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Sollen Kleinkinder und Babys Sonnenbrillen tragen?

Baby-Sonnenbrillen werden gerade in den wärmeren Monaten häufiger gekauft. Denn sobald die ersten Sonnenstrahlen ihren Weg durch die Wolken finden, greifen wir selbst auch zu unseren Sonnenbrillen, um unsere Augen vor dem ultravioletten Licht der Sonne zu schützen. Natürlich wollen wir dann vor allem unsere Kleinen vor den schädlichen Strahlen schützen. Doch sind Baby-Sonnenbrillen überhaupt sinnvoll?

©BIGSTOCK / gorynvd

Baby Sonnenbrille – ist das notwendig?

Gerade bei Babys wollen Eltern alles richtig machen. Daher stellt sich auch die Frage: Sollen Babys Sonnenbrillen tragen? Im Normalfall benötigen Neugeborene und Säuglinge keine Sonnenbrillen. Babys sollten allgemein vor starker Sonneneinstrahlung geschützt werden und sich eher im Schatten aufhalten. Sonnencremes mit ausreichendem Lichtschutzfaktor, Hüte und Schirme reichen dabei zum Schutz vollkommen aus.

UV-Strahlen schaden Babys Augen

Dass die Sonne unseren Augen schadet ist schon lange kein Geheimnis mehr, daher tragen wir Sonnenbrillen. Babys sind aufgrund ihrer helleren Augenlinsen und größeren Pupillen besonders gefährdet. Es gelangen mehr UV-Strahlen ins Augeninnere, welche nachhaltig der Netzhaut schaden können.

Baby-Sonnenbrillen können im Urlaub wichtig sein

Allerdings kann es auch schon in den ersten Lebensmonaten wichtig sein eine Baby-Sonnenbrille zu kaufen. Denn in speziellen Fällen lässt es sich leider nicht vermeiden, dass unsere Schützlinge der Sonne ausgesetzt sind. Gerade im Urlaub am Strand, beim Wandern in den Bergen oder generell bei Fernreisen, ist es nicht immer möglich, sich im Schatten aufzuhalten und sein Kind vor den Strahlen zu schützen. Auch im Winterurlaub empfehlen Optiker eine Baby-Sonnenbrille. Schnee reflektiert das Sonnenlicht und dadurch entsteht eine höhere UV-Intensität, die den Augen schaden kann.

Baby-Sonnenbrille: Ab wann?

Um die Augen deines Babys richtig zu schützen, stehen dir verschiedene Arten von Baby Sonnenbrillen zur Verfügung. Gerade in den ersten Lebensmonaten sind Brillen mit Gurtband oder Klettverschluss sinnvoll. Diese passen sich der individuellen Kopfform deines Babys an, sind verstellbar, verrutschen nicht und verhindern einen Verlust der Brille. Sobald dein Kind etwas älter ist und beginnt viel herumzukrabbeln, können Sonnenbrillen mit einer Schnur oder ganz ohne Verschluss ebenfalls verwendet werden. Alle Brillen für die Kleinen sind so hergestellt, dass sie so gut wie nicht unkaputtbar und spielzeugsicher sind.

Gläser und Sonnenschutz sind wichtig beim Kauf

Beim Kauf einer Baby-Sonnenbrille muss auf verschiedene Aspekte geachtet werden. Zum einen ist die Wahl der Gläser wichtig. Sie sollten groß genug sein, um die Augen zu verdecken und in dunklen Farben wie braun oder schwarz gehalten sein. Zwar haben die Tönung der Gläser keinen Einfluss auf den UV-Schutz, jedoch beeinflussen sie unsere Farbwahrnehmung und können unsere Sicherheit gefährden. Der wichtigste Aspekt beim Kauf einer Baby-Sonnenbrille ist natürlich der Sonnenschutz, hier gibt es verschiedene UV-Filter Kategorien. Für Babys und Kleinkinder eignet sich im Alltag die Filterkategorie 3. Solltet ihr den nächsten Urlaub am Strand verbringen sind Baby-Sonnenbrillen der Kategorie 4 noch besser. Zu berücksichtigen sind auch die Form und Beschaffenheit der Brille. Die österreichische Zeitschrift Konsument testete 17 Kinder-Sonnenbrillen und fand heraus, dass Brillen mit gerundeten Gläsern und breiten Bügeln den besten Schutz bieten.

Viele Möglichkeiten beim Kauf

Baby-Sonnenbrillen können in Supermärkten, Drogerien, Kaufhäusern und diversen Online Shops erworben werden. Es empfiehlt sich jedoch die erste Sonnenbrille deines Kindes, bei einem Optiker zu kaufen. Die Brillenexperten können dich individuell beraten und hilfreiche Tipps geben.

Baby-Sonnenbrille: Kosten

Die Kosten einer Baby-Sonnenbrille sind abhängig von Qualität und Effizienz. So entsteht eine Preisspanne von 8 bis 44 Euro. Es empfiehlt sich hier aber auf Qualität zu setzen und ein hochwertiges Produkt zu kaufen, um die Augen deines Kindes effektiv zu schützen.

Quellen