Pfeiffersches Drüsenfieber bei Kindern

Pfeiffersches Drüsenfieber bei Kindern

Trifft das Pfeiffersches Drüsenfieber Kinder, ist die Infektion meist nur schwer zu erkennen. Häufig wird sie mit einer normalen Erkältung verwechselt. Bei diesen Symptomen solltest du trotzdem alarmiert sein.

Ein Kind schläft ein den Armen
Pfeiffersches Drüsenfieber bei Kindern - Die stille Krankheit © Unsplash / Laura Lee Moreau

Pfeiffersches Drüsenfieber: Kinder und Jugendliche oft betroffen

Das Pfeiffersche Drüsenfieber ist eine häufig auftretende Virusinfektion. Auslöser ist das sogenannte Epstein-Barr-Virus, das zu den Herpesviren gehört. Die Erreger befallen zunächst die Mund- und Nasenschleimhaut und führen als Folge meist zu einer Mandelentzündung und geschwollenen Lymphknoten. Im weiteren Krankheitsverlauf kann sich auch die Milz vergrößern.

Will man wissen, wie Pfeiffersches Drüsenfieber Kinder erwischt, lohnt es sich, einen Blick auf den im Volksmund verbreiteten Namen zu werfen: Die Kusskrankheit. In den meisten Fällen überträgt sich die Virusinfektion durch den Speichel. Kleinkinder bekommen die Infektion meist durch das Küssen der Eltern. In der Pubertät kommt es zu einem zweiten Erkrankungsgipfel, dann, wenn die ersten sexuellen Erfahrungen ausgetauscht werden.

 

Einmal überstanden, sind die Betroffenen immun gegen die Krankheit.

Pfeiffersches Drüsenfieber: Kindern zeigen diese Symptome

Wenn Pfeiffersches Drüsenfieber Kinder unter fünf Jahren trifft, so geschieht dies meist ohne ein eindeutiges Krankheitsbild. Pfeiffersches Drüsenfieber bei Kinder macht sich durch grippeähnliche Symptome bemerkbar, sodass sie von Eltern mit einer Erkältung verwechselt werden kann.

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Pfeiffersches Drüsenfieber Symptome bei Kindern:

  • Müdigkeit und Abgeschlagenheit
  • leichtes Fieber
  • Husten
  • Halsschmerzen
  • Schnupfen
  • Übelkeit und Erbrechen
  • Lymphknoten schwellen kaum merklich an

 

Bei Kindern hat das Pfeiffersches Drüsenfieber einen milden Krankheitsverlauf und bessert sich meist rasch wieder. Bei Jugendlichen und Erwachsenen sind die Symptome und deren Ausprägungen häufig intensiver und vielseitiger. Trotzdem heilt die Krankheit in der Regel nach zwei bis drei Wochen von alleine aus.

Pfeiffersches Drüsenfieber: Wann zum Arzt?

In aller Regel übersteht das Immunsystem die Krankheit innerhalb weniger Tage und ohne weitere Medikamente von alleine. Wichtig ist trotzdem viel Ruhe beziehungsweise Bettruhe.

Leidet dein Kind länger als drei Tage an Fieber und hat weitere Beschwerden, solltest du einen Kinderarzt aufsuchen. Er kann zum Beispiel gegen das Fieber ein Medikament verschreiben oder ein leichtes Schmerzmittel.

In der Regel besteht kein Komplikations-Risiko durch das Pfeiffersches Drüsenfieber. Kinder sollten trotzdem nach der Erkrankung etwas langsam machen und nicht zu wild toben. Ein geringes Restrisiko besteht, dass die vergrößerte Milz reisen kann. Hat dein Kind beispielsweise starke Schmerzen im Bauch, so kann das auf einen Milzriss hinweisen, dunkelrote Flecken auf der Haut können einen Blutmangel andeuten. Aber das passiert wirklich nur selten. Viel wahrscheinlicher ist, dass das Pfeiffersches Drüsenfieber bei Kindern mild verläuft und ohne Spätfolgen bleibt.

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