Die Schlafprobleme meiner Tochter lassen mich zweifeln: Muss ich strenger sein?

Die Einschlafprobleme ihrer Tochter bringen unsere Autorin Purista ins Grübeln. Haben die anderen Mütter Recht: Ich habe jetzt ein Krippen-Kind, verwöhne ich meine Tochter noch zu sehr? Hier erzählt sie, was sie dagegen getan hat

Kleinkind mit braunen Locken
Muss ich beim Thema "Schlafen" strenger sein? © Unsplash/ Ricky Turner

Du musst viel konsequenter sein!“, „Wenn sie einmal im Bett ist, darfst du sie auf gar keinen Fall wieder herausnehmen.“, „Du musst lernen, ihr Schreien zu ertragen.“ Diese ‘gut gemeinten‘ Ratschläge wurden mir neulich von einer Kita-Mutter gegeben, als ich ihr von den Einschlafproblemen unserer Tochter erzählte.

 

Ich hatte plötzlich das Gefühl, meine Tochter und ihr Einschlafverhalten nicht mehr im Griff zu haben.

Eigentlich dachte ich, ich hätte mir während der letzten beiden Jahre ein dickes Fell zugelegt und kann wirklich lieb gemeinten Rat von unsensiblem, übergriffigem Einmischen unterscheiden und dieses direkt abblocken. Stattdessen war ich auf dem Nachhauseweg niedergeschlagen und hatte das Gefühl, meine Tochter und ihr Einschlafverhalten überhaupt nicht im Griff zu haben. War ich wirklich zu inkonsequent, wenn ich sie noch einmal zum Kuscheln in den Arm nahm? Musste ich tatsächlich einfach die Tür schließen und sie schreien lassen bis zum Einschlafen? Ist die Kleine zu verwöhnt?

Zugegeben, das war unfassbar anstrengend und konnte so nicht weitergehen. Doch eins war klar: unseren Schatz schreien zu lassen oder ihr gar die Tür vor der Nase zuzuschlagen, das war sicherlich nicht der richtige Weg. Denn Kinder verarbeiten vor dem Einschlafen und im Schlaf die Ereignisse des Tages und brauchen manchmal eine liebevolle Einschlafhilfe. Der neue Krippen-Alltag und die damit verbundenen Neuerungen waren für sie wohl noch ein bisschen viel. Dann zusätzlich das Einschlafritual Zuhause zu ändern, kam absolut nicht in Frage. Also habe ich auf mein Herz gehört und bin meinem Mutter-Instinkt gefolgt. Wir gaben der Kleinen die Aufmerksamkeit, Liebe und Zuwendung, die sie in dieser Zeit brauchte.

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Mittlerweile ist das Thema Einschlafen viel entspannter geworden.

An guten Tagen lassen wir nach dem Vorlesen die Türe auf und ein kleines Licht im Flur an, erklären unserer Tochter, dass nun Schlafenszeit ist und Mama oder Papa noch dies oder das zu erledigen haben. Wir schauen in Regelmäßigen Abständen, ob sie schon die Augen zu hat und das funktioniert wunderbar und ganz ohne Tränen.

Warum ich mit anderen Eltern nicht mehr über die Schlafroutine meiner Tochter spreche

Jede Familie funktioniert anders, jedes Kind ist anders und jedes Elternteil erzieht unterschiedlich. Und das ist auch in Ordnung. Nicht in Ordnung ist, wenn übereifrige Eltern anderen Müttern oder Vätern ihr Erziehungsmodell überstülpen wollen und ihnen damit das Gefühl geben, etwas falsch zu machen. Denn das hilft niemanden – am wenigsten den Kindern.

Dieses Spiel hat meine Tochter und mich noch näher zusammengebracht

Als mein zweites Kind geboren wurde, war ich natürlich dankbar, für jeden Moment, in dem meine Große sich selbst beschäftigen konnte. Diese Pausen waren mir zwar heilig, aber noch mehr freute ich mich, wenn ich mit ihr eine schöne Mama-Tochter-Zeit alleine verbringen und ihr meine ganze Zeit und Aufmerksamkeit schenken konnte. Für diese Zeit hatten wir ein Lieblingsspiel: Memory. Und wir haben einen ganz besonderen Weg gefunden, dieses Spiel ganz neu zu erfinden…

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Mutter kuschelt mit Tochter
Gemeinsame Zeit ist für Kinder das größte Geschenk. © Bigstock / 4 PM Production

Memory macht Kindern Spaß, weil sie Erfolge feiern können

Es ist bestimmt kein Zufall, dass Memory „unser Spiel“ ist. Bei Memory muss man sich konzentrieren und das Kurzzeitgedächtnis wird gefordert. Für die Kleinen kein Problem, wie eine Studie herausfand: Kinder verfügen über ein besseres räumlich-visuelles Gedächtnis, was sie zu fast unschlagbaren Gegnern macht. Memory macht Spaß, weil es keine hohle Beschäftigung ist, sondern ein Spiel, das man bewusst spielt. Und für meine Tochter ist es ein Spiel, das sie besonders begeistert, weil sie merkt, dass sie dabei oft gegen Erwachsene gewinnt! Es begeisterte sie zu sehen, wie gut die Mama aufpassen musst und nicht abgelenkt werden darf, wenn sie keine Kärtchen verpassen will. Sieg an der Kinderfront!

Memory ist eben unser Spiel

Deshalb ist das auch das Spiel, das nur wir zwei zusammen spielen, weil die Kleine noch zu klein ist. Memory ist unsere private Beschäftigung, für uns alleine reserviert. Wir haben sogar ein Memory-Ritual: Wenn wir einen Ausflug zusammen ins Café machen, gehen wir nicht nur hin um Kaffee und Kindercappuccino zu trinken, sondern auch um Memory zu spielen, genau wie diese alten Männer, die sich wöchentlich zum Schach treffen.

Einziger Wehmutstropfen: Ab einem gewissen Zeitpunkt kann man die Motive der Kärtchen nicht mehr sehen. Deswegen haben wir ein Hunde-Memory, ein Blumen-Memory und sogar ein FC-Bayern-Memory, aber irgendwann waren alle diese Bilder langweilig. Deshalb war ich so begeistert, als ich my memory von Ravensburger fand.

My memory von Ravensburger

© Ravensburger

Mit my memory erinnern wir uns nicht nur an die Karten…

Mit my memory kann man das klassische Spiel persönlich gestalten, indem man Fotos hochlädt und so ein ganz individuelles Familien-Memory zusammenstellt, und das in echter Spitzenqualität! Wenn sie nicht gerade dem Staubsauger, dem Hund oder dem sabbernden Baby zum Opfer fallen, bleiben sie ewig schön und glatt, egal wie oft man damit spielt. Das Spiel kommt außerdem in einer schönen Metallbox, die man mit einem persönlichen Text beschriften lassen kann. Außerdem kann man zwischen drei verschiedenen Größen wählen: 24, 48 oder 72 Karten, alle ab vier Jahren empfohlen.

Jetzt suchen wir Fotokarten von Oma, Opa und all unseren Lieben

Als meine Tochter und ich unser my memory gestaltet haben, haben wir uns vom großen Familienarchiev bedient: Wir haben Bilder von uns zu Hause genommen, Fotos aus dem Urlaub, Bilder von dem schönen Tag, als wir auf den Berg gestiegen sind und die Kühe streicheln durften aber auch Fotos von der Familie im Ausland, die wir nicht so oft sehen – eben alle Erinnerungen, die man nicht vergessen will. So kann my memory zweimal als Gedächtnis-Training dienen!

Das gemeinsame Erinnern schweißt uns zusammen

Ich bin so dankbar für eine Beschäftigungen, bei der aktives Denken und Zusammenarbeit gefragt sind, kein Bildschirm da ist und die Familie zusammen kommt. Memory ist für mich eine der spannendsten, lustigsten und schönsten Aktivitäten, die ich mit meinen Töchtern bisher teilen konnte. Und mit unserem neuen, persönlichen my memory macht das Spiel gleich doppelt Spaß, weil man sich nicht nur an jede umgedrehte Karte erinnert, sondern auch an all die schönen Momente gemeinsam, sodass wir manchmal fast vergessen, weiterzuspielen, weil wir zusammen in Erinnerungen schwelgen.

Ich freue mich sehr darauf, unser Memory my memory mit neuen Fotos zu erweitern. So wächst das Spiel mit den Jahren mit. Und bald wird es auch Zeit, der Kleinen das Spiel beizubringen, denn zu dritt spielen, macht natürlich auch Spaß!

„Diesen Fehler wird mir meine Tochter nie verzeihen!“

Stress und Hektik im Alltag, schon ist es passiert: Ein wichtiger Termin – einfach vergessen! Wenn der vergessene Termin dann auch noch eine Herzensangelegenheit des Nachwuchses war, wird es so richtig unangenehm. Und zwar für alle Beteiligten! Mama Daniela Kirschbaum berichtet von dem Fehler, den ihre Tochter ihr wohl nie verzeihen wird…

Mädchen weint
Mama Daniela hat das Herz ihrer Tochter gebrochen - ob sie das je wieder gutmachen kann? © Bigstock / Profmon

Wien, irgendwann im Juli, morgens

Arglos bringe ich Töchterchen in den Kindergarten. Ein paar Wochen bleiben ihr noch, bevor der Ernst des Lebens losgeht. Noch ist also Lotterleben angesagt! Nachdem der Bruder Ferien hat und meine Termine selten vor zehn Uhr starten, verlegen wir die Ankunftszeit gemütlich nach hinten. In diesen letzten Kindergartentagen ist Töchterchen selten vor 9:30 Uhr vor Ort. So auch an diesem Tag! Kinder und Pädagogen sind im großen Garten zu finden. Alles ist wie immer! Oder?

Erst im Nachhinein fällt mir auf: Es sind verdammt wenige Vorschulkinder zu sehen. Streng genommen eigentlich nur meines! Bestimmt bloß ein Zufall…

Wien, irgendwann im Juli, nachmittags

Mein Handy klingelt. Mein Mann ist dran, aber ich kann ihn kaum verstehen, denn im Hintergrund weint ein Kind gar herzzerreißend. Es ist unseres! Gott, was ist passiert? Die gute Nachricht: Niemand ist verletzt! Die schlechte Nachricht: Ich habe Töchterchens Kindergarten-Ausflug einfach VERGESSEN! Demnach ist doch etwas verletzt: ihr kleines Herz! Gebrochen! Das habe ich lautstark durchs Telefon gehört!

Wien, irgendwann im Juli, vormittags

Eine Kindergartengruppe, lauter Vorschulkinder, macht sich frohgemut auf in ein Labor. Dort werden sie mit Wissenschaftlern spannende Experimente zum Thema Wetter durchführen. Zum Schluss erhält jedes Kind ein supercooles Armband mit Zauberperlen, die sich verfärben, wenn es Zeit ist, zur Sonnencreme zu greifen. Ein Kind fehlt leider: meines! Wer ist schuld daran? Eine gestresste Mama, die den Ausflug irgendwo im Hinterkopf abgespeichert und dort leider vergessen hat…

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Wien, irgendwann im Juli, abends

Töchterchen ist untröstlich! Alle, wirklich ALLE Vorschulkinder hatten Spaß! Alle, bis auf sie. Weil sie eben wegen ihrer schusseligen Mama zu spät dran war. Alle, wirklich ALLE Vorschulkinder haben supercoole Armbänder! Alle, bis auf sie. Weil sie eben … Ja, genau! Egal, was ich an diesem Abend sage oder tue, ich mache es nicht besser. Eher das Gegenteil ist der Fall. Ich bin eben Persona non grata!

Schlussendlich ist es der Papa, der den Seelen- und damit den Familienfrieden wiederherstellt. Dem fällt nämlich ein, dass er zufällig jemanden kennt, der in exakt jenem Labor arbeitet. Flugs wird diejenige Person kontaktiert und was soll ich sagen? Wenige Tage später konnte Töchterchen gleich zwei supercoole Armbänder ihr Eigen nennen. Außerdem durfte sie – gemeinsam mit ihrem Bruder – vorbeikommen, um spannende Experimente durchzuführen! Also bleibt zu sagen: Ende gut, alles gut! Zumindest bis auf weiteres, denn die nächste „Mama Fehlleistung“ kommt bestimmt…

Ich habe mein Kind aus dem Familienbett verbannt!

Bindungsorientierte Erziehung ist für viele Eltern eine Selbstverständlichkeit – auch im Familienbett. Doch was, wenn die Bedürfnisse des Kindes irgendwann den eigenen im Wege stehen? Wie Mama Daniela Kirschbaum das erlebt hat, erzählt sie uns hier.

Kind liegt im Bett
Den Nachwuchs aus dem Familienbett werfen? Mama Daniela musste lernen: Das ist gar keine so ganz einfache Angelegenheit... © Unsplash / Kyle Nieber

Die Vorteile des Familienbetts sind unschlagbar!

Familienbett ist super! Lange Jahre war ich der größte Fan davon. Das Baby ist ganz nah, Mama und Papa sind gleich zur Stelle und beim Stillen ist es unheimlich praktisch. Familienbett war für uns die natürlichste und naheliegenste Sache überhaupt. Zunächst zu dritt, später zu viert. Wenn einen die Zwerge schon nicht schlafen lassen, richtet man es sich mit ihnen wenigstens so gemütlich wie möglich ein…

Alles hat ein Ende, auch das Familienbett…

Die Jahre zogen ins Land und mit ihnen zog Töchterchen aus unserem Schlafzimmer aus. Völlig problemlos! Kindergartenkinder schlafen lieber im eigenen Bett, sprach sie und wanderte ab. Fortan ward sie nachts nur mehr gesehen, wenn sie krank war oder sich mit bösen Träumen herumschlagen musste.

Oder etwa doch nicht?

Nicht so ihr Bruder! Der schlug seine Zelte nämlich dauerhaft bei uns auf! Doppelt und dreifach holte der tagsüber kaum kuschelbedürftige Knabe alle versäumten Streicheleinheiten nachts nach. Anfangs fanden wir das auch vollkommen in Ordnung! Jahrelang war uns kaum Schlaf vergönnt gewesen. Wir genossen es einfach nur, endlich schlafen zu dürfen. Wer neben uns lag, war uns völlig egal. Solange dieser Jemand nur tief und fest schlief!

Das Familienbett wurde zur Belastungsprobe

Doch mit der Zeit wurde Sohnemann größer und schwerer. Und eines steht fest: Ein bewegungsfreudiger Siebenjähriger, der sich im Bett ausbreitet, ist definitiv ein anderes Kaliber als ein Baby oder Kleinkind. Und ehe wir’s uns versahen, waren aus der vormals erholsamen Mütze Schlaf wieder schlaflose Nächte geworden. Nächte, in denen wir uns zu zweit auf einem Fünftel Bett zusammenkauerten, den ein oder anderen Körperteil unseres Nachwuchses mitten im Gesicht. Gemütlich ist definitiv anders! Das Familienbett ging mir langsam, aber sicher auf die Nerven…

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Wie schmeißt man sein Kind aus dem Familienbett?

Es musste etwas passieren und das schleunigst! Allerdings möchte man ja auch nicht unbedingt ein Trauma beim familienbettverwöhnten Nachwuchs auslösen. Behutsam suchte Mama also erstmal das Gespräch. Das ist ja durchaus ein Vorteil an Siebenjährigen: Man kann mit ihnen reden! Begeistert war der liebe Herr Sohn von meinem Vorschlag, doch bitte in sein eigenes Bett zu ziehen, nicht. Wieso auch? Er schlief ja bestens!

Gut, dass man mit Kindern auch verhandeln kann

Wir haben die Sache schlussendlich zur Zufriedenheit aller Beteiligten ausgehandelt. So hielten wir fest, dass Sohn im Schlafzimmer einschlafen darf und irgendwann im Laufe des Abends in sein eigenes Bett getragen wird. Dort schläft er allein. Wobei: Allein ist er ohnehin nicht, er teilt das Zimmer mit seiner Schwester! Plagt ihn ein böser Traum oder geht es ihm nicht gut, darf er NATÜRLICH jederzeit zu uns kommen. Außerdem steht es ihm jeden Tag nach Sonnenaufgang frei, noch ein wenig zum Dösen zu uns rüber zu kommen. Davon macht er bis heute fleißig Gebrauch!

Ich geb’s zu: Ein kleines bisschen Bestechung war auch dabei! Damit der Abschied vom Familienbett nicht sooo schwer fällt, haben wir nach einem Monat ein Lego-Set springen lassen!

Mein Fazit? Alles zu seiner Zeit!

Nach all den Jahren Familienbett war es einfacher als gedacht, unser Bett zurück zu erobern. Ich bin sicher, das hat nur geklappt, weil Sohn einerseits so weit war und er andererseits nicht vollkommen verbannt wurde. Hätte er sich mit Händen und Füßen gewehrt, hätten mein Schlafbedürfnis und ich vermutlich noch ein wenig länger zurückgesteckt!

Was du über Milchpumpen wissen solltest

Stillen oder Abpumpen? Manchmal wird beides immer noch als Gegensatz dargestellt, dabei ist das Gegenteil der Fall: Für viele Mütter gehört das Abpumpen von Muttermilch ganz selbstverständlich zu einer guten Stillbeziehung. Eine Milchpumpe kann dich nach der Geburt beim Stillen unterstützen und ermöglicht dir später kleine Auszeiten, ohne dass dein Baby auf die wertvolle Muttermilch verzichten muss.

Frau küsst Kind
Stillen oder Abpumpen? Für viele Mütter stellt das keinen Gegensatz mehr dar. © Lansinoh

Je näher der Geburtstermin deines Babys rückt, umso wichtiger wird die Frage: Was müssen wir besorgen? Oft sind werdende Eltern überfordert angesichts der vielen – nicht immer erbetenen – Ratschläge. Jedes Baby ist anders, aber Stillhilfsmittel wie eine Milchpumpe werden dir sicher wertvolle Dienste erweisen, gerade wenn du möglichst lange und harmonisch stillen möchtest. Etwa 70 Prozent aller Familien, die sich für das Stillen entschieden haben, benutzen zusätzlich eine Milchpumpe. Das ergab die Lansinoh-Stillumfrage 2014.

Hilfe beim Stillen

Manchmal kann dir eine Milchpumpe schon in den ersten Tagen nach der Geburt helfen, etwa um deine Brust beim Milcheinschuss zu entlasten oder den Milchfluss zu fördern. „Eine Mutter sollte bereits in der Klinik mit einer elektrischen Milchpumpe vertraut gemacht werden und Informationen für das Pumpen und das Aufbewahren von Muttermilch zu Hause erhalten“, erklärt Katja van Steenkiste, Hebamme und Stillberaterin IBCLC.
Klappt das Stillen gut, kommt bestimmt auch bei dir irgendwann der Zeitpunkt, an dem du überlegst, Muttermilch abzupumpen und dein Baby ab und zu mit der Flasche zu füttern – damit du zum Beispiel zur Rückbildungsgymnastik gehen oder wieder in den Beruf einsteigen kannst. Was du unbedingt beachten solltest: Wenn du mit dem Füttern aus der Flasche beginnst, sollte eure Stillbeziehung gefestigt sein und dein Kind sicher an der Brust saugen. Das geschieht meistens nach vier bis sechs Wochen. Möchtest du dann nur ab und zu mal abpumpen, reicht eine Handmilchpumpe völlig aus.

Mit einer Milchpumpe können auch Väter beim Füttern unterstützen. © @theresiloves__ (Instagram)

Komfortables Abpumpen

Wenn du häufiger oder regelmäßig abpumpen möchtest, empfiehlt sich eine elektrische Milchpumpe. Es gibt Milchpumpen für eine Seite oder auch für doppelseitiges Abpumpen. Doppelmilchpumpen sind besonders effektiv und eignen sich gut für häufiges, regelmäßiges Abpumpen. Da du an beiden Brüsten gleichzeitig abpumpen kannst, gewinnst du so eine größere Menge in der gleichen Zeit. Die 2in1 Elektrische Milchpumpe von Lansinoh mit acht Saugstärkestufen eignet sich besonders gut für die tägliche Anwendung.
Für das Abpumpen zuhause und unterwegs ist die neue Elektrische Milchpumpe Kompakt von Lansinoh die ideale Begleiterin für dich: Sie ist gerade mal faustgroß und sehr leicht – mit ihren 200 Gramm passt sie problemlos in fast jede Handtasche. Sie ist sehr einfach zu bedienen: Du kannst die Saugstärke (fünf Stufen) und den Rhythmus (Stimulieren und Abpumpen) individuell einstellen. Dank der LED-Leuchtdioden sind die Einstellungen auch nachts gut erkennbar. Die Pumpe lässt sich mühelos reinigen und kann mit einem Netzteil oder einer Powerbank betrieben werden – super praktisch für unterwegs.

Muttermilch ist das Beste für dein Kind. © LANSINOH

Milchpumpen auf Rezept

Grundsätzlich kannst du Pumpen kaufen oder ausleihen. Bei Stillschwierigkeiten sowie nach einer Früh- oder Mehrlingsgeburt bekommst Du beim Gynäkologen oder Kinderarzt ein Rezept für eine Milchpumpe. Die Krankenkassen übernehmen die Leih-Kosten für eine elektrische Pumpe für bis zu sechs Monate. Auch Handmilchpumpen können bei vorrübergehenden Stillschwierigkeiten verordnet werden. Diese musst du danach nicht zurückgeben.
Egal für welche Pumpe du dich am Ende entscheidest: Wenn es mit dem Abpumpen und gelegentlichen Füttern aus der Flasche gut klappt, wirst du immer wieder froh sein, dass du dir so ein wenig Zeit für dich nehmen kannst. Und auch für den Papa kann es eine tolle Erfahrung sein, euer Baby mit Muttermilch aus der Flasche zu füttern.
Hier kannst du die Elektrische Milchpumpe Kompakt bestellen

Handmilchpumpe
Die Handmilchpumpe von Lansinoh macht das Abpumpen ganz einfach. © LANSINOH

Meine 10 größten Vorteile daran, alleinerziehend zu sein

Unsere Autorin Nora Henze hat es sich nicht ausgesucht, alleinerziehend zu sein. Trotzdem sieht sie auch klare Vorteile darin. Hier verrät sie die 10 größten Vorteile des Modells.

Mutter sitzt mit Kind auf einem Steg
Alleinerziehend zu sein ist nicht immer einfach - doch es gibt auch klare Vorteile, sagt unsere Autorin. © Unsplash / Sestrjevitovschii Ina

So sehr wir Alleinerziehenden auch Grund haben, uns zu beschweren (denn wir sind immer noch in jeglicher Hinsicht benachteiligt!), gibt es doch auch so einige Gründe, warum ich manchmal insgeheim froh darüber bin, alleine für meinen Sohn verantwortlich zu sein. Zum Beispiel:

#1 Urlaub, wann und wo ich es will.

Vor allem Familien mit zwei festangestellten Eltern, stoßen bei der Urlaubplanung ständig auf Probleme. Einmal bekommt einer in der Ferienzeit keinen Urlaub, dann wird darüber gestritten, wohin man fliegen soll. Ich muss zum Glück meinen kostbaren Urlaub nicht dafür opfern, irgendwelche Schwiegereltern zu besuchen.

#2 Ich erziehe – und zwar alleine.

Keiner redet mir bei der Frage, ob es noch ein Eis gibt oder wann mein Sohn ins Bett geht rein. Regelmäßig bekomme ich Pärchendiskussionen über Kleinigkeiten mit – aus der Sache bin ich zum Glück raus.

#3 Ich bin frei.

Ich kann mich ohne Probleme wieder verlieben mit allem, was dazugehört. Ich weiß inzwischen genauer, was mir bei einem Mann wichtig ist. Und da ich weiß, dass ich auch ohne klarkomme, kann ich mich ganz entspannt für den Richtigen entscheiden.

#4 My home is my castle.

Schon beim Zusammenziehen gibt es ja meist die ersten Probleme zu meistern. Mit Kind potenziert sich das dann oft zu einer Endlosdiskussion. Geben wir die Couch zum Spielen frei oder nicht? Darf es nach 20 Uhr noch laut sein? Das kann ich als Alleinerziehende ganz allein bestimmen!

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#5 Es wird gegessen, was auf den Tisch kommt.

Je mehr Teilnehmer eine Familie hat, desto unlösbarer wird oft das Essensthema. Der eine isst kein Fleisch, der andere mag nur Karotten und wieder einer findet Überbackenes eklig. Fakt ist: Je weniger Bedürfnisse zu befriedigen sind, desto einfacher findet man die richtige Mahlzeit.

#6 Es gibt keine „Konkurrenz“.

„Wenn Mama nein sagt, geh ich halt zu Papa“. Sowas taucht gar nicht erst auf. Es können keine ungesunden Dreieckskonstellationen mit Streitpotenzial entstehen. Ich bin nun mal die einzige Instanz.

#7 Ich muss nicht schön sein.

Ich stelle mir das schwierig vor, als Mutter ständig funktionieren zu müssen und dann auch noch eine regelmäßige Rasur, tägliche Schminkaktion und ähnliches absolvieren zu müssen, um für meinen Partner weiterhin attraktiv zu sein. Erwartet wahrscheinlich auch nicht jeder Typ, aber seien wir ehrlich: Ein bisschen wichtig ist uns unser Äußeres vor dem Partner schon. Ich muss mir da gar keinen Kopf machen.

#8 Das liebe Geld

Jeder hat ja andere Prioritäten für das Kind: Der eine Elternteil möchte sein Kind nur in Gucci sehen und kann dafür dann die Nachhilfe nicht bezahlen, der andere kauft vielleicht alles nur Second Hand und dafür gibt es Klavierunterricht und Fußballcamp? Danke, solche Diskussionen erspare ich mir.

#9 Quality-Time mit dem Kind

Ich habe mehr Zeit für mein Kind. Ich muss meine Liebe nicht zwischen Partner und Kind aufteilen, es wollen nicht zwei Leute gleichzeitig was von mir, das Wochenende gehört mir und meinem Sohn. Alleine.

#10 Ich bin unabhängig

Ich muss keine Angst vor einer Trennung haben und davor, was das für mich und mein Kind bedeuten könnte. Ich bin von niemandem (vor allem nicht finanziell!) abhängig.

7 Sätze, die wir Mamas uns viel öfter von unseren Partnern wünschen

Es gibt Sätze, die wir Mamas uns einfach viel öfters von unseren Partnern wünschen würden.  Unsere Autorin Jenn Knott hat hier sieben Sätze gesammelt, die den Tag jeder gestressten und überlasteten Mama erhellen können – und die Botschaft „Ich habe dich lieb!“ übermitteln. Männer, mitschreiben!

Paar liegt auf dem Boden
Kleine Liebesbeweise bedeuten uns Mamas viel. © Unsplash / Neonbrand

Liebe Väter, ich habe einen heißen Tipp für euch: Wenn ihr euren Frauen gerne etwas Gutes tun wollt, weil ihr sie gern lächeln seht oder ihr einfach nur zeigen wollt, wie lieb ihr sie habt, gibt es ein paar einfache Sätze, die euch helfen könnten…

#1 „Du bist eine verdammt gute Mutter.“

Danke. Und eigentlich wissen wir das ja auch, aber manchmal haben wir ein schlechtes Gewissen, weil wir nicht so unfassbar perfekt sind, wie die Mütter in den Ratgeberbüchern. Schön zu hören, dass wir trotzdem von euch unterstützt werden!

#2 „Du strahlst heute nach zwei Kindern mehr als an dem Tag, an dem wir uns kennen gelernt haben – und zwar weil du eine schöne, erwachsene Frau geworden bist.“

Hach, solche Komplimente machen jede schlaflose Nacht wett.

#3 „Bleib bitte im Bett liegen, ich kümmere mich um unsere lauten, hungrigen Kinder.“

Oh Gott sei Dank! Es gibt Tage, da sind wir so müde, weil die Kleinen uns dreimal in der Nacht geweckt haben und unser größter Wünsch wäre es, genau noch eine Stunde schlafen zu dürfen. An solchen Tagen würden wir so einen Satz wirklich gerne öfters hören.

#4 „Muttertag? Was ist das für ein Mist? Bei uns ist jeder Tag Muttertag, weil wir keine Entschuldigung brauchen, lieb zur Mama zu sein.“

Oh ja Baby, noch mehr davon!

#5 „Noch gut geschlafen? Wir haben dir Frühstück mit Cappuccino und Schokocroissants gemacht.“

Für diesen Satz würden wir ALLES geben!

#6 „Heute Abend gehen wir essen, weil die Mama oft genug gesund und lecker für uns kocht und eine schöne Pause verdient.“

Schön, dass es euch schmeckt, aber zu einem Restaurant-Besuch sagen wir nicht nein…

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#7 Ein Blumenstrauß für die Frau meiner Träume, einfach nur, weil ich dich liebe.“

Bei so einem Liebesbeweis bringen wir die Kinder gerne mal früher ins Bett, um unsere Dankbarkeit zu zweit zu beweisen…

Sowas wollen wir Mamas! Wir wissen aber übrigens eure harte Arbeit, Mühe, und Liebe auch zu schätzen, liebe Papas. Deswegen sollten wir alle versuchen, nett zu einander zu sein und niemals mit einer kleinen liebevollen Geste zu zögern, um dem anderen zu zeigen: Du bist mir wichtig!

7 Dinge, die nur wir Mädchen-Mamas kennen

Conny ist die größte Nervensäge der Welt!

Eine Mädchen-Mama zu sein ist etwas ganz Besonderes! Denn unsere Mädels halten uns ständig auf Trab – und so entstehen Situationen, die andere Eltern gar nicht nachvollziehen können. Wie viele der 7 Situationen aus dem Video kommen dir bekannt vor?

Von Fremden beschimpft – das sind die dreistesten Dinge, die ich mir anhören musste

Mütter müssen sich ständig die Meinung von wildfremden Menschen anhören. Hier erzählt unsere Autorin Nora Henze von den dreistesten Beschimpfungen, die sie bekommen hat – weil sie Mutter ist.

Frau weint
Was gibt Fremden das Recht, über uns Mütter zu urteilen?! © Unsplash / Luis Galvez

Ich weiß nicht, woran es liegt, aber ich habe den Eindruck, dass kaum jemand in diesem Land mehr unter Beobachtung steht als Mütter. Die Vorurteile und Verurteilungen sind so vielfältig, dass ich sie kaum in einem einzigen Artikel unterbringen könnte. Am Besten kann ich mich aber an einige skurrile Begegnungen als Reaktion auf einige von mir begangene „Schandtaten“ als Mutter erinnern.

Ich habe mein Baby getragen.

An diesem Tag war ich mit meinem 5 Monate alten Baby unterwegs, das ich in einer Babytrage trug. In Berlin sind die Menschen bekannterweise immer ein bisschen rabiater, eine solche Pöbelei hatte ich aber selbst als Berlinbewohnerin noch nicht erlebt. Eine circa 60-jährige Dame schrie, nein, brüllte, von der anderen Straßenseite herüber: „Was machen Sie mit dem armen Baby? Das muss in einen Kinderwagen! Das ist ja pervers, was Sie da machen, das Baby so eng am Körper zu tragen mit gespreizten Beinen. Man sollte das Jugendamt informieren und Ihnen das Kind entziehen!“ Ähm, ja.

Ich habe mein Baby gestillt.

Anscheinend wird von manchen auch das als Mutter-Fauxpas der übelsten Sorte gesehen. Ich gehöre zu den Leuten, die beim Stillen gerne halbwegs diskret bleiben, allerdings sehe ich es nicht ein, mein Kind auf der Toilette zu füttern. Eine Frau, ungefähr in meinem Alter, die am Nebentisch im Café saß, entrüstete sich mit einem „Ist ja widerlich, was man hier anschauen muss!“ und setzte sich unter großem Getöse und Gezeter an einen Tisch am anderen Ende des Raumes.

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Ich bin mit meinem Kind Straßenbahn gefahren.

In diesem Fall habe ich nicht nur meinen Sohn von der Kita abgeholt, sondern auch seinen Freund, der sehr gerne sehr viel redet und erzählt. Ein Mann in der Straßenbahn saß uns gegenüber und sagte plötzlich ganz ruhig: „So, junger Mann, und wenn du jetzt nicht sofort aufhörst zu quatschen, schmeiße ich dich aus dem Fenster. Deine Mutter hat dich anscheinend nicht im Griff.“ Danach war ich einfach nur sprachlos und bin immer noch der älteren Dame dankbar, die ihm mitteilte, dass er jetzt am besten aussteigt, weil sie sonst die Polizei ruft.

Ich bin zu jung, um Mutter zu sein.

Gut, ich muss zugeben: Das war für mich eher ein Kompliment, obwohl es als Beschimpfung gemeint war.

In diesem Fall war ich mit meinem 2-jährigen Sohn unterwegs und stand mit ihm auf einer Rolltreppe. Hinter uns stand ein älterer Herr, der plötzlich anfing zu pöbeln: „Wann hast du denn schon angefangen? Und jetzt in deinem Alter mit einem Blag durch die Gegend laufen, schämst du dich nicht? Wenn Kinder Kinder kriegen…“.

Zu diesem Zeitpunkt war ich 29 Jahre alt.

Manche dieser Geschichten sind lachhaft, andere einfach nur erschreckend. Ich weiß auch, dass ich ganz sicher nicht die einzige bin, die solche Dinge erlebt. Inzwischen versuche ich, nicht zu reagieren und solche Attacken nicht mehr an mich heranzulassen.