Bookmark

Mutter kettet Kinder an sich – aus Angst vor Entführung

Eine Mutter aus England polarisiert mit einer ungewöhnlichen Methode, um ihre Kinder vor Entführungen zu schützen. Lies hier, was die Reaktionen darauf sind.

Mama Jemma hat Angst um ihre Kinder
Mama Jemma hat Angst um ihre Kinder
© Unsplash/ Daniel Cracroft-Rice

Draußen werden die Kinder angeleint

Die 30-jährige Mutter Jemma Freeman aus Maldon, Essex polarisiert gerade im Netz. Aus Sorge vor einer Entführung kettet die Mutter ihre zwei Kinder Jessica (3) und Zachary (8) an sich, sobald sie zusammen vor die Tür gehen. Denn in letzter Zeit wurden in ihrer Umgebung in Essex mehrfach Entführungen gemeldet. Das bereitet der Zweifach-Mutter große Sorgen.

 

Facebook Post polarisiert

Auf Facebook postete sie schließlich ein Bild der Konstruktion, wie sie angezogen aussieht. Damit erntete sie viel Kritik aber auch viel Zuspruch.

I wanted to share this with you. I've been feeling extremely anxious with all the child snatching incidents going on in…

Gepostet von Jemma Freeman am Mittwoch, 30. September 2020

Sie bestellte sich sogenannte „Bleib-Hier-Bänder“ von Amazon. Bei der Konstruktion handelt es ich um abschließbare Armbänder, die mit einem Spiralkabel verbunden sind. Dieses Kabel verbindet Mutter und Kind und lässt trotzdem Bewegungsfreiheit.

Jemma erklärt, dass sie ihre Kinder vor dem Tragen ausreichend über den Hintergedanken informiert hat. Nun seien beide Kinder glücklich, das Band zu tragen.

 

„Da draußen gibt es viele Verrückte!“

So antwortete ein User beispielsweise: “Vor 25 Jahren war es normal die Kinder anzuleinen, es bietet Sicherheit und erlaubt Bewegungsfreiheit. Es sollte kein Problem darstellen wie die Kinder dabei aussehen!”

Aber auch andere Mütter können Jemmas Reaktion absolut nachvollziehen: „Wir müssen tun, was wir können, um unsere Kleinen zu schützen. Da draußen gibt es viele Verrückte“

 

Andere Facebook-Nutzer sehen das ganze jedoch nicht so lässig. Sie vergleichen Jemmas Methode oft mit dem Anleinen von Hunden. Sie solle lieber ihre Kinder richtig beobachten, anstatt sie wie Hunde zu behandeln!

 

 

„Ich nehme kein Risiko auf mich, wenn es um meine Kinder geht“

Im Endeffekt ist es Jemma jedoch egal, was andere sich bei ihrer Methode denken. Sie steht mit voller Überzeugung dahinter, denn im Post schreibt sie: „Ich nehme kein Risiko auf mich, wenn es um meine Kinder geht“.

 

Mit einem rührenden letzten Satz wendet sie sich noch einmal an all die Mütter da draußen: „Wir alle haben etwas gemeinsam: Wir lieben unsere Kinder und wollen, dass sie in Sicherheit sind!“

Quellen