasensauger können bereits von Geburt an bis weit ins Kindesalter angewendet werden. Da es bei dieser Methode der Sekretabsaugung keine Nebenwirkungen gibt, kannst du den Nasensauger bei deinem schnupfenden Kind so oft anwenden wie es nötig ist.

Nasensauger Baby: Modelle

Zwar funktionieren alle Nasensauger nach demselben Prinzip, in Anwendung, Saugstärke und Preis variieren sie allerdings, je nachdem, welches Modell man wählt. Hier findest du verschiedene Nasensauger-Modelle, die du auch gleich bestellen kannst:

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#1 Nasensauger mit Pumpenball

Diese Variante des Nasensaugers ist bereits für wenige Euros in Apotheken oder Drogeriemärkten erhältlich. Am Ende des Aufsatzes, den du an die Nase deines Babys hältst, befindet sich ein Pumpenball. Dieser wird manuell betätigt. Durch Loslassen der Pumpe entsteht Unterdruck. Manche Eltern empfinden die Sogwirkung manueller Nasensauger als zu schwach.

#2 Elektrischer Nasensauger

Die Saugkraft wird hier elektrisch erzeugt. Elektrische Nasensauger sind effektiver als manuell betriebene, aber auch teurer. Außerdem funktionieren sie nicht geräuschlos, was schreckhaften Babys Probleme bereiten kann.

#3 Nasensauger mit Staubsaugeraufsatz

Diese Variante dieses Nasensaugers klingt gewöhnungsbedürftig, ist aber effektiv. Hier wird der Nasensauger einfach an einen handelsüblichen Staubsauger angebracht und so das festsitzende Sekret aus Babys Nase entfernt. Keine Sorge, die Saugkraft wird automatisch am Aufsatz reguliert und muss nicht am Staubsauger eingestellt werden. Durch den kontinuierlichen Sog und die starke Saugkraft ist diese Art des Nasensaugers besonders wirksam. Aber natürlich nur, wenn dein Baby das Geräusch des Staubsaugers mag!

#4 Nasensauger: Sekretabsaugung mit dem Mund

An diesem Nasensauger befinden sich zwei Schläuche: einer für die Nase deines Babys und ein weiterer, an dem du mit dem Mund saugst und so den Sog erzeugst. Ekel ist übrigens unbegründet, ein Filter oder eine Auffangeinrichtung sorgen dafür, dass das Sekret nicht in deinen Mund gelangt.

Nasensauger Baby: 8 wichtige Regeln

Zur effektiven, sicheren und hygienischen Anwendung von Nasensaugern bei deinem Baby musst du folgendes beachten:

  1. Lies die Packungsbeilage aufmerksam durch
  2. Halte dein Kind beim Absaugen in aufrechter Position, ein Nasenloch wird zugehalten, an das andere hältst du den Aufsatz des Saugers
  3. Stecke den Aufsatz nie direkt ins Nasenloch deines Babys
  4. Nach jeder Anwendung sollte der Nasensauger mit heißem Wasser gereinigt werden (kein Spülmittel!) und einmal am Tag sterilisiert. Manche Modelle lassen sich auch in der Spülmaschine waschen
  5. Niemals Druck oder Gewalt anwenden
  6. Die Saugkraft des Nasensaugers wird am besten am eigenen Unterarm getestet
  7. Harte Verkrustungen können zuvor mit Muttermilch oder für Babys geeigneter Salzlösung aufgeweicht werden
  8. Auch Rückstände vom Spielen im Sand oder in der Erde können mit Hilfe eines Nasensaugers entfernt werden

Ein Baby-Nasensauger senkt das Risiko für Folgeerkrankungen

Der Nasensauger befreit das schnupfengeplagte Näschen deines Babys wirkungsvoll. Nicht nur Atmung und Nahrungsaufnahme funktionieren dann wieder besser, zudem werden Nase, Nebenhöhlen und Ohren besser belüftet und Keime können sich nicht so leicht ausbreiten. Das senkt das Risiko für Nebenhöhlen- oder Mittelohrentzündungen sowie Bronchitis deutlich.