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Schneller Pizzateig: Rezept mit Trockenhefe

selbstgemachte Pizza mit Trockenhefe
schnell & lecker: Pizzateig mit Trockenhefe
© Unsplash/ Arang Pande

Dieser Pizzateig mit Trockenhefe lässt sich wirklich einfach und schnell zubereiten. Auch nach nur zwei Stunden Gehzeit, entsteht ein fluffiger Hefeteig, der sich super weiterverarbeiten lässt. Für uns der beste Pizzateig und ein Renner in der Familie! Toll auch für Partys oder Kindergeburtstage.

Schneller Pizzateig mit Trockenhefe

Das Geheimnis eines richtig guten Pizzateigs ist: Zeit! Ein italienischer Pizzabäcker lässt den Teig meist mindestens für 24 Stunden ruhen. So viel Vorbereitungszeit ist im normalen Familienalltag einfach nicht realistisch. Bei uns geht das schneller. Pizzateig mit Trockenhefe ist (fast) genau so gut und er braucht nur etwa zwei Stunden zum Gehen.

Während der Teig ruht, kannst du die Tomatensauce aufsetzen und die Zutaten für den Belag vorbereiten. So nutzt du die Zeit zum Kochen besonders effektiv.

Zutaten für den schnellen Pizzateig

Diese Zutaten brauchst du, um den schnellen Pizzateig selber zu machen.

Zutaten:

125 ml warmes Wasser
8 g Trockenhefe
650 g Mehl Type 550 (oder: Type 405; Tipo 00)
2 EL Öl, plus ein wenig extra
1 1/2 Tl. Salz (= 10 g)
250 ml Wasser mit Raumtemperatur

Grundsätzlich kannst du für das Pizzateig-Rezept das Standard-Mehl Type 405 verwenden. Das hast du vermutlich im Vorratsschrank zu Hause stehen. Brauchst du Nachschub, dann empfehlen wir für die Pizza Mehl vom Type 550 oder sogar Tipo 00. Diese Mehlsorten machen den Teig besonders fluffig.

Der Vorteil vom Tipo 00 ist, dass es mehr Eiweiß enthält und sich der Pizzateig dadurch besonders gut ziehen lässt.

Rezept: Pizzateig mit Trockenhefe


Los geht’s: So kannst du den schnellen Pizzateig selbst machen. Unser Pizzateig-Rezept reicht für vier große Pizzen. Erwartet deine Pizzabäckerei mehr hungrige Gäste, dann musst du entsprechend mehr Zutaten einplanen.

Tipp: Der große Vorteil an selbstgemachter Pizza ist, dass du sie ganz nach Belieben belegen kannst. Kochst du mit und für kleinere Kinder, sollten die Pizzen etwas kleiner ausfallen. So hat jedes Kind seine eigene Pizza und es gibt kein Drama, die selbst belegte Pizza teilen zu müssen.

1. Trockenhefe in warmes Wasser geben

Gib das warme Wasser in einen größeren Messbecher und streue die Hefe auf die Oberfläche. Lass das Wasser mit der Hefe eine Weile stehen.

2. Mehl und Salz mischen

In einer großen Schüssel mischt du das Mehl mit dem Salz. Achte darauf, dass es möglichst Mehl vom Typ 550 sein sollte, es enthält mehr Gluten und erzeugt dadurch eine bessere Konsistenz und ein besseres Ergebnis.

3. Restliches Wasser hinzufügen

Gib das übrige Wasser zur Hefe-Wasser-Mischung hinzu.

4. Mehl, Wasser und Öl mischen

Gieße die Wassermischung und 2 EL Öl nach und nach zum Mehl, während du mit Knethaken oder von Hand einen Teig herstellst. Den Teig auf einer Arbeitsfläche gut kneten, bis er eine elastische Konsistenz hat.

Unser Tipp: Du solltest den Teig unbedingt noch kurz von Hand durchkneten. So bereitest du ihn optimal auf seine Gehzeit vor.

5. Pizzateig gehen lassen

Gib ein wenig Öl in die leere Schüssel und lege den Teig als Kugel hinein. Wende die Teigkugel, sodass alle Seiten leicht eingeölt sind und decke die Schüssel mit Klarsichtfolie ab. Lass den Teig etwa 2 Stunden gehen.

6. Teig in gleiche Teile aufteilen

Ist der Pizzateig gut aufgegangen, teile gleich große Kugeln ab. Unser Pizzateig-Rezept reicht für vier große Pizzen. Meist reicht eine solche Pizza für einen Erwachsene oder zwei jüngere Kinder.

7. Pizza formen

Forme aus den Teigkugeln je eine flache, runde Pizza mit einem etwas dickeren Rand. Nach Möglichkeit solltest du dafür kein Nudelholz verwenden. Das drückt die kleinen Luftbläschen wieder aus dem Teig, die sich durch die Hefe gebildet haben. Der Teig geht dann im Ofen nicht so schön auf.

8. Pizza belegen und backen

Natürlich kommt zuerst die Tomatensauce (selbstgemacht oder gekauft) auf die Pizza. Gebe anschließend Mozzarella darauf. Erst darüber kommt der restliche Wunschbelag. Wer mag, kann dann noch etwas Knoblauchsalz auf den Rand streuen.

Die Pizza bei 260°C etwa 10 – 15 Minuten Ober- und Unterhitze backen. Sobald der Rand goldbraun ist und der Käse gut verlaufen ist, ist die Pizza fertig. Wie lange sie braucht kommt ein bisschen darauf an, wie groß sie ist beziehungsweise wie dick.

Tomatensauce für selbstgemachte Pizza

Wer zum schnellen Pizzateig auch noch die Tomatensauce für den Belag selber machen will, der kann dieses Blitz-Rezept ausprobieren. Die Sauce reicht ebenfalls für vier Pizzen.

Du brauchst für die Pizzasauce:

  • 1 Dose gehackte Tomaten (400g)
  • 20 g Tomatenmark
  • 3 g Salz
  • 2 g Zucker
  • ggf. eine Knoblauchzehe (gepresst)
  • italienische Kräuter oder nur Oregano zum Verfeinern

So kochts du die Tomatensauce:

Das Tomatenmark in einem Top leicht anschwitzen. Dann die gehackten Tomaten in den Topf geben. Salz und Zucker hinzufügen. Mit Knoblauch und Kräutern abschmecken. Für ein paar Minuten köcheln lassen.

Wenn möglich: Tomatensauce abkühlen lassen, bevor du sie auf die Pizza gibst.

Wie kann ich die Pizza belegen?

Der größte Spaß an selbstgemachter Pizza ist das Belegen. Hier darf nach Lust und Laune ausprobiert werden. Was bei uns nicht fehlen darf ist Mozzarella. Für uns gehört der zu einer echt italienischen Pizza einfach dazu. Wir geben pro Pizza etwa eine halbe Kugel Mozzarella direkt auf die Tomatensauce. Erst danach packen wir unseren Wunschbelag auf die Pizza.

Neben den Klassikern wie gekochtem Schinken, Salami und Pilzen schmecken auch folgende Zutaten wunderbar als Pizza-Belag:

  • Tomatenscheiben
  • Oliven
  • Ananas
  • Tunfisch
  • Paprika
  • gekochtes oder gegrilltes Hühnerfleisch
  • Spinat
  • Rucola
  • Schafkäse
  • Artischockenherzen
  • Zucchini dünn geschnitten

Wichtig: Übertreibe es nicht mit dem Belag. Richtig schön knusprig wird die Pizza, wenn sie nicht zu dick belegt ist.

Pizza belegen für Halloween

Wer seinen Kindern eine besondere Freude machen möchte, der kann kleine Pizza-Monster backen. Dafür kannst du unser Pizzateig-Rezept als Basis verwenden. Forme aber kleinere Pizzen. Gestalte aus Gemüse wie Paprika und kleinen Salami-Scheiben lustige Monster-Fratzen. Ein tolles Halloween-Rezept für Kinder!

Halloween-Rezepte: Mumien-Pizza

© Bigstock/ EkaterinaMo

Kann ich Pizzateig einfrieren?

Der selbstgemachte Pizzateig hält sich grundsätzlich ein bis zwei Tage gut im Kühlschrank. Das hat sogar den Vorteil, dass er besonders langsam gehen kann und dadurch besonders geschmackvoll wird. Pizzateig lässt sich aber auch problemlos einfrieren. Allerdings ist es hier von Vorteil, wenn du den Teig schon zu einer Pizza ausrollst und erst dann frostets. So kann die Pizza schneller auftauen und du sparst dir wieder Zeit.

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