Urteilsspruch: Mutter wollte sich mit Kind von Klinik-Dach stürzen

In Passau ereignete sich eine unfassbare Situation: Eine Mutter wollte mit ihrem Sohn Selbstmord begehen. Jetzt fiel der Urteilsspruch. Warum die Frau mit ihrem Kind sterben wollte und zu welcher Strafe sie verurteilt wurde, siehst du im Video.

Urteilsspruch: Mutter wollte sich mit Kind von Klinik-Dach stürzen

Versuchter Selbstmord – jetzt fiel das Urteil. Die ganze Geschichte siehst du im Video.

Claudia Effenberg stalkt ihre Tochter

Die 20-Jährige ist von dem Ausmaß überrascht.

In einem gemeinsamen Interview mit RTL gesteht Effenberg, dass sie ihre Tochter stalkt. Die 20-Jährige ist von dem „Ausmaß“ überrascht. Mehr dazu im Video.

„Darum habe ich das Stillen manchmal als Einschränkung empfunden!

Kein Zweifel: Muttermilch ist gesund und die Verbindung zwischen Mama und Baby beim Stillen ist etwas ganz Besonderes. Trotzdem empfinden manche Stillmütter einfach eine gewisse Einschränkung. Bei unserer Autorin Daniela Kirschbaum war das manchmal der Fall. Weshalb und in welchen Situationen, das erzählt sie hier.

Frau steht auf einer Wiese
Natürlich ist es etwas ganz Besonderes, sein Kind zu stillen - Mama Daniela hat es aber auch manchmal als Einschränkung empfunden. © Unsplash / Chad Madden

Stillen ist super … aber eben nicht immer!

Damit keine Missverständnisse aufkommen: Ich habe meine beiden Sprösslinge wirklich gerne gestillt. Bis auf die anfängliche Unsicherheit und wunde Brustwarzen lief das auch immer ganz reibungslos ab. Das soll hier also gar nicht Thema sein, sondern vielmehr die Einschränkungen, die durchs Stillen zwangsläufig auftreten. Und die kann man eben nicht wegdiskutieren…

Die Sirene startet von 0 auf 100

Meine beiden Raupen Nimmersatt haben manchmal im Stundentakt getrunken. Von Rhythmus keine Spur! Gerade der Ältere war auch wenig tolerant, wenn es darum ging, auf die süße Milchmahlzeit zu warten. Wenn er Hunger hatte, dann hatte er Hunger. Und das hieß: Milch her, aber dalli! Von 0 auf 100 startete die Sirene und das in ohrenbetäubender Lautstärke. Ablenkung? Das Stillen zeitlich etwas hinauszögern? Keine Chance! Hunger bedeutete Milchbar und zwar AUGENBLICKLICH!

Egal ob Minusgrade oder der Bus – das Kind wollte JETZT trinken!

Demnach habe ich mit diesem Kind in jeder nur erdenklichen Situation zwangsläufig die Brust auspacken müssen. Im Supermarkt, im Bus, in der Umkleidekabine und – bei zehn Grad minus – im verschneiten Park auf einer Parkbank. An letzteres erinnere ich mich heute noch mit Schaudern. Im Vergleich zu ihrem Bruder war die Kleine ein wenig toleranter. Wenn sie Milchhunger meldete, konnte das Stillen noch ein wenig warten und ich hatte Zeit, mir ein geeignetes Plätzchen zu suchen…

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Mama an der kurzen Leine

Beide Raupen akzeptierten ein Fläschchen mit Muttermilch nicht wirklich. Trinkfrisch aus der Quelle, so lautete die Devise! Unnötig zu erwähnen, dass mein Freizeit-Radius mit Stillkindern ein sehr überschaubarer war. Ein paar Mal habe ich probiert, mich mit Freunden zu treffen. Stets hat mich nach spätestens einem Stündchen ein völlig verzweifelter Papa angerufen, der das rotgesichtige und brüllende Bündel Mensch einfach nicht beruhigen konnte. Es brauchte eben die Brust – nicht mehr und nicht weniger!

Und ja, ich gebe es zu: Die Tatsache, dass ich nicht ab und zu ein Bier oder einen Cocktail trinken konnte, die hat mich ein bisschen genervt. Gerade im Sommer!

Wenn Mama einfach unentbehrlich ist

Am unangenehmsten fand ich aber dieses Unentbehrlichsein. Ohne Mama ging einfach nichts! Fortgehen, Fitnesscenter, ein spontaner Wochenendtrip mit Freunden – all das musste warten. Und dass mein Mann nachts nicht übernehmen konnte (ja, da wollten sie auch stündlich trinken, manchmal auch noch öfter), habe ich als große Belastung empfunden. Mit zwei miserablen Schläfern, die nachts nichts außer Mamas Busen akzeptierten, ging ich phasenweise nämlich wirklich am Zahnfleisch.

Es hat eben alles Vor- und Nachteile…

Selbstverständlich habe ich das Stillen auch genossen. Diese Intimität und Vertrautheit sind durchaus einmalig. Ganz zu schweigen vom Vorteil, die Babynahrung körperwarm immer mit dabei zu haben und nichts vorbereiten zu müssen. Trotzdem: Unabhängigkeit, für mich allein sein können und ab und zu ein Gläschen Alkohol – all das ist mir in der Stillzeit durchaus abgegangen. Und als ich mir nach dem Abstillen die mühsamen Nächte mit meinem Mann aufteilen konnte, war ich der glücklichste Mensch der Welt! Was so ein bisschen Schlaf ausrichten kann…

So ist es mit dem Stillen wie vermutlich mit allem im Leben: Zumindest für uns Mütter hat es Vor- und Nachteile gleichermaßen!

Verhütungscomputer: Wie sicher lässt sich damit verhüten?

Verhütungscomputer können helfen, die fruchtbaren Tage deines Monatszyklus zu ermitteln. Wie genau diese Verhütungsmethode funktioniert und wie sicher sie ist, erfährst du hier.

Paar liegt kuschelnd auf einer Wiese
Für wen sind Verhütungscomputer geeignet? ©Pexels/Natthanon Kongyam

In diesem Artikel:
Wie funktioniert ein Verhütungscomputer?
Temperatur, Hormone, eine Kombi: Welche Modelle gibt es?
Wie sicher ist diese Methode?
Für wen ist ein Verhütungscomputer geeignet?
Verhütungscomputer: Kosten

Wie funktioniert ein Verhütungscomputer?

Im Grunde hilft dir ein Verhütungscomputer dabei, deine fruchtbaren Tage zu berechnen –  zum Verhüten oder bei Kinderwunsch. Je nach Modell werden dafür Temperaturdaten deiner Basaltemperatur, Angaben zum Zervixschleim und/oder Hormonwerte im Morgenurin ausgewertet. Werden sie regelmäßig mit diesen Daten gefüttert, sollen die digitalen Helfer den Eisprung zuverlässig vorrausagen können.

Wenn du mit einem Verhütungscomputer verhüten möchtest, solltest du vor und nach dem Eisprung zusätzlich mit einem Kondom oder anderen Barriere-Methoden verhüten oder, wenn du auf Nummer sicher gehen willst, gar keinen Sex haben. An den unfruchtbaren Tagen kann Frau hingegen Sex haben, ohne daran denken zu müssen, vielleicht schwanger zu werden.

Jeder Verhütungscomputer basiert auf dem Prinzip der natürlichen Familienplanung, der symptothermalen Methode. Allerdings versprechen sie eine leichtere Anwendung, da sie deine Zyklusdaten selbstständig auswerten. Doch wie zuverlässig funktionieren diese kleinen Computer?

Verhütungscomputer Modelle: Temperatur, Hormone oder eine Kombi?

Die Produktpalette an Verhütungscomputern und Zykluscomputern ist groß. Zählt man das eigene Smartphone mit einer entsprechenden Verhütungs-App dazu, wird das Angebot sogar noch größer. Hier ein kurzer Überblick, welche verschiedenen Funktionsweisen es gibt.

Temperaturcomputer

Es gibt Verhütungscomputer, die die fruchtbaren Tage anhand der Temperaturmethode bestimmen. Dafür wird jeden Morgen nach dem Aufwachen (möglichst zur gleichen Uhrzeit) die Basaltemperatur gemessen. Diese trägst du anschließend in den Computer ein. Der registriert, wann die Temperatur ansteigt, was bedeutet, dass der Eisprung stattgefunden hat.

Oft werten Temperaturcomputer noch zusätzlich die Beschaffenheit des Zervixschleims oder des Muttermundes aus. Mithilfe dieser Daten errechnen die Verhütungscomputer deine unfruchtbaren und fruchtbaren Tage im monatlichen Zyklus.

Problem: Informiere dich vorab darüber, wie genau der Verhütungscomputer funktioniert. Das gilt vor allem dann, wenn du damit verhüten möchtest. In dem Fall ist es wichtig, dass der Computer stets die Daten aus dem aktuellen Zyklus verwendet, um individuell deine fruchtbaren Tage zu bestimmen. Greift der Algorithmus auf die Daten vorausgegangener Zyklen zurück, dann handelt sich es lediglich um eine statistische Hochrechnung, wann ein Eisprung zu erwarten ist. Eine sichere Empfängnisverhütung kann so nicht garantiert werden.

Zu diesen Computern zählen Lady-Comp, Daysy, pearly und cyclotest myWay.

Hormoncomputer

Es gibt Verhütungscomputer, die für die Auswertung Hormone im Morgenurin messen – ein ähnliches Prinzip also wie bei einem Schwangerschaftstest. Ein mit Urin getränktes Teststäbchen oder ein spezieller Teststreifen wird in das Gerät eingeführt und dort ausgewertet. Gemessen wird die Konzentration des luteinisierenden Hormons (LH). Dieses steigt bei Frauen kurz vor dem Eisprung stark an: Die Konzentration verzehnfacht sich etwa. Das registriert auch der Verhütungscomputer und gibt per Lichtsignal an, an welchen Tagen du nicht schwanger werden kannst – und wann du verhüten solltest, falls aktuell kein Kinderwunsch besteht.

Problem: Es gibt Frauen, die haben einen dauerhaft erhöhten LH-Wert. Das kann zum Beispiel durch das Polyzystische-Ovar-Syndrom (PCO) verursacht werden. In diesem Fall kann der Eisprung auch falsch positiv angezeigt werden.

Zu den gängigen Hormoncomputern gehören der Clearblue und der ADVANCED Fertilitätsmonitor sowie Persona.

Kombinationscomputer

Zusätzlich gibt es noch die Möglichkeit eines Kombinationscomputers. Diese Zykluscomputer analysieren zwei Eisprunganzeichen. Dies kann entweder die Temperatur und die Zervixschleimkonsistenz oder die Temperatur und der Hormonwert sein.

Zu den Symptothermalcomputern bzw. Kombinationscomputern zählen beispielsweise cyclotest myWay.

Kritik an den Verhütungscomputern: zu unsicher

Verhütungscomputer haben je nach Modell und Hersteller einen Pearl-Index von 0,7 – 6,5. Dieser Wert gibt an, wie viele Frauen trotz Anwendung eines bestimmten Verhütungsmittels schwanger werden. Je niedriger der Wert, desto sicherer also die jeweilige Methode.

Zum Vergleich: Das Kondom hat einen Pearl-Index von 2 – 12, die Pille liegt bei 0,2 – 0,5.

Diese Werte der Hersteller beziehen sich allerdings nur auf eine perfekte Anwendung. Grundsätzlich kann ein Verhütungscomputer nur so gut sein wie die Daten mit denen er arbeitet. Das heißt, je gewissenhafter du ihn anwendest, desto genauer wird er funktionieren. Allerdings gilt auch dann: Jeder Computer funktioniert nach einem Algorithmus, der auf die Zeichen des aktuell laufenden Zyklus nur bedingt reagieren kann. Vor allem monosymptomele Verhütungscomputer sind daher anfällig für Fehler, weshalb Verhütungscomputer generell als eher unsicher gelten.

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„Zykluscomputer sind für sich allein keine sichere Verhütungsmethode“, gibt die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung zu denken. „Auch Apps, die nur auf Basis von Zyklusdaten fruchtbare Tage anzeigen, sind zur Verhütung ungeeignet“.

Die Rechnung der Verhütungscomputer ist erst nach etwa einem halben Jahr annähernd exakt, wenn der Computer deinen individuellen Zyklus kennengelernt hat. Aber selbst dann wird der kommende Eisprung nur hochgerechnet. Das Problem: Der Zyklus einer Frau ist nicht immer gleich und kann von Monat zu Monat variieren.

Dasselbe Problem haben auch die meisten Apps. Stiftung Warentest hat 2017 insgesamt 23 kostenlose Zyklus-Apps unter die Lupe genommen. Das Ergebnis ist mehr als ernüchternd. Nur zwei Android-Apps sowie eine iOS-App erhalten die Gesamt­note gut. Der Großteil schneidet mangelhaft ab.

„Viele Mens­truations-Apps ermitteln den Eisprung und das Einsetzen der Periode rein mathematisch, zum Teil Monate im Voraus“, kritisiert Stiftung Warentest. „Sie greifen nur auf bereits vorhandene Kalender­daten aus früheren Zyklen der Frau zurück oder ziehen statistische Daten anderer Anwende­rinnen heran.“

Die Testsieger sind übrigens „Lady Cycle“ und „MyNFP“ (hier sowohl die Android als auch die iOS-App).

Hormonfreie Verhütung computergesteuert

Wenn du dennoch für eine hormonfreie Verhütung mit Hilfe eines Verhütungscomputers entscheidest, solltest du dich wirklich gut mit der symptothermale Methode auskennen. Sonst besteht die Gefahr, dass du falsche Rückschlüsse aus den Messungen des Verhütungscomputers ziehst.

Für wen ist ein Verhütungscomputer geeignet?

Für Frauen mit besonders langen oder kurzen Zyklen sind Verhütungscomputer nicht geeignet. Die Computer sind meist auf eine Zykluslänge von 23 bis 35 Tagen festgelegt. Solltest du einen besonders unregelmäßigen Zyklus haben, macht die Anschaffung eines Zykluscomputers ebenfalls wenig Sinn. Je regelmäßiger dein Zyklus ist, desto zuverlässiger kann auch der Computer seine Berechnungen erstellen. Daher sind sie auch für Frauen nach der Geburt, in der Stillzeit oder wenn sie gerade abgestillt haben weniger geeignet – der Zyklus muss sich erst wieder eingependelt haben.

Verhütungscomputer sind also für Frauen geeignet, die gerne ihren Zyklus im Blick haben und ihre fruchtbaren Tage kennen möchten, die aber eine Schwangerschaft nicht unbedingt ausschließen wollen. Die Hersteller der Geräte empfehlen diese deswegen häufig nicht unbedingt als Verhütungsmittel, sondern eher als Hilfsmittel für die natürliche Familienplanung.

Verhütungscomputer: Kosten

Die Preise für Verhütungscomputer liegen zwischen 90 und 400 Euro, je nachdem, wie umfangreich die Programme und das Zubehör sind und wie aufwendig die genutzte Computertechnik ist. Bei den Hormoncomputern kommen zusätzlich noch monatliche Kosten von circa zehn Euro für die benötigten Teststreifen dazu.

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Quellen:

Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (2018): Zyklus-Apps, Temperatur- und Hormoncomputer, https://www.familienplanung.de/index.php?id=323, (letzter Zugriff: April 2019)

Berufsverband der Frauenärzte e.V. (2017): Natürlich Verhütung – Warum sie nie ganz sicher ist, https://www.frauenaerzte-im-netz.de/aktuelles/meldung/natuerliche-verhuetung-warum-sie-nie-ganz-sicher-ist/, (letzter Zugriff: April 2019)

Onmeda (2012): Verhütungscomputer (Zykluscomputer): Temperaturcomputer, https://www.onmeda.de/verhuetung/verhuetungscomputer-temperaturcomputer-2177-2.html, (letzter Zugriff: April 2019)

Stiftung Warentest (2017): Zyklus-Apps: Fruchtbare Tage bestimmen – nur drei Apps sind gut, https://www.test.de/Zyklus-Apps-im-Test-5254377-0/, (letzter Zugriff: April 2019)

Dr. Med. Struck, Dorothee (2019): Natürlich verhüten: Sicher, pillenfrei, gefühlsecht, Gräfe und Unzer Verlag, S. 106-107

Warum ich Tipps von Einzelkind-Mamas manchmal mit Vorsicht genieße

Gibt es einen Unterschied zwischen einem Kind und zwei Kindern? Ja, den gibt es definitiv, meint unsere Mama Daniela Kirschbaum. Und deshalb kann sie mit Tipps von Einzelkind-Mamas nicht immer etwas anfangen…

Zwei Geschwisterkinder
Kennt man eines, kennt man alle? Das gilt bei Kindern leider nicht. © Unsplash/ Jake Hawkes

Einzelkind-Mama? War ich auch mal!

Ganze 1,5 Jahre lang war ich stolze Einzelkind-Mama. Ich weiß also noch (halbwegs) genau, wie sich das anfühlt, alle Energien und Aufmerksamkeit auf nur einen Spross zu richten. Wenngleich mir immer klar war, dass ich mehr als ein Kind möchte, muss ich eingestehen, dass es durchaus Vorteile hat, sich nur auf ein Kind konzentrieren zu „dürfen“. Unterm Strich bleiben einfach viel mehr Ressourcen für den Nachwuchs über. Seien es nun zeitliche, finanzielle oder nervliche! Nur eines kann man als Einzelkind-Mama eben nicht: Sich vorstellen, wie das mit mehr als einem Kind ist. Deshalb sind manche Tipps wohl gut gemeint, für uns Mehrkind-Mamas aber nicht immer brauchbar…

Kinder sind verschieden

Sobald man sein zweites Kind bekommt, gelangt man zu einer verblüffenden Einsicht: Kinder sind verdammt verschieden! Einzelkind-Mamas fehlt diese Erkenntnis ein Stück weit. Deshalb gehen sie verständlicherweise stark von ihrem eigenen Kind aus, wenn sie Ratschläge verteilen. Bloß: Was bei einem Kind funktioniert, klappt beim anderen deswegen noch lange nicht automatisch. Weil – so die tagtägliche Erfahrung von Mehrkind-Mamas – Kinder eben verschieden sind!

Manchmal scheitert es an der Logistik

Manche Tipps von Einzelkind-Mamas sind total lieb gemeint, aber in der Praxis mit mehr als einem Kind – leider nicht immer anwendbar. Da gehen Einzelkind-Mamas manchmal zu sehr davon aus, dass man den Fokus ganz leicht auf ein Kind richten kann. Kann man aber nicht mehr, sobald es Geschwister gibt! Klar, dass es in einer Ein-Kind-Familie gut möglich ist, den Spross stundenlang in den Schlaf zu streicheln oder ihm beim Anziehen alle Zeit zu geben, die er braucht. Wenn aber ein weiteres Kind auf sein Abendessen wartet oder um acht in der Schule sein muss, wird das leider nichts mit stundenlangem Streicheln oder morgendlichem Trödeln. Ganz gleich, wie sehr das das Familienleben entspannen würde… Da müssen Kinder mit Geschwistern leider durch!

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Bitte keine Tipps bezüglich Geschwisterdynamik

Geschwisterkinder konkurrieren, streiten und bekriegen sich – und dann lieben sie sich vielleicht auch wieder heiß! Wenig ausstehen kann ich es, wenn Einzelkind-Mamas in solchen Momenten ganz tolle Ratschläge auf Lager haben, wie man das unterbinden könnte. Nachdem ihr Kind nämlich ganz anders agiert, müssen sie es ja wissen. Ähm, nein?! Da habt ihr keine Ahnung! Weil euer Kind eben keine Geschwister hat, mit denen es klarkommen muss. Also kurz gesagt: Geschwisterrivalität ist ganz normal! Auch, wenn sie manchmal wirklich brutal anmutet…

Austausch trotzdem erwünscht

Auch wenn Einzelkind-Mamas mit manchen Tipps nicht immer ins Schwarze treffen: Ich finde den Austausch trotzdem wichtig! In vielen Lebenslagen haben mir Ratschläge von Mamas nämlich schon richtig weitergeholfen. Und die Anzahl der Kinder war dann natürlich zweitrangig!

Meine Tochter und ihr imaginärer Freund

Mit sehr fantasiebegabten Kindern – da kann einem so einiges passieren! Von bühnenreifen Rollenspielen bis hin zu haarsträubenden Erzählungen ist alles drin. Wenn aber wochenlang ein imaginärer Freund im Familienverband weilt, kann das mitunter für Verwirrung sorgen. Und ein bisschen gruselig ist es außerdem… Mama Daniela hatte so einen imaginären Mitbewohner – hier erzählt sie davon.

Mädchen mit rosa Kleid
Hat dein Kin einen imaginären Freund? ©Unsplash/Alex Blăjan

Fantastische Welten

Unsere Tochter war schon immer ein Ausbund an Fantasie. Kaum brachte sie die ersten geraden Sätze heraus, erfand sie die aufregendsten Geschichten, die sie buntschillernd ausschmückte. Prinzessinnen, Feen, Elfen oder Monster – in ihrer Welt waren sie alle real! Die Rollenspiele, die sie mit ihren Puppen und Stofftieren zum Besten gab, waren nahezu oskarreif.

Langweilig wurde es uns kaum mit ihr! Ständig wollte sie, dass wir zusammen Märchen lesen, Fantasiespiele spielen oder endlos lange Geschichten erfinden. Mir gefiel das! So ein Kind hatte ich mir immer gewünscht, denn mit Lego und Co. kann ich ehrlich gesagt recht wenig anfangen. Töchterchen und ich erfanden und fantasierten also fröhlich gemeinsam. So hätte es ruhig weitergehen können. Doch dann kam Felix…

Mein Freund Felix

Zuerst ging Felix eigentlich fast ein bisschen unter. Töchterchen war fast drei Jahre alt und vor kurzem in den Kindergarten gekommen. Nachdem sie Felix öfter erwähnte, bin ich automatisch davon ausgegangen, dass das ein Bub aus dem Kindergarten sei, den sie besonders gerne mochte. Irgendwann beim Abholen meinte ich scherzhaft zur Pädagogin: „Wo steckt denn dieser Felix? Wir hören ständig von ihm!“ Daraufhin meinte die verwundert: „Welcher Felix? In unserer Gruppe gibt es keinen Felix!“ Ich fiel aus allen Wolken…

Am Heimweg hakte ich nach: „Du, wo ist denn dein Felix?“ Erstaunt sah mir Töchterchen geradewegs ins Gesicht: „Na zuhause!“ Achsooo, dachte ich. Großes Missverständnis! Felix ist einfach nur ein Stofftier. Dass sie ihn so oft erwähnte, wunderte mich dann nicht. Zu ihren Stofftieren und Puppen hatte sie ein äußerst freundschaftliches Verhältnis. Die wurden gehegt, gepflegt und überallhin mitgeschleppt. Felix war also vermutlich ein Stoffbär oder Kuschelhase…

Felix? Der ist unsichtbar!

Später, wir saßen alle beim Abendessen, meinte Töchterchen an ihrem Brot kauend: „Felix hat auch Hunger! Aber er mag kein Brot!“

„Bring ihm später einfach eine Banane rauf“, meinte ich scherzhaft.

„Wieso später?“, fragte sie erstaunt. „Felix ist doch hier!“

„Wo denn?“ Langsam kam mir die Sache komisch vor.

„Na neben mir am Stuhl!“

Unnötig zu erwähnen, dass am Stuhl außer meinem Kind niemand saß. Kein Kuscheltier, keine Puppe.

„Den Felix,“ meinte da mein Sohn augenverdrehend, „den sieht nur sie!“

„Der ist mein Freund“, sagte Töchterchen, schnappte sich eine Banane, schälte sie und hielt sie in die Luft. Damit der unsichtbare Felix abbeißen konnte…

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Felix war immer mit von der Partie

Ich hatte schon gehört und gelesen, dass sehr fantasiebegabte Kleinkinder imaginäre Freunde haben können. Aber wenn es dann passiert, ist es trotzdem irgendwie komisch. Und auch ein bisschen gruselig. Denn für Töchterchen war Felix ja real. Und so teile sie mit ihm ihre Süßigkeiten (sie musste ihn wirklich heiß lieben), nahm ihn zu fast allen Familienausflügen mit und plauderte, lachte und stritt mit ihm. Diese Selbstgespräche waren mir meistens ein bisschen unheimlich und muteten für Erwachsene wahrscheinlich auch ein bisschen seltsam an.

Über viele Wochen war Felix ein fixer Bestandteil unseres Familienlebens. Ich musste im Schwimmbad seine Haare trocknen (da haben die Leute dann vermutlich angenommen, ich sei verrückt!), ihm sein Lieblingsessen kochen, ihn zudecken oder ihm ein Glas Milch einschenken. Ich tat das alles – mal mehr, mal weniger enthusiastisch – und Töchterchen und ihr Felix waren ein Herz und eine Seele.

Felix? Der war mein Freund!

Irgendwann war Felix plötzlich kein Thema mehr. Ich fragte nach und erfuhr, dass Felix weitergezogen war. Zu einem anderen Kind.
„Bei mir war er eh schon lang!“, meinte Töchterchen schulterzuckend. Besonders traurig schien sie nicht zu sein, dass er weg war. Es war wohl Zeit…

Vor kurzem habe ich sie gefragt, ob sie sich noch an Felix erinnert. Ich bin davon ausgegangen, dass sie sagt: „Ach ja, stimmt, den habe ich mir ja damals ausgedacht!“

„Klar“, meinte sie, „der war doch mein Freund!“

Der große Selbsttest: Bin ich eine Helikopter-Mutter?

Bin ich eine Helikopter-Mutter? Wenn dir die folgenden 15 Anzeichen aus der Bildergalerie bekannt vorkommen, dann ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass du eine Über-Mutti bist. Klick dich durch.

Helikopter-Eltern sind keine schlechten Eltern

Die Überfürsorge von Helikopter-Eltern ist nicht selten von Angst getrieben. Angst, dem Kind nicht genug bieten zu können. Angst, es nicht ausreichend zu fördern und auf die Zukunft vorzubereiten und vor allem Angst, was in der Welt da draußen Böses passieren könnte.

Gib deinem Kind aber ein bisschen Freiraum. Sei für dein Kind da, aber lass es seine eigenen Fehler machen. So lernt dein Kind mit Misserfolgen richtig umzugehen und macht die Erfahrung, dass es nicht so schlimm ist, wenn es mal einen Fehler macht.

Liebe Eltern, lasst doch bitte eure kranken Kinder zu Hause!

Mama Daniela Kirschbaum findet: Mit Fieber, Magen-Darm-Infekt oder ansteckenden Kinderkrankheiten sollte der Nachwuchs besser im Bett bleiben und sich auskurieren. Leider sehen das nicht alle Eltern so. Mama Daniela ist genervt.

Mutter küsst Kind
Mama Daniela findet: Kranke Kinder gehören ins Bett und nicht in eine Kinderbetreuung. © Unsplash / Gabriel Kiener

Wenn Husten und Schnupfen Saison haben

Im Herbst und Winter haben Viren und Bakterien Hochsaison. So weit, so schlecht! Gerade kleine Kinder sind dann nämlich dauererkältet. Triefende Nasen, bellender Husten – das hat sich bei uns vor allem in der Kindergartenzeit wie ein roter Faden durchgezogen. Kaum war ein Infekt abgeklungen, stand der nächste auch schon in den Startlöchern. Da kann man nicht viel machen, da muss man durch!

Kranke Kinder gehören ins Bett

Und dann auch noch das: Eltern, die ihr hochansteckendes Kind in die Betreuung bringen! Und das sogar nach bestem Wissen und Gewissen, denn „es ist doch ohnehin halbwegs fit und daheim ist ihm doch langweilig!“ Dass die armen kleinen Sonnenscheinchen auf diese Weise ihre Krankheitserreger in der Gegend verteilen? Tja, das nehmen solche Eltern eben billigend in Kauf. Und ganz ehrlich: Nein, dafür habe ich absolut kein Verständnis und fahre da mittlerweile auch die „Null-Toleranz-Schiene“. Kranke Kinder gehören ins Bett. Punkt!

„Ach, die hat bestimmt nur etwas Schlechtes gegessen!“

Es ist leider Alltag in Kinderbetreuungseinrichtungen: Wenn die kleine Lisa bestimmt nicht bloß etwas Schlechtes gegessen hat, nachdem sie sich schon den ganzen Vormittag lang übergibt oder der kleine Ben eher keine Kontaktallergie hat, wenn kleine rote Pünktchen Hände, Füße und Mund zieren, dann sollten sie nicht in die Kita. Ich habe das über die letzten Jahre mehr als ein Mal beobachten können. Auch befreundete Pädagogen erzählen mir Horrendes über Kinder, die mit fadenscheinigen Erklärungen abgegeben werden und schon kurz darauf zeigt sich das Ausmaß der „kleinen Unpässlichkeit“ in voller Pracht.

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Liebe Eltern, lasst doch bitte eure Kinder zu Hause

Bleibt also zu sagen: Nein, Kinder mit Magen-Darm-Infekten, Windpocken, Hand-Mund-Fuß-Krankheit oder Läusen haben in Kindergarten und Schule nichts verloren! Warum? Weil sie ihre Leiden in Sekundenschnelle weiterverbreiten und so monatelange Epidemien in Gang setzen! Und irgendwann sind dann eben auch meine eigenen Kinder betroffen und darauf habe ich nun wirklich keine Lust!

Klar kann es immer passieren, dass ein Kind ganz plötzlich erkrankt, ohne dass das abzusehen war. Das ist dann eben so und deshalb einfach Schicksal. Aber ein halbkrankes Kind in die Betreuung schicken? Nein, bitte macht das nicht! Schon allein den anderen Eltern zuliebe!

Eine Liebeserklärung an alle alleinerziehende Mütter

Wir sind Superheldinnen!

Eine Liebeserklärung an alle alleinerziehende Mütter

Was wir alleinerziehnden Mütter jeden Tag leisten, ist unglaublich! Zeit, das auch mal anzuerkennen! Deswegen gibt es im Video eine emotionale Liebeserklärung an alle alleinerziehenden Mamas – denn wir sind wahre Superheldinnen!