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Kinderfasching feiern: Kostüme, Schminke und Party-Ideen

Kinderfasching ist in bekannten Hochburgen wie Köln, Düsseldorf und Mainz Pflicht. Doch auch in anderen Teilen der Republik wird die fünfte Jahreszeit gerne gefeiert. Hier kommen ein paar Kostümideen und Tipps, wie Fasching mit Kindern für alle ein Spaß wird.

Mit Kindern Fasching feiern, ist ein großer Spaß
Mit Kindern Fasching feiern, ist ein großer Spaß
© Bigstock/ Christin Lola

Kinderfasching: Kinder wollen bei Kostümen mitreden

Die Fragen nach dem richtigen Kostüm, ist eine der schwierigsten am Kinderfasching. Kleinkindern reicht oft schon ein bisschen Farbe im Gesicht, um sich verkleidet zu fühlen. Größere Kinder haben dagegen meist ganz klare Vorstellungen davon, als was sie sich an Kinderfasching verkleiden wollen. Wer Fasching mit Kindern entspannt feiern will, der sollte ihnen auf jeden Fall ein Mitspracherecht einräumen, damit es nicht schon bei der Verkleidung zu Streitigkeiten kommt. Hier kommen ein paar Ideen für Faschingskostüme für Kinder:

Noch ein Tipp: Macht euch am besten frühzeitigen Gedanken, als was dein Nachwuchs an Kinderfasching gehen will. Kurz vor der Feier kann es schwer sein, noch ein passendes Kostüm zu finden. Manche Kinderkostüme können dann nämlich schon ausverkauft sein. Funktioniert natürlich auch: coole Kinderkostüme zum selber machen.

Am Kinderfasching in andere Rollen schlüpfen

Du bist selbst kein großer Fan von Karneval und Kinderfasching? Deinen Kindern solltest du trotzdem das Verkleiden ermöglichen. Die meisten Kinder schlüpfen gerne für ein paar Stunden in andere Rollen. Die Vorlieben sind dabei sehr unterschiedlich. Manche Kinder wählen eine Verkleidung aus, in der sie in die Rolle eines Idols schlüpfen – zum Beispiel Bob der Baumeister oder die Eiskönigin. Andere Kinder möchten gern einen Beruf darstellen, wie Polizist oder Ärztin. Auch Märchenfiguren sind jedes Jahr wieder ein Renner. Im Handel gibt es viele Kostüme zu kaufen – nicht immer günstig. Lohnt sich also der Kauf für die eine Feier? Im nächsten Jahr ist das Kostüm vielleicht schon zu klein?

Verkleiden ist gut für die Entwicklung

Grundsätzlich fördern Rollenspiele soziale Kompetenzen deines Kindes – nicht nur an Fasching. Kinder sollten immer die Möglichkeit zum Rollenspiel haben. Dafür eignet sich eine Verkleidungskiste wunderbar. Und in der Faschingszeit kannst du den Grundstock für eine wachsende Verkleidungskiste legen. So sammeln sich im Laufe der Zeit ausrangierte Hüte, Ketten und Schuhe, Cowboy-, Indianer-, Astronauten- und andere Kostüme zu einer tollen Auswahl zusammen, die mit Freunden das ganze Jahr für immer neue Rollenspiele sorgt. Natürlich eignet sich so eine Kiste neben Kinderfasching auch super für verschiedene Kindergeburtstag-Spiele oder wenn ihr Silvester mit Kindern feiert.

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Kinderfasching zu Hause gestalten

Dein Nachwuchs möchte eine Kinderfaschings-Party feiern? Kein Problem: Wir haben da genau das Richtige!

Natürlich dürfen Krapfen/Berliner auf keiner Kinderfaschingsfeier fehlen. Aber es gibt auch andere Snack-Ideen, die Kinder lieben werden. Generell ist Fingerfood eine gute Idee, das mit wenigen Bissen aufgegessen ist. So bleibt das Kostüm schön sauber und die Kinderschminke im Gesicht. Zum Beispiel Mini-Frikadellen, Gemüsesticks oder Muffins eignen sich hierfür.

Damit Stimmung aufkommt wird an Kinderfasching die passende Musik aufgelegt. Viele Online-Streaming-Dienste haben Playlisten für genau diesen Anlass. Einfach anschalten und lostanzen! Folgende Lieder dürfen natürlich nicht fehlen:

  • So ein schöner Tag – Tim Toupet
  • Hörst du die Regenwürmer husten – Markus Becker
  • Der Ententanz – Frank Zander
  • Das rote Pferd – Markus Becker
  • Schnappi das kleine Krokodil – Joy Gruttmann
  • Die Hände zum Himmel – Die Kolibris
  • Das Lied der Schlümpfe – Vader Abraham

Das Motto an Kinderfasching? Bunt! Konfetti und Luftschlangen in Regenbogenfarben dürfen natürlich nicht fehlen. Auch farbige Ballons verschönern den Raum. Eine Piñata rundet die Deko perfekt ab.

Die kleinen Gäste wollen am Kinderfasching bestimmt auch etwas spielen. Lustige Faschingsspiele für Kinder haben wir hier gesammelt.

Kein Kostüm zu Fasching? Kleinkinder nicht zwingen

Es gibt natürlich auch Kinder, die sich gar nicht gern verkleiden. Hier sind Eltern oft ratlos. Lässt sich der kleine Verkleidungs-Muffel vielleicht doch zum Kinderfasching überreden? Auf keinen Fall solltest du dein Kind in irgendeine Verkleidung zwingen, die es nicht anziehen möchte. Unser Tipp: Pack ein paar Kinderschminkstifte ein, wenn ihr ohne Verkleidung auf den Faschingsumzug oder auf eine Faschingsparty geht. Oft bekommen Kinder im Nachhinein doch noch Lust sich zu verkleiden, wenn sie die Kostüme der anderen Kinder sehen. Ein cooler Cowboy-Schnurrbart oder ein Katzen-Schnäuzchen sind schnell noch auf das Gesicht gemalt. Oder bastelt zusammen lustige Masken. Vielleicht kann sich dein Kind dann mehr mit Fasching identifizieren.

Die richtige Schminke für Fasching: Kinderhaut ist sensibel

Bei der Kinderschminke solltest du nicht an der Qualität sparen. Verbraucher-Tests aus den vergangenen Jahren haben immer wieder gezeigt, dass die Faschingsschminke oft mit Schadstoffen belastet ist. Vor allem sensible Kinderhaut kann darauf mit Hautreizungen reagieren. Daher besser zu Naturschminke greifen oder die Farben gleich selbst herstellen. Hier findest du tolle Schminktipps und Vorlagen für Kinderfasching.

Wann ist Fasching?

Traditionell beginnt die Karnevalssaison bereits am 11.11. um 11:11 Uhr. Die großen Feiern, die wir kennen, finden aber meist erst im Folgejahr statt. In Deutschland beginnt der Straßenkarneval 2020 am 20.02. und geht bis zum 26.02.2020. Dann stehen die bunten Umzüge in ganz Deutschland an. Übrigens: Fasching/Karneval findet nie an einem fixen Datum statt. Wann wir die fünfte Jahreszeit feiern wird jedes Jahr neu berechnet. Eins bleibt jedoch gleich: Aschermittwoch liegt immer genau 46 Tage vor Ostersonntag. Da Ostersonntag jedes Jahr ein wenig anders liegt, verändert sich auch die Faschingszeit.

Warum feiern wir Fasching? Kindern den Brauch erklären

Ein Ursprung ist bereits im vorchristlichen Rom zu finden. Dort wurde Anfang Januar ein Mann aus dem Volk zum König gewählt und mit viel Gefolge und Prunk in einer Prozession durch die Straßen geführt. Dabei wurden Schiffe mit Bildern der Götter geschmückt und auf Räder gestellt, diese dienten dem „König“ als Gefährt. Diese Schiffswagen hießen im Lateinischen „carrum navale“. Dieser Brauch lässt sich in den Rosenmontagsumzügen wiedererkennen. Die Germanen vermischten diesen Brauch mit ihrer eigenen Tradition: Zur Abschreckung von Dämonen wurden nun auch Masken getragen.

Der Rosenmontag hat überdies nichts mit den Rosen zu tun, vielmehr ist mit „Rosen“ eigentlich das lateinische Wort „rorarii“ (rasen) gemeint. Durch Dialekt wurde daraus „Rosen“, gemeint ist damit das Toben und ausgelassen sein. Am Aschermittwoch beginnt in den christlichen Gemeinschaften die Fastenzeit (kath.) beziehungsweise die Passionszeit (ev.), die 40-tägige Vorbereitungszeit auf Ostern. Zuvor wird daher ausgelassen Fastnacht/Karneval/Fasching gefeiert.

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