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Für Eltern in Nöten: Dieser Automat soll Eltern unterwegs retten

In eine Wickeltasche gehört ganz schön viel Zeug. Was tun, wenn man nicht genügend Windeln dabeihat und gerade keine Drogerie in Sicht ist? Diese amerikanische Mutter hat die Lösung.

Würdest du den Baby-Automaten benutzen?
Würdest du den Baby-Automaten benutzen?
©Unsplash/asahikawa

„Ich packe in meine Wickeltasche….“

Windeln, Wickelunterlage, Schnuller, Feuchttücher, Babybrei: Das ist ganz schön viel Zeug in der Wickeltasche und da kann man schon mal etwas vergessen – oder der Sohnemann beschließt ganz einfach mal eine angeregtere Verdauung als sonst zu haben. Doch was macht man, wenn man am Flughafen oder im Vergnügungspark bemerkt, dass man keine Windeln mehr hat? Pure Panik, blanker Horror?! Eine Mama aus den USA hat hier nun die passende Lösung.

Ihr eigenes persönliches Windel-Desaster

Jasmin Smith aus Alaska spricht aus eigener Erfahrung, denn die Mutter von Zwillingen fand sich selbst einmal in einer ähnlichen Situation wieder. Sie war mit ihren Kindern im Einkaufszentrum unterwegs gewesen, als sie bemerkte, dass sie nicht genügend Windeln für ihren Sohn dabei hatte. Wie sie auf ihrer „gofundme“-Seite berichtet, musste sie mit Papierhandtüchern und zwei Kinderunterhosen improvisieren. Sie habe es nach Hause geschafft und wickelte dort ihren Sohn richtig – doch der Shoppingtag war ruiniert. In einem Interview mit der amerikanischen Newsplattform „KTUU-TV“ erzählt sie:

„Mein ganzes Leben drehte sich darum, was in die Wickeltasche gehört, die ich überall hinnahm.“

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Stilleinlagen vergessen? Halb so schlimm!

Aus dieser Erfahrung heraus entstand die Idee für „Baby Vend“ – ein Verkaufsautomat, der extra auf die Bedürfnisse von Babys, Kleinkindern und Schwangere zugeschnitten ist. Der Automat enthält neben Windeln auch Schnuller, Stilleinlagen und Muttermilchpulver.

Gepostet von Baby Vend am Montag, 8. April 2019

In Alaska funktioniert die Idee mit dem Babyzubehör für den Automaten schon länger. Das Unternehmen existiert bereits seit 2015. Der erste „Baby Vend“ wurde am internationalen Flughafen von Anchorage aufgestellt und auch auf verschiedenen Festivals und Jahrmärkten in Alaska kann man die Baby-Automaten bereits regelmäßig finden.

Jetzt will Jasmin ihre Idee bei „Shark Tank“, der US-amerikanischen Version von „Die Höhle der Löwen“, vorstellen und die Investoren von ihrer Idee überzeugen, damit bald in ganz Amerika Mütter von dem Baby-Automaten profitierten können.