So mutig redet Keaton Jones über sein eigenes Mobbing

So mutig redet Keaton Jones über sein eigenes Mobbing

Keaton Jones aus Tennessee wird von seinen Mitschülern gemobbt. Dann bricht er endlich sein Schweigen. Seine Worte berühren. Auch Prominente wie Justin Bieber teilen seine wichtige Botschaft.

Ein Junge sitzt am Fenster und hält sich die Ohren zu
Mobbing kann jeden treffen © Bigstock/Goddmoments

Die Worte von Keaton Jones gehen unter die Haut

Völlig aufgelöst kommt Keaton zu seiner Mutter ins Auto. „Wieso tun sie das? Wieso haben sie Spaß daran einen Unschuldigen zu mobben?“ fragt er sie. Auf Nachfrage der Mutter, was vorgefallen sei, berichtet der Junge, die Kinder hätten sich über seine Nase lustig gemacht. „Sie sagen, ich wäre hässlich und hätte keine Freunde.“ In der Pause bewerfen sie ihn mit Essen und schütten Milch über ihn.

Der Junge weint, er kann nicht verstehen, wieso die anderen Kinder so etwas tun. Menschen seien unterschiedlich, aber deswegen müsse man sie noch lange nicht kritisieren, sagt Keaton. „Sollte sich jemand über dich lustig machen, ärgere dich nicht. Man muss stark bleiben. Aber es ist schwer.“  Reife Worte für einen kleinen Jungen! Das beeindruckt nicht nur seine Mutter. Das Video geht viral, seit dem Wochenende wurde es bereits über 22 Millionen Mal angeklickt. Auch viele Prominente teilen Keatons Botschaft und setzen sich öffentlich für ihn ein.

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Prominente solidarisieren sich

Neben dem Stranger Things Star Millie Bobby Brown und Justin Bieber ist auch Sängerin Demi Lovato beeindruckt von Keaton: „Du musst wissen, dass du nicht alleine bist. So viele Menschen entkommen dem Mobbing stärker als je zuvor und du wirst einer von ihnen sein.“

Schauspielerin Hailee Steinfeld lädt den Kleinen sogar ein, mit ihr zur Pitch Perfect 3 Premiere über den roten Teppich zu laufen.

Mobbing ist omnipräsent

Nicht nur in den USA werden viele Schüler gemobbt. Laut aktueller PISA-Studie wurde 2017 jeder sechste Schüler in Deutschland Opfer von Mobbingattacken.

 

Man kann von der Veröffentlichung des Videos durch Keatons Mutter halten was man will, doch eines sollte klargeworden sein: Mobbing ist und bleibt ein wichtiges Thema, über das offen gesprochen werden muss.

Und dass Keatons Peiniger ihm damit ausgerechnet einen Besuch mit einem Hollywood Star auf einem roten Teppich bescheren, damit hätte wohl keiner gerechnet.