Die 12 lustigsten Ideen, dein Kind in den April zu schicken

Die 12 lustigsten Ideen, dein Kind in den April zu schicken

Am 1. April ist es wieder mal soweit. Menschen schicken sich mit lustigen Scherzen gegenseitig in den April. In unserer Bildergalerie findest du 12 lustige Ideen, wie auch du deinem Kind einen Streich spielen kannst.

Woher kommt die Tradition?

Die genaue Herkunft des Brauchs ist unbekannt, von Region zu Region existieren unterschiedliche Mythen rund um den Aprilscherz.

Was man allerdings weiß: Die Redewendung „in den April schicken“ gibt es in Bayern bereits seit 1618. Von Deutschland aus gelangte diese Tradition damals sogar bis nach Nordamerika.

Französische Kalenderreform

Eine der am häufigsten genannten Theorien ist die der Umstellung des französischen Kalenders im Jahr 1564. Der damalige König Karl IX verlegte den Neujahrsbeginn vom 1. April auf den 1. Januar legte. Auch nach der Umstellung verschickten Menschen weiterhin am 1. April Einladungen zum Neujahrsfest. Wer darauf hineinfiel hatte den Spott seiner Mitmenschen sicher. Laut Erzählungen, soll sich dieser Brauch mithilfe der Soldaten in ganz Europa verbreitet haben.

Religiöse Theorie

Laut Christentum ist der 1. April der Geburtstag von Judas. Dem Jünger, der Jesus damals verraten hatte. Außerdem soll dies der Tag gewesen sein, an dem Luzifer in die Hölle gekommen sein, für besonders gläubige Christen also ein Tag, an dem man sich besonders in Acht nehmen sollte.

Verabredung mit Folgen

Eine weitere, nicht bestätigte Geschichte ist die des französischen Königs Heinrich IV. Der soll sich im frühen 17. Jahrhundert angeblich mit einer 16-jährigen zu einem heimlichen Rendevouz verabredet haben. Zu diesem Treffen kam jedoch nicht seine Angebetete, sondern gleich der ganze Hofstaat, samit Heinrichs Frau, die ihm damit in eine Falle gelockt hatte und seine Untreue aufdeckte.

Aprilscherze nicht nur in Familien

Nicht nur Eltern und Kinder schicken sich gegenseitig in den April. Mittlerweile ist die Tradition soweit verbreitet, dass sogar bekannte Zeitungen und Fernsehsendungen ihre Konsumenten in den April schicken. Und viele von ihnen, sogar ziemlich erfolgreich, wie die Beispiele zeigen:

  • Der englische Fernsehsender BBC zeigte 1957 eine Dokumentation, in der sie über den sogenannten Spaghetti-Baum berichteten. Zahlreiche Menschen riefen nach dem Film beim Sender an, um zu fragen, wie sie denn einen solchen Baum selber anbauen könnten
  • 2011 verkündeten viele Radiosender in Deutschland eine frohe Botschaft für alle Verkehrssünder. Mehr als 60.000 Punkte in Flensburg sollten erlassen werden. Man müsse sich dafür nur an einer Art Lotterie beteiligen und mit etwas Glück sei man bald punktefrei.
  • Das Unternehmen „Ritter-Sport“ verbreitete 2014 das Gerücht, demnächst die neue Sorte „Mett“ zu veröffentlichen. Zum Glück nur ein Aprilscherz
  • Die Bild-Zeitung sorgte 2009 für Aufregung, als sie berichtete, dass von nun an in Städten mit mehr als 25.000 Einwohnern lila Plaketten für Autos von Frauen ausgehändigt werden sollten.
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