Schlaf Neugeborenes: Wie das Baby in den ersten Wochen schläft

Du hast das Gefühl dein Baby schläft nicht genug? Erfahre hier, wie viel Neugeborene tatsächlich schlafen und wie du es sanft an einen Tag-Nacht-Rhythmus gewöhnen kannst.

Neugeborenes schläft
Ein Neugeborenes schläft viel, aber nicht immer ruhig © Bigstock/ Natalia Deriabina

Neugeborenes schläft nicht?

Vielleicht hast du in den ersten Lebenswochen das Gefühl, dein Baby schläft nicht genug. Neugeborene haben nämlich noch keinen Rhythmus und schlafen einfach, wenn die Müdigkeit sie überkommt. Und selbst dann hält der Schlaf bei Neugeborenen nicht lange an: Schlafphasen von nur einer Stunde sind durchaus normal. So machen die meisten Babys die Nacht zum Tag. Den Eltern erscheint es dann, als würde ihr Baby nie schlafen!

Tagsüber ist es daher wichtig, sich auszuruhen und selbst Schlaf (und somit die nötige Ruhe und Gelassenheit) zu bekommen, während das Baby ruht, anstatt Hausarbeiten zu machen. Allerdings ist das gerade mit weiteren Kindern meist nur begrenzt durchführbar.

Wie viel schlafen Neugeborene? Schlafen ohne Rhythmus

Tatsächlich verschläft ein Neugeborenes meist den ganzen Tag: 16 – 18 Stunden Schlaf sind es in den ersten drei Monaten durchschnittlich pro Tag. Neugeborene Babys verteilen ihren Schlaf allerdings noch nicht hauptsächlich auf die Nacht – zumindest können nur wenige Eltern glücklich davon berichten. Der Schlaf kommt einfach und das Baby sollte dann auch schlafen dürfen, wann und solange es will. In der Regel schlafen Neugeborene aber nicht länger als ein bis fünf Stunden am Stück.

  • Wachphasen Neugeborenes: 1 – 2 Stunden am Stück
  • Schlafphasen Neugeborenes: 1 – 5 Stunden am Stück

Versuche, einen frühen Rhythmus zu erzeugen, sind nicht zu empfehlen. Das Baby wird im Laufe der Zeit von allein beginnen, seine Schlafzeit überwiegend in der Nacht zu haben. Dies geschieht, wenn sein Gehirn sich entwickelt und dadurch mehr an seine Umgebung anpassen kann. Du kannst deinem Baby aber von Anfang an Tag und Nacht vermitteln, empfiehlt auch Hebamme Ursula Janh-Zöhners in ihrem Ratgeberbuch „Entspannt erleben: Babys 1. Jahr: Alles Wichtige: Ernährung, Schlafen, gesunde Entwicklung, Pflege“. Sie schreibt: „Dazu gehört, dass Sie tagsüber keine Rollos schließen und nachts auf Licht weitestgehend verzichten. Morgens zeigen Sie mit Wickeln, Waschen und Anziehen Ihrem Kind ‚Jetzt beginnt der Tag‘ und abends geben Sie Ihm mit Schlafsack und Schlaflied zu verstehen ‚Jetzt beginnt die Nacht‘. Stillen (oder Füttern) Sie ihr Kind vor dem Hinlegen im Schlafzimmer bei wenig oder keinem Licht“.

Video-Empfehlung

Neugeborenes schläft unruhig

Neugeborene schlafen zwar viel, aber nicht unbedingt fest. Dass Neugeborene unruhig schlafen, sich viel bewegen, das Baby im Schlaf zuckt oder Grimassen schneiden, ist durchaus normal. Die Schlafphasen von Neugeborenen haben eine längere REM-Phase (Rapid-Eye-Movement-Phase), also eine aktive Traumphase in der das Gehirn die Eindrücke des Tages verarbeitet und sich weiterentwickelt.

Schlafphasen und Wachphasen Neugeborenes: 6 Stadien

Das Verhalten von Babys wird in sechs Verhaltensstadien unterteilt. Sie bestehen aus drei Wachphasen, einer Weinphase und zwei Schlafphasen.

  • Ruhige Wachphase des Babys
    Das Baby ist wach und verhält sich ruhig. Die Augen sind weit geöffnet und es verarbeitet akustische und visuelle Eindrücke. Das Neugeborene wirkt konzentriert und aufnahmefähig – nutze diese Phase für das Bonding.
  • Unruhige Wachphase des Babys
    Das Baby wirkt aktiv oder unruhig, seine Bewegungen sind unkoordinierter oder zappeliger. Diese Phase lässt sich oft direkt vor dem Trinken beobachten.
  • Schläfrige Wachphase des Babys
    In dieser Phase wirkt das Baby unaufmerksam. Die Augen sind glasig, vielleicht starrt es vor sich hin oder es blinzelt viel, die Augen fallen immer wieder zu. Diese Phase lässt sich beim Einschlafen und Aufwachen beobachten.
  • Ruhige Schlafphase des Babys
    Das Baby schläft ruhig und atmet regelmäßig. Es wirkt friedlich und entspannt, nur der Mund bewegt sich gelegentlich leicht, die Augenlider sind fest geschlossen.
  • Unruhige Schlafphase des Babys
    REM-Phase (Rapid-Eye-Movement-Phase): Das Baby schläft unruhig und bewegt sich viel. Es atmet vielleicht unregelmäßiger, die Augen bewegen sich unter den Lidern und die Augenlider flattern gelegentlich. Das Neugeborene macht vielleicht Sauggeräusche, grinst und zieht Grimassen. In dieser Phase kann das Baby leichter aufwachen als in der ruhigen Schlafphase.

Baby 5 Wochen: Schlaf besonders unruhig

Ist das Baby 5 Wochen kann der Schlaf besonders unruhig sein. Etwa um diese Zeit haben Babys einen ersten Wachstumschschub, der mit viel Weinen und wenig Schlaf verbunden ist. Danach hat sich aber das Gehirn weiterentwickelt, und mehr und mehr Schlafstunden finden dann in der Nacht statt.

Baby schläft nicht: Unruhige Abende

Tagsüber ein Lamm und am Abend ein brüllender Löwe – so lässt sich das Verhalten vieler Babys beschreiben. Gegen 16 oder 17 Uhr werden Babys oft unleidlich. Meistens werden Blähungen oder Koliken oder gar der heimkehrende Vater für diese Quengel-Phase verantwortlich gemacht. Man kann davon ausgehen, dass ein unruhiges Baby am Abend in den ersten Wochen normal ist. Die Geburt und viele Eindrücke müssen verarbeitet werden, das Baby ist davon vielleicht ein wenig gestresst. Anders als Erwachsene, können sich Babys noch nicht regulieren und eine angemessene Strategie anwenden, ihren Stress abzureagieren. Sie schreien ihren Stress regelrecht heraus. Darum kann es durchaus sinnvoll sein, statt durch Schaukeln und andere Beruhigungsmaßnahmen kurzfristig für Ablenkung zu sorgen, das Baby einfach einmal zärtlich und schützend zu halten und ihm dabei die Möglichkeit zu geben, zu schreien. Natürlich sollten die Eltern zuvor sichergestellt haben, dass das Baby satt ist, die Windel trocken ist und nicht kneift und es weder friert noch schwitzt oder krank ist. Wichtig ist auch, dass man das Baby nicht allein lässt, wenn es schreit. Das Halten und Anschauen vermitteln ihm Sicherheit und Nähe und es schadet gar nichts, wenn die Eltern zeitgleich ihren eigenen Stress mit ein paar Tränen reduzieren.

_____________
Quellen:

Moon, Rachel: Sleep: What Every Parent Needs to Know; American Academy of Pediatrics: 14. Juni 2013

Largo, Remo H.: Babyjahre: Entwicklung und Erziehung in den ersten vier Jahren, Piper 3. Juli 2017

Deutscher Hebammenverband: Entspannt erleben: Babys 1. Jahr: Alles Wichtige: Ernährung, Schlafen, gesunde Entwicklung, Pflege, TRIAS; Auflage: 2., 24. August 2011

Renz-Polster, Herbert; Imlau, Nora: Schlaf gut, Baby! Der sanfte Weg zu ruhigen Nächten, Gräfe und Unzer Verlag, München: 2016

25 Wörter, die Zweijährige können sollten

Dein Kind feiert bald seinen zweiten Geburtstag? Dann steht wahrscheinlich bald die U7-Untersuchung an und es wird festgestellt, wie ausgeprägt der Wortschatz deines Kindes bereits ist. Doch wie viele und vor allem welche Wörter sollten Zweijährige überhaupt schon kennen?

Baby blättert in einem Buch
Wie viele Worte sollte dein Kind mit zwei Jahren kennen? ©Unsplash/Iana Dmytrenko

Sprechen lernen ist harte Arbeit

Beim ersten Wort ist die Aufregung meist groß und die Eltern sind stolz wie Oskar. Die meisten Kinder sprechen ihre ersten Wörter ab dem ersten Lebensjahr. Dabei kommunizieren sie meist mit einfachen ein- oder zweisilbigen Worten. Was alle Mamas da draußen wohl am meisten freuen wird: „Mama“ ist laut einer deutschen Studie des Meinungsforschungsinstituts „Icon Kids & Youth“ auf Platz eins der ersten Worte.

Dabei sprechen Kinder oft Wörter nach und lernen sie schneller, wenn sie mit den Begriffen etwas Bestimmtes verbinden, so eine Studie des MIT in Cambridge.

U7-Untersuchung: Muss mein Kind wirklich 50 Wörter sprechen können?

Die U7-Untersuchung steht zwischen dem 20. und dem 24. Lebensmonat an. Dabei untersucht der Arzt oder die Ärztin ob dein Kind sich körperlich und geistig altersgerecht entwickelt, sowie sein Sozialverhalten. Der Kinderarzt unterhält sich mit deinem Kind und stellt so fest, wie ausgeprägt sein Wortschatz bereits ist und wie viele Worte es verstehen kann. In der Regel sollte dein Kind mit zwei Jahren 250 Wörter verstehen und 20 bis 50 Wörter selbst sprechen können. Kann es das nicht, muss festgestellt werden, ob dein Kind zum Beispiel Hör-Probleme hat.

Eltern sind wegen der Untersuchung und dem Können ihrer Kinder oft nervös. Allerdings solltest du nicht gezielt für die U7-Untersuchung üben. Hat dein Kind tatsächlich Sprachprobleme, ist es wichtig, dass der Kinderarzt diese auch erkennt. Nur so kann der Spracherwerb rechtzeitig gefördert werden.

25 Wörter, die dein Kind mit zwei Jahren können sollte

  • Mama
  • Papa
  • Oma
  • Opa
  • Da
  • Ball
  • Buch
  • Teddy
  • Puppe
  • Hund
  • Baby
  • Hallo
  • Tschüss
  • Heiß
  • Auf
  • Zu
  • Alle
  • Mehr
  • Nein
  • Ja
  • Hochheben
  • Danke
  • Bitte
  • Schuhe
  • Nase

 

Video-Empfehlung

Aber: „Sollte“ ist hier mit viel Vorsicht zu genießen. Jedes Kind lernt anders und mit unterschiedlicher Geschwindigkeit. Auch die Anforderung der U7-Untersuchungen, dass dein Kind zu einem bestimmten Zeitpunkt 50 Wörter können muss, ist ein Richtwert und wird oft falsch interpretiert.

„Das verstehen viele Eltern falsch und denken, ihr Kind müsste dann 50 Wörter perfekt sprechen können. Aber auch so etwas wie ‚didi‘, ‚wauwau‘ oder ‚bobo‘ ist ein Wort, wenn damit ein bestimmter Gegenstand oder eine Handlung gemeint ist“, beruhigt Dr. Elisabeth Wildegger-Lack vom Deutschen Bundesverband der Sprachtherapeuten gegenüber „baby-und-familie.de“.

Late-Talker: Muss mein Kind zur Sprachtherapie?

Sollten bei deinem Kind keine Hör-Probleme festgestellt worden sein und es trotzdem einen geringen Wortschatz haben, ist dein Kind wahrscheinlich ein sogenannter „Late Talker“. 20 Prozent aller Zweijährigen in Deutschland sind späte Sprecher. Allerdings muss nicht jedes Kind, das langsamer sprechen lernt gleich zum Logopäden. „Viele holen im dritten Lebensjahr auf“, beruhigt Dr. Christina Kauschke, Professorin für Klinische Linguistik an der Universität Marburg.

Gleichzeitig rät sie aber Eltern ihr Kind zwischen dem zweiten und dritten Jahr genauer zu beobachten. Zwar hole ein Drittel der späten Sprecher bis zum dritten Geburtstag den Rückstand auf und ein weiteres Drittel lerne immerhin soviel dazu, dass sie sich im unteren Normbereich befänden, aber das letzte Drittel würde Symptome einer Sprachentwicklungsstörung ausweisen.

7 Tricks, wie du deinem Baby beim Bäuerchen machen helfen kannst

Ein Bäuerchen nach dem Trinken hilft deinem Baby Luft aus dem Magen loszuwerden und das hilft gegen Blähungen. Lies hier 7 einfache Tricks, wie du dein Baby beim Bäuerchen machen unterstützen kannst: die richtige Position, Haltung und wann das Baby aufstoßen sollte.

Mutter hat Baby für ein Bäuerchen an ihre Schulter gelegt
Sanftes Rückenklopfen oder Massieren kann es deinem Baby erleichtern, ein Bäuerchen zu machen. © Bigstock / Khunaspix

Bäuerchen machen: Warum das wichtig ist

Beim Stillen oder Füttern kann das Baby aus Versehen Luft mit schlucken. Im Bauch zwickt und kneift sie dann natürlich und das Baby fühlt sich sichtlich unwohl. Gegen Blähungen kann das Bäuerchen während und nach dem Essen also gut helfen.

Was hilft beim Bäuerchen machen? 7 Tipps

#1 Eine aufrechte Haltung hilft beim Bäuerchen machen

Das Wichtigste, damit dein Baby aufstoßen kann, ist die richtige Haltung. Das sorgt oftmals ganz von selbst für das Bäuerchen beim Baby. Achte darauf, dass sein Rücken möglichst gestreckt und damit die Speiseröhre möglichst gerade ist. So findet die mitgeschluckte Luft besser ihren Weg nach draußen. Nachfolgende Bäuerchen-Positionen kannst du ausprobieren. Welche besser klappt, kommt immer auch auf dein Baby an.

#2 Verschiedene, bewährte Bäuerchen-Positionen

Nicht jedes Baby honoriert es automatisch mit einem Bäuerchen, wenn es an die Schulter gelegt wird. Um das Bäuerchen dennoch anzuregen, kannst du die Position variieren und so ein Gefühl dafür entwickelt, welche Körperhaltung deinem Kind beim Aufstoßen hilft.

  • Über die Schulter legen
    Diese Bäuerchen-Position kommt den meisten in den Sinn, wenn es darum geht, das Baby aufstoßen zu lassen. Leg dein Baby über deine Schulter, am besten so, dass sein Magen an deiner Schulter liegt. Stütze den Po mit deinem Arm. Klopfe den Rücken leicht oder massiere ihn mit kreisenden Bewegungen und sanftem Druck. Ein Spucktuch über der Schulter fängt gegebenenfalls die erbrochene Milch auf. Dass dein Baby etwas Milch spuckt, ist durchaus normal.
  • Sitzend aufstoßen
    Ebenso bewährt hat sich diese Bäuerchen-Position: Setze dein Kind auf deinen Oberschenkel, neige es leicht nach vorne (Kopf stützen nicht vergessen!) klopfe und massiere wieder seinen Rücken. In dieser Position sollte das Spucktuch auf deinem Bein liegen.
  • Auf dem Bauch liegend aufstoßen
    Manche Kinder stoßen leichter auf, wenn sie kurz am Bauch liegen. Lege dein Baby dafür auf deinen Schoß oder nimm es im Fliegergriff. Achte darauf, dass der Kopf dabei etwas erhöht zum Körper liegt. Ältere Babys kann man auch seitlich auf den Schoß setzen und ihren Oberkörper leicht neigen.

Wie das dann in der Praxis aussieht, kannst du dir in diesem Video ansehen. Hier erklärt die Kinderärztin Blair S. Hammond vom Mount Sinai Hospital in New York, was du bei der jeweiligen Bäuerchen-Position beachten musst.

Baby Bäuerchen: Die richtige Haltung

#3 Bäuerchen herbeiklopfen

Kreisende, reibende oder sanft klopfende Bewegungen auf den Rücken unterstützen das Aufstoßen. Oftmals kommt das Bäuerchen dabei ganz von selbst. Nicht erschrecken: Manchmal kommt mit dem Babyrülpser ein Schwall Milch hoch. Das ist ganz normal. Lege dir also besser immer ein Stofftuch über die Schulter.

#4 Leichteres Bäuerchen durch weniger Luft

Egal ob du stillst oder die Flasche gibst, füttere dein Kind am besten in einer aufrechteren Position und lass dir und deinem Kind beim Füttern Zeit. Dadurch schluckt dein Kind automatisch weniger Luft und das Bäuerchen kann viel leichter kommen.

Video-Empfehlung

#5 Nutze Trinkpausen für Bäuerchen

Damit Baby die überschüssige Luft im Bauch gleich wieder los wird, solltest du Trinkpausen nutzen. Wenn dein Kind von selbst absetzt oder du es von einer Brust zur anderen wechselst, ist der richtige Zeitpunkt gekommen, es kurz hochzunehmen und das Bäuerchen mit sanftem Klopfen auf den Rücken zu locken. „Die Pause, spricht die Zeit die du dir lässt, bis du das Baby weiter fütterst, ist fast so wichtig, wie das Bäuerchen selbst.“, sagt Kinderärztin Hammond. Sie empfiehlt zwei bis fünf Minuten zu warten, bis du das Baby wieder anlegst oder ihm wieder die Flasche gibst.

#6 Bewegung hilft beim Aufstoßen

Versuche, ob sich dein Baby beim Bäuerchen machen leichter tut, wenn du es in aufrechter Haltung umherträgst und es schaukelst.

#7 In der Ruhe liegt das Bäuerchen

Egal, ob dein Baby die Brust oder die Flasche bekommt, für die Milchmahlzeit solltet ihr euch immer ausreichend Zeit und Ruhe gönnen. Auf diese Weise klappt es auch mit dem Bäuerchen ganz von selbst und ohne Druck.

___________
Quellen:
Dr. med. Beck, Martin: Schreien stärkt die Lungen und 99 weitere Elternirrtümer, Gräfe und Unzer Verlag, München: 2012

Nolte, Stephan Heinrich; Nolden, Annette: Das große Buch für Babys erstes Jahr: Das Standardwerk für die ersten 12 Monate, Gräfe und Unzer Verlag, München: 2013

14 wunderschöne Vornamen aus der Literatur

Ob Michael Ende, William Shakespeare oder J.K. Rowling: In unserer Bildergalerie haben wir euch die 14 schönsten Vornamen aus der Literatur zusammengefasst. Klickt euch durch!

Nicht nur etwas für Leseratten: Mina, Tommy und Co.

Es gibt Bücher, die lassen einen nicht mehr los. Bücher, die uns unser ganzen Leben lang begleiten, mit deren Charakteren wir uns identifizieren können und deren Geschichten wir noch Jahre später bis ins kleinste Detail kennen. Doch diese Vornamen sind nicht nur etwas für Leseratten: In unserer Bildergalerie findest du die 14 schönsten Baby-Namen aus der Literatur. Klick dich durch!

Gewinne jetzt zuckersüße, hochwertige Geschenkideen zur Geburt

Ausgefallene Geschenke zur Geburt ihres Kindes bleiben den Eltern lange in Erinnerung und werden viele Jahre wohl behütet und aufbewahrt. Deshalb soll es etwas Besonderes sein. Eine Überraschung, die verzaubert, nützlich ist, stilvoll, eine persönliche Botschaft hat und an die sich schöne Erinnerungen knüpfen lassen. Gewinne jetzt eines der süßen lovlee.de Geschenk-Sets!

Gewinne ein süßes Kuschelset von LovLee.de © LovLee.de

Die Geburt eines Kindes, ein freudiger Anlass, der ein besonderes Geschenk verdient hat.

Hierfür das Richtige zu finden ist gar nicht so einfach. Originell und in bester Qualität muss es sein. Von Herzen soll es kommen und das auch noch pünktlich und mit einer persönlichen Botschaft. Hinzukommt, dass Nachwuchs in der Familie, im Freundes- oder Bekanntenkreis ungefähr so überraschend auftritt wie Weihnachten, Valentinstag oder Jahrestage. Plötzlich sind sie da.

Mit viel Liebe zum Detail

Mit besonders viel Liebe zum Detail und einer persönlichen Note hat lovlee.de Geschenksets zur Geburt zusammengestellt. Von kleinen, entzückenden Outfits über kuschelige Accessoires bis hin zu praktischen Helfern werden liebevoll ausgewählte, hochwertige Artikel zu süßen Geschenksets zusammengestellt, die mit einer persönlichen Botschaft versehen zum Wunschtermin den glücklichen Eltern zugestellt werden. Auch hochwertiges Spielzeug aus Holz finden ihren Platz in der großen Auswahl von Hand verpackter Sets. Praktische und schöne Geschenke, die frisch gebackene Eltern strahlen lassen.

Bei uns kannst du eines dieser süßen Sets gewinnen:

Gewinne jetzt eines der Geschenksets von LovLee. Du kannst wählen zwischen:

  • Hello little Boy oder
  • Willkommen kleiner Hase

Um am Gewinnspiel teilnehmen zu können musst du nur das nachfolgende Gewinnspielformular ausfüllen. Klicke auf „Jetzt teilnehmen“ und du landest sofort im Lostopf. Einsendeschluss ist der 30. November 2018. Viel Glück!

© LovLee.de
© LovLee.de

Kinderbetreuerin erklärt, warum sie nie ein schlafendes Kind annimmt

Sie darf keine schlafenden Kinder von den Eltern übernehmen, so die Regeln einer Kinderbetreuungsstelle in Nordamerika. Der Grund ist erschreckend.

Kind schläft in Kindersitz im Auto
Kinderbetreuerin erzählt über Missbrauch ©Bigstock/naumoid

Schlafendes Kind kann Zeichen für Missbrauch sein

Internetuser „Twattermelon“ teilte auf der Online-Plattform „imgur“ ihre Erfahrungen als Kinderbetreuerin und erzählt von einer ungewöhnlichen Vorschrift des Betreuungszentrums für das sie derzeit arbeitet: Sie darf keine schlafenden Kinder von den Eltern übernehmen.

Die Eltern müssen ihr Kind aufwecken, bevor sie es zur Betreuung abgeben. Manche Eltern wurden deswegen wütend, denn es klingt erstmal ziemlich grob, ein Kind einfach aus seinem Schlaf zu reißen. Doch die Kinderbetreuungsstelle hat einen sehr guten Grund für diese Maßnahme.

Kinderbetreuerin erzählt über Missbrauch

Die Kinderbetreuerin schildert einen Vorfall, der zeigt, weshalb diese „nicht schlafen“-Vorschrift so wichtig ist.

Eine Großmutter brachte ein Baby zu dem Betreuungszentrum. Es schlief und ließ sich nicht aufwecken. Das Baby hat nur immer wieder kurz den Kopf angehoben, gewimmert und ist wieder eingeschlafen. Der Betreiber der Tagesstätte hat sofort den Notarzt kontaktiert, aber die Großmutter hat den Vorfall herunterspielen wollen und gemeint, er hatte „eine schwierige Nacht und ist nur müde“.

Video-Empfehlung

Die Betreuerin allerdings kannte das Kind sehr gut und meinte, dass das ein sehr untypisches Verhalten für das Kind wäre. Normalerweise würde es nämlich nicht schlafen, wenn es denkt etwas verpassen zu können. An dem Tag war in dem Zentrum ziemlich viel los. Es wurde laute Musik gespielt und Kinder spielten und sangen lautstark. In dem ganzen Chaos verschwand die Großmutter und die Eltern des Kindes wurden kontaktiert.

Wie sich herausstellte, hatte die ältere Dame dem Baby eine ziemlich hohe Dosis Schlafmittel gegeben, um es ruhig zu stellen. Dem Kind, dass erst sechs Monate alt war, soll im Krankenhaus der Magen ausgepumpt worden sein und es wurde zur Überwachung dortbehalten.

Kein Einzelfall

Dieser Vorfall scheint aber leider kein Einzelfall zu sein. Die Regelung wurde nämlich deswegen eingeführt, so die Kinderbetreuerin, weil die Täter die Verantwortung für den Missbrauch auf die Tagesstätte und die Betreuer abschieben würden. Doch auch in Deutschland beobachten Kinderärzte und Wissenschaftler einen gefährlichen Trend: Immer mehr Eltern geben ihren Kindern Schlafmittel, damit sie nachts besser durchschlafen können. Eine Entwicklung, die dringend gestoppt werden muss, so die bayrische Gesundheitsministerin Melanie Huml.

Entwicklung: Baby 6 Wochen alt

Wenn dein Baby 6 Wochen alt ist, kann es sein, dass die größte Belohnung für Eltern auf dich wartet: Das erste Lächeln! Lies hier, was in der 6. Lebenswoche wichtig ist, was dein 6 Wochen altes Baby braucht und welche Termine und Herausforderungen jetzt auf euch zukommen. Nicht viel Zeit? Dann schau dir im Video die Kurzzusammenfassung an:

So entwickelt sich dein Baby mit 6 Wochen

Baby 6 Wochen alt: Größe, Gewicht und Konfektionsgröße

Hier findest du eine Übersichtstabelle, wie groß und schwer Babys mit 6 Wochen im Durchschnitt sind und welche Konfektionsgröße die passende ist. Ob sich dein Kind gesund entwickelt, kann natürlich nur ein Kinderarzt mit Sicherheit feststellen.

Mädchen Jungs
Größe 55 Zentimeter (+/- vier Zentimeter) 57 Zentimeter (+/- vier Zentimeter)
Gewicht 4.700 Gramm (+/- 800 Gramm) 5.000 Gramm (+/- 800 Gramm)
Kleidung/ Strampler Größe 50, manche Babys brauchen auch schon 56 Größe 50, manche Babys brauchen auch schon 56
Mützen Größe 35 – 37 Größe 35 – 37
Socken Größe 15-17 Größe 15-17

Wie du die Schuhgröße deines Babys berechnest, liest du hier.

Baby 6 Wochen: Alle Entwicklungsschritte

Wenn dein Baby 6 Wochen alt ist, steht für euch als Eltern die größte Belohnung überhaupt bevor: Das erste bewusste Lächeln! Außerdem entwickelt sich dein Baby motorisch weiter.

Das erste Lächeln

In diesen Wochen erwartet dich vielleicht das erste bewusste Lächeln deines Kindes. Seine Augen werden dich anstrahlen und sein Mund verzieht sich zu einem breiten und unglaublich charmanten Grinsen. Man spricht auch von dem sogenannten Begrüßungslächeln beim Baby. 6 Wochen hast du darauf gewartet. Und ganz egal wie anstrengend die vergangenen Tage gewesen sein sollten – aller Stress und Ärger wird sich in diesem Moment in Luft auflösen! Beantworte sein Lächeln, indem du zurücklächelst. So lernt dein Kleines, dass eine Reaktion eine Gegenreaktion erzeugen kann.

Baby 6 Wochen alt: Essen als Herausforderung?

Speikinder sind Gedeihkinder – ist an diesem Spruch etwas Wahres dran? Eltern von Spuckkindern machen sich oft Sorgen, ob ihr Baby ausreichend Nahrung erhält. Laut dem Kinderarzt Dr. med. Andreas Busse ist guter Hinweis für eine ausreichende Ernährung ist immer die Gewichtszunahme des Kindes und die Anzahl der nassen beziehungsweise vollen Windeln am Tag. Bei voll gestillten Kindern sollte man bedenken, dass manche Babys die Muttermilch so gut verwerten, dass sie oft nur alle 5 Tage Stuhlgang haben. Der Kindergastroenterologe Dr. Thomas Heigele, Oberarzt am Stuttgarter Klinikum, weist darauf hin, dass untersuchungen gezeigt hätten, dass zwei Drittel aller Kinder in den ersten sechs Lebensmonaten mindestens einmal am Tag spucken, sich das aber bis zum Ende des ersten Lebensjahr lege.

Lies mehr über Speikinder und Tricks, die helfen.

Video-Empfehlung

Baby 6 Wochen: Motorische Entwicklung

Motorisch entwickelt sich dein 6 Wochen altes Baby vom Kopf ausgehend zu den Zehen. Das bedeutet, dass sich die Eindrücke im Bereich des Kopfes festigen müssen, damit sich von dort ausgehend der Körper Stück für Stück richtig entwickeln kann. Die Nackenmuskulatur spielt dabei eine sehr wichtige Rolle. Lege dein Kind immer mal wieder für ein paar Minuten auf den Bauch. Es wird unwillkürlich den Drang haben, den Kopf zu heben. Halte einen bunten Gegenstand vor seinen Kopf, sodass es diesen heben muss, um ihn anzusehen. Diese Übung stärkt die Nackenmuskulatur und gibt wichtige Signale an das Gehirn weiter.

Baby 6 Wochen: Fördern und spielen

Muskulatur trainieren

Es ist Zeit für ein bisschen Training für dein Baby: 6. Woche ist ideal für folgende Übung: Lege dein Baby immer mal wieder auf den Bauch – auch wenn es vielleicht protestiert. Natürlich nicht direkt nach den Mahlzeiten, wenn der Magen voller Milch ist, aber zwischendurch mal für ein paar Minuten. Es kann dann trainieren, den Kopf kurz ein wenig zu heben – das ist wichtig für dein Baby. 6 Wochen konnte es dafür trainieren und das fördert die Nackenmuskulatur und die Vernetzung zwischen Körper und Gehirn. Am Ende des zweiten Lebensmonats sollte dein Baby den Kopf ein paar Sekunden anheben können.

6 Wochen altes Baby beschäftigen

Nutze die Wickelzeiten für kleine Spiele: Halte einen roten Gegenstand vor sein Gesicht und bewege ihn nach links oder rechts. Folgt es dem Gegenstand mit den Augen? Gelangt der Gegenstand aus seinem Blickfeld, hört er für dein 6 Wochen altes Baby auch auf zu existieren. Es kann nicht wissen, dass etwas, das es nicht sehen kann, weiterhin existiert. Diese Erkenntnis wird es erst später erlangen. Darum kann dein Baby übrigens auch nicht wissen, dass deine Abwesenheit nur vorübergehend ist, wenn du aus dem Blickfeld gerätst. Aus diesem Grund ist von Büchern abzuraten, die Einschlaftechniken für kleine Babys mit dem Hinausgehen der Eltern verbinden.

Laut dem Kölner Medizinphysiker Dr. Wolfgang Wesemann ist es außerdem besonders wichtig, dem Kind viele Sehreize anzubieten, um die Verdrahtung der Nerven und damit das Sehen zu fördern. Mobiles mit kräftigen Farben sind zum Beispiel schöne Beschäftigung für ein Baby mit 6 Wochen – und trainiert seine Sehnerven.

Wichtige Termine für Mamas diese Woche

Kontrolltermin beim Frauenarzt

Ist dein Baby 6 Wochen, ist es Zeit für eine Kontrolle beim Frauenarzt. Laut Dr. med. André Farrokh vom Berufsverband der Frauenärzte e.V. sollte etwa sechs Wochen nach der Entbindung der Wochenfluss vorüber sein und eine deutliche Rückbildung der Gebärmutter erkennbar sein. Lass beim Arzt auch deinen Eisenwert (HB und Fe) überprüfen. Zeichen für Eisenmangel können Müdigkeit, Schwindel oder Leistungsschwäche sein. Vielleicht steht mit Ende des Wochenflusses auch wieder ein wenig Romantik und Sex mit dem Partner auf dem Programm. Hier findest du Informationen über verschiedene Verhütungsmöglichkeiten nach der Schwangerschaft.

Rückbildungsgymnastik

Auch die Rückbildungsgymnastik steht nun auf dem Programm. Sie soll nicht nur die alte Figur wieder herstellen, sondern auch die gedehnten Bänder, verschobenen Muskeln und Organe und besonders den Beckenboden stabilisieren. Letzteres ist wichtig, damit nicht bei jedem Niesen oder Hüpfen Urin aus der Blase abgeht.

Wohlfühltipp: Mit deinem Baby die Welt erkunden

Jetzt habt ihr sicher schon einen guten Rhythmus entwickelt mit eurem Baby: 6 Wochen habt ihr viel Rücksicht genommen, auf das Neugeborene, Aber jetzt wirst du vielleicht wieder aktiver werden und dein Baby mehr mit nach draußen nehmen wollen. Was in die Wickeltasche gehört und welche Benimmregeln es für das Wickeln in fremden Haushalten zu beachten gibt, liest du in unserem Artikel Wickeltasche.

Diese Babynamen bereuen Eltern am meisten

WARUM?!

Laut einer Umfrage bereuen fast 20 Prozent aller Eltern den Namen ihres Kindes. Und dabei bereuen sie bestimmte Namen ganz besonders häufig. Welche das sind und warum die Eltern so unglücklich mit diesen Namen sind, erfährst du im Video.