Vater erzählt, warum ihm seine Ehe wichtiger als seine Kinder ist

Das Geheimnis eines glücklichen Familienlebens? Seine Ehe vor seine Kinder stellen. Das behauptet jedenfalls dieser Vater. Hier erklärt er warum.

Mann küsst seine Frau auf die Stirn
4 Gründe, warum seine Frau vor seinen Kindern steht Unsplash/Kyle Bearden

 „Wir brauchen unsere Zeit alleine“

Im Hause Berry gibt es am Abend eine feste Regel: Spätestens um 21:15 Uhr müssen alle Kinder in ihren Zimmern sein. Sie müssen noch nicht schlafen gehen, aber das Wohnzimmer wird dann zur kinderfreien Zone. Der Grund: Der Abend gehört Mike Berry und seiner Frau Kristin. Der Autor und Familienberater begründet das in einem Artikel auf dem Onlineportal babble.com so:

„Das ist unsere Zeit. Wir haben uns den ganzen Tag nicht gesehen und den Großteil damit verbracht uns auf euch [ihre Kinder, Anm.d.Red.] zu konzentrieren oder gearbeitet. Wir brauchen auch unsere Zeit alleine.“

Diese Regel gäbe es bei Familie Berry schon seit Anfang an. Die beiden sind schon seit 15 Jahren Eltern und in dieser Zeit hätte es nie eine Zeit gegeben, in der ihre Kinder ihre gesamte Zeit beansprucht haben. Sie würden ihre Kinder über alles lieben aber „(…) es gibt immer noch ein UNS. Da ist immer noch unsere Beziehung“, deren Gesundheit beachtet werden muss, erklärt Berry.

4 Gründe, warum seine Frau vor seinen Kindern steht

Dann listet er 4 Gründe auf, warum seine Kinder an zweiter Stelle stehen:

#1 „Ihr seid die Eckpfeiler eurer Familie“
Eine gesunde Ehe sei der Eckpfeiler eines Zuhauses, Kinder seien es nicht. Kinder seien ein Teil des Fundaments. Sie würden die Familie aber nicht zusammenhalten. Das sei die Aufgabe der Eltern und eine funktionierende Partnerschaft sei ein wichtiges Element davon.

#2 Es gab ein „davor“
„Bevor es die Kinder gab, gab es nur uns zwei“, so Berry. Das Ehepaar hatte ein Leben vor ihren Kindern, es gab nur die Beiden. Die Zweisamkeit der Partner sollte „heilig“ sein, denn…

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#3 Es wird ein „danach“ geben
Kinder werden erwachsen, ziehen aus und gründen ihre eigene Familie. Dann gäbe es wieder nur dich und deinen Partner. „Um sicher zu stellen, dass es zukünftig auch ein UNS gibt, muss das gegenwärtige UNS an erster Stelle stehen“, erklärt der Achtfach-Papa.

#4 Vorbildfunktion
Kinder schauen zu ihren Eltern auf. Sie nehmen sich ihre Eltern als Vorbilder und ahmen ihr Verhalten nach. Berry möchte, dass seine Kinder ein gesundes Bild von Beziehungen bekommen ob Dating, Verlobungszeit oder Ehe. Er möchte ihnen vorleben, wie eine gesunde Ehe aussieht und dies funktioniere nur, wenn er und seine Frau auch mal Zeit ohne die Kinder verbringen.

„Deswegen kommt meine Ehefrau an erster Stelle, meine Kinder an zweiter. Es ist ein knapper zweiter Platz, aber trotzdem ein zweiter Platz“, schreibt Berry. Gleichzeitig betont er, dass Kinder ihre Eltern trotzdem brauchen würden. Sie haben trotzdem höchste Priorität. Nach deinem Partner sollten sie an zweiter Stelle kommen, nicht irgendwelche Freundschaften, nicht deine Karriere oder deine Hobbys, sondern deine Kinder.

Hilfe, die Weihnachtszeit verwandelt meine Kinder in habgierige Monster!

Süßer die Glocken nie klingen? Was in vielen Familien momentan stattdessen erklingt: Weihnachtswünsche, Weihnachtswünsche und noch mehr Weihnachtswünsche! So wird aus der besinnlichen Vorweihnachtszeit ganz schnell ein Spießrutenlauf. Wie Papa Markus Kirschbaum mit dem Konsumwahnsinn seiner Kinder umgeht erzählt er hier…

Kind liegt inmitten von vielen Geschenken
"Ich wünsche mir das und das und das und das...!" Papa Markus ist genervt von dem endlosen Wunschzettel seiner Kinder. © Bigstock / Milkos

Kleine Kinder, kleine Wünsche – große Kinder, große Wünsche

Mit kleinen Kindern ist das einfach: Man legt ihnen zwei oder drei bunt eingewickelte Päckchen unter den Weihnachtsbaum und die Sache hat sich! Der Inhalt ist noch nicht einmal wichtig. Hauptsache, es steht genug knisterndes Geschenkpapier für kleine Kinderhände zur Verfügung. Damit kann so ein Knirps alles Mögliche anfangen: aufreißen, zerreißen, ansabbern… Geschenkpapier sorgt in dem Alter noch für unheimlich entspannte Weihnachten – super!

Doch dann werden die Zwerge größer. Und auch wenn man verzweifelt versucht, die Gefahren des Alltags – Konsum, Werbung und Disney-Merchandising – von ihnen fernzuhalten: Papa und Mama sind dagegen einfach komplett machtlos! Es kommt die Zeit, da lässt sich der Nachwuchs eben nicht mehr mit glitzerndem Geschenkpapier einwickeln. Der Inhalt macht’s! Und der wird in Massen gewünscht: Ist doch schließlich Weihnachten, oder etwa nicht?

Liebes Christkind! Ich wünsche mir … viel!

Obwohl wir unsere Kinder durchaus konsumkritisch erziehen und die beiden wahrscheinlich sogar bescheidener als das Durchschnittskind sind, kommen mir die Geschenkewünsche jetzt schon bei den Ohren raus. Jeden Tag kommen neue Ideen dazu, was das Christkind doch bitte auch noch bringen soll, wenn es schon mal auf dem Weg ist. Angeregt – wie sollte es auch anders sein – durch Werbung, Werbung und noch mehr Werbung!

Kugelbahn, Edelsteine für die Sammlung (teure natürlich), sprechende Hunde, sprechende Puppen (Nur über meine Leiche!), Bücher, DVDs, CDs, Lego, noch mehr Lego, ein Kaugummiautomat (aha?!), ein neuer Bob, ein Handy (Träum weiter, Kind!), Bastelsets, Zeitschriften-Abos, ein Puppenhaus, ein Roller, eine Fotokamera, neue Badminton-Schläger, Unmengen von Kuscheltieren… Die Liste ließe sich wohl endlos fortsetzen. Wünschen kann man ja! So jedenfalls das vorweihnachtliche Motto meiner Kinder!

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Vor allem Töchterchen ist das ideale Werbeopfer. Sobald irgendein kitschiger Mädchentraum in Pink beworben wird, braucht sie das Dinge GAAANZ dringend, weil sie sich noch NIIIE IM LEBEN etwas MEHR GEWÜNSCHT hat… Ihr Brief ans Christkind wird dieses Jahr wohl mehrere Kilo wiegen, glaube ich. Unser Sohn ist da etwas bescheidener. Seine Wünsche sind sorgsam ausgewählt, begrenzt an der Zahl und – sauteuer! (Ja, er ist der mit den Edelsteinen, dem Lego und der Kugelbahn.)

Mein Motto? Klein, aber fein!

Meine Frau und ich waren uns jedenfalls von Anfang an einig: Überhäufung mit Geschenken gibt‘s nicht! Wir finden nichts schlimmer, als wenn ein Kind unterm Christbaum vor lauter Geschenken schon nicht mehr weiß, welches es als nächstes öffnen soll. Vor allem ganz kleine Kinder sind damit doch vollkommen überfordert!

Daher gilt: Herzenswünsche werden erfüllt, drei bis vier Päckchen findet also jedes Kind unter dem Weihnachtsbaum. Und sonst geht es eben einfach nur um ein entspanntes Beisammensein und möglichst wenig Stress. Es ist doch schließlich Weihnachten, oder etwa nicht?

Ein Papa in Panik: „Hilfe, Mama geht wieder arbeiten!“

Bei unserem Papa Markus Noldes lief es eigentlich schon ganz gut im Alltag. Doch dann endete die Elternzeit seiner Frau. Ein Bericht vom täglichen Kampf gegen die Uhr und das Chaos.

Vater hält Baby auf dem Arm
Wie wird es, wenn Mama nicht mehr Vollzeit da ist? © Unsplash / Guilherme Lemos

Jetzt leben zwei Berufstätige im Haus

Einfach mal um 22 Uhr ins Bett gehen. Das wäre ein Traum. Möglich ist es mir derzeit leider fast gar nicht. Denn neben Pinsel, die nun ein Jahr alt ist, leben nun auch wieder zwei berufstätige Erwachsene im Haushalt. Meine Frau hat schon nach zehn Monaten wieder angefangen, als Lehrerin zu arbeiten. Denn dann begann das neue Schuljahr, was ihr mehr Möglichkeiten bei der Stundeverteilung bot. Seither ist sie drei Vormittage außer Haus.

Meine Pausen werden immer weniger

Zu dieser Zeit ist das Kind meine Aufgabe. Ich arbeite freiberuflich und bin daher sehr flexibel in meiner Zeit. Anfangs lief auch alles recht geschmeidig. Doch aus 2,5 Stunden Mittagsschlaf wurden inzwischen 60 bis 90 Minuten. Dazu ein gehöriges Schlafdefizit und schon stellt sich täglich die Frage: Mache ich jetzt den Haushalt oder lege ich mich schlafen, wenn mein Kind schläft? Manchmal aber habe ich auch keine Wahl und ich muss die Pause für die Arbeit nutzen.

Ins Bett vor 23 Uhr? Das schaffen wir fast nie.

Da geht man schon ganz schön auf dem Zahnfleisch – vor allem, weil ich in arbeitsreichen Phasen auch nicht einfach früh ins Bett gehen kann. Das gilt auch für meine Frau, wenn sich die Klausuren auf ihrem Schreibtisch stapeln. Ins Bett vor 23 Uhr? Das schaffen wir fast nie. Und wenn Pinsel dann wieder eine der Nächte hat, an denen sie mehrere Stunden wach ist, wird es auch nicht besser.

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So viel wie in den vergangenen Monaten habe ich noch nie geputzt!

In den ersten Wochen war es dennoch mit viel Kampf und oft etwas gereizter Stimmung machbar. Aber die Evolution hat natürlich noch einen draufgesetzt. Das Kind kann nun nicht nur krabbeln und laufen, sondern will auch unbedingt selbst essen. Da sie jedoch nur zwei Zähne im Mund hat, wird fast alles nur über und über mit Speichel bedeckt, ehe sie es mit voller Absicht und Schwung auf den Boden fallen lässt. Ich glaube, so viel wie in den vergangenen drei Monaten habe ich zuvor in den 31 Jahren meines Lebens nicht gewischt! Jeden Tag gleicht die Küche einem Schlachtfeld von angeknabberten Gurken, aufgeweichten Babysnacks und angetrocknetem Brei.

Man gewöhnt sich an alles…

Mittlerweile haben wir uns an das klebrig-kratzige Gefühl unter den Füßen gewöhnt und gehen mit der Situation entspannter um. Auch unsere Eltern, die leider nicht um die Ecke wohnen, kommen gerne, um entweder Pinsel zu bespaßen oder beim Putztag zu helfen. Denn trotz des ganzen Stresses waren wir so auch bei schon vielen tollen Entwicklungsschritten mit unserem kleinen Liebling live dabei. Und das wird sich auch nicht ändern, wenn meine Frau wieder mehr arbeitet.

„Echte Männer tragen ihre Kinder nicht!“ – Foto löst Lästerattacke aus

Sind Tragetücher unmännlich? Ein britischer Moderator macht sich über James-Bond-Darsteller Daniel Craig lustig – und hat damit eine Debatte über die Definition von Männlichkeit ausgelöst.

Vater trägt Kind in einer Babytrage vor dem Bauch
Was macht einen männlichen Vater aus? ©Unsplash/Derek Owens

„Wann ist ein Mann ein Mann?“:

Ein Vater trägt seine kleine Tochter in einer Babytrage vor dem Bauch und schlendert so durch die Stadt. Nichts besonders, oder? Doch diese scheinbar alltägliche Situation, stößt bei dem britischen TV-Moderator Piers Morgan auf Unverständnis. Weil Craig seinen Nachwuchs im Tragetuch vor dem Bauch trug, twittere er: „Oh, 007 … nicht auch noch Du?“ gefolgt von dem Hashtag #emasculatedBond (auf Deutsch: „entmannter Bond“).

Die Reaktionen darauf überschlugen sich und Twitter-User starteten einen regelrechten Lovestorm für Daniel Craig: Er wird gelobt, gefeiert und mit Lob überschüttet. Männer posten stolz Fotos von sich mit ihren Babys vor dem Bauch, Frauen noch stolzer Bilder von ihren Männern, die ihr Kind im Tuch tragen.

Doch wo Craig gefeiert wird, wartet auf Morgan eine regelrechte Hasswelle. Viele Nutzer kritisierten die ihrer Meinung nach veralteten Ansichten von Männlichkeit. Darunter auch „richtig harte Kerle“ wie UFC- Kickboxer Alexander „The Hulk“ Volkanovski oder der Wrestler Adam Joseph Copeland.

Ein anderer Papa twitterte: „Die Mutter des Kindes trägt es 40 Wochen lang, manchmal noch länger, bevor es auf die Welt kommt. Als Männer sollte es uns möglich sein, unsere Kinder nach ihrer Geburt zu tragen, um unsere Unterstützung zu zeigen. Es ist überhaupt nichts Verwerfliches daran, sein Kind zu tragen und es damit zu unterstützen.“

Aber nicht nur Männer kritisierten den Moderator, sondern auch Mütter beteiligten sich an der Diskussion. Eine Nutzerin stellte den Moderator die Frage, ob er denn nicht wüsste, dass Frauen es ziemlich sexy finden, wenn Männer ihre Kinder tragen würden.

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Es dauerte gar nicht lange, da hat es die Diskussion um die Männlichkeit der heutigen Väter auch über den großen Teich nach Amerika geschafft. „Captain America“-Darsteller Chris Evans schaltete sich ein und schrieb: „Man muss sich seiner eigenen Männlichkeit wirklich sehr unsicher sein, wenn man sich damit befasst, wie ein anderer Mann sein Kind trägt. Jeder Mann, der Zeit damit verschwendet, Männlichkeit zu quantifizieren, ist innerlich verängstigt.“

Wir sind noch überhaupt nicht „postgender“

Zwar scheint das Twitter-Universum mittlerweile die gängigen Elternklischees verworfen zu haben, doch im realen Leben, sind wir nicht so fortschrittlich wie wir glauben.

„Wir sind was Elternschaft angeht überhaupt nicht „postgender“ oder dergleichen. Es gibt nach wie vor sehr wirkmächtige Vorstellungen davon, wie Mütter und Väter zu sein haben“, sagt Paula Villa, Professorin für Soziologie und Gender Studies an der Ludwig-Maximilians-Universität München gegenüber den „Stuttgarter Nachrichten“.

Zwar hätten wir mehr Vielfalt als noch vor 30 Jahren, aber sehr viel weniger als viele meinen würden. Eigentlich sei man noch meilenweit davon entfernt, dass das Geschlecht des Elternteils keine Rolle mehr spielen würde.

Das zeigen auch die Zahlen zur Elternzeit. Zwar hat eine Studie des RWI-Leibniz-Instituts für Wirtschaftsforschung in Essen herausgefunden, dass Väter, die in Elternzeit gehen, auch danach mehr Zeit mit ihren Kindern verbringen. Allerdings sind laut dem Bildungsbericht 2018 überwiegend die Mütter weiterhin für die Betreuung der Kinder im ersten Lebensjahr zuständig.

Ein offener Brief eines Vaters: „Mamas, gebt uns eine Chance!“

„Wir wollen gute Väter sein – aber lasst uns auch mal!“ In diesem offenen Brief plädiert unser Autor Markus Kirschbaum an alle Mütter, ein bisschen mehr Vertrauen zu ihren Männern zu haben…

Mann steht in einem Säulengang
"Wir sind nicht perfekt - aber lasst es uns doch wenigstens probieren!" © Unsplash / Cristian Lozan

Liebe Mamas!

Wir sind liebend gerne Väter, ehrlich wahr! Genauso wie ihr, haben wir neun Monate lang sehnsüchtig auf das Wunder Mensch gewartet und dabei gehofft und gebangt. Wir sind in Tagträumen versunken, wie das so sein wird mit dem Nachwuchs. Endlich eine Familie! Ein ganz neuer Lebensabschnitt!

Wir sind genauso überfordert wie ihr!

Wir sind als Väter ebenso gut geeignet wie ihr als Mütter. Ihr müsst uns bloß lassen! Ich weiß schon, es gibt sowas wie mütterlichen Instinkt, das streite ich gar nicht ab. Aber auch wir Papas haben Instinkte, ehrlich wahr! Wenn das Baby weint, trösten wir es. Hat es Hunger, füttern wir es. Hat es Bauchweh, tragen wir es im Fliegergriff herum. Natürlich wissen wir nicht immer sofort, was los ist, aber wir geben nicht auf und probieren Verschiedenes durch. Vielleicht müssen wir mehr ausprobieren, um unseren Instinkt zu finden, gut möglich! Eigentlich ist das aber völlig egal, denn unser Nachwuchs und wir können gut damit leben. Irgendwann kommen wir schon drauf, was das Baby braucht. Und wenn tatsächlich gar nichts fruchtet, dann sind wir genauso überfordert wie ihr selbst auch!

Es muss nicht alles perfekt sein!

Wir toben mit unseren größeren Zwergen, bauen Befestigungsanlagen und Räuberhöhlen, spielen Vater, Mutter, Kind und mit Puppen. Dass dabei alles drunter und drüber geht und der Haushalt warten muss, ist uns in dem Moment wirklich egal! Den Saustall können wir doch beseitigen, wenn die Kinder im Bett sind, der läuft bestimmt nicht davon! Leider! Und überhaupt: Morgen ist auch noch ein Tag! Es muss nicht alles perfekt und sofort sein!

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Vertraut uns!

Wir machen im Park geniale Fußball-Turniere oder bauen Festungen. Ob wir dabei schmutzig oder nass werden, ist in dem Moment wirklich nicht wichtig. Der Spaß an der Freude zählt! Und daheim gibt es Waschmaschine und Badewanne! Manchmal lassen wir es sogar zu, dass der Nachwuchs die Mütze abnimmt oder die Weste auszieht. Denn: Es ist wirklich zu warm, wenn man sich bewegt! Glaubt uns doch bitte, dass wir das selbst einschätzen können!

Wir würden alles für unsere Kinder tun!

Wir bringen unsere Sprösslinge zu Freunden oder Freizeitkursen und überstehen unangenehme Arztbesuche mit ihnen zusammen. Wir halten Händchen, wenn Spritzen zum Einsatz kommen, trocknen Tränen, wenn die Welt grausam war und kitzeln die Zwerge einfach mal so richtig durch, um sie aufzuheitern, wenn der Tag so richtig blöd war. Wir lesen Gute-Nacht-Geschichten vor und schlafen dabei in Kinderbetten ein…

Wir machen und tun! Aber eben auf unsere Weise. Die ist nicht besser oder schlechter als eure, sondern einfach nur anders! Ich bin ganz fest der Meinung, dass die Zwerge von diesen verschiedenen Zugangsweisen sehr profitieren können! Und für viele Dinge brauchen wir euch ja trotzdem ganz dringend: Zur Unterstützung. Genauso wie ihr uns auch braucht – also lasst uns!

Euer Papa Markus

Ab wann sollten wir unseren Kindern ein Handy schenken?

Ab einem gewissen Alter stehen sie ganz oben auf den Wunschlisten: Handys! Oder besser gesagt: Smartphones! Aber ab kann man guten Gewissens ein Handy schenken? Unser Autor Markus Kirschbaum hat sich damit auseinandergesetzt, ab wann Medienpädagogen ein eigenes Smartphone empfehlen und was sie zur richtigen Nutzung empfehlen – nicht zuletzt, weil seine eigenen Kinder in naher Zukunft ins entsprechende Alter kommen.

Kind liegt am Boden und schaut auf ein Handy
Ab wann ist ein Handy für Kinder sinnvoll? Medienpädagogen haben eine klare Empfehlung. © Unsplash / Hal Gatewood

„Aber ALLE haben eines!“

Oft wünschen sich schon Sieben- oder Achtjährige Smartphones mit dem Argument: „Aber wirklich alle haben eines!“ Zum Glück ist es bei meinem Großen noch kein Thema, aber ich würde solche Argumente sowieso nicht gelten lassen. Statistiken zeigen, dass im Grundschulalter nur circa 18 Prozent der Kinder ein eigenes Smartphone besitzen. Und das ist meiner Meinung nach auch gut so! Unsichere Eltern können das Thema auch beim Elternabend ansprechen, dann bekommt man ein ganz gutes Gefühl dafür, wie andere Eltern im Hinblick auf Handynutzung eingestellt sind. Und im Zweifelsfall kann man dem Sprössling dann mit fundierten Gegenargumenten den Wind aus den Segeln nehmen. Eben, dass nicht alle anderen ein eigenes Smartphone ihr Eigen nennen! Aber ab wann ist ein eigenes Handy sinnvoll? Medienpädagogen haben eine klare Empfehlung.

Ab welchem Alter ist ein Smartphone sinnvoll?

Vom Gefühl her haben meine Frau und ich immer gemeint, vor der 5. Klasse kommt ein Smartphone für unsere Kinder nicht in Frage. Dieses Gefühl deckt sich mit der Empfehlung von Medienpädagogen: Kristin Langer, Diplom-Pädagogin mit Schwerpunkt Medien arbeitet für die Initiative „Schau hin!“ und schätzt Kinder im Alter von elf bis dreizehn Jahren in der Regel als kompetent genug ein, um ein Smartphone verantwortungsvoll zu nutzen. Dann seien Kinder in der Regel gefestigt genug, um verantwortungsvoll mit Inhalten umzugehen, die im Netz oder bei WhatsApp kursieren. Was man dabei nicht vergessen darf: Medienkompetenz muss im Vorfeld sowie begleitend von uns Erwachsenen vermittelt werden.

Smartphone im Grundschulalter? Muss nicht sein!

Meine Frau und ich beobachten immer wieder Grundschüler auf ihrem Schulweg, das Smartphone in der Hand. Die Krux an der Sache: Das Smartphone, das zur Sicherheit mitgegeben wird, damit das Kind erreichbar ist oder im Zweifelsfall seine Eltern anrufen kann, wird so schnell zum Sicherheitsrisiko! Einmal haben wir ein Mädchen, etwa acht oder neun Jahre alt, beobachtet, das voll Karacho in die Straßenlaterne gelaufen ist, weil es vom Smartphone abgelenkt war. Zum Glück war’s kein Auto!

Nachdem unser Sohn angefangen hat, seinen Schulweg (der dauert über eine halbe Stunde) alleine zu meistern, haben wir kurz überlegt, ihm zur Sicherheit ein altes Tastenhandy mitzugeben.

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Den Gedanken haben wir aber rasch wieder verworfen. Wir sind viel mehr dazu übergegangen, Situationen, die passieren können, mit ihm durchzusprechen. Was macht er, wenn er versehentlich zu weit mit dem Bus fährt? Wen bittet er um Hilfe, wenn es ein Problem gibt? Zusätzlich kennt er unsere Telefonnummern und hat sie zur Sicherheit auch auf einem Notizzettel dabei. Bisher lief alles reibungslos und ich bin sicher, passiert einmal etwas Unvorhergesehenes, dann weiß er sich auch ohne Handy zu helfen.

Möchte man sein Grundschulkind für den Schulweg zur Sicherheit mit einem Handy ausstatten, dann tut’s auf jeden Fall ein altes Tastenhandy! Aber auf was sollte man achten, wenn man seinem Kind dann ein Smartphone kauft?

Medienkompetenz will gelernt sein: Der richtige Umgang mit Handys

Ist es nun aber so weit und der Sprössling bekommt sein heißersehntes Smartphone, ist es mit dem Schenkvorgang allein aber noch nicht erledigt. Die meisten Kinder sind technisch versiert, gehen mit einem Smartphone also geschickter um, als so mancher Erwachsene. Das heißt aber noch lange nicht, dass sie auch richtig damit umgehen. Medienkompetenz will eben gelernt sein! Und am besten gelingt das durch das entsprechende Vorbildverhalten, regelmäßige Gespräche sowie klare Absprachen. Folgende Punkte sind wichtig:

  • Prepaid-Karte
    Zunächst macht eine Prepaid-Karte sicherlich Sinn. Ist das Datenvolumen aufgebraucht, dann ist es für diesen Monat eben vorbei! So lernen Kinder auch, sich Smartphone-Konsum einzuteilen.
  • Sicherheitseinstellungen für kostenpflichtige Apps und Jugendschutz
    Über kostenpflichtige Apps und unliebsame Inhalte aus dem Netz, die gerne auch verschickt werden, muss unbedingt gesprochen werden. Bei ganz jungen Smartphone-Nutzern ist es sinnvoll, diesbezüglich Sicherheitseinstellungen zu aktivieren. Es gibt übrigens auch sogenannte Jugendschutz-Apps.
  • Datenschutz geht vor!
    Und das sollte auch dem Sprössling vermittelt werden. Ein entsprechendes Passwort und Datenverschlüsselung sind sinnvoll. Außerdem sollte dem Kind bewusst sein, dass es mit privaten Informationen und Fotos sorgsam umgehen muss.
  • Feste Regeln bei der Handy-Nutzung
    Die Nutzung des Smartphones sollte mit dem Kind detailliert besprochen werden und auch schriftlich festgehalten. Werden die Vereinbarungen nicht eingehalten, muss mit Handyentzug gerechnet werden. Wesentlich ist hier meiner Ansicht nach: Im Straßenverkehr hat das Smartphone nichts verloren!
  • Zeit am Smartphone begrenzen
    Weiters sollte man die tägliche Smartphone-Zeit (also Spiele und Co.) begrenzen. Auch beim Essen, Schlafen oder während direkter Sozialkontakte hat das Smartphone Sendepause.

Es gibt übrigens entsprechende Initiativen, die im Hinblick auf Medienkonsum und Medienkompetenz bei Kindern, mit Rat und Tat zur Seite stehen. In Deutschland hat sich diesbezüglich SCHAU HIN! Was dein Kind mit Medien macht. einen Namen gemacht!

Ein Vater forderte: „Mütter, seid stolz auf eure Körper!“

Während einer Schwangerschaft und der Geburt leistet der weibliche Körper Unglaubliches! Dass man ihm das anmerkt, ist nicht weiter verwunderlich. Wie unser Autor Markus Kirschbaum schwangerschaftsbedingte Veränderungen bei seiner Frau empfunden hat und warum ihm der Hype um weibliche Makellosigkeit schwer auf die Nerven geht, verrät er hier…

Paar umarmt sich vor einer Backsteinwand
"Schwangerschaftsstreifen sind uns Männern völlig egal!" © Unsplash / Andrew Welch

Schwangerschaft fasziniert auch die Herren der Schöpfung

Wir Männer haben ebenso wenig Ahnung wie Frauen, was uns erwartet, wenn der Schwangerschaftstest gute Hoffnung anzeigt. Außerdem ist ohnehin jede Schwangerschaft individuell, oder nicht? Also zumindest waren die zwei Schwangerschaften meiner Frau total unterschiedlich.

Was mich jedenfalls beide Male schlicht und ergreifend fasziniert hat: Wozu der weibliche Körper fähig ist! Allein der wachsende Bauch ist der helle Wahnsinn! Immer, wenn ich sicher war, mehr geht nicht, hat der noch ein Stückchen angeschoben. Stundenlang habe ich mit meinem Nachwuchs durch die Bauchdecke ihrer Mama kommuniziert und mir dabei ausgemalt, wie er wohl aussehen wird.

Schwangerschaft fasziniert auch die Herren der Schöpfung

Wir Männer haben ebenso wenig Ahnung wie Frauen, was uns erwartet, wenn der Schwangerschaftstest gute Hoffnung anzeigt. Außerdem ist ohnehin jede Schwangerschaft individuell, oder nicht? Also zumindest waren die zwei Schwangerschaften meiner Frau total unterschiedlich.

Was mich jedenfalls beide Male schlicht und ergreifend fasziniert hat: Wozu der weibliche Körper fähig ist! Allein der wachsende Bauch ist der helle Wahnsinn! Immer, wenn ich sicher war, mehr geht nicht, hat der noch ein Stückchen angeschoben. Stundenlang habe ich mit meinem Nachwuchs durch die Bauchdecke ihrer Mama kommuniziert und mir dabei ausgemalt, wie er wohl aussehen wird.

Die Geburten unserer Kinder? Ein einzigartiges Erlebnis!

Auch wenn es kitschig klingt: Die Geburten unserer Kinder habe ich als wahres Wunder erlebt! Die mit dem Gebären verbundene Naturgewalt macht einen als Mann einerseits hilflos, andererseits beeindruckt sie nachhaltig. Der Moment, als unsere Kinder das Licht der Welt erblickten, war für mich einzigartig. Noch heute fällt mir die Vorstellung schwer, dass Männer noch vor wenigen Generationen bei den Geburten ihrer Kinder einfach nichts verloren hatten. Schade, denn auf diese Weise wurden sie um das erste Bonding mit ihrem Nachwuchs gebracht…

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Schwangerschaftsstreifen und Bäuchlein? Ist den meisten Männern völlig egal – ehrlich!

Ich halte es gar nicht gut aus, wenn irgendwelche Promis unmittelbar nach der Geburt ihrer Babys perfekte Körper präsentieren… Tja, frühzeitig geplanter Kaiserschnitt, chirurgische Bauchstraffung und Bildbearbeitung machen es möglich! Und wegen solch einem Schwachsinn fühlen sich Millionen „normaler“ Mütter unzulänglich… Muss echt nicht sein!

Wer glaubt denn bitteschön ernsthaft, dass ein Körper, der neun Monate lang ein Kind reifen lässt, nach kürzester Zeit wieder so aussieht wie davor? Und warum sollte er das eigentlich? Natürlich kann ich nur für mich sprechen, aber ich bin mir ziemlich sicher, dass viele andere Männer das ebenso sehen: Liebe Mamas, wir stören uns definitiv nicht an ein paar Schwangerschaftsstreifen oder Schwangerschaftskilos. Ganz im Gegenteil! Um ehrlich zu sein, fällt es uns wahrscheinlich nicht einmal wirklich auf… Und wenn doch, dann nur positiv!

Mütter, seid stolz auf eure Körper!

Was ich damit sagen will: Mamas, seid stolz auf euren Körper! Schließlich hat er große Dinge vollbracht: Ohne ihn gäbe es nämlich unseren wundervollen Nachwuchs nicht! Und allein das macht ihn schon besonders!

„SCHEI … BENKLEISTER!“ – Warum Fluchen bei uns okay ist!

Schimpfen und Fluchen wird bei Kindern meist gar nicht gerne gesehen. Viele Eltern geben sich die größte Mühe, damit ihnen ja kein Schimpfwort über die Lippen kommt – zumindest solange die Kinder noch klein sind. Warum das im Hause Kirschbaum etwas anders gehandhabt wird, verrät Papa Markus.

Mädchen hält sich die Hände vor den Mund
"Schei*e sagt man nicht!" - Diesen Satz hört man im Hause Kirschbaum nicht. © Unsplash / Jelleke Vanooteghem

Mit Kindern auf Schimpfen und Fluchen verzichten? Nicht immer so leicht!

Ich gebe es gerne zu: Wir sind Schimpfer! Es gibt Menschen, die brauchen in manchen Situationen dringend ein gepflegtes Schimpfkonzert als Ventil – und dann ist die Sache auch schon wieder gut. Fällt mir zum Beispiel beim Ausräumen vom Geschirrspüler ein Teller auf den Boden und zerbricht in Tausende Einzelteile, quittiere ich das zumindest mit einem herzhaften „Verdammter Dreck!“, meistens aber gleich mit einem saftigen „Scheiße!“.

Auch in anderen Situationen kann man mich fluchen und schimpfen hören: beim Autofahren, wenn ich zu spät dran bin oder wenn ich mir wehtue zum Beispiel. Und ganz ehrlich: Meine Frau ist kein bisschen besser als ich. Eher noch schlimmer! Grundsätzlich war das ja auch kein Problem! Bis wir eben Kinder bekommen haben… Eines weiß man ja: Vor Kindern, die alles nachplappern, sollte man nicht unbedingt mit Kraftausdrücken um sich werfen! Oder?

Solange die Kinder klein waren, haben wir uns wirklich zusammengerissen!

Als unsere beiden Sprösslinge im gefährlichen Alter waren, also jenem, in dem die lieben Kleinen alles freudig nachplappern, ohne zwingend die Bedeutung zu erfassen, haben wir wirklich unser Bestes gegeben!

Ein kleiner Knirps, der im Kindergarten derbe vor sich hinschimpft, das wäre uns nun doch ein wenig peinlich gewesen. Immer hat das aber nicht geklappt, zugegeben! So haben unsere Zwerge ab und zu breit grinsend ein gefluchtes „SCHEIIISE!“ von Papa wiederholt. Nachdem sie dabei natürlich keinen Plan hatten, was sie da von sich geben, folgte ein neutrales: Entschuldigung, mir ist das rausgerutscht. Ich mag aber nicht, dass du das sagst!“ und die Sache war geritzt!

Auch manche Kinder nutzen Schimpfen als Ventil

Doch Kinder werden älter und ihr Schimpfrepertoire erweitert sich stetig. Das war bei unseren auch nicht anders. Und manche Kinder brauchen das Fluchen, Schimpfen und Zetern eben genauso als Ventil wie wir Großen! Unsere beiden Sprösslinge dürfen mittlerweile schimpfen und fluchen, wenn sie das gerade ganz dringend müssen. Ich mache da keine große Sache draus!

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Wenn ich an meine Oma denke, der als kleines Mädchen der Mund mit Seife ausgewaschen wurde, wenn sie böse Wörter“ in ebendiesen genommen hatte, läuft es mir kalt den Rücken runter! Aber um eines klarzustellen: Schimpfen dürfen bedeutet eben lediglich schimpfen dürfen und keinesfalls BEschimpfen dürfen. Da herrschen im Hause Kirschbaum nämlich durchaus strenge Regeln.

Beschimpfen? Geht gar nicht!

Ein herzhaftes „verdammte Scheiße“ aus kindlichem Mund, wenn etwas wirklich Blödes passiert, damit kann ich mich arrangieren. Mit einem „hässlicher Depp“ oder „blöde Stinkkuh“ nicht! Das wissen meine Kinder und im Großen und Ganzen halten sie sich auch daran. In der Regel nutzen sie das Schimpfen so wie wir: als Ventil! Nicht mehr und nicht weniger! Und wenn einmal so richtig Dampf abgelassen wurde, dann ist auch bald wieder alles gut. Überstrapaziert wird das Schimpfendürfen übrigens nicht. Was muss, das muss und danach ist es auch schon wieder vorbei. Denn als Papa oder Mama weiß man ja: Wirklich spannend sind die Dinge nur, wenn sie verboten sind!

„Papa, darf ich mit dem Roller zum Spielplatz?“ – Endlich macht mir dieser Satz keine Sorgen mehr

Der Sohn unseres Autors Dominic Grzbielok hat einen großen Wunsch: Mit dem Roller zum Spielplatz fahren zu dürfen. Allerdings gibt es auf dem Weg jede Menge Straßen – eigentlich ist das dem Papa zu gefährlich. Was, wenn der Roller nicht gleich bremst?! Hier erzählt er, welches Rollermodell ihn überzeugt hat, seinem Sohn seinen Wunsch zu erfüllen…

Auch Lust auf sicheren Fahrspaß? Am Ende des Artikels hast du die Chance, den Papa-Lieblingsroller zu gewinnen.

Kinder mit Hudora Roller
"Papa, ich will auf den Spielplatz!" - Doch der Weg dorthin ist nicht immer ungefährlich... © HUDORA

Jedes Kind hat diesen einen Spielplatz, auf dem es am liebsten spielt. So auch bei uns. Der liegt schön in der Sonne und hat für jedes Alter das richtige Gerät. Das Problem ist nur der Weg dahin. Wir müssen sieben Straßen überqueren. Sieben Straßen und es gibt keine Ampeln!! Das heißt sieben Mal besonders aufpassen. Fußgängerüberwege gibt es auch keine. Und da wollen meine Jungs mit den Rollern hinfahren?!

Ich will mich auf den Roller verlassen können

Jedes Mal Bremsen, vom Bordstein herunterrollern, vorsichtig an den Straßenverkehr herantasten – das erfordert eine Menge Konzentration von den Kids und eine Menge Vertrauen in die Qualität des Rollers von mir. Deswegen war für mich klar: Ich will mich als Gluckenpapa auf das Material beim Roller absolut verlassen können. Ohne den richtigen Roller dürfen die Jungs nicht einfach so herumfahren.

„Papa, darf ich damit zum Spielplatz fahren?“

Zu Weihnachten im ersten Schuljahr haben meine Frau und ich dann unseren beiden Jungs den HUDORA BigWheel 205 Roller geschenkt. Und siehe da: Als der Große dann das Aufsteigen und Losfahren konnte, sah es fast so aus, als hätte er nie etwas anderes gemacht. Selbstverständlich mit Helm und Handschuhen, weil nur sicher ganz sicher ist. Das Gefühl fürs Bremsen mit dem Schutzblech (das ist aus Plastik, aber Schutzplastik ist kein schönes Wort) hinten musste er sich noch er-fahren, hatte den Dreh aber schnell raus. Und dann kam natürlich die zu erwartende Frage: „Papa, darf ich damit zum Spielplatz fahren?“ Etwas mulmig war uns schon, aber genau deswegen hatten wir den Roller ja gekauft. Also holten wir unsere Jacken und zogen los.

Der Hudora-Roller: Für alle, die täglich Spaß an Bewegung haben

Sofort wurde klar: Der Roller ist ein voller Erfolg

Schon auf den ersten Metern wurde klar: Der Roller ist ein Volltreffer! Der Große rollerte die Straße entlang, sicher, selbstbewusst und voller Vorfreude. Was mir als ängstlicher Papa besonders gefällt: Wenn er bremsen muss, halten die leicht laufenden Rollen sofort an. Was meinem Sohn als kleinem Adrenalinjunkie besonders gefällt: Mit ein paar kräftigen Schritten hat er den Schwung auch wieder ganz schnell drauf, dafür sorgen die Kugellager aus Chrom. Den rutschigen Blättern und Pfützen ausweichen – ganz easy. Sicherheit ist mir wichtig, daher mag ich auch die großen Reflektoren auf dem Trittbrett und dem Lenker. Die großen Rollen mit 205 Millimetern Durchmesser, die dem HUDORA BigWheel 205 seinen Namen geben, machen auch Kopfsteinpflaster mit und kleinere Fahrfehler gleichen sie schnell aus.

Seitdem ist der Roller fester Bestandteil der Freizeitgestaltung meines Großen. Noch nie ist es ihm passiert, dass ihm das Gefährt unter den Füßen wegrutscht. Mein Sohn hat den Scooter immer kontrollieren können. Selbst auf nassem Belag, auf dem man damit eigentlich nicht fahren soll, hält der Scooter seine Spur.

Der Roller macht es mir einfacher, etwas zu entspannen

Noch ein Vorteil: Man kann ihn auch ganz klein zusammenklappen. Das macht der Große zum Beispiel dann wenn er vom Spielplatz mit den Geschwistern nach Hause laufen will. Dann findet das zusammengeklappte Gefährt ganz leicht unter dem Kinderwagen Platz. Die vier Kilogramm Gewicht lassen sich leicht verschmerzen. Auch die Griffe lassen sich herausziehen, sie hängen an Gummibändern. Damit ist der Scooter dann wirklich richtig flach und passt auch unter unseren Buggy.

Was kann ich sagen? Ich bin eben ein echter Gluckenpapa, aber dieser Roller macht es mir einfacher, auch etwas zu entspannen. Aber jetzt müssen wir wirklich los – zum Spielplatz!

Gewinne jetzt deinen Roller von HUDORA:

Unter allen Teilnehmern verlosen wir 1x den HUDORA BigWheel 205 Scooter in schwarz/rot. Um am Gewinnspiel teilnehmen zu können musst du nur das nachfolgende Kontaktformular ausfüllen. Drücke auf „jetzt teilnehmen“ und du landest automatisch im Lostopf.

Einsendeschluss ist der 15.12.2018.

Viel Glück!

© HUDORA