Alle Infos zum 6. bis 8. Wachstumsschub in der 37. bis 55. Woche

Wachstumsschub 37. bis 55. Woche

Ist dein Baby nörgelig, quengelig und weint öfters und seine Stimmung wechselt plötzlich von weinerlich zu fröhlich und umgekehrt? Dann könnte vielleicht der nächste Wachstumsschub anstehen. Hier bekommst du alle Infos zu den Wachstumsschüben, die etwa zwischen der 37. bis 55. Woche stattfinden.

Kind klettert an etwas hoch
Was bringt der nächste Schub? Ab dem 6. Wachstumsschub werden Kinder immer mobiler. © Pexels / Min An

Wachstumsschübe von der 37. bis zur 55. Woche

Welcher Schub steht als nächstes an? Hier kannst du direkt zum passenden Schub springen:

Wenn du mehr Infos zur Entwicklung deines Kindes bekommen möchtest, dann lies hier Woche für Woche unseren Baby-Entwicklungskalender.

Dein Kind ist noch jünger? Dann lies hier alles über die Entwicklungsschübe von der 5. – 26. Woche im großen Teil eins der Reihe:

6. Wachstumsschub: um die 37. Woche

„Ich will die Welt entdecken!“ Mit dem 6. Wachstumsschub wird dein Baby mobiler – es bricht eine aufregende Zeit an…

Das verändert sich beim 6. Wachstumsschub

Jetzt geht es bald mit der Mobilität los! Stell dich darauf ein, deine Wohnung bald krabbelsicher machen zu müssen. Genauso, wie dein Kind jetzt seine mobilen Grenzen austestet, will es auch andere Dinge entdecken. Knisterbücher oder neue Geschmacksrichtungen beim Essen: Dein Baby wird experimentierfreudig!

So äußert sich der 6. Schub

Dein Baby will mehr beschäftigt werden und „hängt an deinem Rockzipfel“. Es ist mal „übertrieben“ lieb und bekommt auch öfter Wutanfälle. Es fremdelt häufiger und protestiert, wenn der Körperkontakt zu dir abgebrochen wird. Dein Baby schläft schlechter, hat häufiger schlechte Träume. Es isst schlechter, plaudert weniger und bewegt sich weniger. Manchmal sitzt es still da und träumt. Es will nicht gewickelt werden, lutscht häufig am Daumen und braucht sein Kuscheltier.

7. Sprung: um die 46. Woche

Kaum ein anderer Schub wird dein Kind so launisch machen wie der 7. Wachstumsschub. Pack schonmal eine große Packung Geduld ein – eine anstrengende Zeit bricht an!

Das verändert sich beim 7. Wachstumsschub

Klettern und krabbeln sind jetzt die liebsten Beschäftigungen – dementsprechend groß ist die Frustration, wenn die Kleinen mal etwas nicht erreichen können. Pass jetzt besonders auf, dass dein Baby nirgends herunterfallen kann, denn es wird sich überall hochziehen, wo es die Gelegenheit sieht.

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So äußert sich der 7. Schub

Dein Baby weint öfter, ist launisch, nörgelig und quengelig. Die Stimmung wechselt von fröhlich zu weinerlich. Es will mehr beschäftigt werden, will in Deiner Nähe sein. Dein Baby bekommt häufiger Wutanfälle, ist eifersüchtig, fremdelt. Es protestiert, wenn der Körperkontakt abbricht. Es isst schlechter, spricht weniger und bewegt sich weniger. Manchmal sitzt es still da und träumt. Es benimmt sich babyhafter.

8. Sprung: um die 55. Woche

In dieser Zeit ist dein Kind in der Übergangsphase vom Baby zum Kleinkind. Eine aufregende Zeit bricht an! Das steht euch bevor:

Das verändert sich beim 8. Wachstumsschub

Dein Kind fängt jetzt wahrscheinlich bald an zu laufen. Zieht es sich schon an Möbeln hoch oder will an deinen Händen laufen? Ein eindeutiges Zeichen! Viele Kinder fremdeln in dieser Zeit auch wieder stark – doch keine Angst, das ist ganz normal und geht wieder vorbei. Es ist wichtig, ihm in dieser Zeit feste Rituale zu geben, an denen es sich orientieren kann, denn es beginnt langsam, das Konzept von Abläufen zu verstehen und Rituale geben hier Sicherheit.

So äußert sich der 8. Schub

Dein Baby ist missgestimmt, nörgelig, quengelig und weint öfter. Die Stimmung wechselt plötzlich von weinerlich zu fröhlich und umgekehrt. Es fremdelt häufiger und protestiert, wenn der Körperkontakt zu Dir abgebrochen wird. Es schläft schlechter, hat häufiger schlechte Träume. Es isst schlechter, plaudert weniger und bewegt sich weniger. Manchmal sitzt es still da und träumt. Es will nicht gewickelt werden, lutscht häufig am Daumen und braucht sein Kuscheltier. Es benimmt sich als wäre es jünger.