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Verbraucherzentralen warnen vor Fruktose

©Unsplash/Michal Parzuchowski

In den USA ist Fruktosesirup aus kaum einem Lebensmittel wegzudenken. Viele sehen in diesem günstigen Süßmittel eine der Hauptursachen für das extreme Übergewicht vieler Amerikaner. Auch in Deutschland wird Fruktose immer häufiger verwendet und angepriesen. Was viele Verbraucher nicht wissen: Es gibt auch eine Fruktose-Unverträglichkeit.

 

 

Die Verbraucherzentrale warnt:

„Zunehmend verwendet die Lebensmittelindustrie Fruktose für ihre Produkte und lockt mit Werbeslogans wie: „mit der Süße aus Früchten“ oder „ohne Kristallzucker“. Sie setzt Fruchtzucker zunehmend bei süßen Getränken, in Joghurts und Eis, in Süßwaren, Konserven sowie „Diabetikerprodukten“ ein.
Er überdeckt den künstlichen Geschmack, verstärkt die Süßwirkungen von Süßstoffen und rundet den Aromengeschmack ab. Außerdem lässt er sich preisgünstig aus Mais herstellen und ist um 20 Prozent süßer als der übliche Haushaltszucker, die Saccharose.

 

Was Verbraucher häufig nicht wissen: Übermäßiger Konsum des süßen Stoffes kann zu Blähungen, Durchfall bis hin zu Kopfschmerzen und Depressionen führen. Dies gilt besonders für Menschen, die unter einer Fruktose-Intoleranz leiden und schon kleinste Menge davon nicht vertragen. Aktuellen Studien zu Folge lässt Fruktose auch Blutfettwerte ansteigen und begünstigt Gicht und Übergewicht.

Verbraucher-Tipp:
Beim Einkauf die Zutatenliste genau lesen. Tauchen die Begriffe Fruktose, Fruchtzucker oder Fruktose-Glukose-Sirup auf, sollte man zurückhaltend sein und am besten auf das Produkt verzichten.“

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