Trends zur Namenswahl: Die beliebtesten Babynamen 2018

Trends zur Namenswahl: Die beliebtesten Babynamen 2018

Was ist der richtige Name für unser Kind? Am besten steckt in der Namenswahl eine persönliche Geschichte. Welche die Trend-Namen für 2018 sind, erfährst du hier.

Mutter trägt Baby auf dem Arm
Trend-Radar: beliebte Babynamen 2018 © Unsplash/ Joshua Reddekopp

Der Geburtstermin rückt immer näher. Manche Eltern wissen von Beginn an intuitiv: Dieser Name soll es sein. Andere wiederum überlegen hin und her, können sich einfach nicht einigen und schieben die Namenswahl bis zum letzten Moment auf. Denn Vornamen sind so vielfältig und charakteristisch wie der Mensch an sich. Die Auswahl ist scheinbar unendlich, in jeder Region der Welt gibt es Namensvarianten, Eigenheiten und außergewöhnliche Bedeutungen. Von kurzen, einprägsamen Namen bis hin zu langen, komplexen existiert eine große Bandbreite an Optionen.

Der passende Name: Das ist zu beachten

Der Name für den eigenen Nachwuchs spiegelt immer die persönlichen Vorlieben der Eltern wieder. Natürlich besteht dabei die Möglichkeit, der Fantasie freien Lauf zu lassen und beispielsweise den liebsten Comic-Helden aus der Kindheit oder Hollywood-Figuren als Inspiration zu nutzen. Doch sollte dabei niemals unbedacht bleiben, dass dieser Name das Kind ein ganzes Leben lang begleitet wird. Natürlich soll das kleine Wesen sich mit ihm in Zukunft identifizieren und wohlfühlen. Besonders schön ist es, wenn hinter der Namenswahl eine persönliche Geschichte steckt. Sei es die Namensgebung nach einer geliebten Großmutter oder aber eine Romanfigur, welche das Leben der jungen Familie geprägt hat. Denn so wird aus dem verliehenen Namen ein ganz besonderer Schatz.

Auf den letzten Drücker: Die Entscheidung ist fällig!

Die Namenswahl ist in den meisten Fällen ein Prozess, bei dem immer wieder neu sortiert und revidiert wird. Doch wann sollte der Name spätestens festgelegt werden? Der Moment der Wahrheit ist zumeist mit dem Tag der Geburt gekommen. Denn Vor- und Nachname sollten in der Geburtseinrichtung bekanntgegeben werden. Diese leitet die Informationen im Zuge der Geburtsanzeige an das Standesamt des Geburtsortes weiter. Auch eine private Meldung durch die Eltern an das Standesamt ist möglich. Doch keine Panik, eine nachträgliche Namensgebung wird gewährt: Paragraf 18 des Personenstandgesetzes (PStG) legt fest, dass das Kind innerhalb von einem Monat ab der Geburt beim Standesamt angemeldet werden muss. In diesem Fall ist das Feld für den Vornamen des Nachwuchses in der Geburtsanzeige zunächst freizulassen.

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Babynamen: Die Trends 2018

Die kartenmacherei hat die beliebtesten Vornamen des Jahres 2018 gesammelt und mit vielen weiteren interessanten Fakten zur Namensgebung und Geburt ergänzt. Mit dabei sind bei den Jungennamen in den Top 10 bekannte Favoriten wie Paul, Jonas und Maximilian. Bei den Mädchennamen finden sich eingängige Namen wie Anna, Maria oder auch Johanna. Das Ranking wird vor allem durch zweisilbige Babynamen dominiert. Doch auch längere und komplexe Namen finden regen Zuspruch. So sind laut Umfrage bei den langen Jungen- und Mädchennamen Christopher und Florentine auf den jeweils ersten Plätzen.

Namenswahl: Trend-namen 2018
© kartenmacherei

Alte, klassische Namen und echte Dauerbrenner – damit liegen Eltern bei der Namenswahl garantiert nicht falsch. Wer sich jedoch nicht von den geläufigsten Babynamen inspirieren lassen möchte, findet abseits davon viele weitere Ideenquellen. Da darf es durchaus auch mal etwas extravaganter werden, so dienen Götternamen aus der Mythologie immer öfter als Vorbilder. Clio, Freya oder Persephone klingen nicht nur schön, sondern erzählen auch eine Geschichte. Doch Obacht: Unter den griechischen Gottheiten herrschte die eine oder andere Fehde.

Im Trend-Radar: Altdeutsche und englische Namen

Freunde internationaler Namen liegen mit einem der vielen englischen Namen genau richtig. Diese sind meist kurz und einprägsam – und in Zeiten der Globalisierung wird der Nachwuchs vielleicht zum kleinen Weltentdecker. Auch altdeutsche Namen erleben derzeit eine Renaissance und lassen Traditionen aufleben. Sie zeigen Verbundenheit zu den eigenen Wurzeln: Wilhelmine, Helma oder Henriette gehören zu den schönsten altdeutschen Mädchenvornamen, so wie Ansgar, Norwin oder Gottfried nur einige Beispiele für den männlichen Gegenpart sind. Wer auf der Suche nach dem passenden Namen für den kommenden Nachwuchs ist, wird mit ein wenig Recherche garantiert den perfekten Babynamen finden.