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So hältst du das Kinderzimmer an heißen Tagen angenehm kühl

vonCorinna Trube

Wenn das Thermometer Werte jenseits der 30 Grad Celsius anzeigt, ist es oftmals schwer, die Wohnung kühl zu halten. Wir verraten dir, mit welchen Tricks du die Temperaturen im Kinderzimmer angenehm niedrig hältst und dein Kind trotz tropischer Nächte gut schlafen kann.

vonCorinna Trube
@bigstock/Stanislav Uvarov

Unsere Tipps: Kinderzimmer kühlen

Gehört ihr auch zu den Eltern, denen es nicht vergönnt ist, in einer immerkühlen Altbauwohnung zu leben, die an heißen Tagen ein wahrer Segen ist? Kein Problem, denn auch ihr und besonders euer Kind müsst deshalb nicht auf einen erholsamen Schlaf verzichten – und zwar mit Hilfe dieser Tricks:

Das Zimmer Verdunkeln

Auch wenn wir uns über den Sommer freuen, wer das Kinderzimmer kühlen will, muss die Sonne leider aussperren. Zieh‘ tagsüber die Vorhänge zu oder lasst die Rollläden runter, damit die Sonne den Raum nicht aufheizt.

Besitzt du weder Außenrollos noch Vorhänge, besorge dir Innenrollos, die du ganz einfach in den Fensterrahmen einklemmen kannst.

Richtig Lüften

Sorge mindesteins einmal am Tag für Durchzug. Allerdings hilft das Lüften tagsüber oftmals nicht viel. Am ehesten wirst du in den frühen Morgenstunden und am späten Abend die warme Luft im Zimmer los. Bitte lass dein Kind aber nicht in der Zugluft schlafen.

Fenster tagsüber schließen

Nach dem Lüften solltest du die Fenster tagsüber geschlossen lassen, damit die Wärme nicht so schnell ins gekühlte Zimmer dringt.

Feuchte Handtücher

Feuchte Handtücher oder Bettlaken wirken wie eine Mini-Klimaanlage. Das verdunstete Wasser sorgt für angenehme Abkühlung. Zusätzlich kannst du auch Kühlakkus auf die Fensterbank legen.

Tipp: Wenn du die Tücher/Laken direkt vor das Fenster hängst, kühlt das die Zugluft zusätzlich. Allerdings trockenen die Tücher dann auch wesentlich schneller. Alternativ kannst du sie rechts oder links neben das offene Fenster hängen.

Ventilatoren

Bekommst du keinen Durchzug in das Zimmer, kann ein Ventilator helfen. Der bringt die stehende Luft wieder etwas in Bewegung. Schalte den Ventilator an, bevor du dein Kind ins Bett bringst. Wichtig: Lass dein Kind möglichst nicht bei angeschaltetem Ventilator schlafen – das gilt vor allem bei Säuglingen.

Tipp: Natürlich kann auch eine Klimaanlage helfen, das Kinderzimmer zu kühlen. Hier ist es jedoch noch wichtiger, die Anlage wieder abzuschalten, bevor zu dein Kind schlafen legst! Achtet unbedingt auch darauf, das Zimmer nicht zu sehr herunter zu kühlen.

Überflüssige Decken & Kissen weg

Ist dein Kind schon alt genug, dass es mit Decke schläft, könnt ihr überlegen diese weg zu lassen – eine dünnere Decke oder nur der Bettbezug können zum Zudecken ausreichen. Achte trotzdem darauf, dass dein Kind nicht auskühlt. Babys sollten auch im Sommer mit einem leichten Sommerschlafsack schlafen.

Polsterungen weg

Gleiches gilt für Polsterungen am Kinderbett. Was nicht unbedingt gebraucht wird, kannst du entfernen. So zirkuliert die Luft besser.

Wasserundurchlässige Laken und Unterlagen entfernen

Baumwolllacken sind angenehmer und saugen den Schweiß auf.

Versteckte Wärmequellen beseitigen

Elektrogeräte geben Energie in Form von Wärme ab. Überprüfe also, welche Geräte unbedingt im Kinderzimmer stehen müssen bzw. welche ihr aus dem Zimmer räumen könnt.

Kühlende „Wärmflasche“

Statt eine Wärmflasche mit heißem Wasser zu füllen, könnt ihr es im Sommer mit kaltem Wasser versuchen. Noch effektiver kühlt natürlich ein Kühlakku aus dem Gefrierschrank. Den kannst du – eingewickelt in ein Tuch – für ein paar Minuten unter die Bettdecke stecken, bevor sich dein Kind dann ins vorgekühlte Bettchen kuschelt. Der Tipp eignet sich aber eher für etwas ältere Kinder.

Kühles Gute-Nacht-Bad

Wir wissen doch selbst, wie gut es tut, wenn wir unsere Beine oder unseren ganzen Körper vor dem Zubettgehen noch einmal kühl abbrausen. Das tut auch deinem Kind gut und hilft ihm, besser einzuschlafen. Achte natürlich darauf, dass das Wasser nicht zu kalt ist.

Wichtig: Bei kleinen Babys solltest du diesen Tipp etwas abwandeln. Da Säuglinge viel schneller auskühlen, ist es besser sie nur mit einem feuchten, handwarmen Waschlappen abzuwaschen. Wenn das Wasser verdunstet, entsteht ein kühlender Effekt. Achte danach bitte darauf, dass dein Kind keine Zugluft abbekommt, bis die Haut getrocknet ist.

Auf dieser Info-Grafik haben wir die wichtigsten Tipps noch einmal für dich zusammengefasst.

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