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Die besten Aufräumspiele – so wird das Kinderzimmer schnell sauber

Die Kleinen zum Aufräumen zu bewegen, ist oft gar nicht so einfach. Seine Kinder zu zwingen, bringt nur schlechte Laune. Dabei muss Putzen nicht immer eine langweilige Aufgabe sein. Mit diesen lustigen Aufräumspielen bringst du deine Kinder sogar freiwillig zum Putzen – ganz ohne Nörgeleien.

Die Kleinen zum Aufräumen zu bewegen, ist oft ziemlich schwer. Mit lustigen Aufräumspielen kann es einfach sein
Die Kleinen zum Aufräumen zu bewegen, ist oft ziemlich schwer. Mit lustigen Aufräumspielen kann es einfach sein
© Pexels/ freestocks.org

So bringst du deinen Kindern Ordentlichkeit bei

Aufräumspiele bringen nicht nur Sauberkeit in das Kinderzimmer, so kannst du deine Kinder spielerisch zur Ordentlichkeit erziehen. Für die Aufräumspiele gilt jedoch: Zeit einplanen. Viele der Spiele dauern einige Zeit und eignen sich nicht wirklich für’s ganz große Chaos – sonst geht auch der Spaßfaktor verloren.

Wenn‘s mal schnell gegen soll – ein schnelles Aufräumspiel

Aufräumen gegen die Zeit!

Wenn dein Kind keine klassischen Aufräumspiele mag oder du keine Zeit dafür hast, kannst du es mal mit einer Art Wettlauf versuchen. Gib deinem Kind ein paar Aufgaben und eine Zeitvorgabe. Stelle dann einen Timer auf die Zeit und verfolge mit, wie dein Kind ruckzuck die Liste abarbeitet.

Als kleine Motivation kannst du auch eine Überraschung ankündigen, wenn dein Kind die Uhr schlägt. Du solltest die Aufgabenliste oder den Aufräumzeitraum aber so legen, dass es auch für dein Kind machbar ist. Wenn dein Kind kein Erfolgsgefühl am Ende hat, kann das demotivierend sein.

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10 lustige Aufräumspiele

#1 Das Spielzeug ertasten

Hierfür könnt ihr die Spielsachen auf dem Boden in einen großen Haufen zusammenschieben. Dann wirfst du eine Decke drüber und ihr nehmt abwechselnd ein Spielzeug in die Hand. Nur durch Tasten versucht ihr dann, das Spielzeug zu erraten. Wer richtig rät, räumt das Spielzeug auf.

#2 Aufräumen mit System – Farben- oder Buchstabenspiel

Bei diesem Spiel darf dein Kind sich eine Farbe aussuchen. Dann räumt ihr alle Sachen auf, die diese Farbe haben. Diese Aufräumspiele kannst du auch in anderen Variationen durchführen: Bei älteren Kindern kann es ein Buchstabe sein – dann werden alle Dinge mit demselben Anfangsbuchstaben gesucht. Ihr könnt auch nach den Eigenschaften der Spielsachen unterscheiden: hart, weich, flauschig, groß und so weiter.

#3 Aufräumspiele mit Würfeln – Würfelglück

Dafür erstellst du eine Liste mit bestimmten Aufgaben und ordnest jeder Aufgabe eine Augenzahl zu. Dann wird gewürfelt und die Aufgaben werden verteilt. Ihr könnt für euch selbst würfeln oder dein Kind würfelt für dich.

Eine andere Version des Würfelspiels: Jeder würfelt abwechselnd und die Augenzahl entscheidet, wie viele Spielsachen derjenige aufräumen muss.

#4 Quiz-Show

Dieses Spiel ist vor allem für Familien mit mehreren Kindern geeignet. Hier denkst du dir Fragen aus und das Kind, das die richtige Antwort weiß, darf eine Sache wegräumen. Wenn du willst, kannst du die Fragen auch direkt auf das Spielzeug beziehen (das erfordert aber oft Recherche im Vornherein).

#5 Rate-Aufräumspiele

Ihr versucht, euch alles zu merken, was im Zimmer rumliegt. Dann wartet dein Kind draußen und du räumst ein Spielzeug auf. Dein Kind versucht dann zu erraten, welches Spielzeug du aufgeräumt hast. Wenn es die richtige Antwort weiß, darf dein Kind jetzt etwas aufräumen während du vor der Türe wartest. Den Klassiker „Ich sehe was, was du nicht siehst“ kannst du hier auch einsetzten. Wer den Gegenstand errät, darf ihn aufräumen.

#6 Mach das Aufräumen schwerer – Aufräum-Challenge

Spielzeug einfach von Boden aufheben ist viel zu leicht und langweilig. Gib deinem Kind zum Beispiel eine Zange, mit der es die Spielsachen aufheben und zur Spieltruhe bringen soll – ohne dass sie runterfallen! Alternativ kannst du auch die Spielsachen selbst als Mittel zum Aufräumen einsetzen. Lade so viele Spielsachen wie möglich in ein Spielauto – jetzt muss dein Kind das Auto zur Spielzeugkiste fahren, ohne die Spielsachen zu verlieren.

#7 Aufräum-Geschichten

Bei einem kleinen Chaos kannst du deinem Kind eine Aufräumgeschichte erzählen. Die kannst du dir selbst ausdenken (wenn du kreativ bist) oder eine bekannte Geschichte – zum Beispiel ein Märchen – verwenden. In die Geschichte baust du dann die Spielsachen im Zimmer ein. Wenn ein Spielzeug genannt wird, muss dein Kind es so schnell wie möglich aufräumen. Erst dann geht die Geschichte weiter.

#8 Wettkampf – Eltern gegen Kinder

Hierfür bildest du zwei Spielzeugberge – einen für dich und einen für dein Kind. Dann geht es los und jeder räumt seinen Berg auf. Wer als Erster alles weggeräumt hat, hat gewonnen. Hier solltest du davor Regeln aufstellen: Wie viele Spielsachen dürfen auf einmal getragen werden? Auch wichtig: Werfen verboten!

#9 Lass das Glück entscheiden – Lostopf-Aufräumspiele

Du kannst alle Aufgaben auf Papierlose oder Eisstiele schreiben. Die Lose werden dann in einen Lostopf geworfen und die Lose werden gezogen. Dein Kind muss das machen, was auf dem Los steht.

Hieraus kannst du auch ein langwieriges Spiel machen. Dafür schreibst du auf die Lose eine Punktezahl oder gibst ihnen verschiedene Farben, die den Zeitaufwand anzeigen. Für jede Woche hat dein Kind eine Punktezahl, die es erreichen muss – den aktuellen Stand kannst du auf einer Sticker-Tafel festhalten. Wenn sie es schaffen, gibt’s eine kleine Belohnung – zum Beispiel eine gemeinsame Bastelaktion.

#10 Aufräumen mit Musik – Aufräum-Tänze und -lieder

Es gibt verschiedene Aufräumlieder, die dein Kind zum Putzen motivieren können. Ein Aufräumlied für Kinder findest du zum Beispiel hier.

Du kannst Musik außerdem zu richtigen Aufräumspielen machen. Du bist dabei der DJ uns spielst Lieder, die dein Kind gerne mag. Dann beginnt der verrückte Tanz. Wenn du die Musik stoppst, müssen die Kleinen eine bestimmte Anzahl an Spielsachen aufräumen, bevor die Musik wieder weitergeht.

Tipps zum Aufräumen mit Kindern

Zum Schluss noch ein paar Tipps, die das Aufräumen mit Kindern erleichtern:

  • Schau, dass genug Platz für alle Spielsachen da ist – große Kisten eignen sich dafür gut.
  • Miste regelmäßig Spielsachen aus, die nicht benutzt werden. Wenn sie nicht mehr im Zimmer sind, können sie auch nicht auf dem Boden rumliegen.
  • Räume zusammen mit deinem Kind auf – zusammen macht alles mehr Spaß.
  • Warte nicht, bis das Chaos unübersichtlich wird. Räumt regelmäßig auf.
  • Sei ein gutes Vorbild und räume auch die anderen Räume auf.