8 Brettspiele, die auch Eltern Spaß machen

8 Brettspiele, die auch Eltern Spaß machen

Familienzeit ist Spielezeit! Gerade, wenn die Tage kürzer werden und es draußen stürmt, regnet oder schneit, haben Brettspiele wieder Hochsaison! Doch wer schonmal geistesabwesend mit seinen Kindern kleine Plastikfiguren auf einem Brett rumgeschoben hat weiß: Manche Spiele können Eltern wirklich auf die Nerven gehen. Welche Brettspiele Kindern und Erwachsene gleichermaßen Spaß machen, verrät uns Papa Markus Kirschbaum.

Familie spielt Brettspiele
Brettspiele müssen für Erwachsene nicht langweilig sein. Papa Markus stellt seine Favoriten für die ganze Familie vor. © Bigstock / Oksun70

# 1 Verrücktes Labyrinth (Junior)

Vom „Verrückten Labyrinth“ haben wir gleich zwei Versionen daheim. Das Original und die vereinfachte Junior-Ausgabe. Je nachdem, wie schwierig es sein soll beziehungsweise wie viel Zeit wir übrighaben, wird entweder die eine oder die andere Variante ausgepackt. Wir alle lieben es, uns im unterirdischen Labyrinth auf die Suche nach verborgenen Schätzen zu begeben. Die richtige Strategie, ein gewisser Überblick, vorausschauendes Denken und ein Quäntchen Glück: Beim „Verrückten Labyrinth“ benötigt man so einiges! Darüber hinaus macht es einfach Spaß, den Gegnern Mauern in den Weg zu schieben! Schadenfreude ist ja die schönste Freude, sagt man!


Papa-Tipp: Trotz anders lautender Altersangabe ist die Junior-Version meiner Ansicht nach auch schon für clevere Vierjährige geeignet, vorausgesetzt, sie sind geübt im Umgang mit Brettspielen!

# 2 Mit Felix um die Welt

Wer Kinder hat, kennt bestimmt auch den kleinen Hasen Felix. Das Spiel haben wir auf Wunsch von Töchterchen gekauft, die es aus dem Kindergarten kannte und pausenlos davon geschwärmt hat. Ehrlich gesagt haben wir uns nicht besonders viel erwartet. Aber ich muss ehrlich zugeben: Auch der große Bruder und wir Erwachsenen waren positiv überrascht. Auf einer hübsch gestalteten Weltkarte reisen die Spieler per Auto, Schiff, Flugzeug oder Rakete zu verschiedenen Orten. Nicht nur Würfelglück ist gefragt, sondern auch Taktik!

Papa-Tipp: Unserer Tochter hat das Spiel ab etwa viereinhalb Jahren großen Spaß gemacht und sie hat uns definitiv angesteckt. Da fällt mir auf, dass wir es schon länger nicht mehr gespielt haben. Vielleicht ist es an der Zeit, es wieder einmal hervorzukramen…?

# 3 Trivial Pursuit (Junior)

Nachdem es meine Leidenschaft ist, Pub-Quizzes zu erstellen und zu moderieren, war irgendwie klar, dass bei meinen Top-Familienspielen auch ein Wissensquiz dabei sein muss. Und was ist naheliegender als der altbekannte Klassiker Trivial Pursuit? Wir haben die Familienedition daheim. Erwachsenenfragen für Mama und Papa, Kinderfrage für Sohn und Töchterchen. Gespielt wird in unterschiedlichen Variationen: mal klein gegen groß, mal Jungs gegen Mädchen, mal im gemischten Doppel!

Papa-Tipp: Je nach Teamaufstellung, muss ein Kind nicht zwingend gut lesen können, um mitzuspielen, weshalb ich die gängige Altersangabe etwas unterlaufen würde. Für unter Sechsjährige ist Trivial Pursuit aber keinesfalls geeignet!

#4 Halli Galli

Dieses Spiel habe ich selbst als Kind stundenlang gespielt. Kein Wunder also, dass es auch bei uns daheim im Spielzeugregal steht. Ich finde es immer noch toll und meine Frau und die Kinder zum Glück auch. Kurzweilig, schneller Spielfluss, Action und Spaß: Das beschreibt Halli Galli am besten! Sobald fünf gleiche Früchte aufgedeckt sind, gibt’s was auf die Glocke! Bei unserer Schlagkraft ist es übrigens ein Wunder, dass die Glocke überhaupt noch funktioniert…

Papa-Tipp:  Halli Galli kann man spielen, sobald man zählen kann und halbwegs zielgerichtet auf eine Glocke schlagen, also schon recht bald!

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# 5 Kniffel

Wir Großen lieben Würfelpoker, unsere Kinder mögen dessen kleine Schwester: „Kniffel“! Kein Wunder, „Kniffel“ist für die Zwerge einfacher zu verstehen, schließlich muss man ja durchaus auch taktieren. Unsere Kleine, jetzt sechs Jahre alt, bekommt dabei noch tatkräftige Unterstützung von uns Eltern, der Große, 8 Jahre, muss da selber durch. Im Schwimmbad oder beim Restaurantbesuch ist die Mini-Version von „Kniffel“ übrigens immer mit dabei. Ein angenehmer Nebeneffekt: Beim Würfelaugen-Zusammenzählen wird Mathematik geübt. Und das, ohne es zu merken!

Papa-Tipp: Taktiert man selbst, ist „Kniffel“ meiner Meinung nach ab fünf oder sechs Jahren gut geeignet. Doch auch jüngere Geschwisterkinder können hervorragend einbezogen werden. Sie sind dann fürs Würfeln zuständig, daran haben nämlich schon die ganz Kleinen Spaß!

# 6 Twister

Ganz ehrlich: Twister darf in keinem Haushalt mit Kindern fehlen! Eigentlich darf Twister in gar keinem Haushalt fehlen! Das Spiel ist ein wahrer Dauerbrenner und sorgt garantiert für Lachkrämpfe und Muskelkater. Und nebenbei gesagt: Die Kinder sind IMMER besser als wir Alten. Damit sind Erfolgserlebnisse garantiert!

Papa-Tipp: Nachdem sich schon die Kleinsten wunderbar verrenken können, haben wir bei Twister eigentlich nie auf irgendwelche Altersempfehlungen geachtet. Sobald die Zeit reif ist, merkt man das!

# 7 Mensch ärgere dich nicht

Wer meint, „Mensch ärgere dich nicht“ sei längst überholt, der sollte mal eine unserer Challenges miterleben! Alles oder nichts ist da die Devise! Es wird geflucht, gehofft, gebibbert, geschont, gewonnen und verloren! Altbewährtes mögen wir eben am liebsten. Die Regeln sind simpel und trotzdem wird es nicht langweilig. Ganze Generationen verbindet dieses Spiel. Bei uns spielt selbst die Oma gerne mit!

Papa-Tipp: Schon im zarten Alter von vier Jahren hatten unsere Zwerge an dem Klassiker ihren Spaß. Und eines lernt man bei „Mensch ärgere dich nicht“ ganz nebenbei: richtiges Verlieren!

# 8 Dr. Bibber

Paul ist krank und die Chirurgen gehen ans Werk. Dabei ist ein ruhiges Händchen gefragt. Stößt man mit der Pinzette an, ertönt ein Alarm und Pauls Nase leuchtet rot. Wer am Ende am besten operiert, gewinnt! Dr. Bibber ist bei uns bei Familien-Spieleabenden Pflicht! Es sorgt für so manche Zitterpartie und trainiert nebenbei die Feinmotorik.

Papa-Tipp: Meine Sprösslinge spielen Dr. Bibber schon seit dem Kindergartenalter gerne. Manchmal sogar alleine ohne Erwachsene!