So verhinderst du, dass dein Kind auf dem Spielplatz geärgert wird

Bei einem Streit im Sandkasten will der Mama-Bär in dir sicher sofort dazwischen gehen. Dass das nichts bringt, weißt du aber wahrscheinlich selbst. Unsere Tipps, wie du stattdessen auf die Situation reagieren kannst.

Zwei Kinder spielen auf der Schaukel
Tipps bei Spielplatz-Zoff ©Unsplash/ Kelly Sikkema

So gehst du mit Spielplatz-Streit um

Bekommt dein Kind eine Schaufel übergezogen oder eine Ladung Sand in die Mütze, ist es völlig normal als Mama wütend zu werden. Aber wütend auf den Spielplatz zu stürmen und das andere Kind anzubrüllen ist keine Lösung. Denn Kinderstreit ist wichtig und muss nicht grundsätzlich als etwas Negatives bewertet werden. Dadurch lernen Kinder, sich in Konfliktsituationen richtig zu verhalten und sich durchzusetzen.

Trotzdem muss dein Kind sich nicht alles gefallen lassen. Es kann zum Beispiel ein verbales Zeichen setzen und symbolisiert damit: „Das könnt ihr nicht mit mir machen!“. Durch Sätze wie „Ich will nicht, dass ihr so mit mir umgeht oder das zu mir sagt“ merkt das andere Kind, dass der Angriff nicht einfach so hingenommen wird.

Wichtig ist hier außerdem, dass Kinder wissen, dass sie nicht alleine sind und sie sich einem Erwachsenen anvertrauen können. Sich Hilfe zu suchen, hat nichts mit Petzen zu tun.

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3 Tipps gegen den Zoff im Sandkasten

Du kannst dein Kind leider nicht davor schützen, dass es geärgert wird. Und das musst du auch nicht. Nur so lernt dein Kind seine Probleme selbst zu lösen. Diese Tipps können ihm dabei helfen:

#1 Selbstbewusstsein schulen
Kinder mit starken Persönlichkeiten suchen sich meist schwächere Kinder aus, um sie zu ärgern. „Häufig findet man bei ihnen [schüchternen Kinder] eine schlechte Körperspannung, sie schauen den anderen ungern in die Augen und hören sich die wiederkehrenden Hänseleien hilflos bis zum Ende an, weil sie nicht schlagfertig sind“, so Lern- und Erziehungsexpertin Dipl.-Päd. Uta Reimann-Höhn gegenüber „Elternwissen“. Durch ein starkes Selbstbewusstsein rutscht dein Kind weniger wahrscheinlich in die „Opferrolle“.

#2 Schlagfertigkeit trainieren
Durch schnelle, schlagfertige Antworten nimmt dein Kind seinem Angreifer den Wind aus den Segeln. Ihm wird langweilig und er lässt dein Kind in Ruhe.

#3 Ignoriere die Probleme nicht
Nimm die Sorgen deines Kindes ernst und höre ihm zu. Sätze wie „Dann wehr dich doch mal!“ sind hier völlig unangebracht. Besprecht zusammen was ihr tun könnt und gib ihm Rückhalt. Kinderpädagogin und Autorin Margarete Blank-Mathieu rät aber trotzdem darauf zu achten, dass dein Kind seine eigenen Strategien ausprobieren darf.

Nasenbluten bei Kindern: Das musst du wissen

Nasenbluten bei Kindern ist keine Seltenheit und oft reicht nur eine Kleinigkeit und das Kind blutet. Doch was tun, wenn plötzlich Blut aus der Nase fließt?

Mädchen hat Nasenbluten
Was du über Nasenbluten wissen musst. ©Unsplash/parinyabinsuk

Nasenbluten bei Kindern: Ursachen

Im vorderen Teil der Nase treffen gleich mehrere Blutgefäße aufeinander, deshalb entstehen hier auch laut HNO-Ärzte im Netz 90 Prozent aller Blutungen. Wenn diese feinen Gefäße in der Nasenschleimhaut in irgendeiner Art verletzt werden, entsteht Nasenbluten. Da reichen schon Kleinigkeiten wie kräftiges Schnäuzen, eine trockene Schleimhaut, ein Stoß beim Toben oder wenn dein Kind in der Nase bohrt. Die gute Nachricht: Nasenbluten bei Kindern ist in den meisten Fällen völlig harmlos.

Nasenbluten bei Kindern stoppen

#1 Aufrecht sitzen
Wenn dein Kind sich hinlegt, hat das einen höheren Blutdruck im Kopf zur Folge. Dadurch erhöht sich der Druck in den Äderchen – die Blutung lässt sich noch schwerer stoppen.

#2 Kopf nach vorne
So kann das Blut nach vorne aus der Nase fließen. Legt dein Kind den Kopf in den Nacken, besteht die Gefahr Blut zu schlucken, was zu Übelkeit und Brechreiz führen kann.

#3 Nagelflügeldruck und Kälte kann Nasenbluten stoppen
Durch das Zusammendrücken der Nasenflügel klemmst du die feinen Äderchen in der Nase ab. Lege deinem Kind einen Eisbeutel oder ein feuchtes Handtuch in den Nacken. Die Kälte sorgt dafür, dass sich die Gefäße zusammenziehen, so kannst du schneller das Nasenbluten stoppen.

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Nasenbluten bei Kindern: Wann solltest du zum Arzt gehen

Hat dein Kind nach 15 Minuten immer noch Nasenbluten, solltest du dringend zum Arzt gehen. Dies gilt auch wenn du glaubst, dass die Nase deines Kindes gebrochen ist oder dein Kind Atembeschwerden hat.

Nasenbluten bei Kindern vorbeugen

Sprays und verschiedene Salben halten die Nasenschleimhäute deines Kindes feucht. Zusätzlich kannst du im Kinderzimmer einen Luftbefeuchter aufstellen. Bei Kindern, die häufiger Nasenbluten haben, können die Blutgefäße in dem vorderen Teil der Nase verödet werden.

Wichtig ist auch, dass dein Kind nicht gleich wieder herumtobt. Auch wenn Nasenbluten bei Kindern als eine kleine, nicht bedenkliche Wunde gilt, muss sie doch richtig verheilen.

Gehirnerschütterung: Symptome bei Kindern schnell erkennen

Mit Kindern sind kleinere Unfälle unvermeidbar. Bei einem Sturz auf den Kopf ist jedoch Vorsicht geboten: Ist das eine Gehirnerschütterung? Symptome bei Kindern richtig deuten.

Kind hält sich die Augen zu.
Gehirnerschütterung: Symptome bei Kindern erkennen ©Unsplash/ Annie Spratt

Was ist eine Gehirnerschütterung?

Eine Gehirnerschütterung ist eine leichte Form eines Schädel-Hirn-Traumas. Der medizinische Ausdruck dafür ist Commotio cerebri. Schlägt der Kopf abrupt, also mit hoher Geschwindigkeit, auf einen harten Gegenstand, prallt das Gehirn von innen gegen die Schädelknochen. Es wird also verletzt, ohne dass zwingend auch von außen Wunden zu sehen sind. Das macht die Unfälle so tückisch und gefährlich. Laut des Berufsverbandes der Kinder- und Jugendärzten seien solche Schädel-Hirn-Verletzungen einer der häufigsten Gründe für Behinderungen und Todesfälle im Kindes- und Jugendalter. Darum ist es so wichtig, typische Gehirnerschütterung-Symptome bei Kindern richtig und schnell zu deuten.

Gehirnerschütterung Symptome: Kind bewusstlos?

Einen blauen Fleck kann man sehen und darauf reagieren. Wenn dein Kind auf den Kopf gefallen ist, ist eine Hirnverletzung aber nicht sofort sichtbar. Deswegen würde, so die Informationen des „Ärzteblatts“, fast die Hälfte der Unfälle nicht als das erkannt, was sie sind: Eine Gehirnerschütterung. Symptome deines Kindes solltest daher auch du richtig einschätzen können.

Dazu zählen:

  • Erinnerungsverlust
  • Gedächtnisverlust für den Zeitraum vor dem Unfall (Retrograde Amnesie)
  • Eventuelle Bewusstlosigkeit (wenige Sekunden bis zu 15 Minuten)
  • Schläfriges Blinzeln
  • Kopfschmerzen
  • Schwindel
  • Übelkeit und Erbrechen
  • Vereinzelt Licht- und Geräuschempfindlichkeit
  • Veränderter Geruch- oder Geschmackssinn
  • Bei Kleinkindern auch längere Schreiattacken

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Gehirnerschütterung Kind: Wann den Notarzt rufen?

Sollte dein Kind mehr als fünf Minuten bewusstlos sein, starke Kopfschmerzen haben, wiederholt erbrechen, kommt wässrige Flüssigkeit oder Blut aus der Nase oder den Ohren, treten Krämpfe oder gar Lähmungen auf, solltest du sofort einen Notarzt rufen oder dein Kind ins Krankenhaus fahren. Dort bleibt das Kind mindestens eine Nacht zur Kontrolle. Es muss ausgeschlossen werden, dass es in Folge der Verletzung zu Hirnblutungen gekommen ist.

Aber Achtung: Nicht immer kommt es unmittelbar zu den typischen Gehirnerschütterung-Symptomen. Kinder, vor allem Kleinkinder sollten sechs bis zwölf Stunden beobachtet werden.

Grundsätzlich solltest du im Zweifel nach einem harten Sturz auf den Kopf immer einen Arzt aufsuchen. Selbst bei einer leichten Gehirnerschütterung ist Ruhe angesagt. Für mindestens eine Woche gilt Bettruhe, und dein Kind sollte starkes Sonnenlicht und jegliche Bildschirme vermeiden, da sonst die Beschwerden wieder schlimmer werden können.

Von Johannisbären und Einhörnchen: Die lustigsten Sprüche von Kindern

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Kinder sind einfach die Besten!

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Studie: Wie viel Spielzeug macht Kinder glücklich?

Das Kinderzimmer platzt aus allen Nähten und du weißt gar nicht mehr wohin mit dem ganzen Spielzeug? Aber wenigstens ist dein Kind happy, oder? Eine neue Studie hat jetzt herausgefunden, wie viel Spielzeug Kinder glücklich macht – und ab wie viel, genau das Gegenteil erreicht wird…

Blondes Kind spielt mit Puppen.
Wieviel Spielzeug braucht dein Kind wirklich? ©Unsplash/Jelleke Vanooteghem

Weniger Spielzeug = mehr Spaß

Die Studie, die im Magazin „Infant Behavior and Development“ veröffentlicht wurde, zeigt, dass Kinder die weniger Spielzeug zur Verfügung haben mehr Spaß am Spielen haben. 36 Kinder im Alter zwischen 18 und 30 Monaten durften für die Studie jeweils 30 Minuten eigenständig spielen, allerdings unter verschiedenen Bedingungen: Einmal hatten sie nur vier Spielsachen zur Verfügung, das zweite Mal 16.

Weniger Spielzeug fördert die Kreativität

Das Ergebnis war eindeutig: Die Kinder mit weniger Spielzeug, spielten intensiver und länger mit den einzelnen Spielsachen. Außerdem wurde ihre Kreativität angeregt, da sie versuchten, das gleiche Spielzeug in verschiedenen Situationen zu nutzen.

„Das zeigt, dass wenn Kinder mit weniger Spielzeug auskommen müssen, sie länger mit einem Spielzeug spielen, was die Konzentration stärkt und das Kind kreativer spielen lässt“, so die Forscher in ihrem Bericht.

Kinder spielten nur mit der Hälfte der Spielsachen

Die Kinder in dem Raum mit den vielen Spielsachen haben nur mit knapp der Hälfte aller Spielsachen überhaupt gespielt und den Rest ignoriert. Interessant dabei ist auch, dass die Eltern der Kinder angaben im Durchschnitt bis zu 90 verschiedene Spielsachen zu besitzen.

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Unsere Kinder brauchen also gar nicht so viele Spielsachen und kommen auch mit deutlich weniger aus. Vielleicht steht beim ein oder anderen jetzt eine große Aufräumaktion auf der To-Do-Liste. Dafür haben wir hier ein paar Tipps:

3 Tipps: Ausmisten leicht gemacht

#1 Beziehe dein Kind mit ein
Auch wenn mit dem Spielzeug seit einem halben Jahr nicht mehr gespielt wurde, kann der Trennungsschmerz doch sehr groß sein. Miste also gemeinsam mit deinem Kind aus und beziehe es in die Entscheidungen mit ein.

#2 Fange mit den kaputten Sachen an
Wenn deinem Kind noch die Komprissbereitschaft fehlt, dann fange mit den kaputten Spielsachen an. Fehlt einer Aktionfigur der Kopf oder ist das Puzzle unvollständig, können diese Sachen auf jeden Fall weg.

# Spende Spielsachen
Du hast einen ganzen Karton Spielsachen ausgemistet, die eigentlich noch wie neu sind? Spende sie. Auch wenn dein Kind nicht mehr mit diesen Spielsachen spielt, freut sich ein anderes Kind sicher sehr darüber.

So fördert Batman die Konzentration deines Kindes

Batman kann deinem Kind helfen, sich länger und besser auf eine Sache zu konzentrieren. Und so soll es gehen.

Mädchen im Superhelden-Kostüm liegt im Gras.
Trick hilft bei Konzentrationsschwierigkeiten ©Bigstock/ LightField Studios

Was würde Batman tun?

Forscher haben herausgefunden, dass Kinder sich länger konzentrieren können, wenn sie so tun als wären sie eine coole Figur aus einem Film, Comic oder einer Serie. Das amerikanische Psychologenteam rund um Rachel White von der Universität von Pennsylvania hat diesen Zustand den „Batman Effekt“ genannt.

Die Studie wurde mit insgesamt 180 Kindern im Alter zwischen vier und sechs Jahren durchgeführt. Sie wurden dabei in drei Gruppen aufgeteilt: Ein Drittel der Kinder sollte über sich selbst in der dritten Person denken, die zweite Gruppe sollte die Aufgabe als sie selbst erledigen und die dritte Gruppe sollte sich vorstellen, ein cooler Charakter zu sein. Dabei hatten sie die Auswahl zwischen Batman, Rapunzel, Bob der Baumeister und Dora.

Die Kinder mussten verschiedene langweilige, monotone Aufgaben erledigen. Der Haken bei der ganzen Sache: Es gab die Möglichkeit Pausen zu machen und ein lustiges Videospiel zu spielen.

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Selbstdistanzierung hilft der Konzentration

Das Ergebnis war eindeutig. Kinder, die die Rolle ihres Lieblingshelden übernahmen, meisterten die Aufgaben deutlich besser und ohne Unterbrechungen. Die Kinder, die die Aufgabe als sie selbst erledigen sollten, brachen im Durchschnitt nach vier Minuten ab und spielten stattdessen das lustige Videospiel. Natürlich spielt das Alter hier auch eine Rolle. Die Sechsjährigen hielten deutlich länger durch als die jüngeren Kinder.

Wenn dein Kind also das nächste Mal etwas nicht ganz so Aufregendes erledigen soll, stell ihm die Frage: „Was würde Batman tun?“. Vielleicht gehen die Hausaufgaben dann leichter von der Hand.

Was kann man heute machen: 30 Tipps gegen Langeweile

Was kann man heute machen – außer natürlich fernsehen? Hier findest du 30 tolle und außergewöhnliche Unternehmungen mit Kindern und Freunden: Abenteuer erleben, Spiele-Tipps gegen Langeweile an Regentagen oder mit Spaß anderen helfen, wie etwa mit einem Hund aus dem Tierheim Gassi gehen? Hier ist für jeden was dabei! Und im Video siehst du 5 Tipps gegen Langeweile, die nicht nur Spaß , sondern sogar schlau machen!

5 Spielideen gegen Langeweile, die sogar schlau machen

Was kann man heute machen? Abentuer erleben!

# 1 Touristentour durch die eigene Stadt

Was kann man heute machen? Kennt ihr eigentlich die ganzen Sehenswürdigkeiten und Geheimtipps eurer eigenen Stadt? Gönnt euch einen Kurzurlaub – ohne zu vereisen! Entweder ihr kauft euch einen Reiseführer oder ihr fragt Freunde nach ihren Geheimtipps und lernt so eure Stadt nochmal ganz neu kennen.

# 2 Trampolin springen

Trampolin springen macht nicht nur den Kleinen Spaß! Überall in Deutschland gibt es Trampolinhallen, in denen man sich so richtig auspowern kann. Eine deutschlandweite Übersicht aller Hallen findest du hier.

# 3 Dress-up-Fotoshooting

Veranstaltet ein Fotoshooting mit der ganzen Familie oder mit Freunden. Entweder macht ihr euch dabei so richtig schick oder ihr lasst es mit witzigen Kostümen, verrückten Outfits oder albernen Posen krachen. Über die Bilder, die an diesem Tag entstehen, werdet ihr noch lange reden!

# 4 Boot fahren

Was tun bei Langeweile? Wenn das Wetter schön ist, ist ein Ausflug zu einem See oder Fluss genau das Richtige! Sportliche und Familien mit größeren Kindern können Kanufahren ausprobieren, wer es gemütlicher angehen lassen will oder noch etwas kleinere Kinder hat, kann auch einfach auf einem Ausflugsschiff den Tag genießen.

# 5 Flohmarkt

Entdeckt gemeinsam neue, alte Schätze und stöbert auf einem Flohmarkt. Die gute Nachricht: „Mama, kann ich das haben, biiiitteee?!!“ kostet hier meist nur ein paar Euro. Oder du lässt dein Kind sein eigenes Spielzeug ausmisten und verkaufen und so ein bisschen sein Taschengeld aufzubessern.

# 6 Macht einen Abendspaziergang.

Geht mal wieder mit der Laterne raus, auch wenn die Zeit schon vorbei ist. Bewundert das Licht in den Häusern, und genießt die einkehrende Ruhe – vielleicht trefft ihr auch den Sandmann?

# 7 Macht einen gemeinsamen Kurs

Gibt es etwas, was ihr zusammen machen möchtet? Vielleicht ein Töpferkurs, Kreativ-Kurs oder etwas anderes. Geht gemeinsam zum Eislaufen oder Schwimmen und macht es euch hinterher richtig gemütlich!

# 8 Erlebt ein Event hautnah

Gehe mit deinen Kindern ins Kindertheater, in ein Musicals oder zu einer sportlichen Veranstaltung. Lass dein Kind Spontaneität und Aufregung von Veranstaltungen hautnah erleben, die nicht aufgezeichnet sind. Was kann man heute machen? Mitfiebern!

# 9 Spielt draußen

Auch wenn es draußen kalt ist, rafft euch zu einem Spaziergang auf. Baut im Winter einen Schneemann oder pflückt im Sommer Klee für Nachbars Kaninchen. Verbringt Zeit mit Bewegung an der frischen Luft.

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#10 Freunde einladen

Man kommt leichter ohne den Fernseher aus, wenn man in Gesellschaft ist. Unterstütze Verabredungen deines Kindes und lade andere Kinder ein. Lass die Kinder eine Kissenburg aus den Sofakissen bauen und sich darin verstecken, ein Picknick machen oder durchkrabbeln – zusammen werden Kinder besonders kreativ.

Was kann man heute machen – für andere?

# 11 Geht mit einem Hund aus dem Tierheim Gassi

Mit einem Tierheim-Hund Gassi zu gehen ist ein toller Kompromiss, wenn die eigene Wohnung zu klein für ein eigenes Haustier ist. Die meisten Tierheime bieten auch kleine Kennenlernstunden an, in denen man sich für einen Hund entscheiden kann. Hier findest du eine Übersicht über alle Tierheime in Deutschland.

# 12 Spenden

Sortiert gut erhaltene Spielsachen aus und bringt sie zur Rettungsstation oder auf die Kinderstation des Krankenhauses oder zu einer Flüchtlingsstelle. Informiert euch direkt auf der Webseite der Organisation, die ihr unterstützen wollt, wohin ihr die Sachsprenden bringen könnt. Wenn ihr die Flüchtlingshilfe unterstützen wollt, könnt ihr euch auf der Webseite eurer Stadt oder Kommune informieren, wo Spenden angenommen werden. Was kann man heute besseres machen, als anderen Menschen zu helfen?

# 13 Ein Insektenhotel bauen

Ein sogenanntes „Insektenhotel“ bietet Bienen, Hummeln und anderen Insekten Platz zum Nisten und Überwintern. Das ist nicht nur toll für den Artenschutz und eure Blumen im Garten, sondern auch richtig spannned, da die Kinder die Insekten so jeden Tag aus nächster Nähe beobachten können. Damit hat sich die Frage „Was tun bei Langeweile?“ wohl für eine ganze Zeit lang erübrigt! Wie man so ein Hotel baut, kannst du hier nachlesen.

# 14 Reparieren

Was machen wir heute? Wie spielen „Bob der Baumeister“ und bringen Dinge in Ordnung: Hier fehlt ein Knopf, dort ist ein Rad am Laster abgebrochen – jetzt habt ihr Zeit, es gemeinsam zu reparieren. „Kannst du das schaffen?“ – „Jo, du schaffst das!“

# 15 Macht eine Brief-Party

Was kann man machen, wenn Oma und Opa zu weit weg sind für einen Besuch? Setzt euch mit Stiften und Papier gemeinsam an einen Tisch und formuliert Briefe an die Verwandtschaft. Ist dein Kind noch zu jung zum Schreiben, lass es Bilder auf die Rückseite malen. Oma, Opa oder Tanten werden sich riesig freuen!

Was kann man heute machen – Spiele gegen Langeweile

#16 Karaoke singen

„Und diese Biene, die ich meine, die heißt Maajaa!!“ Karaoke singen macht der ganzen Familie Spaß! Wie wär’s wenn sich jeder ein oder mehrere Lieder aussucht und den anderen in einer großen Show vorträgt? Das neue Supertalent? Die ganze Famile!

#17 Seifenblasen

Jagt einmal durch den ganzen Garten oder Park und fangt Seifenblasen. Es gibt auch tolle Spiele-Sets, mit denen ihr ganz unterschiedliche und verrückte Seifenblasen pusten könnt.

#18 Wische den Staub von den Gesellschaftsspielen

Mal ehrlich, wann hast du zuletzt „Mensch ärgere dich nicht“ gespielt? Gesellschaftsspiele sorgen nicht nur für viel Spaß, sondern fordern auch die Denkleistung und das soziale Verhalten deines Kindes.

#19 Was tun bei Langeweile? Karten spielen!

Was kann man machen, wenn das Wetter schmuddelig ist? Na, Karten spielen! UNO ist ein tolles Spiel selbst für die ganz Kleinen, beim Quartett ist etwas mehr Geschick gefragt und wer zieht am Ende den Schwarzen Peter? Da hat Langeweile keine Chance!

#20 Ich sehe was, was du nicht siehst

Statt in die Glozte zu sehen, könnt ihr euch die Umgebung genauer ansehen. „Ich sehe etwas, das ist blau!“ Habt ihr vorher auch schon bemerkt, dass draußen vor dem Fenster blaue Blumen blühen?

Was kann man heute machen – bei Regen?

# 21 Veranstaltet eine Modenschau

Öffne deinen Kleiderschrank für den Nachwuchs und lass sie damit eine Modenschau organisieren. Du wirst überrascht sein, wie stilvoll deine Kinder daherkommen werden…

# 22 Eine Kitzel-Party veranstalten

Tobe und purzel mit deinen Kindern auf dem Boden herum. Ein super Ventil für die Energie deines Kindes – und deine!

# 23 Klebe Fotos in Alben

Endlich Zeit und Ruhe, um gemeinsam die Babyfotos oder Urlaubsfotos einzusortieren. Dabei ergeben sich tolle Gespräche und Erinnerungen. Lass dein Kind das Album mit Zeichnungen verzieren.

# 24 Selber Theater spielen

Denkt euch gemeinsam eine kleine Geschichte aus und führt sie dann zusammen auf. Gerade mit kleineren Kindern solltet ihr nicht zu streng beim Text-auswendig-lernen sein sondern nur auf Spaß und Kreativität achten.

# 25 Tanzt!

Mach das Wohnzimmer zum Tanzsaal und feier eine ausgelassene Tanzparty.

# 26 Basteln

Besorge ein Bastelbuch und Material und beginnt ein gemeinsames Kunstwerk

# 27 Neue Bücher (und Welten) entdecken

Geh in die Bücherei und such ein paar Bücher aus. Lies diese gemeinsam oder lass ältere Geschwister den jüngeren vorlesen.

# 28 Jetzt gibt’s auf die Ohren!

Höre gemeinsam Hörbücher, es gibt inzwischen eine große Auswahl für alle Altersstufen.

# 29 Ran an die Töpfe!

Backt zusammen Plätzchen oder Kuchen und dein Kind darf die kleinen Kunstwerke ganz alleine dekorieren. Oder kocht zusammen etwas zum Abendessen, die Kids können zum Beispiel das Gemüse schneiden, Reis abwiegen, Zutaten in den Topf geben, umrühren – die Kleinen werden vor Stolz fast platzen, so sehr „helfen“ zu dürfen.

# 30 Laugh, life, love

Und zu guter Letzt: Lacht mehr, redet und genießt einander aus vollem Herzen! Verschwende keine wertvolle Familienzeit vor dem TV, sondern nehmt euch gegenseitig mit euren Bedürfnissen, euren Gefühlen, Vorzügen und Nachteilen wahr.

Junge tritt in HIV-Spritze: Wie sicher sind unsere Spielplätze?

In Berlin ist ein Fünfjähriger letzte Woche in eine Spritze getreten, an der HI-Viren festgestellt wurden. Das berichtete die Onlineausgabe der Berliner Zeitung. Noch sei unklar, ob er sich infiziert habe. Viele Eltern sind jetzt alarmiert: Wie sicher ist mein Kind auf dem Spielplatz?

Kind spielt auf dem Spielplatz.
Wie sicher sind unsere Spielplätze? ©Unsplash/Jelleke Vanooteghem

Albtraum für alle Eltern: HIV-Nadel am Spielplatz

Letzte Woche sorgte diese Meldung für Schlagzeilen: Ein Fünfjähriger Junge ist auf einem Spielplatz in Berlin in eine benutzte Spritze getreten. Die Nadel bohrte sich mehrere Millimeter in den Fuß des Jungen. Nach einem Schnelltest wurde dann festgestellt, dass die Spritze mit dem HI-Virus infiziert war. Für die Eltern ein riesiger Schock. Unklar ist bis jetzt, ob sich das Kind infiziert hat, denn verlässliche Testergebnisse liegen erst in sechs Wochen vor. Wie groß ist die Gefahr auf Spielplätzen wirklich?

Sicherheit auf dem Spielplatz

Die schlechte Nachricht zuerst: Es gibt keine einheitliche Regelung zur Sauberkeit von Spielplätzen. Die Betreiber der Spielanlage sind dazu verpflichtet, regelmäßige Kontrollen bezüglich der Sauberkeit und der Wartung und Pflege der Geräte durchzuführen. Der TÜV Rheinland gibt allerdings in einem Test von 75 Spielplätzen 68 die Note mangelhaft, nur sieben konnten der geforderten Norm entsprechen. Auf was sollten Eltern also bei dem nächsten Spielplatzbesuch achten?

4 Tipps für einen sicheren Spielplatz-Besuch

#1 Festes Schuhwerk ist ein Muss!

Natürlich kann man sich trotzdem nicht zu 100 Prozent sicher sein, dass sich kein Fremdkörper durch die Sohle bohrt, doch festes Schuhwerk ist ein guter Anfang.

#2 Achte auf Abgrenzungen

In sozial schwierigen Stadteilen werden die Spielplätze nachts meist sowieso verschlossen, doch auch bei Privatspielplätzen solltest du darauf achten, dass abends die Tore geschlossen werden. So kann man den Zugang besser regulieren.

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#3 Vertraue deiner Intuition

Lasse deinen Blick kritisch kreisen: Wie sieht das allgemeine Bild des Spielplatzes aus? Sind die Geräte in Stand? Ist der Spielplatz sauber? Hast du einen schlechten ersten Eindruck, dann lohnt es sich vielleicht einen neuen Spielplatz auszuprobieren.

#4 Melde Schäden, Mängel oder Verunreinigungen

Das kann wirklich jede Mama oder jeder Papa tun. Hier kann dir das Bezirksamt weiterhelfen oder es kann dich zumindest an die Verantwortliche Stelle weiterleiten. So trägst du dazu bei, dass Spielplätze ein sicherer Ort werden.

Berliner AIDS-Hilfe hält Infektion für unwahrscheinlich

Die Berliner AIDS-Hilfe hält eine Infektion im Übrigen für unwahrscheinlich. Die Begründung: HIV-Erreger werden bei längerem Sauerstoffkontakt abgetötet. Wie lange die Spritze allerdings schon in dem Sandkasten lag, ist noch unklar.

Online-Anzeige zeigt den Irrsinn um freie Kita-Plätze

Obwohl Eltern seit August 2013 einen Rechtsanspruch auf einen Kitaplatz haben, fehlen laut dem „Institut der deutschen Wirtschaft“ deutschlandweit noch immer fast 300.000 Plätze für unter Dreijährige. Wie verzweifelt manche Eltern inzwischen suchen, zeigt diese Anzeige.

Mutter hält ihr Kind im Arm
Eltern sind verzweifelt, denn es fehlen fast 300.000 Kitaplätze ©Unsplash/ Sharon McCutcheon

„Kitaplatz gesucht in Berlin Alt-Hohenschönhausen“

Alleine in Berlin fehlen 3.000 Kita-Plätze und weitere 10.000 können aufgrund von Sanierungen oder aus Personalmangel nicht besetzt werden. Am besten man beginnt mit der Suche, noch bevor das Baby auf der Welt ist. Doch auch das scheint nicht mehr auszureichen.

Mütter und Väter sind inzwischen so verzweifelt, dass sie über Online-Börsen wie „ebay-Kleinanzeigen“ Inserate schalten und das Internet um Hilfe bitten. „Ich hoffe, Sie können mir den Start in mein Arbeitsleben nach der Geburt meines Kindes mit einem Kitaplatz ermöglichen“, so schreibt es zum Beispiel eine Hochschwangere in ihr Gesuch. Sie bräuchte für Ende 2019 einen Kitaplatz. Das Anzeigenbild zeigt die zukünftige Mama, wie sie liebevoll ihren Schwangerschaftsbauch hält.

Eltern bieten „Finderlohn“

Doch mit dieser Idee ist sie bei Weitem nicht die Einzige. Auch andere Mütter haben die Suche nach einem Kitaplatz selbst in die Hand genommen und eine Anzeige aufgegeben. Der Konkurrenzkampf ist groß, die begrenzten Plätze begehrt und so zahlen manche Eltern sogar „Finderlohn“ für die Vermittlung eines Kitaplatzes – zum Teil mehrere hundert Euro.

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Agentur für Kitaplätze

Wer bereit ist noch mehr Geld in die Hand zu nehmen, kann auch eine Agentur mit der Suche nach einem Kitaplatz beauftragen. Manche Agenturen verlangen dafür Pauschalen, andere einen lächerlich hohen Stundenlohn. Der Preis berechnet sich eben nach Angebot und Nachfrage.

Bis 2021 sollen 23.000 neue Kitaplätze geschaffen werden. Doch bis dahin wird man sicher weitere verzweifelte Such-Inserate im Internet finden und Agenturen werden weiterhin Profit mit dem Kitaplatz-Mangel machen.