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7 Tipps für den Umgang mit Krankheiten

Umgang mit Krankheiten in der Familie
Wenn ein Familienmitglied chronisch krank ist, dann ist das nicht leicht.
Hush Naidoo Jade Photography / Unsplash

Wenn ein Familienmitglied an einer chronischen Erkrankung leidet, belastet das die ganze Familie. Wir geben dir ein paar Tipps an die Hand, die es euch leichter machen kann.

Krankheiten gehören zum Leben dazu. Doch dabei gibt es einen sehr großen Unterschied zwischen Krankheiten, die schnell wieder vorübergehen wie zum Beispiel eine Erkältung und Krankheiten, die länger behandelt werden müssen und ein Leben lang bleiben.

Kindern fällt es dabei besonders schwer, mit chronischen Krankheiten, wie z.B. Neurodermitis bei einem Kind, umzugehen. Denn Kinder bemerken nur die Auswirkungen einer Krankheit, verstehen aber nicht die Ursache und die weiteren Zusammenhänge.

Deshalb wird es ein Kind auch nicht verstehen, dass bestimmte Maßnahmen ergriffen werden müssen, um der Krankheit Herr zu werden.

Aber: Es gibt Wege und Mittel, wie man mit Krankheiten umgehen kann, sodass diese einen im Alltag nicht mehr so sehr belasten wie bisher.

#1 Gelassenheit üben und das Leben leben

Viele Menschen mit einer Krankheit machen sich ununterbrochen Gedanken und Sorgen, weil sie eben täglich von einer Krankheit betroffen sind. Doch dies ist der falsche Weg und wird weder die Krankheit lindern, noch die täglichen Probleme lösen. Aus diesem Grund ist es sehr wichtig, dass du entspannt bleibst und alles dafür tust, dass es so lange und so intensiv wie möglich erhalten bleibt.

Dazu gibt es viele Möglichkeiten wie das Meditieren oder Yoga. Diese beiden Beschäftigungen bieten sehr gute Möglichkeiten, seine eigene innere Ruhe zu finden. Ein weiterer Vorteil dieser Übungen ist der, dass sie jeden Tag oder jeden Morgen durchgeführt werden und dir so jeden Tag eine Dosis Gelassenheit und Entspannung bieten.

#2 Informationen einholen

Informationen zur eigenen Erkrankung sind das A und O. Dies beginnt beim Arzt, dem du alle Fragen stellen kannst – besonders wenn dein Kind betroffen ist. Auch das Internet und die Fachliteratur bieten ausreichend Informationen zu allen Krankheiten.

Aber: Du solltest nicht grundsätzlich alles glauben, was du im Netz liest und sehr auf die Quellen der Informationen achten. Nur so tappst du nicht in die Falle von Falschmeldungen und Informationen, deren Wahrheitsgehalt nicht gesichert ist.

#3 Weniger Gedanken machen

Mit einer Krankheit zu leben kann sehr viel abverlangen. Damit ist nicht nur die Krankheit und deren Symptome im Allgemeinen gemeint, sondern auch die psychischen Belastungen, die durch das Nachdenken über die Krankheit entstehen können.

Natürlich lassen sich diese Gedanken nicht per Knopfdruck abstellen. Aber versuche dennoch, dich nicht allzusehr darauf zu konzentrieren und ins Grübeln zu verfallen.

#4 Reden, reden, reden

Nicht jeder möchte offen über Krankheiten sprechen, vor allem wenn es sich um psychische Erkrankungen handelt. Nicht immer ist Schweigen der beste Weg, denn es kann auch guttun, darüber zu sprechen.

Das muss nicht mit fremden Menschen sein, sondern können auch Familienmitglieder, enge Freunde oder andere Betroffene mit derselben Diagnose sein.

#5 Bereits sein für Auswirkungen der Krankheit

Wenn du gut über deine Krankheit informiert bist, dann bist du auch gut gegen Überraschungen gewappnet. Die Auswirkungen der Krankheit ängstigen dich dann weniger und es fällt dir leichter mit der Krankheit zu leben.

#6 Gesellschaft ist wichtig

Vergrabe dich nicht, sondern suche den Kontakt mit anderen. Das sorgt für Ablenkung, bringt dich auf andere Gedanken und das Gehirn zum Arbeiten. Dies trifft natürlich nicht nur auf Menschen zu, die an einer Krankheit leiden, aber diese Personen benötigen besonders viel sozialen Umgang, sodass das Leben zumindest in dieser Hinsicht die Normalität behält.

#7 Es gibt immer Hoffnung

Für fast jede Krankheit gibt es heutzutage Therapiemöglichkeiten, die Beschwerden lindern können. Auch wenn deine Krankheit vielleicht nicht heilbar ist, solltest du die Hoffnung niemals aufgegeben. Denn die Medizin entwickelt sich ständig weiter, weswegen es auch immer bessere und neuere Lösungsansätze gibt. Außerdem läuft die Entdeckung, Testung und Zulassung von Medikamenten immer schneller.

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