Neugeborenenakne - Was tun gegen die Pickel?

Neugeborenenakne – Was tun gegen die Pickel?

Neugeborenenakne? Richtig, Akne kann auch schon die Kleinsten treffen. Dein Baby ist erst wenige Wochen auf der Welt und schon bilden sich im Gesicht unschöne, eitrige Pickel? Keine Sorge, das liegt weder an falscher Ernährung, noch an mangelnder Pflege. Hier erfährst du, was du gegen die Babyakne tun kannst.

EIn kleines Baby mit Neugeborenenakne
Die kleinen Pickel im Gesicht sind harmloser als befürchtet © Bigstock/Steven frame

Was ist Neugeborenenakne?

Die Neugeborenenakne, auch Acne neonatorum oder Babyakne genannt, ist nicht ungewöhnlich. Sie tritt bei circa 20 Prozent der Neugeborenen – und zwar immer um die dritte Lebenswoche herum. Der Ausschlag ist keine ungewöhnliche Hautkrankheit und breitet sich vorzugsweise im Gesicht und Schulterbereich aus.

Treten die Pickel allerdings erst zwischen dem dritten und sechsten Monat auf, ist das keine Neugeborenenakne mehr. In diesem Fall spricht man von der sogenannten Säuglingsakne. Diese sieht ähnlich aus, hat aber ganz andere Ursachen und sollte von einem Arzt behandelt werden, da ein schwerer Verlauf möglich sein kann. Noch ist nicht eindeutig geklärt, woher diese Form der Akne kommt, allerdings geht man davon aus, dass die Säuglingsakne erblich bedingt ist.

Neugeborenenakne – Die Symptome

Bei der Neugeborenenakne bilden sich im Gesichtsbereich deines Kindes kleine weiße, manchmal gerötete Pickel. Manchmal sind diese Pickel mit ein wenig hellem Eiter gefüllt. Sie treten häufig im Bereich der Wangen aus und können sich von da aus über das ganze Gesicht bis hin zu den Schultern verteilen. Es sieht zwar nicht schön aus, doch für dein Kleines ist die Babyakne absolut unbedenklich: Die Pickel schmerzen weder, noch jucken sie. Es wird das ganze also gar nicht mitbekommen.

Video-Empfehlung

Ursachen für die Pickel

Neugeborenenakne wird meist mit einer hormonellen Umstellung in Verbindung gebracht. Während der neun Monate in deinem Bauch wird dein Kind von den Hormonen in deinem Blut beeinflusst. Nach der Geburt wird diese Verbindung gekappt und der Hormonhaushalt deines Kindes gerät kurzzeitig ins Ungleichgewicht. Die Folge ist eine erhöhte Talgproduktion. Interessanterweise tritt die Babyakne häufiger bei Jungen als bei Mädchen auf. Es wird vermutet, dass bei Jungen die Hormonumstellung nach der Geburt größer ist. Kinder, deren Eltern selber zu Akne, tendieren eher dazu, Neugeborenenakne zu bekommen.

Doch die Neugeborenenakne ist nicht die einzige mögliche Reaktion auf den Hormonwechsel. Auch Milien (weiße kleine Pickel um den Augenbereich) oder Kopfgneis können auftreten.

Babyakne: Was hilft?

Damit sich die Pickel nicht entzünden, ist es wichtig, dass du darauf achtest, dass dein Kind nicht anfängt, sich die Pickel aufzukratzen. Ebenfalls wichtig ist es, das Gesicht des Kindes trocken zu halten. Kommt trotz Babyakne erbrochene Muttermilch oder Speichel auf das Gesicht, ist es möglich, dass sich die Akne verstärkt.

Damit die Haut deines Kindes nicht zusätzlich gereizt wird, solltest du darauf achten, dein Kind keinem Zigarettenrauch auszusetzen. In der Regel heilen die Pickel und Pusteln der Neugeborenenakne nach einer Zeit wieder von alleine ab ohne irgendwelche Narben auf der Haut deines Kindes zu hinterlassen.

Solltest du dir unsicher sein, ob dein es sich bei dem Ausschlag deines Kindes wirklich um Neugeborenenakne handelt oder nicht, dann suche zur Sicherheit lieber einen Arzt auf. Auch deine Hebamme kann dir helfen und hat sicher gute Tipps parat, was du gegen die Pickelchen tun kannst.

Newsletter Dismiss

Müde, Hunger, Pipi, kalt?

Hol dir den Newsletter der dir wirklich hilft